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OP der Nasenmuscheln/ -scheidewand: Schmerzen?

mMaGrVier-janxa hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mir steht Mitte März eine Verkleinerung der Nasenmuscheln, wahrscheinlich in Kombination mit der Korrektur der Nasenscheidewand bevor. Die CT-Bilder haben nämlich gezeigt, dass die Nasenscheidewand schief ist, was die Nasenatmung zusätzlich beeinträchtigt. Ich bekomme seit ca. 20 Jahren schlecht Luft, zu Allergiezeiten (bin Pollenallergikerin) ist das besonders schlimm . Ich schnarche mittlerweile nachts erheblich. Ich bin abhängig von Nasentropfen, ohne geht es einfach nicht mehr. Die Nase ist sonst zu und ich kann so schlecht atmen, dass ich regelrecht in Panik verfalle.

Meine Nasenmuscheln wurden 2005 bereits 1x ambulant gelasert, was 0 Effekt gebracht hat. Zudem hatte die örtliche Betäubung bei mir - aus welchen Gründen auch immer - nicht gewirkt, so dass ich während des Eingriffs dachte, mir wird die Nase weggebrannt.

Nun meine Fragen:

Je näher der Termin kommt, umso stärker werden die Gedanken und Ängste, logisch. Zumal man ja jede Menge Horrorgeschichten über Nasen-Op's hört und liest. Andererseits sage ich mir, so kann es nicht weitergehen. Ich will richtig atmen können und muss vor allen Dingen von den Nasentropfen weg.

Ich wäre froh, wenn Betroffene, die diese OP bereits hinter sich haben, mir von Ihren Erfahrungen berichten würden. Wie habt Ihr die OP erlebt, waren die Schmerzen hinterher schlimm oder lassen die sich durch Schmerzmittel gut in den Griff bekommen ? Erträgt man die erste Zeit, wenn man nicht durch die Nase atmen kann ? Hattet Ihr hinterher Schwellungen im Gesicht ? Wie lange wart Ihr nach der Klinikentlassung noch krank geschrieben ?

Und vor allem: Ist der Erfolg der OP von Dauer oder wächst da mit der Zeit irgendwas in der Nase nach, so dass man sich die OP eigentlich sparen kann ?

Ich bitte um ungeschönte Darstellungen. Ich bin für die Wahrheit. Mir nützt es nichts, wenn man aus Rücksicht auf Ängste gesagt kriegt: Ist alles nicht so schlimm. Lieber stelle ich mich auf Schlimmeres ein und bin hinterher positiv überrascht .

Antworten
AXFiRnchexn


Hallo Marie-Jana,

also ich habe die OP machen lassen(nur Nasenmuscheln verkleinern). Schmerzen hatte ich danach keine. Nur 2 fette "Watteschläuche" in den Nasenlöchern und ich fand es grausam. Es war, als ob Korken in meinen Nasenlöchern steckten. Es kam gar keine Luft hindurch. Dazu bekommt man einen "Rotzfänger" unter die Nase gebunden, der an den Ohren durch Schlaufen befestigt wurde und regelmäßig gewechselt werden mußte. Ich mußte die Tamponagen 3 Tage in der Nase lassen und konnte in der Zeit nur durch den Mund atmen, was schon nach kurzer Zeit trockene und teilweise aufgeplatzte Lippen zur Folge hatte. Schlafen war immer wieder mal drin, aber nur, weil mich die Müdigkeit übermannt hatte. Nach 3 Tagen wurden die Tamponagen dann entfernt, was nicht angenehm und in einem Nasenloch schmerzhaft war, weil die Watte mit der Blutkruste irgendwo festhing. Aber da würde ich mich an deiner Stelle nochmal erkundigen, denn mittlerweile gibt es wohl auch Tamponagen die mit Gummi ummantelt sind und sich schmerzfrei entfernen lassen.

Danach brauchte ich bis zur nächsten starken Erkältung -etwa 9 Monate später- kein Nasenspray mehr, hing danach aber -trotz Nasenduschen etc- wieder voll "an der Flasche".

Mittlerweile habe ich mich alleine vom Nasenspray entwöhnt. Es war schwer, aber ich habe es trotzdem als angenehmer empfunden als die 3 Tage nach der OP.

VG und alles Gute :)*

M3ayBanxa


Ich kann das nur bestätigen. Man hat nach der Op (ist eh in Vollnarkose) keine Schmerzen, die Tampons drücken aber und man kann nur durch den Mund atmen.

Das Ziehen der Tampons ist unangenehm und auch für paar Zehntelsekunden schmerzhaft. Man glaubt ja gar nicht, wie viel Zellstoff so in die Nase paßt....

Das mit den Lippen stimmt. Man sollte da vorbeugen und sich entsprechend mit Creme oder Stift ausrüsten. Da man zwangsläufig auch schnarcht - und vor allen Dingen der Bettnachbar auch, ist es sinnvoll, sich mit Ohrenstöpseln auszurüsten.

Ich habe 2 x eine Nasenscheidenwandkorrektur hinter mir und 8 x Eingriffe in den verschiedenen Kieferhöhlen. Die Tamponaden waren immer die gleichen. Schmerzen nie.

Abhängig von Nasenspray ist man nur, wenn man es benutzt.... War ich vor zig Jahren auch mal. Habe damit aufgehört, es war 3 Wochen die Hölle, dann war die Nase nie wieder angeschwollen.... Und wenn die Scheidenwand anständig operiert ist, kommt auch genug Luft durch.

Gegen Allergien wie Heuschnupfen: habe ich total gut wegbekommen mit Spenglersan Kolloid G. Habe einmal in meinem Leben eine Sprühflasche davon angewendet und nie wieder Heuschnupfen gehabt. Und davon war ich früher wirklich elendigst krank.

ACFincxhen


Meist ist diese Nasensprayabhängigkeit nur psychisch. Bei mir war´s früher immer so, daß ich in allen Hand- und Jackentaschen, im Auto usw ein Fläschchen Nasenspray hatte. Wenn ich mal trotzdem eins vergessen hatte oder es plötzlich leer war, hatte ich immer Angst davor, daß mir die Nase zu geht und ich habe dann immer "getestet", ob sie noch frei ist. Aber sobald ich dann mehr Gedanken daran verschwendet habe, ging sie sofort zu.

Meine ersten Versuche in Eigentherapie von dem Zeugs wegzukommen habe ich gestartet, indem ich immer niedrigere Dosierungen nahm. Erst für Kinder, dann für Säuglinge aber meistens ging das nicht lange gut. Ist zwar schön, wenn´s niedriger dosiert ist, aber eine Milchmädchenrechnung, wenn ich´s dann häufiger nehme. Also wenn schon Entzug, dann auch direkt weglassen.

Ich habe auch mal gehört, daß man das durch Akkupunktur auch in den Griff kriegen soll, aber leider habe ich damit keine Erfahrungen.

m;arie-jqana


AFinchen, Mayana

Dankeschön für Eure schnellen Antworten :)z.

Diese Nasentropfenabhängigkeit haben ganz viele, glaube ich. Das mit den Nasentropfen in allen möglichen Taschen kommt mir irgendwie seeehr bekannt vor - räusper -. Ich habs auch schon probiert aufzuhören aber nie geschafft.

Ich hoffe ja auch, dass nach der OP erstmal alles durchgängiger ist. Ich will gar nicht erst wieder anfangen mit den Tropfen. Und der Erfolg dieser OP hält wirklich an ?

Mayana Und Du hattest keine Schmerzen nach der Scheidewandkorrektur ? Ist ja auch ein Unterschied, ob nur die Nasenmuscheln gelasert werden oder ob noch mehr gemacht wird, denke ich. Das wäre zu schön. Warum musste die Scheidenwand bei Dir 2 x operiert werden ? Von Spenglersan Kolloid habe ich noch nie was gehört. Werde mal googlen.

mIari4e-jaTna


Vergessen:

Wie lange ist man danach krank geschrieben ? Ich habe gehört, man darf die erste Woche überhaupt nicht duschen, Haare waschen auch nicht. Stimmt das ? Aber vielleicht ist einem das dann auch egal - oder ?

AdFinczhen


Marie-Jana

Also wie schon gesagt, war der Erfolg durch die OP bei mir nur vorübergehend.

Ich weiß ja nicht, wie alt du bist, und ob du Kinder haben möchtest, sofern du nicht schon welche hast, aber ich kann dir mal meine "Geschichte" erzählen:

Wir wollten Kinder, ich bin jedesmal auch schnell schwanger geworden, hatte aber 4 Mal innerhalb der ersten 3 Monate eine Fehlgeburt. Was folgte waren unzählige Arztbesuche, Tests, der Besuch einer Pränatalklinik etc pp. Alles sehr aufwendig und nervenverzehrend und alles (!) ohne Befund und ohne mögliche Erklärung der FG. Das Ende vom Lied war, daß ich durch Zufall die Nebenwirkungen meiner Nasensprays durchlas und schwarz auf weiß fand: ..bei häufiger Anwendung kann die Durchblutung der Plazenta erheblich beeinflußt werden...

Ich besprach das mit meinem Arzt, setzte das Spray ab (und du kannst mir glauben, mit dem Wissen und meinem Kinderwunsch ging das plötzlich sooo einfach) und einen Monat später war ich schwanger und bin es auch geblieben. Das Ergebnis hält grad Mittagsschlaf.

Es muß ja nicht bei jedem so schlimme Auswirkungen haben, aber ich kann nicht oft genug davor warnen. Ich war insgesamt 17 Jahre abhängig.

m<annyx33


hallo marie-jana

ich habe genau vor 2 wochen die OP Nasenmuscheln/ Nasenscheidewand unter vollnakose gemacht .

schmerzen habe ich nichts gehabt .

1 . woche nicht geduscht oder gewaschen .

Durch mund atmen musste ich fast 10 tage lang.

es geht mir immer noch nicht beser . ich habe jetzt schnupfen oder es ist wie ne schnupfen .

aber ich merke das es beser wird .

SVnexj


hey marie-jana

hab mich 2. operieren lassen. beim ersten mal Nasenmuscheln/ Nasenscheidewand und beim zweiten mal erweiterung der neben-und stirnhöhlen.

hab leider immer noch kopfschmerzen und probleme aber bekomm auf jedenfall besser luft.

würde trotzdem nur operien wenns wirklich nicht anders geht.

musste nach beiden eingriffen monate lang cordison und antbiotikum nehmen weil es sich entzündet hat und 3 wochen lang jeden tag zum absaugen weil einfach alles verstopft war.

heute habe ich immernoch kopfschmerzen und alles.

mdariwe-jHanxa


Ich bin an einem Punkt, wo es eben nicht mehr so weitergeht. Habe ich oben ja alles beschrieben. Insofern habe ich mir in Absprache mit meinem HNO die OP schon reiflich überlegt. Bin auch nicht OP- od. krankenhausgeil. Und auf Schmerzen habe ich schon überhaupt keine Lust. Ich erhoffe mir aber wirklich, dass ich endlich mal frei und ausreichend durchatmen kann ohne Nasentropfen und das das Schnarchen aufhört.

2 Wochen nach der OP sind ja auch noch nicht so lange Manny. Das kann alles noch so ne Art Wundsekret sein, oder ? Hoffentlich wird es bald richtig besser :)^.

Snej, warum haben sie denn nicht gleich alles in einer OP erledigt ? Ich werde auf alle Fälle im Vorgespräch ansprechen, dass sie gründlich gucken sollen und wenn eine Belüftung zu den Nebenhöhlen notwendig ist, diese gleich mitmachen möchten

S_nej


@ marie-jana

Okay kann ich verstehn ich war auch fix und fertig und habs deswegen machen lassen.

ja das ist wichtig also ich habs mir fast 1 jahr lang überlegt und mir mehrere meinungen eingeholt.

weiß nicht genau wie es bei dir ist... hast du auch schmerzen?

tja das ist eine gute frage. sie haben gemeint sie wollten es nicht gleich so "arg" öffnen o.O wie auch immer...

auf jedenfall gings mir persönlich nich so gut nach der op is schlecht verheilt und hat ewig gedauert.

und ich bin eig wieder am anfang hab immernoch schmerzen.

irgendwie hab ich das gefühl das die ärzte im kh nur operieren wollen...

war jetzt letzte woche wieder dort weils mir so schlecht ging... und da fängt der tatsächlich nochmal an über ne op zu reden o.O

eig brauch ich meine nase noch en bisschen und deswegen versuch ichs grad Homöopathisch. hast du das schon versucht?

Miayanxa


Mayana**

Und Du hattest keine Schmerzen nach der Scheidewandkorrektur ? Ist ja auch ein Unterschied, ob nur die Nasenmuscheln gelasert werden oder ob noch mehr gemacht wird, denke ich. Das wäre zu schön. Warum musste die Scheidenwand bei Dir 2 x operiert werden ? Von Spenglersan Kolloid habe ich noch nie was gehört. Werde mal googlen.

Meine Nase war zum Luftholen nicht wirklich kreiert worden. Habe mich das 1. Mal operieren lassen, als ich einen Freund hatte und den nervte es, wenn ich beim Küssen nach Luft schnappen mußte. Die Male dadrauf hatte ich immer wieder NNH-Entzündungen, die Scheidewand und zu den Höhlen wurde es gefenstert, durch die Stirn mit einer Black & Decker gebohrt und eine Stahlröhre eingesetzt (bei örtlicher Betäubung), um spülen zu können.

Selbst die Keilbeinhöhle ist operiert.

Seit ich homöopathisch daran gehe (über 10 Jahre) ist das alles weg. Habe auch nie ein Antibiotika mehr nehmen müssen. Und Luft bekomme ich bis in den großen Zeh.

Duschen ist tatsächlich verboten (Blutungsgefahr).

m`ariSe-j{ana


Mayana

Um Himmels Willen, da hast Du ja schon was hinter Dir ! Hab gegoggelt nach dem Spenglersan. Kann man alle Sorten auch kombinieren und teilweise zeitgleich anwenden ? Ich habe nämlich noch andere Baustellen als die Nase.

Hattest Du Schwellungen im Gesicht oder Blutergüsse ?

Snej

Nein, Schmerzen habe ich keine. Ab und zu mal Kopfschmerzen, aber die kommen nicht vom HNO-Bereich sondern durch Nackenverspannungen. Mir geht es wirklich um die behinderte Atmung und das Schnarchen. Letzten Sommer konnte ich so schlecht atmen, dass ich 1-2 mal dachte, ich ersticke. War in der Zeit der Pollenallergie, Asthma war auch mit dabei. Da nützt es mir nichts, wenn ich noch durch den Mund Luft bekomme. Deshalb habe ich so Angst vor der OP, weil die Nase danach völlig dicht ist. Ich habe mir ein KH empfehlen lassen von Leuten, die dort selbst operiert worden sind, was im HNO-Bereich sehr gut ist. Ich hoffe, sie wissen dort was sie tun und tun es gut.

Homöopathisch bin ich noch nicht so bewandert, habe aber nach einer anderen Geschichte vor 3 Jahren Arnica Kügelchen für eine gute Wundheilung genommen und schon vor der OP Nux Vomica zur besseren Verträglichkeit der Narkose. Arnica bringt wirklich was. Seitdem bekommen alle in der Familie das verpasst, wenn bei ihnen was ansteht. Mein Mann und mein großer Sohn haben viel mit den Zähnen zu tun. Meinem Sohn haben sie alle 4 Weisheitszähne auf einmal entfernt. Mit Arnica ist alles superschnell verheilt - und wenn man es sich einbildet ! Arnica nehme ich auf alle Fälle bei der Nasen-OP.

Welche Sachen nimmst Du denn ? Von Mayana habe ich die Info mit dem Spenglersan. Das werde ich versuchen.

All

Ich würde mich freuen, noch ganz viele Erfahrungsberichte und Tips zu bekommen !!!

Mga2yana


Spenglersan: es gibt ein Informationsblatt der Firma, vielleicht kann die Apotheke das anfordern. Ich benutze nur das Kolloid G, etwas anderes brauche ich nicht.

Damit ist mein Heuschnupfen von 100% auf 2 % runter, hilft zumindest bei mir so toll.

Habe ich aber eine Nasennebenhöhlenentzündung (oder bin dabei, eine zu bekommen), eine Erkältung mutiert leider bei mir immer dazu, mache ich etwas anderes:

Ich nehme Corallium rubrum D4 Tabletten. Das stoppt bei mir den Prozess der Erkältung oder läßt es in einen Berech übergehen, der das Befinden so gut wie gar nicht mehr beeinflußt. Vor allen Dingen kriecht das dann nicht weiter bis in die Bronchien. Und ansonsten bekommt das Zeugs auch jede Bronchitis klein.

Corallium ist nichts weiteres als die Koralle, ein mineralischer Stoff. Ekliger gelb-grüner Rotz verschwindet in kürzester Zeit, da wird jedes Antibiotikum grün vor Neid. Das, was einem dauernd im Rachen zäh runterhängt - weg.

Ich habe das immer im Haus. Einnahme: ganz akut: alle 2 Stunden 1 Tablette, ansonsten nach Befindlichkeit.

m0ann)y33


hallo marie- jana

ja das stimmt natrlich auch

ich sage es : mach einfach dann hast du es hinter dir und fertig aus.

aber frag nach einem guten hno arzt.

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