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Mittelohrentzündung - höre fast nichts!

E_hema~ligeEr Nutzer (o#37x8934) hat die Diskussion gestartet


Hallo,

letzte Woche hat mich wohl ein Virus erwischt und ich war krank. Dann gegen Ende der Woche ging es mir besser, aber urplötzlich hat mein linkes Ohr angefangen zu schmerzen. Nachts musste ich eine Schmerztablette einnehmen, um wenigstens etwas schlafen zu können. Der Arzt meinte dann, dass das eine Mittelohrentzündung sei, er aber erst mal ein paar Tage auf Besserung warten würde, bevor er Antibiotika verschreibt, was ich auch sehr gut fand.

Am Wochenende war es jetzt mal so mal so und ich habe immer Abends eine Ibuprofen eingenommen, sowie Inhaliert und Nasenspray genutzt. Dann nehme ich ein natürliches Antibiotikum (Angocin) und trinke viel Tee etc.

Heute dann sind die Schmerzen ganz verschwunden und es fühlt sich etwas leichter an. Wenn ich auf das Läppchen vor dem Ohreingang drücke (weiß nicht wie das heißt ;-p) hat es gestern noch gezogen und gespannt, das ist heute auch deutlich besser. Was aber geblieben ist, ist das ich fast nichts höre auf dem Ohr und jetzt auch noch das andere Ohr "zu" ist.

Ich muss dazu sagen, dass ich immer Probleme mit den Ohren habe wenn ich erkältet bin und teilweise erst nach einer Woche wieder einen Druckausgleich hinbekomme.

Muss ich mir jetzt wegen dem wenig hören (Wattegefühl, weil eben kein Druckausgleich) noch Sorgen machen mit der MOE, oder dauert es nur noch ein wenig, weil ja die Schmerzen komplett sind?

Vielen Dank für jeden Rat!

Antworten
s\upe"rmaxmi


Ich hatte im April eine MOE die sich zu einer heftigen Geschichte entwickelte. Irgendwann war das ganze Ohr betroffen und ich hörtefast nichts mehr auf dem rechten Ohr. Ich landete dann im KH auf der HNO Station wo mein Trommelfell aufgeschnitten wurde. Die Schmerzen und die Entzündung waren nach ein paar Tagen besser, aber dieses "Wattegefühl" blieb sehr lange. Ich hab mir große Sorgen gemacht, das es gar nicht mehr weg geht, weil mir das irgendwie alles zu lange dauerte.

Es ist aber wieder komplett verschwunden. Aber da diese eigentlich ja so harmlose MOE so fies endete, bin ich jetzt übervorsichtig. Ich würde auf jeden Fall zum HNO Arzt gehen. Wenn dein Gehör erstmal gelitten hat, ist es zu spät.

E+hemali9ger Nutz?er (#c37893x4)


Aber wo du ins KH kamst, hattest du da noch Schmerzen? Ich denke, wenn die Schmerzen und die Entzündung weg sind ist es doch schon besser, oder?

Wie schon gesagt, ich habe immer Probleme mit den Ohren wenn ich erkältet bin, vor allem eben das sie zu sind. Dieses Wattegefühl habe ich sonst bei Schnupfen eben auch manchmal länger.

Ebhemal}iger NutGzer (#3x78934)


Ich muss noch sagen, dass es sich wahrscheinlich um eine leichte MOE handelt, da ich in der ersten Nacht zwar Schmerzen hatte, die aber nicht unerträglich waren und nicht pochend. Ich hatte das Pochen nur so, dass ich den Herzschlag hörte. Mir war auch nicht übel oder so und Fieber hatte ich evtl. nur ganz ganz leicht!

Smapi_ent


ich habe insgesamt fast 3 wochen nichts hören können auf einem ohr, wo ich eine otitis externa hatte.... das kann dauern, da ja alles geschwollen ist und eiter den hörweg behindert. ich würde durchaus noch ein paar tage abwarten.

s(u>perQmamxi


die Schmerzen hatte ich bevor ich ins KH kam. Die gingen dann erst wieder weg und dann kam es mit voller Wucht wieder. Es heilt langsam ab, das ist schon richtig und dauert eben seine Zeit, aber ein Arzt sollte da in jedem Fall mal rauf blicken ( Antibiotika!!!) Fieber hatte ich übrigens überhaupt nicht.

Meine Ohren spüre ich auch bei jeder Erkältung. Und das immer sehr lange.

E{hemalig#er Nut0zer (#37893x4)


Hm, also ich war heute noch mal beim Hausarzt. Sie hat in die Ohren geschaut und meinte, das das ziemlich rot sei und auch etwas Schmalz o.ä. war drin. Aber wenn die Schmerzen weg sind, dann ist zumindest die MOE besser. Sie hat mir jetzt antibiotisch wirkende Ohrentropfen verschrieben und nun doch Antibiotika. Ich weiß nun aber überhaupt nicht ob ich sie morgen wirklich nehmen soll!?

b'ombo


Hallo derkranke1,

habe bereits unzählige Mittelohrentzündungen seit meiner KIndheit hinter mir. Nachdem jetzt mal ein paar Jahre Ruhe war, hatte ich in diesem Sommer gleich zwei kurz hintereinander.

In jedem Fall ist das eine sehr ernste Erkrankung. Eigentlich solltest Du unbedingt zu einem HNO! Auch ein Antibiotikum ist in den ersten Tagen unabdingbar.

Das Du einige Tage ein verringertes Hörvermögen hast, ist normal. Das ist Flüssigkeit/ Eiter hinter dem Trommelfell. Die Bakterien, die eine MOE auslösen wandern auch gern über die Tuben von der Nase in Richtung Ohr. Wenn Du also eine Erkältung hast, unbedingt darauf achten, dass die Nebenhohlen frei sind (ggf. ein ganz mildes Nasenspray nehmen, aber nur sehr vorsichtig und nicht dauerhaft verwenden).

Ggf. ist es auch eine Erleichterung, wenn der HNO Dir die Flüssigkeit absaugt. Weniger empfehlenswert sind Ohrentropfen. Die verstopfen die Tuben noch mehr und Du hörst gar nichts mehr. Mein HNO gibt keine Ohren-Tropfen mehr an seine Patienten.

Wenn dann alles vorbei ist, unbedingt einen Hörtest machen lassen, um sicher zu sein, dass auch das Hörvermögen wieder komplett da ist.

Gute Besserung

bombo

EBhem{aliger Nu"tzeru (#3x78934)


Hallo,

also ich nehme seit heute Antibiotika. Seit Freitag besteht die ganze Sache.

Wie gesagt, ich habe keinerlei Schmerzen mehr, aber mich belastet das ich fast nichts hören kann wirklich sehr. Nachts, oder wenn ich auf der Seite liege knackt es auch in dem Ohr, aber ich höre trotzdem nicht mehr als vorher. Auch beim Schnupfen hat es heute paar mal geknackt. Wenn ich vorsichtig mit dem Finger reingreife, merke ich, dass eben fester Schmalz drin ist.

Soll ich die Ohrentropfen dann doch lieber sein lassen?

d9ollyQ1402


Hallo,

auch ich bin ein "MOE-Junky" *lol* .... hatte seit Juli dieses Jahr 4x MOE !!! Im Juli war ich beim Notdienst - zufällig war das mein jetziger HNO. Der hatte mir damals nichts weiter verschrieben außer Nasentropfen, damit die Tube frei wird. Er hatte mir nur nen kleinen Ritz ins Trommelfell gemacht und das Sekret dahinter abgesaugt - ich verspürte sofort Besserung. Er meinte auch von Antibiotika hält er nichts. Bei meiner letzten Grippe (NOV) kam wieder eine MOE dazu. Mein Hausarzt schaute nur kurz ins Ohr und schrieb gleich Überweisung raus und hat mir nen umgehenden Termin beim HNO gemacht. Der hatte wieder mein Trommelfell angeritzt und mir diesmal ein Paukenröhrchen eingesetzt. Seitdem ist es echt super. War letzte Woche zur Kontrolle und Hörtest - alles ok. Hoffe es bleibt so. Von Ohrentropfen hat er mir übrigens auch abgeraten. Am besten du gehst mal zum HNO anstatt das vom Hausarzt behandeln zu lassen.

LG Dolly

Eahemaloiger Nutz3er (#378l93x4)


So, also: Ich war heute morgen nochmals beim Hausarzt. Sie meinte, die Ohren seien noch gerötet, es wäre aber schon besser als am Montag. Sie hat außerdem einen Schmalz-Propfen herausgeholt.

Dann habe ich mir eine Überweisung zum HNO geben lassen und glücklicherweise gleich noch einen Termin bekommen. Der hat dann in die Ohren geschaut und einen Hörtest mit Kopfhörer auf dem Ohr als auch am Knochen gemacht, um zu sehen, ob ich generell wohl noch höre, wenn der doofe Druckausgleich mal funktionieren würde.

Er meinte, ich solle das Antibiotika auf jeden Fall nehmen, Nasenspray benutzen und das Ohr warm halten. Außerdem höre ich seit gestern ein leises Rauschen auf dem linken Ohr, was wenn es still im Raum fast weniger erscheint als wenn es lauter ist. Dazu hat er nix weiter gemeint, ist wohl normal bei einer MOE.

Naja, ich kann wohl nur abwarten, oder? Weil hören tue ich immer noch so schlecht!

s5upe,rmxami


Ja, mach dir da nicht unnötig große Sorgen. Wie gesagt, ich war damals schon lange wieder"gesund" und konnte immer noch schlecht hören. Ich habe wochenlang meinen Pulsschlag im Ohr gehört, dazu noch so ein "klingeln" und absolut schlecht gehört. Das vergeht, aber braucht wirklich lange. Das ganze kann 4 Wochen dauern. Du warst beim HNO Arzt und wenn du alles befolgst was sagt, dann wird das auch wieder.

E.hemalCige;r Nutzeqr (#378 9x34)


Hm, ich versuche ja mir jetzt nicht mehr so Sorgen zu machen ;-). Aber das Rauschen bzw. Klingeln wie du sagst, macht einen im ersten Moment eben schon Sorgen. Ich habe aber das Gefühl, das das Klingeln nachts im Bett wenn ich ganz ruhig liege weniger wird bzw. fast weg ist. Immer wenn ich dann Geräusche habe nehme ich es stärker war.

Beim Aus-schnäutzen knackt und kracht das Ohr jetzt wie verrückt, tut aber nicht weh. Aber vom Hören her ändert sich nix. Auch wenn ich auf der Seite liege kracht es immer mal wieder. Wenn halt wenigstens das andere Ohr wieder frei wäre und ich etwas besser hören würde :-)

spu>peramaxmi


Ja, du hast vollkommen recht. Wenn es um einen herum ruhig ist, dann hört man das weniger oder fast gar nicht. Bei mir war es so, je mehr Geräusche um mich herum waren ( sprechende Menschen, Autos ) desto schlimmer war es. Bei mir waren es so Töne, die man hört, wenn man beim Tastentelefon eine Nummer wählt. Das hat mich bald irre gemacht. Dazu noch die Tatsache, das ich nachts, wenn ich auf der halbwegs "gesünderen" Seite lag quasi NICHTS hörte... Schrecklich ist das. Aber im Grunde kann dich das doch jetzt beruhigen. Mein HNO Arzt meinte noch, als ich ihm das von den Tönen erzählte "Immer wieder was anderes was die Leute hören..." :-| Mach dir einfach klar, das es noch den halben Januar so gehen kann, ohne was schlimmes zu bedeuten.

cxHi1O8 9


Hey,

Also ich werde auch schon mein Leben lang von MOE verfolgt!

In meiner Kindheit hatte ich ca. 1 mal im Monat ne MOE und mir wurden ständig meine Ohren ausgespült was irgendwie fast schon zu nem Trauma wurde. Dann hatte ich mehrere Jahre meine ruhe. Tja und jetz seit ca. 1nem Jahr ist es noch viel schlimmer geworden.

angefangen hat alles ca. vor nem jahr mit ner "harmlosen" MOE, hab dann bestimmt ein halbes Jahr durchgehend Nasenspray vom arzt bekommen (was man NIE NIE NIE machen sollte) ja und irgendwann hat er dann vorgeschlagen ich soll mich operieren lassen. wurde dieses jahr im August operiert (Begradigung der Nasenscheidewand + schnitt ins trommelfell und absaugen) war für mich ne sehr schmerzhafte angelegenheit(also nich die OP an sich sondern alles was danach kam)

Hatte jetzt nen "Erfolg" von 2 wochen (wobei ich immernoch sehr eingeschränkt hören konnte) und jetzt fängt grad wieder alles von vorne an. Ich frag mich ob die OP sinnvoll war und ob man das nicht alles anders hätte machen können !

ich würde dir auf jedenfall empfehlen dir das ganze sehr sehr gut durch den Kopf gehen zu lassen!

Für einen Arzt ist es "nur" eine Op ! für dich sind es deine OHREN!

Wir reden hier ja nicht nur von körperlichen schmerzen oder Einschränkungen, bei mir entwickelt sich das ganze immer mehr zur Depression, weil ich jetz schon über 1 jahr dieses komische Gefühl von Taubheit habe, eine art druckausgleich was sich nicht entscheiden kann.

Bin im moment auch sehr ratlos und ärzte wissen mir genauso wenig zu helfen!

Will dir mit meiner Geschichte aber auf keinen fall angst machen! in vielen fällen führt ne OP eindeutig zur verbesserung!

Ich wünsch dir auf jedenfall viel Glück und die richtige Entscheidung !

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