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Kann ein Hno Arzt einen krank schreiben ?? (Tinnitus)

EwmoM|axsl


@ DR schnattergusche und co....

ja genau, ich würde es auch so erklären... am besten ins eckchen setzen und OHHHHMMM machen, ein teechen trinken und *lach*

blabla blubb schwätz... und nochmal... wenn man keine ahnung hat....

es gibt verschiedene gründe für einen tinnitus. subjektive und objektive... euch aber die differenzen zu erklären, wäre eh vertane liebesmühe, denn gegen engstirnigkeit und schlaumeierei ist kein kraut gewachsen.

@ valentino

den besten rat den ich dir geben kann, geh zu einem HNO oder noch besser, in eine fachklinik; ggf. auch einen neurologen hinzuziehen und lass erstmal abklären, was hinter dem tinnitus steckt (leider lässt du den hintergrund offen, ebenso wie untersuchungen und diagnosen).

gruß für dich und gute besserung

marcel

s4chnatte rgusxche


Du scheinst Deine unbegründete Ansicht für die einzig richtige zu halten. Aber den Hinweis darauf, wie ein CI bei Tinnitus helfen soll, vermisse ich immer noch.

uxVo37


Hallo Dani,

ich möchte endlich mal versuchen, etwas Ordnung in die Gedanken meiner VorrednerInnen zu bringen: Aus meiner mittlerweile langjährigen beruflichen Erfahrung weiß ich, wie sehr Dich 1 1/ 2 Jahre Tinnitus belasten! Schon in meiner Ausbildungszeit habe ich eine Abhandlung zum Thema Tinnitus geschrieben – er hat viele komplexe Zusammenhänge. Eine Seite im Bericht handelte alleine schon mal davon, welche Fachärzte man alle konsultiert haben sollte, um ihn 100%ig abzuklären und es waren (fast) alle Fachrichtungen ausser Gynäkologe und Urologe dabei... . Insofern liegst Du m.E. mit Deiner Vermutung "Ich glaube der Tinnitus kommt durch meinen Nacken oder Wirbelsäule. In der zeit in der ich den lauten Tinnitus habe bin ich meistens sehr verspannt." gar nicht so falsch. Im Prinzip ist von Allgemeinmedizin-Problemen über orthopädischen bis eben zu Zahn-Problemen (Kieferfehlbelastungen usw.) alle Mögliche denkbar: Hast Du denn wirklich schon alles über Deinen HNO und div. Fachärzte abklären lassen? Und im Prinzip haben alle diese Fachärzte auch das Recht, Dich, wenn es ihres Erachtens erforderlich ist, auch krankzuschreiben.

Offen gesagt wird ein Tinnitus , der schon so lange besteht, kaum noch mit Akutmaßnahmen wie Durchblutungsförderer therapierbar sein. Hier schließe ich mich den Vorrednern an, die da meinen, Du solltest mal Dein Leben kritisch hinterfragen, ob Du Dir auch genug Entspannungsphasen etc. einplanst und eben die Dinge (z.B. ggf. (kiefer-)orthopädische Behandlungen, Entspannungstechniken, Tinnitus-Retraining-Therapie) konsequent umsetzten, die die anderen Fachärzte diagnostiziert und vorgeschlagen haben.

Woher Tinnitus (von lat. "tinniere aurium" = Klingeln des Ohres ) kommt, ist in letzter Instanz noch immer nicht ganz erforscht. Auf jeden Fall solltest Du – sofern noch nicht geschehen – bei Deinem HNO oder einem Berufskollegen von mir (ich bin mittlerweile Hörgeräte-Akustiker-Meister) einen aktuellen Hörtest mit Tinnitusbestimmung machen lassen.

Wir bieten dann Tinnitus-CD’s zur Entspannung und Geräuscheinbettung, Tinnitus-Retraining-Instrumente, die schon erwähnten Tinnitus-Masker oder auch Hörgeräte (teilweise mit eingebauten Rauschern kombiniert) an.

Ziel des Ganzen ist vereinfacht gesagt folgendes: Da Dein Ohr sehr wahrscheinlich durch den Tinnititus "verlernt" hat, sich auf Sprache als wichtige Geräusche im Hauptsprachbereich zu konzentrieren, versucht man heute weniger, das Ohrgeräusch wie früher mit dem Masker zu überlagern, sondern vielmehr mit dem Retraining-Instrument ein angenehmeres, breitbandigeres Geräusch anzubieten, was bewußt leiser ist, als Dein Geräusch, Dein Gehirn aber bei regelmäßigem Gebrauch (wie viel das ist, solltest Du selber rausfinden) zu trainieren, wieder sich auf dieses Geräusch statt das Ohrgeräusch zu konzentrieren. Im Idealfall tritt es dann nach und nach in den Hintergrund... .

Sollte ein kleiner Hörschaden bei Dir vorliegen, der u.U. glücklicherweise so gering ist, dass man normalerweise noch kein Hörgerät anpassen würde, könnte es trotzdem durchaus für Dich hilfreich sein, eben mit leicht verstärkenden Hörgerät die Umweltgeräusche soweit anzuheben, dass diese wie ein natürliches Retrainig-Geräusch wirken. Denn in diesem Fall kann es sein, dass einfach ein gewisser Gehirnbereich bei Dir bisher durch die leichet Hörminderung "unterfordert" war und sich deshalb den Tinnitus stellvertretend wahrnimmt. Dieses würde dann mit Chance wegfallen.

Ein Cochlear-Implantat (CI) wird NUR bei an Taubheit grenzender Resthörigkeit bis Taubheit angewandt (d.h. im Krankenhaus einoperiert), wenn kein Hörgerät mehr Deinen sehr großen Hörschaden ausgleichen könnte, wäre aber sehr vorsichtig gesagt bei Dir "mit Kanonen auf Spatzen schießen" und kontraindiziert, weil dazu Dein intaktes Innenohr durch einbringen der Elektroden zerstört würde – das kommt für Dich m.E. aus Deiner Schilderung nicht infrage, ausser Du hättest eine einseitige Resthörigkeit bis Taubheit kombiniert mit subjektiv auf diese Seite lokalisierten Tinnitus: Nur in diesem Fall würde u.U. ein CI Linderung verschaffen... .

Eine letzte Frage noch: Was machst Du eigentlich beruflich? Bist Du dort oder in Deiner Freizeit größerem Lärm ausgesetzt. Ja? Dann solltest Du Dich z.B. beim Hörgeräteakustiker über geeigneten Gehörschutz informieren bzw. den vom Arbeitgeber angebotenen auch tragen, denn ständige Lärmeinwirkung ist zusätzlich tinnitus-fördernd... .

Nun wünsche ich Dir erst einmal eine gute

- möglichst tinnitusfreie – Nacht & hoffe, etwas Licht ins Dunkel gebracht zu haben

LG

EamoM+asl


@ schnattergusche

siehe erklärung von uVo37 zu dem absatz CI. ich habe nicht behauptet, dass das einzige mittel der wahl ist, sondern abhängig von den ursachen des tinnitus. hätte ebenso sein können, dass eine unilaterale hörstörung oder gehörschaden vorliegen könnte, bedingt durch ein gehörtrauma, eine oder mehrere schlecht abgegangene MOE (MOE ist mit einer der häufigsten ursachen für hörschäden und spätertaubung), es kann virale uhrsachen haben, eine fehl- oder missbildung der cochlea,... usw usw

da weder ich, noch du den threadersteller kennen und die anfrage recht dürftig ist, denn auch der hörgerätekustiker hiinterfragt bestimmte punkte, ist mein beitrag lediglich ein weiterer weg zur aufzeigung...

wie du auch an der detaillierten erklärung über meinen post siehst, ist auch das ins eckchen hocke und einen tee trinken und abwarten auch nicht die lösung.

wie ich auch oben schrieb und es auch der hörgeräteakustiker geschrieben hat, können die gründe für einen tinnitus mannigfaltig sein; ich würde sogar vorsichtig die these aufstellen, so individuell in der begrüdung, wie der mensch an sich ist.

jgürgenx44


Hallo @ all,

ich habe in meinem Beitrag geschrieben, dass man nicht mit letzter Sicherheit lokalisieren kann, wo der Tinnitus induziert wird. Wie schon erwähnt, ist in vielen Fällen das Ohr überhaupt nicht mehr beteiligt. Mir sind Fälle bekannt, wo sich Tinnitus-Kranke in ihrer großen Not den Hörnerv haben durchtrennen lassen. Bedauerlicherweise blieb den Patienten ihr Tinnitus erhalten. :°_

Vielleicht noch ein Wort an den EmoMasl, Deine Ausführungen werden nicht richtiger durch Deine verbalen Ausfälle. :(v Ich rate einfach mal zur Mäßigung, wir sind hier nicht bei einer RTL-Talkshow!!!

Viele Grüße an alle und gute Besserung

Jürgen44

:)D

s3chnawtte|rgusxche


@ EmoMasl

siehe erklärung von uVo37 zu dem absatz CI.

Dort ist Dir sicher auch aufgefallen, daß uVo37 die gleiche Meinung zum CI vertritt wie alle anderen in dieser Diskussion. Was "kontraindiziert" heißt, weißt Du. Ich hatte Dani auf Probleme und Stress angesprochen, uVo37 hat auf Entspannungs-CDs verwiesen. Niemand hat "sich in die Ecke hocken und Teechen trinken" als Lösung angesprochen. Ich weiß nicht, aus welchem Grund Du so vehement darauf herumreitest.

da weder ich, noch du den threadersteller kennen und die anfrage recht dürftig ist...

Dani hat hier sicher keine medizinische Diagnose erwartet. Wenn Du die Informationen zur Anfrage als dürftig ansiehst, kannst Du nachfragen. Das wäre immer noch besser als permanent über andere Texte zu urteilen. Der Rest Deiner Texte ist inhaltlich gut. Ich finde es schade, daß Du Dich durch die Rundumschläge selbst so abwertest.

E@moMasxl


@ schnattergusche

nun, dani hält sich ja offensichtlich seit längerem raus (aus welchen gründen auch immer, die tun hier auch nichts zur sache). autogenes training und entspannungsübungen sind eine sache und in jeder hinischt angebracht; auch bei menschen ohne tinnitus.

wenn der tinnitus jedoch einen organischen hintergrund haben KÖNNTE, würden auch entspannungsübungen und auch einen entspannungs CD wenig hilfreich.

beispiel: liegt eine chronische MOE vor, von der der patient nichts weiß, weil er nicht zum facharzt geht, wird ihm auch eine entspannungs CD oder übungen nicht viel bringen. vielleicht allenfalls was für den ersten moment, weil man sich nach einer bewussten entspannung besser fühlt, aber auch dauer wird dadurch eine MEO auch nicht geheilt. verschleppte innenohrerkrankunge können in den meisten fällen zu dauerhaften hörschäden führen. ein einmal gestörtes innenohr renegeriert sich nämlich nicht. auch nicht durch entspannungen.

ich weiß was kontraindiziert bedeutet; jedoch ist immer auch der grund abhängig. wenn ein hörproblem vorliegt (was verschiedene ursachen haben kann, merken die eigentlichen betroffenen es am wenigsten, besonders dann, wenn die hörleistung schrittweise abnimmt. in meiner nachricht vom 4.5. schrieb ich auch bewusst "KÖNNEN" und nicht "garantiert, wird mit sicherheit", oder ähnlichen wörtern! ich habe mit keiner einzigen silbe geschrieben, dass das die ultimative lösung ist, sondern nur einen weiteren weg aufgezeigt; ich habe jedoch immer darauf hingewiesen, dringend einen facharzt oder gar eine fachklinik aufzusuchen und den hintergrund abklären zu lassen.

ich würde jedoch auch bei so einem immer wiederkehrenden problem weniger ein forum aufsuchen, sondern nach entsprechenden interessengruppen suchen und nach fachkliniken und berichten. ist aber meine persönliche meinung und das soll jeder halten, wie er will.

@ jürgen44

als mensch, der simultan in visuelle sprachen dolmetschen kann, und zwar in DGS, LBG, LSF und voicen (u.a. auch lormen), habe ich ebenfalls schon bei beispielsweise schwerhörigen und spätertaubten gedolmetscht, die nach einem implantat besser hören konnten und der tinnitus verschwunden ist, weil eben durch unterschiedliche ursachen der tinnitus zu stande kam.ebenso berichten eine menge leute, dass auch so genannte "phantomgeräusche" nicht mehr aufgetreten sind. und das bei bewusster und medizinischer zerstörung des hörnervs.

ich werde nicht müde zu schreiben, dass erstmal die ursache abgeklärt werden muss.

das wir nicht bei rtl sind, sehe ich selber; zum niveau des forums liegt es bei manchen postings sogar weit unter einem rtl niveau. manchmal wird man besser verstanden, wenn man sich einfach anpasst.

was ich aber bei euch beiden sehe, dass ihr mein erstpposting hier in dem faden nicht verstanden habt und wo dein mitstreiter ebenfalls gerne drauf rumreitet "wer keine ahnung hat..."

das bezog sich primär auf die unqualifizierten aussagen im bezug auf die krankschreibung.

auch wenn heute ein gesicherter arbeitsplatz sehr viel wert ist, so ist er doch weitaus weniger wert, als die eigene gesundheit und das wohlbefinden und wenn jemand zum arzt geht und der arzt eine krankmeldung ausstellt, ist diese auch gerechtfertigt.

marcel

E5hemaligeIr Nu&tzer (#^3|2573x1)


weil er nicht zum facharzt geht

Ich gehe mal schwer davon aus, das jemand der hier schreibt weil er Hilfe von Betroffenen möchte, mit Sicherheit schon beim Facharzt abgeklärt wurde ...

sNchna5ttergxusche


wenn der tinnitus jedoch einen organischen hintergrund haben KÖNNTE, würden auch entspannungsübungen und auch einen entspannungs CD wenig hilfreich.

Das sehe ich in einem Detail etwas anders. Aber erst einmal möchte ich feststellen, daß bisher niemand in dieser Diskussion versucht hat, eine Überlegung als das ideale und einzige Mittel darzustellen.

Meine etwas andere Sicht bezieht sich auf die Wirkung der Entspannung. Es sollte mir aus meiner eigenen früheren Denkweise noch vertraut sein. Aber ich bin immer wieder aufs neue erstaunt, wie schnell wir dazu neigen, eine Wirkung abzusprechen, nur weil wir sie intellektuell nicht oder nicht sofort erfassen können. Um mit einem Augenzwinkern nochmal auf Dein Teechen in der stillen Ecke zu kommen; das wird wahrscheinlich (genau weiß ich es nicht) nichs gegen organische Erkrankungen bewirken können. Aber es kann bereits Symptome lindern. Einer Tiefenentspannung, wie wir sie aus der Hypnose oder Meditation kennen, kann ich aber solche Wirkungen aus eigener Erfahrung bescheinigen. Ich lebe seit rund 30 Jahren mit dem Wissen einer doppelten Skoliose. Sie ist nicht hinderlich stark ausgeprägt. Aber meine Brustwirbelsäule und meine Lendenwirbelsäule sind seitlich verbogen. Wenn ich locker stehe, liegt meine linke Hand an der Hüfte an, und die rechte baumelt locker herunter. Als das erkannt wurde, mußte ich sofort mit allen Sportarten aufhören, die die WS stark belasten können. Volleyball, Motocross, und alle Läufe über 800 m. Sonst hätte ich nach Meinung meines Orthopäden mit 40 im Rollstuhl sizen können. Erst ein paar Jahre später durfte ich mich wieder voll belasten. Nach der medizinischen Diagnose wird sich an meiner Wirbelsäule nichts mehr verbessern, aber auch nicht mehr verschlechtern. Und eine Stärkung meiner gut ausgeprägten Rückenmuskulatur würde das Rückgrat stützen. Auch das habe ich als richtig erlebt. Nach einiger Zeit waren die gelegentlichen Rückenschmerzen weg.

Seit einem halben Jahr beobachte ich da eine Veränderung. Sie trat ein, nachdem ich mit regelmäßiger und intensiver Meditation begonnen hatte. Zufall? Das ist für mich ein Zusammenhang, den ich nur noch nicht erkannt habe. ;-) Bei meiner Meditation wird das Unterbewußtsein aktiviert. Es steuert nicht nur Herzschlag und Atmung, ohne daß wir laufend daran denken müssen, sondern auch die Selbstheilung. Vereinfacht gesagt sitzt dort die Information, wie wir sein sollten. Die ist detailliert bis auf die Zellebene vorhanden. Es gibt für mich keinen logischen Grund, diese mir plausibel erscheinende Wirkung einer Ursache für Tinnitus, wie auch immer sie aussehen sollte, pauschal abzusprechen. Ich neige eher dazu, sie auch auf andere Bereiche auszudehnen. Denn was ich mache ist ja auch nicht speziell für die Wirbelsäule, und wirkt trotzdem in ihr.

Deshalb gefällt mir Deine Formulierung, daß Du sie für "wenig hilfreich" hältst, aber eine Wirkung nicht rigoros ausschließt.

ein einmal gestörtes innenohr renegeriert sich nämlich nicht.

Das galt auch mal als die wissenschaftliche Aussage für die Hirnzellen, und geistert heute noch so durch die Literatur. Seit Jahrzehnten ist aber bekannt, daß sich alle Körperzellen in unterschiedlich langen Zyklen regenerieren. Die moderne Medizin hat auch an dieser Stelle neue Ansatzpunkte gefunden. Wenn wir die Erneuerung mit einer Beseitigung der alten Ursachen begleiten, können wir vermutlich auch Krankheiten nichtinvasiv ausheilen. Nur bleibt manchmal eben keine Zeit für diesen Versuch.

das wir nicht bei rtl sind, sehe ich selber; zum niveau des forums liegt es bei manchen postings sogar weit unter einem rtl niveau. manchmal wird man besser verstanden, wenn man sich einfach anpasst.

was ich aber bei euch beiden sehe, dass ihr mein erstpposting hier in dem faden nicht verstanden habt und wo dein mitstreiter ebenfalls gerne drauf rumreitet "wer keine ahnung hat..."

Zum einen ist das Niveau das, was Du als solches wahrnimmst. Das ist der schriftlichen Kommunikationsform geschuldet. Da fehlen Körpersprache und Betonung, und werden durch eigene Bilder im Kopf ersetzt. Zum anderen wirst Du nie jemanden inhaltlich erreichen, wenn Du ihn vor den Kopf stößt. Du kannst dann zwar auf die Blockade des anderen als Ursache verweisen, aber die hast Du selbst aufgebaut. Als ich Dich dafür kritisiert habe, bin ich genau den Weg gegangen, den Du hier beschreibst. Ich habe mich nicht nur Deinem Niveau angepaßt, sondern auch Deine eigenen Worte als meine Meinung dazu zitiert. Du hast blockiert, indem Du nicht verstanden hast, worauf sich die Kritik bezog, und einen anderen Zusammenhang vermutest.

uxVo@3x7


Hallo Dani, Mellimaus21 & alle Anderen,

auch ich gehe davon aus, dass man bei einem 1 ½ Jahren andauernden Leidensdruck durch Tinnitus bereits alles, was einem bekannt ist, abgeklärt hat & hier vorrangig ergänzende Infos und Tipps sucht, stimmt’s Dani?!?

Natürlich hat es schon seinen Sinn, das Gesundheitshandwerke wie eben z.B. mein Beruf des Hörgeräteakustiker nach wie vor sog. A-Handwerke sind, die z.B. von mir als Betriebsleiter die in allen 4 Teilen erfolgreich abgelegte Handwerksmeisterprüfung verlangen. Dies ist ähnlich gesetzlich begründet wie die Approbation eines Apothekers, denn all solche Berufe haben die Pflicht, wenn z.B. ein Tinnituspatient zu uns kommt, um Rat und Abhilfe sucht, wir zwar erleichternde (Hilfs-)Mittel wie z.B. leichte (Ein-)Schlafmittel durch die Apotheke und eben Entspannungs-CD’s durch uns abgeben dürfen, NIEMALS ABER, ohne sofort darauf hinzuweisen, dass kurzfristig abgeklärt werden sollte, woher die Ursache für dieses Problem kommt. Unsere Beratungspflicht geht u.U. so weit, auch mal etwas gewünschtes nicht zu verkaufen, wenn ich der Meinung bin, es ist nicht oder ohne weitere vorherige (ärztliche) Abklärung abzugeben.

Apropos Abgabe: Tinitusretrainer, Hörgeräte, Noiser und erst recht CI’s bedürfen iimmer der ohrenärztlichen Verordung, damit sich die (gesetzliche) Krankenkasse überhaupt daran beteiligt bzw. die Kosten ggf. voll übernimmt. Insofern verweise ich oft bis nahezu immer erst an den HNO-Arzt. Bei der TRT (Tinnitus-Retraining-Therapie) arbeiten darüber hinaus sogar HNO- Psychologischer Psychotherapeut und Akustiker eng zusammen, ähnlich z.B. bei Haltungsschäden Orthophäde, Psýsiotherapeut/Krankengymnast bzw. Orthopädiemechaniker (z.B. für Einlagen etc.).

Ich verstehe, dass man bei lang anhaltendem, psychisch belastendem Tinnitus nach dem sprichwörtlichen Strohhalm greift, der u.U. auch bei Alternativmedizin etc. liegen könnte, aber i.d.R. sind Entspannungs-CD allein oder eben auch ein CI als anderes Exrem keinesfalls das Mittel der Wahl.

Dani, bitte steck‘ nicht auf, laß‘ Dich durchchecken und berichte uns bitte davon, was Du alles schon unternommen hast, denn dann kann man Dir einfach konkretere Tipps geben!

LG

E}movMasxl


@ schnattergusche

das mag im ansatz auch oben stimmen, aber du hast mit der zitatfunktion meinen satz aus dem kontext gerissen. ich verweise nochmal auf das beispiel, was ich angeführt habe.

und wo wir gerade bei hölzchen und stöckchen sind, sag mal einen krebspatienten, er soll sich entspannen, statt ne chemo/bestrahlung, etc zu machen... schauen wir mal, wie lange der lebt, bevor er elendig verreckt, aber zumindest entspannt....

ich habe z.b. COPD und ja ich kann den einen oder anderen anfall auch mit entspannungen in den griff bekommen, aber eben nicht immer und schon gar nicht, wenn die lunge kurz vor dem kollabs steht. dann brauche ich kortison, sauerstoff und eine thoraxdrainage. da hilft mir dann auch keine entspannung, weil ich sonst jämmerlich ersticken würde.

zu dem regenerieren... nun, da verlasse ich mich momentan lieber auf die medizin, als auf lainehafte vermutungen und hören-sagen. mir ist im übrigen kein spätertaubter bekannt, der irgendwann wieder hören konnte, ohne entsprechende hilfen. bleibt keine zeit, weil man möglicherweise daran stirbt...

ich bin auf deine punkte, wie auch von einigen anderen nicht weiter eingegangen, weil besonders du, mit der zitatfunktion textfragmente aus dem gesamten kontext gerissen hast und nur die punkte angesprochen hast, die dich irgendwie gestört haben. das ist das fatale von vielen foren-viel-tipper. man nehme ein stück raus, was provoziert und zerreisse es alles. die absätze davor und dahinter werden nicht beachtet. egal ob sie positiv sind oder negativ behaftet.

ebenfalls werden auch optionen ausgeblendet. denn wie ich verdeutlicht habe, schrieb ich ja könnte und nicht sollte.

ich will im netz grundsätzlich niemanden erreichen, mit ausnahme meiner hörer, wenn ich sendung habe und dann nur unter dem aspekt, sie zu unterhalten. ansonsten sind mir die meisten schreiber, wenn ich sie nicht persönlich kenne und vermutlich auch niemals kennen lernen werde, ziemlich egal und noch mehr sind es die, dich sich an bestimmte sätze hochziehen und den kontext nicht im ansatz verstanden haben oder verstehen wollen.

gruß marcel

s:chZnatter,guMschxe


und wo wir gerade bei hölzchen und stöckchen sind, sag mal einen krebspatienten, er soll sich entspannen, statt ne chemo/bestrahlung, etc zu machen... schauen wir mal, wie lange der lebt, bevor er elendig verreckt, aber zumindest entspannt....

Genau so einen habe ich kürzlich auf einem internationalen Kongreß kennengelernt. Genauer gesagt sind es zwei Menschen.

Der Krebspatient hat die Krankheit besiegt, und wurde als medizinisch geheilt entlassen. Sein Weg war in erster Linie der der Meditation. Die Patientin mit dem Brustkrebs ist noch nicht geheilt. Auch sie wendet diese Meditation an. Beide bauen auf die Kombination von Schulmedizin und alternativem Weg.

Ich möchte in diesem Zusammenhang auf eine Bemerkung von uVo37 eingehen. Seine Ansicht, daß man sich bei anhaltenden Problemen an den sprichwörtlichen Strohhalm klammert, teile ich. Das ist in meinen Augen ein verständliches Verhalten. Aber es birgt eine große Gefahr in sich. Wenn mir ein Arzt nicht helfen konnte, liegt es vielleicht nicht an seiner Methode, sondern nur an der Person. Und auch bei 5 Ärzten ändert sich an dieser Sicht nicht generell etwas. Für fatal halte ich es dagegen, wenn man sich nur auf einen alternativen Weg verläßt. Für unverantwortlich halte ich es, wenn man solche Verfahren rigoros ablehnt, oder im extremen Gegenteil sich ausschließlich darauf verläßt. Für mich persönlich wäre im Falle eines Falles eine entsprechende Kombination der Weg meiner Wahl. Ärzte, Heilpraktiker, alternative Heiler, und auch andere Helfer verstehe ich als Ratgeber. Nicht zu vergessen die Menschen, die daneben und im Hintergrund im Laufe ihres Lebens eine entsprechende Erfahrung gesammelt haben. Optiker, Hörgeräteakustiker, Zahntechniker, Krankenschwestern, Rettungssanitäter, und, und und. Entscheiden und handeln muß ich aber selbst. Um für mich das Optimum herauszuholen, würde ich immer alle über den Rat des jeweils anderen informieren. Im Idealfall könnten sie mich dann auf verschiedene Weise gemeinsam behandeln.

ich habe z.b. COPD und ja ich kann den einen oder anderen anfall auch mit entspannungen in den griff bekommen

[...]

da hilft mir dann auch keine entspannung, weil ich sonst jämmerlich ersticken würde.

Hier versuche ich immer deutlich zu unterscheiden. Ich weiß, daß es mir nicht jedes Mal gelingt.

Bei akuten Ereignissen kann ich keine längerfristigen Methoden als hilfreich ansehen. Da hilft auch nur ein entsprechender sofortiger Eingriff. Denn bei Erkrankungen von Herz und Lunge kommt ein weiterer Faktor dazu: die Todesangst. Du hast hoffentlich damit umzugehen gelernt. Aber ich bin mir ziemlich sicher, daß Du sie kennst.

Auf der anderen Seite würde ich niemals eine Entspannung ablehnen, weil sie mir akut nicht helfen kann. Es sind zwei völlig verschiedene Dinge, ob ich ein Symptom - und nichts anderes ist so ein Anfall - lindern möchte, oder generell die Ursache ausschalten will. Wie unschwer zu erkennen ist, baue ich da auf Meditation. Trotzdem würde auch ich nicht jeder Meditation vertrauen. Vor allem aber würde ich eine Meditation, auch nicht die, die mir persönlich so gut und vielseitig geholfen hat, als den einzigen Weg sehen. Er ist in meinen Augen immer nur die unterstützende Begleitung einer medizinisch fundierten Therapie.

szchnat^ter&guschxe


falsch geklickt... :°(

zu dem regenerieren... nun, da verlasse ich mich momentan lieber auf die medizin, als auf lainehafte vermutungen und hören-sagen.

Genau das war mein Gedanke dabei. Die Medizin kennt die Zyklen der Zellregenerierung. In den laienhafte Darstellungen kursiert aber immer noch die vor 100 Jahren gültige Ansicht als modern. Das wird dadurch unterstützt, daß die Medizin trotz des Wissens noch keinen sicheren Heilungsweg für alle Erkrankungen gefunden hat. Daraus machen die selbsternannten Weltverbesserer, daß die Erkenntnis nicht wahr sei.

Auch andere Faktoren spielen da eine Rolle. Schwedische Wissenschaftler haben z.B. nachgewiesen, daß das mit der Nahrung aufgenommene Cholesterin nicht die Blutwerte belastet. Dafür ist das im Körper selbst erzeugte Cholesterin verantwortlich. Aber die Industrie hat diesen Zug als Produktwerbung eingenommen. Heute wirbt sogar Dieter Kotz für cholesterinfreie Margarine. Sieh Dir mal an einem Abend gezielt die Fernsehwerbung an. Da werden ständig irgendwelche Tabletten angeboten. Ohne medizinisch fundierte Diagnose, und nur einem Symptom festgemacht. Der Hinweis auf den Arzt oder Apotheker, also den wirklichen Fachmann, erfolgt im wahnsinnigen Schnellsprech und nur durch den entsprechenden gesetzlichen Zwang. Hier bestimmt das industrielle Interesse am Umsatz, und nicht das menschliche an der Gesundheit.

Noch ein anderer Punkt. Er ist off-topic, und deshalb biete ich Dir an, ihn im weiteren per PN zu klären.

das ist das fatale von vielen foren-viel-tipper. man nehme ein stück raus, was provoziert und zerreisse es alles. die absätze davor und dahinter werden nicht beachtet. egal ob sie positiv sind oder negativ behaftet.

Ich habe mir angewöhnt, Wertungen wegzulassen. Das funktioniert nicht immer. Aber ein eisernes Prinzip klappt. Wenn ich etwas negativ bewerte, warte ich mindestens 10 Minuten, bevor ich antworte. Nun kommst Du mit dem Vorwurf, ich hätte Deine Worte aus dem Kontext gerissen. Es stimmt, ich habe nicht alles zitiert. Aber jeder kann den Zusammenhang nachlesen, und sich damit sein eigenes Urteil bilden. Ich habe Deine Worte zitiert. Du kannst jederzeit gern den Zusammenhang dazunehmen, und meine Wertung korrigieren. Eine entsprechende Korrektur meiner Sicht wäre dem Eindruck, den Du selbst im Forum hinterläßt, besser zuträglich als die Ausflucht zu weiteren persönlichen Abwertungen. Du magst gern "Foren-Viel-Tipper" kritisieren. Ich gehöre seit einiger Zeit dazu. Aber ich stehe ausschließlich für meine eigenen Texte gerade. Was andere Leute machen, die Du unter ähnlichen Aspekten wahrnimmst, tangiert mich rektal.

E4moMDasl


da wir sowas von off-topc mittlerweile sind, gehe ich auf deinen vorschlag der pn ein.

pech für die, die jetzt eine verbale schlacht über mehren seiten erwartet haben ]:D ;-)

sJchnatt7erguxsche


Ich glaube nicht, daß es solche Leute gibt. Und wenn doch, dann ist es nicht mein Problem. Deins auch nicht. Nach meiner Einschätzung können wir beide Menschen mit anderen Ansichten tolerieren. Uns unterscheiden wahrscheinlich nur die Formen der Äußerung. Deine PN habe ich gerade gelesen, und werde darauf antworten.

Für Dani hoffe ich auf weitere brauchbare Anregungen, und möchte nochmal den letzten Satz bei uVo37 unterstreichen: "Bitte steck nicht auf, laß Dich durchchecken und berichte uns bitte davon, was Du alles schon unternommen hast, denn dann kann man Dir einfach konkretere Tipps geben!"

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