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Tinnitus oder Tubenkatarrh

Ljeen%aPxaru


Ja da schliesse ich mich Dir an Chevylady. Mein HNO hat mir gesagt das mein Tinnitus wieder weggeht weil ich früh genug gekommen bin UND weil es bei mir eine muskuläre Sache ist.......das gleiche hat mir die Neurochirugin auch gesagt. Ich merke ja auch das er von Tag zu Tag besser wird und irgendwann ist er ganz bestimmt weg. Klar muss ich dann an meinem Muskelaufbau arbeiten damit mir diese Geschichte nicht nochmal passiert...........das war wohl das Zeichen meines Körpers das ich " fauler Sack" mich mal mehr meinen Körper widmen muss..... ]:D

C8hevByladxy


Eben. Nicht bei allen ist es gleich. Gerade bei der Entstehung des Tinnitus durch HWS oder bei mir durch HWS und Paukenerguss hat man sehr große Möglichkeiten das wegzubekommen. :)z

I,ltixs


Chevylady...immer locker durch die Hose junge Frau!

Ich habe Tinnitus seit fast 10 Jahren. Es ist ein beidseitiges Pfiepen ähnlich dem, eines elektr. Gerätes auf "Standby-Modus".

Glaube mir, ich habe damals alles versucht, mich jeden Tag mit beschäftigt. Das Resultat war, dass er immer schlimmer wurde. Bis ich irgendwann mal bei einem Spezialisten war (Uni-Professor und Leiter einer Tinnitus-Klinik). Das war der erste, welcher mir klipp und klar sagte:

"Herr Iltis, nach den ebigen Untersuchungen kann ich sagen, dass organisch bei ihnen alles ion Ordnung ist. Tinnitus ist eine Fehlfunktion des Gehirns, welches mit dden Vervenbahnen zutun hat. Dieses senden immer akustische Signale an das Gehirn, welche normalerweise kompensiert werden. Dazu zählt zur Verdeutlichung das Blutrauschen, welches man nicht hört.

Der Tinnitus ist noch nicht gut genug erforscht, so dass es de facto keine Heilungschance gibt. Akzeptieren sie dies und lernen sie, mit dem Geräusch zu leben."

Ich nahm dann 1mal wöchentlich noch an Therapiegesprächen teil, wo ich lernte, wie man genau dieses Geräusch durch sein Bewusstsein wieder "ausschalten" kann.

Nach einem halben Jahr war mein Tinnitus weg! Nein, war er natürlich nicht, aber für mich absolut nicht mehr "hörbar". Ich hatte gelernt, ihn zu überhören weil ich mich überhaupt nicht mehr mit ihm beschäftigte. Kein Hinhören mehr, ihn akzeptieren und lernen, dass er nicht störend ist. Er war eben einfach da und ein Teil von mir.

So hatte ich ca. 7Jahre "Ruhe".

Irgenwann sah ich ein Bericht im TV darüber und kam auf die blöde Idee, mal in mich zu hören, ob mein "alter Kumpel" noch da ist. Zack...klar war er noch da und nach all den Jahren hörte ich ihn abends plötzlich wieder vorm einschlafen. Wie damals, der gleiche Ton, die gleiche Lautstärke. Ich habe 3-4 Tage nach all der Zeit wieder gelitten, bis ich mich besann und wieder damit begann ihn nicht mehr für voll zu nehmen und nach 3-4Wochen hatte ich mir mein Tinnitus-Fehlverhalten abgewöhnt.

Weiterhin hat meine Cousine vor 2 Jahren ihre Doktorabeit über neue wissentschaftliche Erkenntnisse betreffend "Tinnitus - und seine Behandlungsmethoden" beendet. Diese untertrichen genau diese Aspekte, wie mir damals der Professor erläuterte. Bs heute gibt es keine Therapie, egal welcher Art, wo unter den Probanden eine Verbesserung oder Heilung des Tinnitus erreicht wurde als bei denen, aus der Placebogruppe.

Einzig allein die psychologische Behandlung, "Das Erlernen mit dem Tinnitus zu leben" erzielt sehr gute "Heilungschancen". Das Geräusch ist nicht weg, es ist immer da, aber das Gehirn/der Mensch überhört es.

Ganz wichtig: Es gibt keine totale Stille !!!

Ein Versuch mit Probanden, welche noch nie Tinnitus hatten bei der Arbeit meiner Cousine war, dass sie Leute in einen völlig isolierten, schalldichten und Raum stellten. Darin wurde die "völlige Stille" hergestellt.

Ergebnis:

Jeder dieser Personen vernahm plötzlich innerhalb dieses Versuches ein Ohrgeräusch, einen Tinnitus!

Mich würde interessieren, rechnet mal bitte zusammen, was ihr schon alles an Geld bezahlt habt. Bei Heilpraktikern, für Medis, Behandlungen usw..

Seid mal ehrlich und rechnet mal zusammen. Dann würde ich wissen, ist es weg oder besser?

C3hevvylaxdy


Sorry – dann weißt du anscheinend mehr als Menschen von der Tinnitus-Liga z.B. Bei mir hat es Nachts angefangen. Ein plötzlich auftretender dumpfer Brummer. Als würde ein LKW neben meinem Bett stehen. In der darauffolgenden Nacht das gleiche. Daraufhin ging ich zu meinem Hausarzt. Mein Nacken war total verrengt. Die Muskulatur herum ist knochenhart. Ich wurde eingerengt, gespritzt und getapet. Danach folgten Nächte der absoluten Ruhe. Es wurde weitaus besser. Dann bekam ich leider eine ganz heftige Erkältung – verbunden mit einem Paukenerguss. Dieser ist leider immer wieder mein Problem. Paukenergüsse dauern bei mir unheimlich lange an und genau da liegt mein Problem. Es kommen mehrere Faktoren zusammen. Jetzt ist die Schilddrüse untersucht worden und bisher schon ein Knoten gefunden. Auf die Blutergebnisse warte ich noch. Am Mittwoch nächste Woche muß ich in MRT, weil man aufgrund eines CT eine solche Untersuchung angeraten hat. Meine kompletten Innenohrpartien liegen symmetrisch zu weit nach außen. Es wird abgeklärt ob ein Problem des Kleinhirnbrückenwinkels vorliegt. Das heißt, ob ein gutartiger Tumor auf die Nerven drückt. Wie du siehst können viele Faktoren eine Rolle spielen. Natürlich gibt es Menschen, die den auf einmal bekommen und leider nie wieder los werden. Aber es können auch andere Faktoren dahinterstecken.

I&lbtixs


Nachtrag:

Einen durch Verpannungen der HWS oder durch kiefermuskuläre Probleme erzeugten Tinnitus gibt es, das stimmt!

Jedoch liegt der Anteil der o.g. Ursachen bei unter 1% der behandelten Tinnituspatienten.

Ein Tinnitus hat immer eine Lautstärke von ca. 20dB.

Bei Untersuchungen wurde beim Ohrenarzt ein Geräusch erzeugt , wo Tinnituspatienten ihren Tinnitus wiedererkennen sollten. Diese Geräusche lagen immer um genau diesen Wert: 20dB. Das ist die Lautsärke, eines fallenden Laubblattes auf trockenes Laub, so zum Vergleich! Lautstärkeschwankungen sind also subjektiv nur erzeugt. Man bildet sich diese also ein, obwohl man eigentlich ein konstantes Geräusch hat. Das ist wie das Pfiepen eines Fernsehgerätes. Es hat immer die gleiche Lautstärke, den einen stört es und der andere hört es gar nicht mehr, weil er schon ewig mit dieses Gerät fernsieht.

ITltxis


Chevylady, wenn dir all diese Untersuchungen von Ärzten verordnet wurden, sollst du diese natürlich machen, völlig klar!

Nur bitte macht nicht noch was auf eigene Faust, d.h. wenn ihr dafür Geld aus eigener Tasche zahlen müsst, ist es medizinisch eben nicht nötig und Schalartanerei!!

Cshevy]lady


Also mit der Lautstärke eines fallenden Blattes komme ich aber nicht aus. Es ist schon einiges lauter. ;-D

CwhevyWladxy


Wie gesagt – für dich Scharlatane – für mich eine sehr gute Erfahrung. Ich gehe schon Jahrelang zu ein und der selben Heilpraktikerin. Ich habe damals unter sehr starker Schuppenflechte gelitten. Ich war bei einigen Hautärzten etc. Das einzige was man mir dort verschreiben konnte war Cortison. Das kennen wir alle. Nimmt man es – ist gut – setzt man es ab ist es teilweise noch schlimmer wie vorher. Durch Akkupunktur und Kräutern habe ich die Flechte absolut im Griff. Ebenso mit Abszesse – seitdem ich bei Ihr damit in Behandlung gewesen bin habe ich toi toi toi kaum noch Probleme. Ich weiß genau – dort werde ich nicht abgezockt, sondern wirklich behandelt. Die Kosten halten sich durchaus in Grenzen, da ich hierfür eine Versicherung habe, die sich entsprechend beteiligt.

LkeenXaParu


@Iltis........bei mir hat es angefangen nachdem ich mit meinem Mann einen Umzug gemacht habe und stundenlang schwere massive Möbel geschleppt habe. Am Arbeit war ich körperlich so erschöpft das ich hätte zusammenbrechen können. Am nächsten Tag hatte ich dann massive Schmerzen in den Schulter NAcken Bereich und am darauf folgenden Tag dann erst ein tiefes brummern und seit dem ein piepen bzw. zischen. Das einzige was ich privat zahle sind im moment die Massagen weil meine HA sagt ihr Budget ist so überlastet das sie mir kein Rp geben kann und ausserdem weil ich ja erst wegen meiner Knie Op eins hatte. Nun ja 15 Euro pro Massage is jetzt nicht die Welt. Ich tue das was mir meine HA und Orthopäden empfehlen und hoffe das dieses Geräusch irgendwann der Vergangenheit angehört. Das mit dem ignorieren des Geräusches fällt mir noch sehr schwer.....mein Mann sagt immer ich soll aufhören so in mich reinzuhören weil ich zauber mir es ja schon fast selbst ins Ohr. Tja leichter gesagt als getan.......

IAltSiJs


Gut, dann wünsche ich euch wirklich gute Besserung!

Vielleicht habt ihr ja wirklich Glück und gehört zu denen, wo es wirklich an muskulären, kieferorthopädischen bzw. HWS - Problemen liegt und ihr werdet den kleinen Teufel im Ohr wieder los. Ich drücke alle Daumen!

15€ für ne Massage im Monat ist ja völlig legitim. Das tut ja nicht nur deinem Tinnitus "gut", also weitermachen! :)^

Das mit dem Überhören ist schwer, kann ich nachvollziehen.

Aber auch hier gilt:

Es wird besser mit der Zeit, auch wenn er eben chronisch ist heißt das nicht, das er immer nichtkompensiert, also wahrnehmbar, bleibt!

CMhe#vylGaxdy


Illtis

DANKE. Ich denke das es wieder in den Griff zu bekommen ist. Wenn nicht, dann habe ich schon Kontakt mit einer Klinik in D-dorf. Dort wird einem in einer 9-tägigen ambulanten Therapie beigebracht damit besser zu leben.

CoheHvyl`ady


Es ist heute wieder so. Essen – Mittag – Brummen weg. Ich kann noch so "hinhören" da ist nichts. ":/

L"eeMna3Paru


Komme gerade vom Ortho......der hat so Chirotherapie gemacht und gesagt ich hatte einige Blockaden in der HWS, BWS und den Schultern. Er meint jetzt sollte das Geräusch in so 2-3 Tagen besser wenn nicht sogar weg sein. Na mal sehen. Ach gequaddelt hat er mich noch und dann zum relaxen nachhause geschickt. Ich will endlich wieder arbeiten........ :-/

C/hev{ylxady


:°_ Aber das klingt doch schon einmal positiv. Ich hoffe er hat dir den Nacken nicht eingerenkt. :=o

Itltuis


Hallo Mädels!

Weil Leeny das schrieb, seid ihr beiden wegen dem Tinnitus aktuell krankgeschrieben? Bemerkt ihr ihn eigentlich tagsüber, beim fernsehen oder arbeiten? Farg nur aus Interesse.

Bei mir war es am Anfang damals so, dass ich ihn immer gehört hab (das war übel). Nach dem Erlernen der Verhaltensmuster nahm ich ihn tagsüber überhaupt nicht mehr war, also sobald kleinere Nebengeräusche da waren, war der Tinnitus nicht mehr hörbar.

Nur im Bett hörte ich ihn beim einschlafen. Irgendwann nach ein paar Monaten überhaupt nicht mehr.

Jetzt nach all den Jahren höre ich ihn nur, wenn ich beide Ohren fest zudrücke oder den Kopf unter Wasser habe. Dann nehme ich noch ein leichtes, hochfrequentes Piepen war. Aber auch nur dann wenn ich "hinhöre".

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