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Tubenfunktionsstörungen

M2eggi0S908 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich selbst habe seit 6 Monaten klaffende Tuben beidseits.

Angefangen hat alles mit einer Mittelohrentzündung (Grippe-Otitis) auf dem linken Ohr. Nach der Abheilung ging das Ohr nicht mehr richtig auf und ploppte immer zu. 5 Wochen später fing das andere Ohr auch. Habe in der Zeit oft Druckausgleichsübungen gemacht.

Mein HNO sagte, es sind die Nebenhöhlen. Also ließ ich mich dan den NNH operieren, ohne Erfolg. Mein Arzt bekam schon zuviel, wenn ich die Praxis betrat. Sie müssen Geduld haben, sagte er. Die Ohren funktionieren nur bei einem guten Nebenhöhlensystem.

Es sind 5 Monate vergangen. Inzwischen höre ich meinen Kehlkopf beim schlucken und atme manchmal ins rechte Ohr.

Meine Ohre klacken, knistern. Es ist unangenehm. Oft habe ich einen Druck auf den Ohren, als hätte man etwas hineingesteckt. Richtige Autophonie (Schall der eigenen Stimme im Ohr) habe ich noch nicht. Oft lege ich mich hin um den Druck auszugleichen.

Seit 2 Wochen weiß ich, dass es klaffende/offene Tuben sind. Viele Symptome von anderen Betroffenen trafen bei mir zu. Nun fahre ich alle 3 Wochen nach Hamburg zur Physiotherapie um die Muskeln um die Ohrtuben zu dehnen.

Viele haben Ohrprobleme und wissen nicht, dass es offene/klaffende Tuben sind. Oft wird dies mit einen Tubenkatarrh verwechselt (Druckmessung beim HNO). Ein Tubenkatarhh dauert maximal 6 Wochen.

Eigentlich suche ich andere Betroffene um mich auszutauschen. Würde mich freuen, wenn sich jemand meldet.

Viele Grüße :)*

Antworten
SKusi,zukxi


Hallo Meggi *:)

Schon seit vielen Jahren habe ich Tinnitus, der mich mit Morbus Meniere Schwindel-Attacken regelrecht überfiel. Vier Jahre schlug ich mich mit diesen Anfällen herum, dann blieben sie aus. Zurückgeblieben ist beidseitiger Tinnitus, erhöhter Druck (auch im Kopf) und wechselnde Schwerhörigkeit beidseitig.

Auch habe ich gemerkt, dass meine Ohren, wenn sie zu sind, durch eine Druckausgleichsübung besser hören können. An manchen Tagen verstehe ich Stimmen sogar richtig gut, an anderen nur sehr schlecht.

Eine tatsächliche Tubenfunktionsstörung wurde bei mir nicht diagnostiziert, geschweige denn untersucht :-/

Wie läuft solch eine Untersuchung ab, kannst du das bitte beschreiben?

Du schreibst:

Nun fahre ich alle 3 Wochen nach Hamburg zur Physiotherapie um die Muskeln um die Ohrtuben zu dehnen.

Wie funktioniert eine solche Dehnung - und wie wird sie gemacht? ???

Liebe Grüße,

Mjeggi/090x8


Hallo Susizuki,

eine Tubenfunktionsstörung kann man durch ein Tympanogramm feststellen lassen.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Tympanogramm]]

Meine Ohren haben einen ständigen Druck, da die Tuben nicht richtig schließen. Mein Gehör ist aber gut.

Musst du abklären lassen. Morbus Meniere hat etwas mit dem Gleichgewichtsorgan im Ohr zu tun.

Die Physiotherapie beinhaltet Entspannungsübungen für die Kiefermuskulatur (Kaumuskeln, Zunge) und Übungen für die Halswirbelsäule usw.

[[www.tubenfunktion.de]]

Ich hoffe es hilft dir weiter. :)*

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