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Unterdruck im Ohr | Hno-Spezialist ist ratlos

n~iIchts!wir4dbesxser hat die Diskussion gestartet


Guten Abend

Vor Kurzem habe ich durch eine bekannte Suchmaschine diese Seite gefunden und wühlte mich auch durch etliche Themen, um mein Leiden zu verstehen resp. in Erfahrung zu bringen, welche Möglichkeiten zur Heilung überhaupt noch bestehen.

Ich werde nächste Woche 18 Jahre alt und kämpfe schon seit 1.5 Jahren mit folgenden Problemen:

- Unterdruck in beiden Ohren

- Knacken in beiden Ohren beim Schlucken, vorwiegend im Rechten

Was passierte vor 1.5 Jahren? Ich besuchte im Sommer 2007 ein Openair, welches unglaublich gut besucht wurde. Ganze 100'000 Leute waren da, die Stimmung war ausgelassen. Drei Tage lang tanzten und amüsierten wir uns. Am Sonntag, dem letzten Tag, bedeckte der sonst immer himmelblaue Himmel und es fing an, in Strömen zu regnen. Sämtliche Besucher kamen dann auf die gleiche Idee: Möglichst schnell nach Hause! Auch wir machten uns mit diesem Gedanken auf zum Ausgang. Ich wollte mir noch eine Regenjacke anziehen, doch diese war unten vom Rucksack und so liess ich es bleiben - zumal die Temparaturen sommerlich warm waren und der Regen eine gelungene Erfrischung darstellte.

Daheim angekommen ass ich noch etwas und war alsbald so müde, dass ich zu Bett ging. Die folgenden zwei Wochen waren schlimm, da sich eine Mittelohrentzündung ankündigte und mich total flach legten. Auch hatte ich ein seltsames Knacken - welches ich bis heute nicht weggebracht habe.

Nachdem die Mittelohrentzündung überwunden war, kämpfte ich noch immer mit einer grösstenteils verstopften Nase und eben diesem Knacken.

Ich beschloss im Frühjahr 2008, mich zu einem Spezialist für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten zu begeben. Dieser untersuchte mein Ohr und stellte folgende Diagnose:

Leider können wir nichts machen, weil das Ohr völlig gesund ist. Lediglich ist ein kleiner Unterdruck vorhanden, gegen den wir leider nichts tun können.

Kaum zu glauben, was ich da hören musste! Mir war also nicht mehr zu helfen. Ich begab mich ein weiteres halbes Jahr mit dieser Aussage zufrieden und hoffte, dass eine Besserung noch in Sichtweite lag. Im Herbst 2008 ging ich dann mit Kollegen in die Berge, um ein wenig abzuschalten. Wieder bekam ich grosse Probleme mit meinen Ohren: Ich hörte alles nur noch leise, weil sich die Stimmen der anderen überschlagen, immerwieder lauter und leiser wurden.

Das war kein Zustand! Ich ging also noch einmal zu einem anderen HNO-Spezialist, welcher angehende Ärzte unterrichtet und lehrt. Hier fühlte ich mich von Anfang an wohl: Er untersuchte mein Ohr, stellte dann auch gleich die Diagnose

Es ist ein starker Unterdruck im Ohr vorhanden!

Huch, das tönte aber schon viel bedrohlicher! Er behandelte mich mit verschiedenen Methoden, dem Nasenspray Nasonex, einem Ballon namens Otovent... Nichts besserte. Dann erklärte er mir dass er eine Operation durchführen möchte, ein kleines Röhrchen in das rechte Ohr einführen. Dem stimmte ich zu, da ich mir davon eine Besserung versprach. Nach der Operation, welche im Januar 2009 durchgeführt wurde, hörte ich zwei Wochen lang schlecht, das Ohr entzündete sich stark. Ich bekam Antibiotika namens Ciproxin, um der Entzündung entgegenzuwirken.

Bis jetzt half alles nichts: Der Arzt untersucht mich noch immer regelmässig (wöchentlich), doch langsam scheinen ihm die Ideen auszugehen!

Nun merkte ich im Verlaufe der letzten Woche, dass sich auf der rechten unteren Seite meines Gebisses langsam aber sicher ein Weisheitszahn bildet! Es sieht so aus, als ob dieser schräg wächst...

Was denkt ihr, könnte dieser der Grund für meine Beschwerden sein? Habt ihr noch andere Ideen, woran es liegen könnte und evtl. Übungen für mich, die ich durchführen könnte?

Ich danke euch herzlich für eure Hilfe, ihr seid die besten.

Grüsse

S.

Antworten
Ehhemaligter NutzeAr (#325x731)


Na ja, UNterdruck im Ohr ist ja immer Zeichen davon das die Tube nicht durchgängig ist - weshalb auch immer. Hast du evtl eine vergrößerte Rachenmandel die diese verlegt? Obwohl das sollte er ja wohl kontrolliert haben. Normalerweise wird es mit Röhrchen besser.

Der Zahn - zumal am Unterkiefer - ist denke ich nicht verantwortlich

G9alaxxi


Das hört sich so an, als wärst du ein Taucher oder Flieger, der vom Tauchen Unterdruck im Ohr bekam, durch Sauerstoffmangel.

Hier hilft wohl nur eine Unterdruckkammer, was auch viele Taucher benutzen, um den druck abzubauen.

Jeder Mensch hat spezifische Reaktionen auf Sauerstoffmangel (Hitzegefühl, Kribbeln, Schwindel etc.), und um diese Symptome herauszufinden, führt man einen Aufstieg in der Unterdruckkammer durch.

[[http://www.ausstellung-rettung-sicherheit.de/html/unterdruckkammer.html]]

[[http://www.dlr.de/me/desktopdefault.aspx/tabid-2011/2949_read-4540/]]

n^ichtsKwirdb'esser


Guten Morgen!

Nein, ich bin kein Taucher und flog in den letzten Jahren auch nie in den Urlaub - wir gingen immer mit dem Auto!

Bei der Kontrolle der Rachenmandel muss er "nur" in den Mund schauen, oder?? Das hat er bereits getan und gesagt, dort sei alles in Ordnung.

Grüsse

S.

GOalauxi


les das mal hier @:)

[[http://www.gesundheitpro.de/Tuben-Mittelohrkatarrh-Ohren-A050829ANONI013242.html]]

guß

n#ichtQsDwir)dbessexr


Vielen Dank für den Link!

Gibt es noch Möglichkeiten, das Knacken beim Schlucken zu verhindern? Und was kann man noch machen, wenn auch das Röhrchen im Trommelfell nichts bringt?? Muss ich dann mit dieser Behinderung leben?

Grüsse

EJhemaGligeZr NutzFer x(#325731)


Um die Rachenmandel zu sehen braucht er entweder einen Spiegel oder ein Endoskop

sxabb5s


Hallo,

ich hab das seit einigen Tagen auch (bzw Beschreibung passt auf Unterdruck), mittlerweile ist mir oft auch ziemlich schwindlig. Wie schnell sollte man damit zum Arzt?

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