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Nächtliche Schleimhautschwellung

Tori hat die Diskussion gestartet


Langer Text...

Seit ca. vier Jahren habe ich grosse Probleme mit meiner Nase. Meistens schwellen in der

Nacht die Schleimhäute an und machen die rechte Nase komplett dicht. Das passiert auch nur wenn ich mich auf die rechte Seite lege, die linke Seite macht mir da eingendlich keine Probleme. Untertags schwellen die Schleimhäute auch immer wieder an. Was eitriges oder sonstiges wie man es bei einem Schnupfen hat, ist nicht drinnen. Nur ab und dann kommt ein kleiner zähflüssiger glasiger Tropfen raus.

Es ist eigendlich ein ständiges auf und zu der Nase. Nebenbei plagten mich starke Schmerzen von der Schläfe über das Auge. Dies kam meist in Verbindung mit der zuschwellenden rechten Nasenseite.

Ich suchte div. HNO Ärzte auf, erste Diagnose war eine Zyste in der Nebenhöhle und grosse Nasenmuscheln. Also machte ich eine OP letztes Jahr 2008. Ca. 2 Monate ging es gut obwohl ich schon nach 2 Wochen wieder leicht spürte das die OP nicht geholfen hat. Es wurde auch sofort wieder nachtgeschaut (endoskopie), aber natürlich wurde nichts gefunden.

Nach zwei Monaten war es wieder so weit. Eine Zyste wurde bei der OP natürlich nicht gefunden es waren einfach die Schleimhäute die wie Luftballone aufgegangen sind. Das schlimmste waren die Schmerzen von der Schläfe um das Auge rum. Im Frühjahr hab ich mir zum 5 mal einen neuen HNO Arzt gesucht. Der meinte sofort das es was Neuralgisches sei und zwar ausgehend vom Trigeminusnerv.

Ich bekam Neurofenac und noch Vitamin B5,6 und 12. Damit musste ich eine Kur machen, die erste Packung versprach Linderung aber ab der zweiten bekam ich eine Allergischen Schock. Anscheinend wegen dem Diclofenac welches in den Tablette ist. Nachdem aber Nase besser war (Zufall? Wetter?) und die Schmerzen weitgehend weg waren, machte ich nichts mehr.

Das ganze lief nun ca. 3 Monate mehr oder minder gut, ab und dann hatte ich wieder Schmerzen oder die Schleimhäute machten wieder alles zu. Wieder was Neuralgisches?

Ich glaube nicht, eher wurde der Trigeminusnerv durch die ständige Schwellung gereizt.

Leider fing es vor 2 Wochen wieder an, langsam steigernd. Sobald ich mich zur nächtlichen Ruhe lege, geht die Nase zu und macht dicht, wieder nur die rechte Seite. Die Nerveschmerzen sind eigendlich fast nicht da, aber ich glaube das kommt daher weil ich immer feste Akupressur auf dem Nerv mache.

Wenn ich in der Früh austehen ist die Nase noch zu aber wenn ich mich ins Bad bewege, geht die Nase meist auf. Was passiert da beim hinlegen oder in der Seitenlage, das die Nase zugeht? Was jetzt noch als kleines Häubchen drauf kommt, ist das ich in der Früh mich sehr unausgeschlafen fühle, der Brustkorb öfter wie eingeschnürrt ist und mürrisch gelaunt bin. Wenn ich am Abend ins Bett gehe, schlaf ich von einer Sekunde auf die Andere sofort ein. Irgendwie klingt das für mich nach Schlafapnoe ausgelöst durch diese zugehende Nase.

Was mir aufgefallen ist, wenn die rechte Seite komplett offen ist, geht die linke Seite minimal zu. Ist die rechte Seite dicht, geht die linke Seite komplett auf. Irgendwie wie ein Wechselspiel, Druckausgleich.

Somit werde ich wieder im Herbst einen Ärzte Marathon hinlegen müssen, wie ich das hasse. Soll ich ganz neue Ansätze finden? Allergien habe ich keine, kann es vom Rücken ausgehen? Halswirbel, Lendenwirbel? Doch was Neuralgisches? Ernährung hab ich weitgehend auch schon umgestellt, mit dem Nebeneffekt das ich 3 Kilo abgenommen habe.

Das wars für das erste mal, vielleicht hat jemand das gleich und kann mir ein bischen helfen.

Lg

Antworten
M ayfluower


Ich kämpfe jeden Herbst/Winter mit auf- und abschwellenden Schleimhäuten. Ich habe das bisher aber nie mit krankhaften Veränderungen, sondern mit den grösseren Temperaturschwankungen (drinnen/draussen) und der allgemein tiefen Luftfeuchtigkeit in Zusammenhang gebracht.

Schmerzen im Schläfenbereich und um die Augen herum entstehen durch den nicht stattfindenden Druckausgleich in den verschiedenen Schädelhöhlen. Das ist unangenehm, aber nicht gefährlich. Gefährlich wird es erst, wenn die Nebenhöhlen durch Infekte vereitert sind. Aber dann hat man i.d.R. auch Schnupfen, Husten, Halsweh, Fieber, etc.

Ich behelfe mir mit Luftbefeuchtern, nicht zu hoch geheizten Räumen, viel Bewegung an der frischen Luft (hilft fast immer), Salzwasser-Sprays und zur Not (nachts) halt auch mit schleimhautabschwellenden Sprays (ich gehe damit sehr sparsam um und habe bisher nie eine Abhängigkeit entwickelt).

Und abends ess ich keine salzigen Dinge mehr. Wenn ich das doch mal tue (Chips, Nüsschen, Beutelsuppe, etc.) dann kann ich gleich zusehen, wie mir die Nase zugeht (dann meist gleich beide Seiten).

Tdri


Ernährungsmässig konnte ich keinen Konstante finden wo ich sage, wenn ich das machen geht es mir besser. Meerwasserspray benutze ich auch. Das der Schmerz vom Druckausgleich kommt kann ich mir irgendwie auch nicht vorstellen, da wie gesagt das ganze von der Schläfe ausgeht und beim massieren des Nerves es besser wird bzw. seit ich diese Nerventabletten genommen habe ist es praktisch auf Null mit den Schmerzen. Eher sind die Schmerzen von der Dauerschwellung gekommen die den Nerv so reizten.

Einzig allein die Schleimhautschwellungen machen mir zu schaffen. Das einzige was ich sehe und immer verlass drauf ist, wenn ich mich hinlege. Dann geht die Nase sicher zu. Angefangen hats ja nun wieder mit nächtlichen zugehen und hat sich gesteigert auf ein Niveau wo es auch Tagsüber wieder so ist. Ich hab das ganze erst seit dem 25 Lebensjahr das muss irgendeinen Grund haben warum es so ist und wenn ich mir denke ich muss damit leben bis ich in die Kiste springe macht mich das nicht gerade fröhlich. Im Gegenteil durch das nicht durchschlafen können, Müdigkeit und leichte Atemnot in der Früh drückt das ganze sehr auf das Gemüt. Der Lungenfacharzt konnte auch nichts finden.

Vielleicht liegt es wirklich an dem Wetter, Jahreszeit, aber vielleicht auch nicht. Aber auch dann muss es doch eine Abhilfe geben.

???

sttarXpig


Hallo zusammen,

ich habe auch das Problem, dass sich meine Schleimhäute nachts verbreitern, so dass ich je nach Liegeposition nur durch ein Nasenloch atmen kann. Allerdings habe ich keinerlei Schmerzen danach sondern am nächsten Morgen starken Hustenreiz mit Schleimbildung in der Lunge. Es ist wohl so, dass ich nachts teilweise durch den Mund atme, wodurch die Luft nicht gefiltert und angewärmt werden kann und daher "dreckig" in Hals und Lunge gelangt. Der Husten am Vormittag ist sehr nervig und ich werde ständig von Kollegen gefragt, ob ich eine Erkältung oder Ähnliches hätte, was aber nicht der Fall ist. Am Nachmittag muss ich gar nicht mehr husten und ich kann tagsüber auch ganz normal durch die Nase atmen.

Der HNO hat mir geraten, nachts nicht ganz flach zu liegen sondern den Kopf in einer erhöhten Position zu haben. Es ist wohl so, dass die Schleimhäute nur dann so stark anschwellen, wenn sie sich auf gleicher Höhe mit dem Herzen befinden. Das Blut schießt dann vermehrt in den Kopf, so dass sie größer werden. Hört sich für mich logisch an, allerdings kann ich so erstens nicht gut schlafen und zweitens hat sich bei mir bisher (nach ca. zwei Wochen) noch keine Hustenbesserung gezeigt. Ich befürchte, dass er schon chronisch ist. Ich bin 27 Jahre alt und der Husten wurde in letzten Jahren immer schlimmer.

Ich habe auch bemerkt, dass er im Sommer schon mal komplett weg geht. Es scheint also auch temperaturabhängig zu sein, ob die Nasenschleimhäute anschwellen.

Mein HNO hat gesagt, dass man die Schleimhäute auch mittels einer Operation zur Hälfte abtragen kann. Hat jemand hiermit vielleicht Erfahrung? Hilft das? Bilden sich die Schleimhäute nicht wieder zurück nach ein paar Jahren?

AOmaxn


Hallo Tri,

ich habe das gleiche Nasenschleimhautproblem wie du, auch schon ca. 2 Jahre, nur ohne Schmerzen aber dafür ab und zu mit Hörstörungen.

Diese Hörstörungen treten durch die zusätzliche Schleimhautschwellung im Luft-Ausgleichskanal zwischen Mittelohr und Nasenraum auf. Ansonsten ist alles auch so bei mir, wie du es beschrieben hast.

Hast du schon die Lösung für dein Problem gefunden?

Ich habe es bisher auf meine Blutdruckmedikamente geschoben.

Habe welche abgesetzt und auch ausgetauscht. Leider bisher ohne Erfolg.

Nimmst du Medikamente oder hast du irgendwelche Vorerkrankungen, die evtl. die Ursache sein könnten?

Eine Allergie ist es auch nicht. Habe auch Prick-Test gemacht. Es käme evtl. noch eine Histaminunverträglichkeit in Frage.

Ich weiß auch nicht mehr weiter. Auch der HNO und mein Hausarzt sind ratlos.

Ich würde mich über einen Erfahrungsaustausch per E-Mail freuen, um auch evtl. Gemeinsamkeiten abgleichen zu können.

Mit freundlichen Gruß

Aman

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