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Kann mir das jemand erklären?

-Is4ad- hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Ich hoffe, jemand von Euch kann mir helfen, denn zur Zeit verstehe ich überhaupt nichts mehr.

Vor zwei Wochen bekam ich linksseitige Hals- und Ohrenschmerzen, die innerhalb von zwei Tagen zur Hölle wurden. Mit extremen Schluckbeschwerden, angeschwollenen Mandeln und Kieferklemme ging ich dann zum Arzt, der mir Antibiotikum verschrieb. Die Schmerzen wurden sogar etwas besser, trotzdem stellte mein Hausarzt fest, dass im linken Bereich alles noch mehr angeschwollen war und schickte mich zum HNO-Arzt, der mich sofort ins Krankenhaus einwies.

Dort lag ich dann vier Tage, bekam Antibiotikum in die Venen und es wurde auch schlagartig besser. Heute hatte ich meinen Nachsorgetermin beim HNO-Arzt und dieser meinte auch, dass alles gut aussieht.

Nun ist es aber so, dass mir jeder Arzt was anderes erzählt und ich aus dem Brief für den HNO-Arzt überhaupt nicht schlau werde.

Mein Hausarzt hatte zunächst einen Verdacht auf Mandelentzündung, der im Krankenhaus allerdings nicht bestätigt wurde. Da fing das ganze dann an. Der erste Arzt wollte sofort operieren und sprach von einem eitrigen Abszess und Magensonde drei Tage nach der Operation. Schock. Der Stationsarzt meinte dann widerum, dass sei alles Blödsinn, wir versuchen erstmal das Antibiotikum und dann sehen wir weiter. Hals-CT wurde auch gemacht und niemand wollte mir erklären, was das nun ergeben hat.

Jeden Morgen bekam ich dann einen anderen Arzt und jeder sagte wieder was anderes.

Am Tag meiner Entlassung erwähnte ein Arzt ganz beiläufig auf meine Nachfrage, dass ich doch in 6-8 Wochen schnell meine Mandeln entfernen lassen sollte (andere sprachen dann wieder von einem Jahr usw.), da die Wahrscheinlichkeit hoch sei, dass das wieder kommt und das CT ergeben hätte, dass in den Mandeln drin auch noch was gewesen wäre.

Tja, was denn?

Also beschloss ich, mir den Arztbrief durchzulesen mit der Hoffnung, die Erleuchtung zu bekommen. Fehlanzeige.

Kann mir das jemand übersetzen?

Diagnose: akute Tonsillitis mit Peritonsillitis und Dysphagie / Ausschluss Parapharygealabszess.

Befund Hals-CT: Leichte Nasenseptumdeviation nach links. Weichteilschwellung links parapharyngeal auf Höhe des Oropharynx. Hier in Höhe der linken Tonsille Nachweis einer unscharf begrenzten, zentral einschmelzenden Raumforderung von 19 x 12 x 19mm Größe ohne Gas-Einschlüsse. Hier besteht der dringende Verdacht auf einen linksseitigen Tonsillar-Abszess. Fettgewebe im linken Parapharyngealraum leicht verdichtet. Jedoch kein eindeutiger Nachweis eines Abszess-Übergriffes auf den linken Parapharyngeal- oder Retropharyngealraum.

[...] Wir empfehlen die Tonsillektomie in ITN in 6-8 Wochen.

Ansonsten stand da noch sehr viel über Unauffälligkeiten, aber ich denke, die sind hier nicht so wichtig.

Ist es denn nun wirklich nötig, mir die Mandeln rauszunehmen? Mit dem Gedanken kann ich mich nur schwer anfreunden, es sei denn, es ist wirklich nicht zu umgehen. Ich verstehe den Befund keineswegs und möchte mir eigentlich nicht voreilig die Mandeln entfernen lassen, ohne überhaupt zu wissen, wieso, weshalb, warum. Kein Arzt wollte mir das richtig erklären. Das einzige, was ich verstanden habe, ist, dass ein "vorsichtshalber" die Begrüdung sein soll. Und was heißt überhaupt "Verdacht"? Sind sie sich über den Befund nun selbst nicht sicher?

Tut mir Leid, dass es so lang geworden ist, aber ich hoffe trotzdem, dass mir hier jemand ein paar Antworten geben kann.

Liebe Grüße @:)

Antworten
-8sQa:d-


Kennt sich damit denn niemand aus? :-(

j;ürge_nC4x4


Hallo -sad-,

vielleicht ein kleiner Hinweis von mir:

-Peritonsillitis=Entzündung der Mandeln (Tonsillen)

-Dysphagie= Schluckbeschwerden

Wenn die Mandeln stark zerklüftet sind, sich hierin immer wieder Bakterien einnisten, die Deine Beschwerden hervorrufen, muß Du wohl eine Mandel-OP in Betracht ziehen.

Hier im Forum findest Du sicherlich mehr oder weniger hilfreiche Beiträge. :=o

Ales Gute

Jürgen44

:)^

jcürgAen4x4


Hallo -sad-,

Du solltest umgehend mit Deinem Hausarzt, oder mit einem der Dich untersuchten HNO-Ärzte sprechen und laß Dir ausführlich und für jeden med. Laien verständlich, die Diagnose erklären.

Ich wünsche Dir alles Gute

Jürgen44

:)^

-nsadx-


Hallo jürgen44 *:)

Vielen Dank für deine Antworten @:)

Wenn die Mandeln stark zerklüftet sind, sich hierin immer wieder Bakterien einnisten, die Deine Beschwerden hervorrufen, muß Du wohl eine Mandel-OP in Betracht ziehen.

Das kann ich ja nachvollziehen. Aber ist es denn überhaupt sicher, dass das bei mir auch der Fall ist? Ich hatte noch nie was an den Mandeln, das ist nun das erste Mal gewesen. Deswegen sagte ich ja, eigentlich gesunde Mandeln möchte ich mir nicht entfernen lassen. Wenn sie tatsächlich "zerklüftet" sind, ist das was anderes, aber davon hat mir natürlich auch wieder kein Arzt was gesagt. Bloß, dass das, wenn man es einmal hatte, auf jeden Fall wiederkommt.

Ich kann einfach die Begründung nicht verstehen. Wenn ich mal eine Nierenentzündung habe, lasse ich mir die Nieren ja auch nicht gleich entfernen, oder? Vielleicht ist das jetzt weit hergeholt, aber das ist so in etwa meine Denkweise. Kann ja eigentlich auch eine einmalige Sache gewesen sein.

Ich hatte eigentlich auch darüber nachgedacht, erstmal abzuwarten und zu schauen, ob das überhaupt wirklich zurückkommt. Und wenn, dann kann ich mir die Mandeln ja immer noch entfernen lassen. Was mich nur so verunsichert ist, dass die Ärzte damit so drängen und es am liebsten heute noch machen wollten, wenn sie könnten. Aber eine Erklärung für ihr Hingeknalltes "Das kommt wieder, wenn du es einmal hattest" geben sie mir nicht.

Du solltest umgehend mit Deinem Hausarzt, oder mit einem der Dich untersuchten HNO-Ärzte sprechen und laß Dir ausführlich und für jeden med. Laien verständlich, die Diagnose erklären.

Ich hatte vor, auf jeden Fall noch andere Ärzte aufzusuchen. Mit den bisherigen hatte ich ja nun nicht so tolle Erfahrungen gemacht.

Danke für deinen Rat :-)

Liebe Grüße @:)

h8ostt_19x84


Wurdest du auf Pfeiffersches Drüsenfieber getestet?

juürg0enx44


Hallo -sad-,

bitte such sofort den Kontakt zu Deinen Dich behandelten Ärzten, und laß Dir Deinen Befund erläutern!{:(

Ich wünsche Dir alles Gute

Jürgen44

:)^

-}saxd-


host_1984

Nein, wurde ich nicht. Ich denke mal, da ich die ganze Zeit über kein Fieber hatte. Gefragt haben sie schon.

hhost_;1984


Nein, wurde ich nicht. Ich denke mal, da ich die ganze Zeit über kein Fieber hatte. Gefragt haben sie schon.

Man hat bei Pfeifferschem Drüsenfieber nicht unbedingt Fieber ;-)

Aber deine Symptome klingen sehr danach.

-)sadx-


Man hat bei Pfeifferschem Drüsenfieber nicht unbedingt Fieber ;-)

Hups |-o Davon bin ich als med. Laie nun ausgegangen ;-) Ich glaube, das haben die Ärzte überhaupt nicht in Erwägung gezogen. Das werde ich bei meinem nächsten Arztbesuch auf jeden Fall mal ansprechen! Aber das hätte man doch eigentlich an meinem Blut sehen müssen, oder? Zu meinem Blutergebnis wollten sie übrigens auch nichts sagen >:(

Und dauert das nicht auch ein paar Wochen bis das wieder weg ist? Nach einer Woche Antibiotikum waren alle Symptome bei mir wieder verschwunden bis auf allgemeine körperliche Schwäche und Müdigkeit (kommt vielleicht auch von den Medikamenten?). Habe vor ein paar Tagen auch einen angeschwollenen Lymphknoten im Nacken gefunden.

@:) *:)

haost_a198x4


Ich glaub man muß da extra drauf testen, an den normalen Blutwerten sieht man's nicht (bzw. sieht man evtl. schon, dass eine Virusinfektion gerade war, aber nicht was genau)

Das dauert schon ein paar Wochen, bis das wieder weg ist.

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