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Bericht meiner Mandel OP vom 10.12.2008

APnj4aKZ hat die Diskussion gestartet


Guten Morgen ihr Lieben,

so... jetzt kommt auch ein Bericht von mir...

Meine Mandel-OP war gestern. Morgen werde ich aus dem Krankenhaus entlassen.

Was soll ich sagen? Ich harre vorher zig Berichte durchglesen und hatte echt Angst.

Aber es ist wirklich easy. Brauche keine Schmerzmittel. Nur das Schlucken ist anstrengend.

Narkose hab nicht gut vertragen. Musste auch zwei Mal das ganze Blut erbrechen.

Aber nun geht es mir wirklich gut.

Also für alle, die es noch vor sich haben. Es ist wirklich machbar!!! Lasst euch nicht verrückt machen.

Antworten
kMrank/es_zmäuschexn


naja manche hab eben glück...und bei ihnen ist es nicht so schmerzhalft meine OP war am 26.11. also vor 15 tagen und bis heute brauch ich nachts noch mein schmerzmittel...

n[c-schxluesa4


Hallo Anja,

meine OP war vorgestern, also am 9.12.08 und ich bin eben entlassen worden - nach 2 Tagen.

Ich habe kaum Schmerzen, hatte vorher auch solche Horrostories gelesen. Ich vorgestern Abend dann direkt Vollkornbrot zu essen bekommen, gestern morgen Brötchen und auch mittags und abends ganz normales essen. Heute morgen wieder Brötchen, Geht alles wunderbar. Ich brauche nach 48 Stunden keinerlei Schmerzmittel mehr und fühle mich sehr wohl.

Ich habe die Mandeln per Colblation Methode rausbekommen und bin total zufrieden. AUch das muß mal gesagt werden. Ich denke, daß es den meisten nach so etwas gut geht, aber schreiben tun eben häufig nur die, bei denen es nicht gut war und die wissen möchte, ob es anderen auch schlecht ging.

Liebe Grüße

Sabine

kNrankes^_mäulschen


wo ward ihr denn bitte, das ihr schon nach 2 tagen entlassen werdet... :-/

E6hemalXigerr N)utzer' (#U325731x)


Das irritiert mich jetzt auch etwas, finde ich auch eigentlich zu früh am 2. post OP Tag nach Hause zu gehen.

ich war 7 Tage im KH ...

Aber hauptsache es geht euch gut. Mit Brötchen und so würde ich aber noch warten, viel zu hart. Das kann leicht zu Blutungen führen, auch wenn es nicht weh tut!

P<utzexl


Dein Bericht hört sich ja echt gut an! Ich habe sie im Mai entfernt bekommen und musste 8 Tage im Krankenhaus bleiben, obwohl ich keien Nachblutung oder so hatte. Ich hatte z.B. 3 Wochen lang echt starke Schmerzen, das ist halt echt bei jedem unterschiedlich.

Mit der Coblationsmethode blutet es ja auch nicht so usw. meiner hat das leider nur nicht gemacht. Sabine,musstest einen Eigenanteil zahlen?

Wünsch euch beiden einen weiterhin so guten Heilungsverlauf!!!

nnc-sc{hlu>exsa4


Hallo Ihr,

also ich habe das in einer Klinik hier in Köln machen lassen. Klinik links vom Rhein - wen es interessiert. Ich hatte auch unmittelbar nach der OP keinen Blutgeschmack, Übelkeit oder sonstwas.

MIr wurde gesagt, daß Brötchen essen wichtig ist, damit die weißen Beläge regelmäßig etwas abschleifen und nicht zu dick werden. Wenn Sie zu dick werden, dann löst sich nachher auf einmal zu viel ab und dann blutet es schneller.

Mein Mann hat bis nach Neujahr Urlaub und versorgt Haushalt und Kinder, im KH hätte ich auch nur herumgelegen und sollte es bluten, wäre ich in knappen 10 Minuten wieder dort.

Ich bin privat versichert und habe deswegen für die Coblation Sache nichts zugezahlt.

LIebe Grüße

Sabine, ohne Schmerzmittel

E,hemalOiger @Nutzer 3(#3257x31)


Das mit den Brötchen essen sonst gehen die beläge nicht ab halte ich fpr übertrieben. Das tun sie auch wenn man mor mal isst nur eben das harte weglässt.

Aber gerade die brötchenkanten, ich weiß nicht. Ich hab mich letzt Woche übel an so ner Kante verletzt. Hatte nen 1cm langen Riss am Gaumensegel. weil die Kante eingeschnitten hat. Bei mir ist es ja nun geal, mal davon abgesehen das es weh getan hat, aber als frisch operierte wäre ich da etwas vorsichtiger

nvc-sLchliu0esax4


Hier ist der Link zum Arzt.

[[http://www.links-vom-rhein.de/hno/index.php]]

Oben im Ärztehaus ist dann die Klinik:

[[http://www.links-vom-rhein.de/klinik/index.php]]

Ach ja, ich bin 34, also auch nicht so de jüngste für eine Mandel OP.

Liebe Grüße

Sabine

n4cf-schyluexsa4


Naja, gut kauen tue ich die Brötchen schon, bevor ich sie hinten vorbeischicke :-))

AGnjaxKZ


So... Ich bin nun daheim.

Heute nacht hat es mal etwas heftiger weh getan. Und ich musste total husten, weil ich die Fäden so arg gespürt habe...

Mh... Bei uns ist es wohl so üblich (zumindest bei dem Prof.), dass man 2 Tage post OP heimgehen kann...

Ich wurde in Würzburg/Unterfranken operiert...

nLc-scAhluezsxa4


Hallo Anja,

bei mir ist es jetzt der 5. Tag nach OP und was die Mandeln angeht fühle ich mich wunderbar.

Habe an den Tagen 3 und 4 je 2 x Schmerztropfen genommen, dann wieder nicht mehr und es ist alles bestens. Jetzt beginnen sich bei mir die Beläge zu lösen, ich hoffe, daß es unblutig von statten geht.

Habe allerdings ziemliche Zahnschmerzen von einem Zahnnerv, der immer schon mal Ärger gemacht hat und brauche wohl dringend eine Wurzelbehandlung. Ich war gestern schon beim Notdienst, aber das hat nicht viel gebracht, sie wollte da mit dem frischen Hals nicht dran, nun muß sich mrogen mein Zahnarzt mal mit meinem HNO kurzschließen.

Liebe Grüße

Sabine

S[irPsaychxo


hallo zusammen,

nachdem ich vor 15 tagen (27.11.) meine mandel-op hatte und vorher ebenfalls einige male in diesem (und anderen) forum (foren) gelandet bin, wollte ich auch mal meine erlebnisse kund tun.

das fazit vorab: im vergleich zu dem, was ich in diversen beiträgen gelesen habe, wars bei mir total harmlos. ich hatte dieses jahr insgesamt 7x tonsillitis und die schmerzen waren da weitaus stärker als nach der op.

also, ins kh bin ich am 26.11., sollte schon um 9:00 da sein. das war ich dann auch, aber nachdem sämtliche voruntersuchungen um 11:30 schon vorbei waren, blieb mir dann doch fast schon zuviel zeit übrig - und ohne beschäftigung in einem kh rumzuhängen ist wirklich nicht das angenehmste... nun ja, hab mir die zeit mit viel rauchen vertrieben, weil nach der op damit schluss sein sollte.

die op sollte am nächsten tag um 9:00 stattfinden, d.h. ab 8:00 sollte ich mich bereit halten. allerdings wurde ich am nächsten tag schon um 6:15 geweckt mit den worten, dass die op vorverlegt wurde und ich mich doch bitte in den nächsten 20 min. fertig machen sollte... dementsprechender blutdruck bei 170/90... dann bekam ich berühmte lmaa-tablette und wurde in den op-bereich gefahren. von der operation selbst (1/2 stunde) hab ich natürlich überhaupt nix mitbekommen, beim aufwachen war mit etwas übel und ich hatte leichte halsschmerzen. nach 2 stunden konnte ich bereits die ersten telefonate führen und vom erfolgreichen verlauf berichten. mein zimmernachbar, der am selben tag die stirnhöhlen ausgeputzt (?) bekam, war wesentlich weggetretener als ich. per infusion bekam ich schmerzmittel und antibiotika - damals dachte ich, dass ich die bekomme, weil ich 1 woche vorher noch eine akute tonsillitis hatte, wegen der die op auch verschoben wurde. am abend bekam ich dann mein erstes klinikessen - nannte sich "tonsillektomie I - abendessen": 1 cremesuppe und 1 milchbrei, dazu 1 kleiner vanillemilch-drink und tee.

am nächsten tag dann das 1. "tonsillektomie I - frühstück": 1 cremesuppe und 1 milchbrei, dazu 1 kleiner schokomilch-drink und kaffee (obwohl man doch eigentlich keinen kaffee zu sich nehmen sollte?!). das mittagessen war passiertes gemüse und passiertes fleisch, jeweils in praktische hütchen-form gepresst. das einzige was einigermaßen identifizierbar war, war das kartoffelpüree...

so ging das die nächsten tage weiter, die schmerzen waren minimal, 2x voltaren morgens und abends haben vollkommen ausgereicht. auch die langeweile im krankeenbett war auszuhalten, dank mannigfaltigem elektronischen equipment (tv, ipod, psp). meinem zimmernachbarn gings ungleich dreckiger.

schließlich wurde ich am 4. post-op tag entlassen. zuhause hab ich mich dann auf einigermaßen normale ernährung umgestellt. die schmerzen waren weiterhin erträglich, selbst in den berühmten tagen, wenn sich die beläge anfangen abzulösen, genügten 2 voltaren.

dummerweise hatte ich dann am 8. post-op tag abends um 1/2 11 plötzlich blut im mund. da die weißen fibrin-beläge und das rote blut ziemlich deutlich kontrastieren, sah es recht krass aus und deshalb hab ich mich sofort in die notaufnahme begeben. dort wurde mir mitgeteilt, dass es sich lediglich um eine "ablösungsblutung" gehandelt hat und keine op nötig ist. trotzdem sollte ich übers wochenende wieder dableiben. durch den erneuten aufenthalt kam ich in den genuss des "tonsillektomie II menüs": morgens und abends immerhin toastbrot mit honig bzw. käse, mittags aber weiterhin der pürierte mist. schmerzmittel wurde von voltaren auf novalgin umgestellt, das zwar deutlich schwächer in der wirkung ist, aber nicht so blutgerinnungshemmend. mir wars egal, da die schmerzen weiterhin gering waren.

am montag (11. post-op-tag) war dann wieder entlassung. seitdem bin ich zuhause, nehm seit vorgestern keine schmerzmittel mehr ein und kann nächsten mittwoch wieder in die arbeit.

zwei dinge haben mich allerdings ziemlich genervt:

1. die unsicherheit über verhalten und v.a. ernährung: frag 3 verschiedene ärzte und/oder schau in 3 verschieden foren nach - du wirst 3-9 unterschiedliche vorgehensweisen finden. die einen setzen auf normale kost, damit sich die beläge nicht so aufbauen, die anderen möchten diese so lang wie möglich schonen und servieren nur brei. am tag nach meiner ersten entlassung bin ich zu meinem hno-arzt und der sagte mir u.a.: "was sie weglassen sollten, sind milchprodukte!" - dabei hab ich im kh 2x täglich milchbrei bekommen...

eine mandel-op ist doch wohl eigentlich was recht alltägliches und steckt nicht mehr in der erprobungsphase, da dürften die meinungen doch nicht so weit auseinander gehen, oder?

2. die m.e. übertriebene vorsorge-mentalität im kh: ich bekam neben der täglichen dosis antibiotikum auch noch jeden tag eine heparinspritze, obwohl ich einen großteil des tages ausserhalb meines bettes verbracht habe. der grund hierfür ist nach aussage eines pflegers, sich gegen etwaige rechtliche schritte abzusichern, falls etwas passiert. das mag schon sein, allerdings sollte das auch ruhig etwas differenzierter gehandhabt werden - dann kann das kh auch geld sparen.

zudem bekam ich bei meinem 2. aufenthalt antibitiokum-infusionen. nach aussage der stationsärztin sollte dies die wunddheilung verbessern, da sich keine bakterien ansiedeln können. meine nachfrage, ob ich das antibiotikum auch zuhause weiter nehmen muss, wurde verneint. nun weiß ich mindestens seit diesem jahr aus eigener erfahrung, dass antibiotika über längere zeiträume (z.b. 10 tage) genommen werden sollten und 2-3 tage allein recht sinnlos sind. will sich das kh auch hier wieder absichern? nimmt man dadurch in kauf, dass immer mehr bakterien durch diese zügellose verabreichung resistent werden? oder was?!

nun ja, eigentlich kanns mir egal sein, da ich zukünftig ja hoffentlich nicht mehr so viel von den zeug brauchen werde...

alles in allem war die geschichte echt harmlos, auch die nachblutung war nicht so dramatisch wie anfangs angenommen. und für die aussicht, nie mehr tonsillitis zu haben, habe ich das gerne in kauf genommen.

von den vielen horror-geschichten in den diversen foren sollte man sich nicht abschrecken lassen, die geschilderten fälle sind sicher nicht repräsentativ. wenn alles glatt läuft, ist die bereitschaft, etwas darüber zu schreiben, sicherlich geringer.

Grüße an alle, keep on rockin´

A@njaKxZ


So... Ich bin heute 7. Tag Post OP...

Mit Voltaren (1 x mittag, 1 x abend) gehts mir ganz gut.

Ich hab nun seid heute früh das Gefühl, dass die Belege sich lösen... Ganz komisches Gefühl...

Hoffentlich geht das mal gut...

njc-sc,hluuexsa4


So, habe am Montag an Tag 6. nach der OP eine Wurzelbehandlung am Backenzahn hinter mich gebracht und was soll ich sagen, das ging super. Der Zahnarzt hat aufgepaßt wegen der Nähe zu den Mandeln, die Arzthelferin war mit dem Sauger sehr vorsichtig und dann ging es. Hatte mir vorher grünes Licht vom HNO geben lassen.

Heute nun ist Tag 9 nach der OP, die großen Beläge sind weg, ein paar kleinere noch da. Schmerzen habe ich so gut wie keine mehr, Schmerzmittel nehme ich auch keine.

War heute zum Nachschauen beim HNO und er meinte, es sieht super aus, brauche auch nicht mehr hin, wenn nichts Außergewöhnliches ist.

Die Mandel OP und die Tage danach, heute eben Tag 9 nach OP, waren einfach super. Hätte ich nicht gedacht. Wäre nicht die entzündete Wurzelspitze dazu gekommen, wäre es noch besser gewesen.

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