» »

Normal schlafen im Schlaflabor?

F0lüxxi hat die Diskussion gestartet


Ich schnarche eigentlich schon seit vielen Jahren, habe dies bisher ignoriert. Da ich aber immer wieder darauf hingewiesen wurde, dass es sich sehr gefährlich anhöre - ständig Aussetzer etc, ich auch nicht mehr durcchschlafen kann und unter zunehmender Tagesmüdigkeit leide (muss immer in Aktion sein, stilles Sitzen lässt mich sofort einschlafen), suchte ich jetzt einen HNO-Arzt auf.

Dieser machte einen Test (ich musste 1 Nacht zuhause mit einem Aufzeichnungsgerät schlafen). Allein damit kam ich schon schlecht zurecht, zumal ich mir dies selbst anlegen musste und es sicherlich nicht so gut mache wie eine gelernte Kraft. Gerät und Kabel störten sehr, ausserdem das Blinken des Gerätes und der Fingerklammern, sah ständig zur Uhr - bin zweimal aufgeacht (hatte also 2 x geschlafen) - aber insgesamt nur ca. 2 Stunden.

Beim Besprechungstermin sagte ich dem Arzt, da könne nicht viel bei rumgekommen sein, ich hätte so gut wie nicht geschlafen.

Seine Antwort "das meinen Sie".

Er zeigte mir, dass ich 2 Schlaf-/Schnarchphasen von ins gesamt rd. 2 Stunden hatte, aber die hatten es in sich. In dieser Nacht insgesamt 196 Atemaussetzer, der längste 1.55 Minuten ! und 41 Hyponoen.

Nach seiner Aussage eine extrem starke Schlafapnoe. Er gab mir sofort eine Einweisung ins Schlaflabor mit.

Habe nun für den 16.11. einen Termin bekommen.

Klar, habe ich gegooglt und gefunden, dass dort neben den bisherigen Apparaturen und Kabelnnoch etliche dazu kommen (Stirn, beine etc.). Kann man damit wirklich normal schlafen? Da befürchte ich nichts Gutes, zumal es zuhause schon nicht so doll lief.

Wie sind da Eure Erfahrungen? Wie sieht es aus wenn man Nachts zur Toilette muss? (bei mir oft bis zu 3 x in der Nacht)?

Ich soll schon morgens um 8 Uhr erscheinen! Auf meine Frage, ob ich denn am Tag heim könne, sagte mir die Schwester - dann bekäme ich Ärger mit der Krankenkasse.

Im Internet fand ich mehrere Schlaflabore, die alle angaben, am ersten Tag erst am Abend zu erscheinen, dort zu schlafen und am nächsten Tag nach dem Arztgespräch bis zum Abend wieder gehen zu können (es solle ein normaler tagesablauf wie sonst auch erfolgen z.B. Arbeiten gehen, damit auch der normale Schlafrhytmus erzielt werden könne). Das sagte ich der Schwester, darauf sie: das machen auch die meisten, ist eh nachher kein Personal mehr da. :-o kein Personal - also auch keine Verpflegung??

Wie lief das bei Euch ab?

Freue mich auf Eure Antworten.

Antworten
S*aml_ema


Du könntest ja versuchen, zwei Nächte vorher nicht zu viel zu schlafen (6-7h) und an besagtem Abend mit einer warmen Milch ins Bett gehen. Mit dem aufs Klo gehen ist das wahrscheinlich schwierig. Vielleicht trinkst du an dem Tag einfach nicht so viel? (Wie viel trinkst du denn?)

G,alaxxi


Hallo lieben Flüxi

[[http://www.dailymotion.com/video/x9dnfz_zentrum-fur-schlafmedizin-zollikon_travel]]

vielleicht gibt dir das Video etwas Aufklärung :)* @:)

F[lüxxi


Vielen Dank Euch Beiden @:) @:)

Vielleicht findet sich hier noch jemand, der aus eigener Erfahrung sprechen kann.

asgnexs


Bist Du übergewichtig? Bei einer normalgewichtigen Frau wäre eine Schlafapnoe sehr ungewöhnlich.

WNat>erli


Ist das denn normal, wenn man nachts 3x aufs Klo muss? Da ist es ja kein Wunder, dass du nicht durchschläfst... am besten du trinkst dann weniger an dem Tag. Irgendwie muss das aber auch gehn mit dem aufs Klo gehn... vielleicht kriegst du dann so einen "Nachttopf", wie alle die nicht aufstehen können? :-/

Aber es ist ja nur für kurze Zeit und echt wichtig, wenn du nachts 2 Minuten nicht atmest. :)*

GWalxaxi


ja meine Stiefmutter war dort, aber ich kann mich nicht daran erinnern wie es bei ihr war, was sie dort mit gemacht hatte :-/

(ich könnte mal bei Gelegenheit fragen) :)_

ich hoffe es wird nicht all zu schlimm sein, für dich :)* :)* :)*

Fslüx0i


ja, ich bin übergewichtig - der HNO-Arzt sagte: Ein paar Kolo weniger würden sicherlich nicht Schaden aber das Hauptproblem in meinem Fall nicht lösen.

Ausserdem habe ich sehr große Mandeln - aber von einer OP rät er vorerst ab (Alter: 56, weitere Erkrankungen wie chronische Refluxösophagitis etc.)

Zur Zeit hält er eine Maske für das einzig Richtige.

Lt.ärztlicher Abnordnung soll ich ca. 2,5 - 3 Liter Wasser am Tag trinken, worauf ich selten komme (höchstens bei grosser Hitze).

Aber das Hauptproblem für das nächtliche Aufwachen ist eher nicht das auf die Toilette müssen - sondern eher umgekehrt.: ich gehe auf die Toilette weil ich aufwache.

F|pxi


danke Galaxi @:)

S<c.heh2ezerxade


ich war auch schon mal eine nacht im schlaflabor. ich bin abends dort hingefahren, so gegen 18 uhr, meine ich... dann wurde mir mein zimmer gezeigt, und ich konnte ein wenig im zimmer herumgammeln, wo ein tv und eine tolle aussicht war (15. stock mitten in der innenstadt). irgendwann wurde ich angestöpselt, nachdem ich mich soweit bettfertig gemacht hatte, und das waren wirklich tausend kabel. am kopf, der brust, den beinen... echt furchtbar. und ans bett angekabelt wird man zu guter letzt auch noch. jedenfalls hab ich auch das gefühl gehabt, kein bisschen geschlafen zu haben, aber tatsächlich haben sie auch bei mir schlafphasen aufgezeichnet. dazu musste ich zweimal zur toilette, was natürlich sehr spaßig war, weil ich jedesmal nach der schwester klingeln und mich abstecken lassen musste. die hat es aber mit humor genommen und mir trotzdem sogar noch nachts was zu trinken hingestellt. morgens war ich total früh wach und hab auch das licht angemacht, aber das sehen die durch die kameras auch so. sie kamen dann zuerst zu mir, so gegen 5,6 uhr, und haben mich abgenabelt und irgendwann kam ein arzt zur kurzen besprechung. bei mir hat sich damals allerdings herausgestellt, dass nichts war. ich bin dann heimgefahren und hab mich da nochmal in ruhe ins bett gehauen, und dann war das abenteuer auch schon wieder vorbei :-)

a>gnxes


weitere Erkrankungen wie chronische Refluxösophagitis etc.)

hm, auch ein Grund zum Abnehmen, was wiegst Du denn auf welche Größe?

F0lüxai


1,58 m - 82 kg |-o

F7lüxxi


wog allerdings vor 1/2 Jahr noch mehr - bedingt durch schwere Lymph-/Lipödeme - die in der reha-Klinik etwas geschwächt werden konnten.

awgne8s


Ah, hatten wir da nicht schonmal kommuniziert?

Wieviel von Deinem Gewicht ist denn über der Gürtellinie?

F?lüxxi


ja, wir haben schon einmal deshalb geschrieben

die Beine wogen bei der Entlassung zusammen genau 27,144 kg (27.144 ml) - mehr ist mir nicht bekannt (Arme sind auch betroffen, wurden aber als noch nicht unbedingt behandlungsbedürftig angesehen)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Hals, Nase und Ohren oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen · Augen · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH