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Nasenbluten - tut veröden weh?

M$illix77 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Meine 9jährige Tochter hat im Prinzip schon ihr Leben lang öfters starkes Nasenbluten. Ich war mit ihr schon früher beim HNO-Arzt, der damals aber meinte, dass er das zwar veröden könne, aber nicht bei einem so kleinen Kind (damals ca. 3 Jahre alt), weil sie sich das wohl nicht gefallen lassen würde.

Nun habe ich mal wieder den Kinderarzt danach gefragt. Er schaute in die Nase meiner Tochter - konnte aber nichts entdecken. Habe eine Überweisung zum HNO-Arzt bekommen.

Seit meine Tochter das weiß, schiebt sie Panik und will gar nicht dort hingehen. Ob die Ader(n) letztendlich verödet wird/werden, weiß ja noch keiner.

Tut das Veröden denn weh? Kann mir jemand sagen, wie das gemacht wird (Betäubung?) und wie ich meiner Tochter die Angst nehmen kann?

Blöd ist übrigens auch, dass meine Tochter mit Hingabe ihn ihrer Nase popelt, wodurch auch oft das Nasenbluten ausgelöst wird. Ich habe ihr gesagt, dass sie nach der Behandug wohl damit aufhören muss, da sie das ja sonst wieder aufkratzen könnte. Nunja, der Gedanke macht sie völlig fertig ...

Antworten
pUeps


Tut das Veröden denn weh?

Na ja, es wird zwar vorher betäubt (bei mir war es ein Lokalanästhetikum auf einem Wattebausch, ist aber schon ein paar Jahre her, vielleicht gibt es jetzt schon was besseres), aber spüren tut man es schon.

s!cShnatteergu'sBche


In den meisten Fällen von Nasenbluten ist der Locus Kieselbachii betroffen. Dieses Aderngeflecht zu veröden wäre die ganz harte Methode. Denn damit würde auch die natürliche Funktion blockiert, die Atemluft anzuwärmen. Vielleicht findet Ihr auch andere, wirkungsvolle Wege.

[[http://www.gesundheit.de/krankheiten/hals-nasen-ohren/nasenbluten/index.html]]

MaiOllji77


Vielleicht findet Ihr auch andere, wirkungsvolle Wege.

Am Wirkungsvollsten wäre es wohl, wenn meine Tochter endlich das Popeln bleiben ließe.

Ich bin ehrlich gesagt auch hin und her gerissen, ob ich mit ihr zum Doc gehe oder nicht. Ich schiebe es schon seit Tagen vor mir her. Meine Tochter will nicht, und sie stört das Nasenbluten nicht wirklich. Meist habe ich das Nasenbluten innerhalb von maximal 1 Minute wieder gestoppt (Waschlappen kalt ausspülen, Nase damit zudrücken).

hbaytDec8x7


hallo!

ich hab mir vor ca 3 wochen ein freiliegendes äderchen in der nase veröden lassen. gleich vorweg: angenehm is anders! abgelaufen is folgendermaßen: zuerst wurde mit einem wattebausch ein betäubungsmittel an der nasenschleimhaut aufgetupft. das hat dann den ganzen mund und rachenraum noch mitbetäubt. dann hat der hno mit einer elektrode das äderchen verödet. dabei musste eine arzthelferin meinen kopf festhalten. das hat schon ziemlich gepiekst (inetwa alsob man mit einer stumpfen nadel zb stricknadel feste auf die nasenwand drücken würde). die betäubung glaub ich hat da nicht sehr geholfen. hab dabei ganzschön rotz und wasser gelassen! :) im anschluss kam auf die frische wunde noch eine chemikalie (silbernitrat oder silberjodid... weiß ich jetzt nichtmehr). hat man aber nicht gespürt. dann noch salbe drauf, 2-3 tage nicht anstrengen, nicht haare waschen und nicht schneutzen. da ich leicht verschnupft war, waren das dann keine schönen 2 tage! :)

aber trozdem: der zweck heiligt die mittel. hatte bis dahin so ca 3-4 x pro woche nasenbluten. und seitdem garnicht mehr! sollte es wieder mal kommen dass ein äderchen frei liegt, ich würds auf jeden fall wieder machen!

was mich aber noch interessieren würde: wie wirkt sich soeine prozedur auf den geruchssinn aus? sitzt der woanders, oder wird der dabei beeinträchtigt?

schöne grüße

L-i9lli?777


Hallo

Meine 8 jährige Tochter hatte wirklich mit heftigen Nasenbluten zu kämpfen gehabt . Sie hatte 2 ganz dicke Adern in der Nase gehabt und der HNO-Arzt sagte gleich das er da so nicht dran geht .

Wir haben es dann unter einer kurzen Vollnarkose im Krankenhaus diesen Monat machen lassen. 2 Stunden und wir waren wieder zuhause , es tat ihr nicht weh und auch die Narkose hatte sie locker weggesteckt ( was ja meine größte Angst gewesen ist ) .

Bei meiner Tochter platzte die Ader ohne Grund , ohne Nase bohren oder rumhampeln .

L.G. Lilli

TIaLxi1


also nachdem ich mal mit 8 jahren an den polypen operiert wurde hatte ich auch jahrelang immer heftiges ansenbluten.. einfach so mitten in der nacht, wenn es richtig heiß war und natürlich auch sobald etwas ein bischen fester gegen meine nase kam.. und dann warn das bestimmt immer 30 minuten oder so..

aber mittlerweile ist das wieder besser geworden.. nur noch wenn es richtig heiß ist und ich mich dann zu sehr anstrenge..

dann lass ich das blut rauslaufen und putz paar mal die nase bis so schleimaritges zeug rauskommt und dann hört das auch sofort auf..

das hilft bei mir am besten..

mit dem veröden mag ja auch ne lösung sein aber hab auch schon oft gehört das das mal paar monate hält und dann das ganze wieder losgeht.. ":/

d[ieglüDcklIiche6x9


Hi, ich habe das gleiche Problem, seit ca. einem Jahr immer wieder heftiges Nasenbluten ohne erkennbare Ursache. Vorgestern dann in der Arbeit (Arztpraxis) so schlimm, dass ich über 30 Minuten liegen musste. Meine Chefin meinte dann, dass ich jetzt doch was unternehmen müsste, denn wenn das mal beim Autofahren passiert, dann wirds echt gefährlich.

Hab dann gestern beim HNO angerufen und durfte auch gleich noch kommen. Untersuchung und Diagnose: extrem verkrümmte Nasenscheidewand auf der blutenden Seite und vergrösserte Adern. Therapie: Veröden, falls nicht besser, dann Begradigung der Scheidewand. Gut, ich war erst mal fürs Veröden. Wattebausch mit Lokalanästhesie ins Nasenloch und Warten. Dann wurden 3 Stellen verödet, war wohl doch relativ ausgeprägt. Es hat ein wenig gebrizzelt und gestochen währenddessen, aber durchaus auszuhalten. Da die Adern doch relativ eindeutig erweitert waren, meinte meine HNO noch, sie denkt, dass mir dadurch gut geholfen wäre. Jetzt heisst es abwarten.

Hatte danach keine Beschwerden, während dem Eingriff keinerlei Blutung und bin jetzt voller Hoffnung, dass die ständige Bluterei ein Ende hat!

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