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Endolymphatischer Hydrops

C!ol{arumxCerano hat die Diskussion gestartet


Guten Abend zusammen,

ich leide seit einigen Monaten an einem immer wiederkehrenden Endolymphatischen Hydrops. Dieses hatte ich vor ca. 5 Jahren schon einmal über mehrere Monate. Ein 9tägiger Aufenthalt im Uniklinikum Essen half damals. Vor ca. 1 Monat war ich wegen den o.g. Erkankung zweimal im Uni Klinikum in Essen. Leider hat die Osmosetherapie keinen Erfolg gehabt da ich heute wieder die selben Symptome wie lauter Tinnitus und Hörminderung habe. Ich leide aber nicht unter Drehschwindel. Meine Frage ist, ob eine Saccotomie hierbei ein Alternative ist oder ob man hier lieber anderweitig therapieren soll.

Antworten
jYürg%efn44


Hallo ColarumCerano,

zunächst freue ich mich für Dich, dass Dein endolymphatischer Hydrops nicht zu den bösartigen Schwindelanfällen führt!!!:)^

Leider ist bis heute nicht wissenschaftlich geklärt, welchen Ursachen für den endolymphischen Hydrops verantwortlich sind! Insofern ist eine effektive Therapie nach meinem dafürhalten derzeit nicht verfügbar, wie auch, wenn man die Ursache bislang nicht kennt.

Ich leide seit ca 13 Jahren an Morbus Menière, aufgrund der wirklich schweren Schwindelanfälle, habe ich mich im Jahr 2000 zu einer Sakkotomie entschieden. Die Statistik "sagt" ca 80% erleben eine Besserung des endoly. Geschehens, leider war ich unter den letzten 20%. Nach einem halben Jahr waren die Beschwerden wie je, allerdings mit einem Hörverlust verbunden.

Sicher wirst Du Dich über das OP-Verfahren informiert haben, dann ist Dir auch sicher klar, dass diese OP gewisse Risiken beinhaltet, zumal Dein Gehör, abgesehen von den endoly. Schankungen, scheinbar i.O.

ist.

Ich möchte hier keine Panik verbreiten, wenn Du ein absolutes Vertrauen zu Deinem HNO-Arzt, bzw. zum Operateur hast, nutze die Chance, aber erwarte nicht unbedingt den erhofften Erfolg.

Ich hoffe Du triffst für Dich die richtige Entscheidung.

Viele Grüße

Jürgen

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