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Bericht von Nasen-OP

jYen"srealshun<shine hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich bin 28 Jahre alt und wurde bereits 3mal an der Nase operiert. Der Grund für die ersten zwei OP´s (2003) war, dass ich immer weniger Luft bekommen habe. Dabei spiele ich seit meinem 6. Lebensjahr Handball und bin auch sonst sehr sportlich, sodass ich auf viel Luft angewiesen bin.

Die erste OP war die übliche Nasenscheidewandbegradigung, die ich bei meinen damaligen HNO-Arzt in NRW ambulant gemacht habe. Leider hat sich durch diese OP nichts verändert, sodass mir der HNO-Arzt zur einer größeren OP im Klinikum Münster/NRW geraten hat. Dort sollte abermals die Nasenscheide neugerichtet sowie etwas schmaler gemacht werden. Die OP musste auch noch stationär durchgeführt werden, war 1 Woche im Sommer mit einen Gesichtsverband im KH gelegen. Anschl. durfte ich nach Hause, der Arzt im KH meinte dass leider nicht alles "glatt gelaufen ist". "Nicht glatt gelaufen" war die Untertreibung des Jahres!!! Bei der OP wurde das Nasenbein gebrochen und anschl. tiefer eingesetzt. Ich hatte vorher eine fast normale Nase, doch nun hatte ich eine sog. Sattelnase. Mir war es erst egal, da ich etwas besser Luft bekam und man sich schnell an sein neues Aussehen gewöhnt. Außerdem hatte ich das Vertrauen in diese HNO-Pfuscher verloren und wollte nicht noch eine OP machen.

Hatte fünf Jahre meine Ruhe und das "Luftproblem" war dann auch irgendwann durch, da ich Arbeitsbedingt weniger Zeit für Sport hatte. Bin dann 2006 nach München gezogen, habe auch hier weiter Handball gespielt. Letzten Sommer ist es dann beim Training passiert, bin mit jemanden mit den Köpfen zusammen gerauscht. Er hatte eine kleine Schramme am Kinn, ich ne blaue, stark geschwollene Nase und tierische Kopfschmerzen. Beim Röntgen wurde festgestellt, dass der untere Teil des Nasenbeins abgebrochen ist und somit auch der Nasenknorpel verrutschte. Ich hatte eine richtige Knubbelnase, das sah richtig sche… aus. Im Krankenhaus sagten sie mir ich sollte einen HNO-Arzt aufsuchen, aber ich kannte hier niemanden. Bin ins Netzt gegangen und hab mir einige Ärzte rausgesucht, habe dabei auch darauf geachtet was die Ärzte bisherige Erfahrungen bzw. Qualifikationen hatten. Bin bei der Fr. Dr. Nagy Chiemgauerstr. gewesen, die hatte schon im Krankenhaus gearbeitet und ist auch schon sehr lange in München tätig. Ich erzählte ihr auch von meinen vorherigen OP´s und dass ich sehr skeptisch bin was OP´s betrifft. Fr. Dr. Nagy gab mir, nach einer eingehenden Untersuchung, den Rat ich sollte trotzdem die Nase operieren, es sei keine reine funktionelle OP sondern auch eine ästhetische OP notwendig geworden. Sie gab mir drei Adressen von Spezialisten die sich mit Nasen-OP´s auskennen, u.a. auch die von Prof. Dr. Holtmann.

Prof. Dr. Holtmann in der Residenzstr. in München hat ebenfalls, laut seiner Internet Präsentation, eine sehr gute Qualifikation und operiert regelmäßig. Habe Verhältnismäßig schnell einen Termin bekommen (10Tage). Vorher haben die beiden Ärzte miteinander telefoniert und somit wusste Dr. Holtmann schon Bescheid und ich brauchte nicht wieder alles erzählen. Er erklärte mir wie er den Eingriff durchführen würde und nahm sich die Zeit für jede meiner Fragen. Für die OP sollte ein Stück des Ohrknorpels entnommen werden, um die Nase wieder aufzubauen. Dies wurde leider notwendig da es durch die zweite OP an Knorpelmasse in der Nase fehlte. Ich habe um eine kurze Bedenkzeit gebeten und nach 3 Tagen dann einen OP-Termin ausgemacht. Der OP-Termin war dann 4 Wochen später, leider fiel der Termin in die Wies´n Zeit aber weiß wofür dass gut war Ich wurde im Krankenhaus im Arabellapark im 19.Stockwerk operiert. Dort musste ich eine Woche vor der OP wegen der Blutabnahme und einem Gespräch mit der Anästhesistin erscheinen. Konnte aber auch mir ein Zimmer aussuchen, man hat einen fantastischen Blick über München, dass war mal ein schöner Nebeneffekt.

Am Tag der OP bin ich dann nüchtern zum Krankenhaus gefahren, dort waren alle sehr nett zu mir gewesen und man konnte sich ganz entspannt auf die OP vorbereiten. So etwas finde ich extrem wichtig, da ich selbst in einem Krankenhaus arbeite, weiß ich wie angespannt die Patienten vor OP´s sein können. Nach der OP musste ich dann noch 2 Tage im Krankenhaus liegen bleiben und anschl. noch 10 Tage zuhause. Die OP ist gut verlaufen, hatte kaum Schmerzen, lediglich der Kopfverband, der zur Stabilisation des Ohres angesetzt wurde, ist über Nacht verrutscht. Dies hatte dann zur Folge dass ich leichte Striemen an der Stirn hatte, aber die Nase sah sehr gut aus und auch am Ohr sieht man nichts von dem Eingriff und dass ist nach wie vor das einzige was zählt. Bei den folgenden Nachuntersuchungen bin ich anfangs noch zu Hr. Holtmann, anschl. nur noch zu Fr. Dr. Nagy gegangen. Sie war stets über den Status meiner Nase informiert, da sie ständig in Kontakt mit Prof. Dr. Holtmann stand. Somit hatte ich auch eine gute Nachversorgung.

Luft krieg ich besser denn je und allseits erhalte ich ein positives Feedback auf die neue Nase. Hatte somit Glück im Unglück. Ich bin Hr. Prof. Dr. Holtmann, seinem Team und Fr. Dr. Nagy sehr dankbar und bereue keine Sekunde diesen Eingriff.

Antworten
Y:IxN


danke für diesen sehr reichhaltigen beitrag

ich war anfangs recht geschockt über den pfusch, dann aber sehr erleichtert darüber, wie sehr sich die 2 spezialisten am ende für dich einsetzten

gut nase wünscht dir weiterhin

yin aus wien

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