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OP der Nasenmuscheln/ -scheidewand: Schmerzen?

mFarie-jZana


Hallo

bin immer noch so down, fühle mich manchmal wie Fieber. Konditionell am Boden. Lt. HNO-Ärztin sieht innen alles "normal" aus für die Zeit. Habe jetzt auch Nasonex bekommen. Es sind noch relativ viel Schleim, bzw. sich lösende Verkrustungen da. Ich inhaliere 1-2 mal täglich und spüle die Nase morgens und abends. Schlemlöser (sinupret) und Ibuprofen 400 gegen das Krankheitsgefühl und zur Entzündungshemmung nehme ich auch. Heute ist die OP 2 Wochen und 2 Tage her. Ist dieser Zustand normal ? Ich finde nicht, dass es jeden Tag ein Stückchen aufwärts geht vom Allgemeinbefinden her. Luft bekomme ich schon ganz gut. Wie lange hat es bei Euch gedauert Punica und Klschwester, bis Ihr wieder fit wart ? Ich werde meine HNO-Ärztin am Dienstag mal bitten, ein Blutbild zu machen.

LG

k'l.sch@westear3x3


Hallo marie-jana,

es tut mir wirklich von Herzen leid, dass es Dir nicht so gut geht. :°_ Aber das wird bestimmt noch. Der Heilungsprozess gestaltet sich halt bei jedem etwas anders. Ich weiß schon, dass es schwer ist, Geduld zu haben. Man meint halt, man lässt sich operieren und danach ist's sofort gut. Aber man muss seinem Körper auch die Möglichkeit und vor allem die Zeit geben, sich zu regenerieren. Es war ja doch ein Eingriff, bei dem ziemlich herumgeschnippelt wurde und das braucht einfach Zeit zum Abheilen.

Mir ging es zwei Wochen nach der OP (also quasi zu Deinem jetzigen Stand) schon relativ gut. Dieses Krankheitsgefühl, wie Du es beschreibst, hatte ich nur einen Tag lang, und das war der erste Tag zu Hause als ich von der Klinik zurück war. Danach ging es in kleinen Schritten aufwärts.

Ich hatte nie das Gefühl, dass ich Schleim in der Nase hatte. Und Verkrustungen hatte ich überhaupt nicht. Vielleicht deshalb, weil ich täglich ca. 3-4 Mal Nasensalbe reingeben sollte. Die Nasensalbe hatte ich schon in der Klinik bekommen und danach auch von meinem HNO-Arzt. Eine Schleimhaut muss nämlich feucht abheilen, wurde mir gesagt. Nimmst Du wohl keine Nasensalbe? Wenn nicht, sprich Deine Ärztin mal darauf an. Evtl. kannst Dir auch selber eine in der Apotheke besorgen.

So richtig durchatmen konnte ich erst als die Schienen draußen waren, und das war eine Woche nach der OP. Und mit dem Riechen hat es ca. 3 Wochen bis nach der OP gedauert.

Bis 16.04. nehme ich ja noch Cortison, bin mittlerweile bei 7,5 mg. Außerdem nehme ich noch 2x am Tag Nasengel (Olynth) zum Abschwellen, halbe Stunde danach Nasonex. Spülungen mache ich 1-2x pro Tag. Letzte Woche hat mir der HNO vorsichtshalber noch Phlogenzym mono (Entzündungshemmer) und Soledum forte (Schleimlöser) verordnet, damit sich nichts festsetzt. Er ist zufrieden mit dem Heilungsprozess und sagte, dass es gut aussieht.

Mich stören momentan nur die zwei Fäden, die noch vorne an der Nasenscheidewand befestigt sind. Die lösen sich von selbst, was noch 2-3 Wochen dauern kann. Aber dadurch habe ich ständig das Gefühl, dass die Nase im vorderen Bereich irgendwie unter Spannung steht. Wird sich aber hoffentlich geben, wenn die Fäden sich gelöst haben.

Alles in allem bin ich selbst auch zufrieden mit dem Ergebnis und hoffe, dass es nun auch dauerhaft so bleibt. Als nächstes kommt ja die ASS-Desaktivierung auf mich zu. Auch davon verspreche mir, dass die Polypen nicht wieder wachsen. Ach ja, und begleitend begebe ich mich weiterhin in homöopathische Behandlung. Dann kann's doch nur noch aufwärts gehen, oder?! ;-)

Kopf hoch, denn nur Fledermäuse lassen den Kopf hängen! :)_

Frohe Ostern und alles Liebe für Dich @:)

m:arieP-jxana


Danke Kl.schwester

*:) *:) *:) *:)

Also, seit Freitag/Samstag fühle ich mich insgesamt etwas besser. Dieses extreme Krankheitsgefühl ist weg. Hab sogar schon einen Tag !!! ohne Ibuprofen geschafft. Heute habe ich jedoch wieder eine genommen wegen der Entzündungshemmung. Am Mittwoch habe ich das Nasonex bekommen und seitdem kommt beim Spülen jede Menge raus. Bei mir wurden ja auch die Zugänge zu den Nebenhöhlen erweitert, sind ja alles Wunden. Und das ganze Zeug sitzt wohl viel in den Nebenhöhlen. Das ist altes Blut und Schleim. Ich halte die Schleimhäute von Anfang an feucht, durch Inhalieren, mindestens 3x täglich befeuchtendes Nasenspray, seit einer Woche 2x täglich Nasendusche und Nasenöl (Coldastop). Es riecht unangenehm in meiner Nase, um nicht zu sagen, es stinkt . Werde ich morgen mal der HNO-Örztin sagen. Ich fühle aber auch, dass noch Schwellungen da sind. Daher u.a. auch der Druck auf die Augen. Kann nicht lange am Stück lesen. Außerdem fühle ich mich dadurch müde. Konditionell geht es seeehr langsam aufwärts, bin zwischendurch am Tag noch sehr ruhebedürftig. Auf unterstützende Mittel zur Entzündungshemmung und Abschwellung habe ich die Ärztin mehrfach angesprochen, sie ist aber nicht darauf eingegangen. Cortison musste ich noch 2 Tage nach Klinikentlassung in "ausschleichender" Dosierung nehmen. Cortison und Antibiotika sind ja auch ziemlich belastend für den Körper, aber vielleicht wäre es mir damit schneller besser gegangen. Nur nach dem Absaugen schmiert sie Salbe rein. Ich denke, dass ich diese Woche morgen und mit Sicherheit noch mal Freitag zur Ärztin muss. Riechen kann ich manchmal. Schmecken nur teilweise. Süß, salzig und bitter schmecke ich, aber ein kompletter, "runder" Geschmack fehlt. Morgen ist die OP 3 Wochen her. Das Gefühl, dass die Nase unten zu kurz ist, habe ich auch. Ich denke, dass kommt von den Schnitten. Das Narbengewebe muss sich ja erst wieder dehnen.

ABER: Luft kriege ich schon sehr gut. Und das ist so ein tolles Gefühl nach all den Jahren mit verstopfter Nase und dieser schrecklichen Nasentropfenabhängigkeit ;-D ;-D ;-D. Manchmal ist es so viel Luft, dass ich mich wundere, wo die so entlangströmen kann. Die Schleimhäute sind noch sehr empfindlich. Oft kommt es mir vor, als würde ich eiskalte Luft einatmen.

Wie lange ist Deine OP her ?

Einen lieben Gruß von

k|l.schw]esltexr33


Hallo marie-jana, *:)

meine OP war am 03.03.2010. Und bei mir wurden u. a. auch die Nebenhöhlen geweitet.

Falls Dir Deine Ärztin nichts weiter zur Entzündungshemmung verschreiben sollte, hol Dir Phlogenzym Mono in der Apotheke. Das ist speziell zur Entzündungshemmung nach Operationen, insbesondere der NNH und Du musst eh selbst bezahlen. Ich nehme das auf Anweisung meines Arztes noch zusätzlich zum Cortison ein.

Ich denke auch, dass es Dir mit einem längeren Cortisonschema schon viel besser ginge.

Ibuprofen und die ganzen NSAR kann ich z. B. nicht nehmen wegen meiner ASS-Intoleranz. Deshalb war bei mir Cortison die erste und womöglich einzige Wahl.

Das Gefühl, man würde eiskalte Luft durch die Nase einatmen, kenne ich auch. Anfangs tat es schon fast weh. Mittlerweile hat sich wohl das Innenleben meiner Nase daran gewöhnt bzw. sind die Wunden weiter abgeheilt. Aber wie Du schon sagst, es ist einfach herrlich, durch die Nase atmen und auch wieder riechen zu können!!

Gib Deinem Körper bzw. Deinem Näschen einfach Zeit und schone Dich noch. Du wirst sehen, es wird jetzt jeden Tag ein kleines Stück besser. Ich wünsch Dir alles Gute weiterhin! Du schaffst das!! :)*

Ganz liebe Grüße von

H"öhle\nmenscxh


Hallo kl.schwester!
gerade habe ich einen Teil Deiner Beiträge gelesen - demnächst werde ich mehr lesen. Du hast also Deine OP gehabt! :-o Es tut mir leid, daß ich mich so lange nicht gemeldet habe. Habe Dir aber PN's geschrieben. Ich wünsche Dir ( und allen anderen im Forum hier auch :-D!) erstmal gute Besserung!
*:) von Angelika Kränklich

mEarie:-jaxna


OP-Bericht marie-jana

Hatte ich ja versprochen ! Also werde ich im Folgenden für alle, die mit einer derartigen OP "liebäugeln";-D bzw. denen eine OP bevorsteht, meine Erfahrungen schildern.

Zunächst einmal Klschwester *:) bei mir gehts steil bergauf. Die Zeit, Nasenspülungen und Nasonex-Spray wirken Wunder. Meine HNO-Ärztin meinte beim letzten Mal noch, dass es ja auch Hammermedikamente sind, die man während der OP und danach bekommt. Das ganze Zeug knockt einen hinterher ganz schön aus. Muss ja auch alles wieder raus aus dem Körper. Konditionell wird's jeden Tag ein bisschen besser. Phlogenzym Mono hab ich mir gemerkt, brauche ich jetzt - glaub ich- nicht mehr, aber man weiß ja nie, was noch so auf einen zukommt. Ich gehe Dienstag wieder zur HNO, Mittwoch will ich wieder arbeiten. Ich werde in der Apotheke mal nach einer pflegenden Nasensalbe fragen.

Die Brille sitzt auf der Nase (so das sie diese nicht berührt, das kann ich noch nicht so ab) - los geht's:

Vorgeschichte kurz: Allergikerin, Nasentropfensucht seit über 20 !!! Jahren. Ständig verstopfte Nase, mitunter das Gefühl zu ersticken, ambulantes Lasern der Nasenmuscheln durch meine HNO-Ärztin 2006 erfolglos, zum Schluss immer mehr Nasenspray mit immer weniger Erfolg. CT: schiefe Nasenscheidewand, Dorn rechts (angeboren), extrem vergrößerte Schwellkörper, anatomisch "alles extrem eng" wie der operierende Oberarzt an meinem Bett sagte.

Die Klinik und die Operateure hatte ich im Vorfeld recherchiert, europaweit bei diesen Nasen-OP's führend. Die Klinik liegt nicht in meinem Wohnort, krankenkassentechnisch gab es keine Probleme, die Kostenübernahmebescheinigung bekam ich problemlos. Die KK zahlen eh nach Fallpauschale. Zusätzlich habe ich mir ein Zweibettzimmer auf der Wahlleistungsstation erkauft. Das war mir die Sache wert.

Wird ein offen und ehrlicher, ich hoffe aber auch anschaulicher Bericht. Ich gehe von mir aus, hab auch immer gern gelesen, wie es anderen so ergangen ist. Könnte etwas länger werden ;-) :-D

15.03.: "Einrücken". Eine wirklich sehr schöne Klinik, Kunst auf den Gängen, Cafeteria, Kiosk, Park, hell, freundlich,modern. Gut für die Seele. Fast als wäre es gar keine Klinik. Die Wahlleistungsstation noch mal der Hammer. Sehr nette Aufnahme durch die Schwestern. Viele Fragen: Allergien, welche Medikamente nehmen Sie, Blutabnahme ...... . Ein schönes Zweibettzimmer mit kleinem Balkon und Blick "ins Grüne" (Friedhof ;-D), eine sehr nette Zimmernachbarin, die bei meiner Ankunft gerade zur OP ist. Häuslich eingerichtet. Als mein Mann ging, war mir ganz schön mulmig. Termine im hauseigenen Diagnostikzentrzum: EKG: o.k. Zum Riechtest: Erschreckendes Ergebnis, stark eingeschränktes Riechvermögen auf beiden Seiten. Messung des Luftstromes durch die Nase, beidseitig. Ebenfalls stark eingeschränkt. OP-Voruntersuchung durch eine sehr nette Assistenzärztin mit OP-Aufklärungsgespräch. Es wird gemacht: Begradigung der Nasenscheidewand, Schneiden der stark vergrößerten Schwellkörper (Nasenmuscheln) und Erweiterung der Zugänge zu den Nebenhöhlen zwecks besserer Belüftung. Mir wird erklärt: Die Nase wird innen an den Außenseiten austamponiert, zur Stabilisierung der gerichteten Nasenscheidewand werden dort beidseitig Schienen fixiert. Zwischen Schienen und Tamponaden ist eine Art "Tunnel" durch den sogar etwas Luft kommen kann. Zwischendurch Essen, die Zimmernachbarin wird langsam wach, rausgehen (noch kann ich ja !), warten auf den Narkosearzt. Narkosevorgespräch. Ich habe gleich angemerkt, dass ich bei meiner letzten OP (Bauch) die Narkose sehr schlecht vertragen habe (Spucken). Durch Gabe entsprechende Medis wird dem dieses Mal vorgebeugt. Ich bin die 3. auf dem OP-Plan für den nächsten Tag, gegen 11.00 Uhr soll es soweit sein. War bestimmt 5 mal auf Toilette an dem Tag vor Aufregung ! Eine ganz tolle Nachtschwester hat uns noch mal gut aufgeheitert.

16.03 (OP-Tag): Ganz gut geschlafen. Muss nüchtern bleiben. Nur ein wenig Wasser, u.a. für notwendige Medikamente. Noch mal ausgiebig geduscht. OP-Hemdchen angezogen, Netz-Slip (sehr sexy), Thrombose-Strümpfe. Aufgeregt ohne Ende. Irgendwann die Ansage von einer Schwester: Nehmen Sie die LMA-Tablette und legen sich ins Bett. Eingeschlafen. Ausgeschlafen und ich war immer noch nicht dran !!!! Langsam werde ich unruhig. Gegen 12:30 Uhr werde ich mitsamt Bett mit dem Fahrstuhl in den OP-Trakt nach unten gefahren. Das ist mit der schlimmste Moment. Nun geht es nicht mehr zurück. Unten mit Hilfe der Schwester und dem nach eigenen Angaben "Schleusen-Zivi" vom Bett auf das harte OP-Bett gerutscht, Häubchen auf, OP-Hemd aus :-o, dafür gabs ein großes weißes "Badelaken" drüber und ab in den Vorhof der Hölle. Nee, nee - also den Vorraum vor dem OP-Saal. Empfang durch die Narkoseschwester. Fragen: Wie heißen Sie, wann sind Sie geboren, woran werden Sie operiert. Hab mir sagen lassen, das wird gemacht, um die Reaktionsfähigkeit der Patienten zu testen und um falsche OP's zu verhindern. Kriege den Zugang für das Narkosemittel und die Medi's in die (Gott sei Dank) linke Hand gelegt und an den rechten Arm die Manschette für die automatische Blutdruckmessung. Das Ding pumpt sich alle 5 Minuten auf. Die OP-Pritsche ist hart. Es dauert und dauert, mittlerweile stellt sich die nächste Schicht (Narkoseschwester) vor. Mein Zeitmesser ist das Pumpen der Manschette.Mir ist kalt. Ich bekomme zwei Decken. Die Schwester entschuldigt sich, nicht jeder OP-Saal ist für HNO-Sachen geeignet und bei meinem Vorgänger dauert es wohl länger als gedacht. Bekomme noch mal was zur Beruhigung. Auf meine Bemerkung: "Jetzt fehlt nur noch Musik" kriege ich tatsächlich Kopfhöhrer mit Musik auf die Ohren !!! Jetzt gehts los. Eine Narkoseärztin setzt mir eine Maske auf Mund und Nase, durch die ich gleichmäßig ein- und ausatmen soll. Gleichzeitig gibts ein Mittel durch den Zugang in der Hand in die Vene, das drückt etwas. Als ich die Maske auf dem Gesicht habe, merke ich, wie wenig Luft ich durch die Nase bekomme. Die Narkoseärztin sagt: Denken Sie an was Schönes, das nehmen Sie mit. Zwei, drei Atemzüge und ich bin weg.

Aufwachraum. Ich habe irgendein schönes Bild von unserem gerade gewesenen Urlaub in Spanien im Kopf - die Ärztin hat nicht zu viel versprochen ! Ich merke irgendwie weit weg, wie irgendetwas schnell aus meinem Hals gezogen wird, der Tubus. Eine männliche Stimme sagt, wahrscheinlich bei meiner "Übergabe": Sie hat sich ganz gut gemacht. Wow - Ich bekomme wider Erwarten sogar etwas Luft durch die Nase. Große Erleichterung: Keine Schmerzen !!!! Außer mir sind noch 3 Frischoperierte dort. Eine Schwester fragt abwechselnd jeden, wie es mit den Schmerzen ist. Ich habe eigentlich keine richtigen, auf mein Kopfwiegen hin bekomme ich noch ein wenig Schmerzmittel in den Zugang gespritzt. Zwischendurch immer wieder weggesackt. Es wird auf Station angerufen, dass ich abgeholt werden kann. Bin froh alles gut überstanden zu haben und wieder auf dem Zimmer zu sein. Meine Nachbarin lächelt mich an. Es ist 16:15 Uhr. Die Nase sieht gut aus- soweit man das sagen kann: Es sind zwei parallell laufende schwarze "Zwirnsfäden" die Nase hoch nach oben geklebt. Die Nase sieht etwas dicker aus durch die Tampons und Schienen. Ansonsten keine weiteren Schwellungen. Grün und blau bin ich nicht. Keine Schmerzen. Bin schnell wieder ganz wach. Kann sogar schon eine Kleinigkeit zum Abendbrot essen: Klare Brühe, 2-3 Bissen von einem trockenen Weißbrot, etwas Tee. Hätte ich nicht gedacht. Die nette Assistenzärztin vom Vorgespräch kommt an mein Bett. Ich erzähle ihr, dass ich mich wider Erwarten richtig gut fühle und mich wundere, dass etwas Luft durch die Nase kommt. Sie sagt, dass nachts meist die Schwellungen kommen. Ich glaube, der Oberarzt, der mich operiert hat, war an dem Abend auch kurz da. Nehme zur Nacht eine "Nasenschleuder" für auslaufendes Sekret und Blut: Eine Art Mullbinde, die links und rechts Laschen hat, die über die Ohren gehängt werden. Ich wurde gefragt, ob ich etwas zur Nacht brauche (Schmerz-, Schlafmittel). Es wurde auch gesagt, man soll sich nicht scheuen, Schmerzen auszuhalten ist kontraproduktiv für die Heilung. Die nette Nachtschwester vom Vortag war wieder da. So was baut auf.

Die Nacht im rechten Winkel verbracht, aus Angst, zuviel Blut zu schlucken und davon spucken zu müssen (hatte mir eine Kollegin erzählt, die diese OP ähnlich hat machen lassen). Hat natürlich nichts genützt. Später mehr. Kaum geschlafen, nur mal so weggekippt. Keine Schmerzen. Jetzt ist die Nase dicht. Wundfluss (blutig). Ich darf nicht schnauben. Nur hochziehen. Was den Hals hinunter läuft entweder ausspucken oder schlucken. Leichtes Druckgefühl im Kopf. Etwas blöd die erste Nacht, war nicht anders zu erwarten, aber nicht schlimm in dem Sinn.

TEIL 2 folgt gleich

m0arie-Ijanxa


Teil 2 OP-Bericht

17.03. (erster postoperativer Tag): Gegen 5:00 Uhr Blutbrei gespuckt. Wahrscheinlich auch noch von der Narkose. Ca. 1 Stunde später erneut. Dann gings mir besser. An Frühstück war trotzdem nicht zu denken. Trinken ging. Kurz nach 7:00 Uhr durfte ich das erste mal zum Absaugen des Nasensekrets ins HNO-Behandlungszimmer. Hab die Zeiten immer herbeigesehnt, obwohl die Prozedur etwas unangenehm ist (ausdrücklich angemerkt: NICHT schmerzhaft !). Wurde ab jetzt 2 -3 x täglich gemacht. Danach bekam ich immer kurzzeitig Luft - herrlich ! Medikamente wurden an dem Tag über den noch gelegten Zugang über den Tropf intravenös gegeben. Ab Mittag gings mir deutlich besser. Der Oberarzt war wieder an meinem Bett. Hat mir noch mal erklärt, was gemacht wurde. Normaler OP-Verlauf. Die Hürde war bei mir die extreme Enge in der Nase. Meine Schleimhäute waren stark angegangen. Er meinte, ich werde etwas länger zu tun haben, aber dann sollte ich deutlich von der OP profitieren. Habe meine "Wohlfühlklamotten" angezogen: Bequeme Hose, T-Shirt, Sweat-Jacke. Ist gut für die Seele ! 11:20: Erster Inhalationstermin mit Kochsalzlösung in der hausinternen Physiotherapie, ab jetzt für die Dauer des Klinikaufenthaltes 3x täglich 15 Minuten. Den Weg bis dorthin bewältige ich noch ganz schön schwummerig. Inhalieren ist gut für die Befeuchtung der Schleimhäute, das Geschmeidighalten des Sekrets und das Lösen der Krusten. Tut gut. Auch Nasenöl soll man 3x täglich nehmen. Zur Ruhe kommt man schlecht im KH: nachts ist draußen auf dem Gang öfter mal Bewegung, morgens die "Wischliese", es wird neues stilles Wasser gebracht, die Morgenschwestern kommen Fieber u. Blutdruck messen und das Bett machen, Termine zum Absaugen und zur Kontrolle durch die Ärzte im HNO-Zimmer, Inhalieren, Visiten am eigenen Bett od. dem der Nachbarin, Essenszeiten, Besucher, abends die Thrombosespritze, warten auf die Nachtschwester. Schlecht u. wenig geschlafen, trotz Schlaftablette und extrem hochgestelltem Bett. Logisch: Die Nase ist zu. Atme durch den Mund. Muss oft trinken, da der Mund trocken ist. Nehme die olle Nasenschleuder über Nacht ab.

18.03.(zweiter postoperativer Tag: Morgens mit Waschlappen "gewaschen". Darf ca. 1 Woche nicht duschen und noch länger nicht vornüber Haare waschen :(v.

Der Tag verläuft "normal": Absaugtermine, kurze Visiten, Inhalieren, Essen, Telefonate, Besucher, mit der Nachbarin erzählen, ein bisschen Fernsehen. Lesen ist nicht drin. Keine Schmerzen. Fühlt sich an wie ein dicker Rotzkopf, die Augen sehen etwas geschwollen aus und tränen stark. Ich habe heute auch Besuch - das erste und einzige Mal ! Ich bin ja nicht aus der Stadt, aber mein Bruder wohnt hier. Freu !!! Essen ist schwierig: Entweder kauen und schlucken oder atmen, wie bei einer Erkältung. Riechen und Schmecken: 0 ! Schlapp.

Besondere Vorkommnisse:

Vertrage das verordnete Antibiotikum in Tablettenform nicht. Habe starke Nebenwirkungen. Rufe in meiner Hausarztpraxis an und lasse mir den Namen des einzigen Antibiotikums durchgeben, das ich in letzter Zeit relativ problemlos vertragen habe. Teile dies dem Oberarzt bei der Visite mit. Er meint, das seien keine Nebenwirkungen des Antibiotikums. Räusper !!! Ein Oberarzt weiß alles. Einem Oberarzt widerspricht man nicht, geschweige denn, man kommt mit eigenen Vorschlägen. Die Ärztin beschließt beim abendlichen Kontroll-und Absaugtermin, das Antibiotikum abzusetzen.

Am Tag stört die Mundatmung nicht groß, aber die Nacht wieder mies geschlafen. Mund trocken, oft Wasser getrunken. Ist halt so.

19.03. (dritter postoperativer Tag): Schock am Morgen: Noch vor dem Frühstück !!! ins HNO-Zimmer zum Tamponadenziehen. Eine sehr entschlossene junge Assistenzärztin. Ich weiß nicht, was mich erwartet. Raus müssen die Dinger ja. Angst habe ich nicht. Ich sehe nur meine "Mit-Nase" mit einer Nierenschale vor dem Gesicht haltend wortlos und etwas geschafft in sein Zimmer entschwinden. Kurze Zeit später weiß ich, warum: Die Ärztin löst das Pflaster von meiner Nase und klappt die Zwirnsfäden - siehe Teil 1 - herunter. Sie zieht zuerst links. Der erste Tampon landet in der Nierenschale, die ich halten darf. Auf der Seite ist noch einer drin. Hallelujah ! Der scheint im Gehirn zu stecken. Geschafft ! Dasselbe dann nochmal auf der anderen Seite. Sofort läuft jede Menge Blut und Schleim nach, alles, was hinter den Dingern saß, bzw. in dem Moment angelöst wurde. Wie soll ich es beschreiben: Es tut nicht unbedingt weh. Es ist aber wirklich sehr unangenehm. Man kann es sich vielleicht so vorstellen wie festsitzende Korken in einer Flasche. Jedenfalls war ich auch erstmal sprachlos. Es ist einfach das Unerwartete, denke ich. Ich bekam von den Schwestern einen Kühlakku in den Nacken (die Gefäße ziehen sich dann zusammen und es hört auf zu bluten - ist auch bei normalem Nasenbluten zu empfehlen) und habe mich ca. 20 Minuten mit der Nierenschale vor der Nase mit leicht vornüber geneigtem Kopf auf mein Bett gesetzt. Eine Nasenschleuder habe ich dann auch lieber wieder genommen. Danach war es wieder gut. Ich konnte in Ruhe frühstücken und zu meinem Inhalationstermin war ich wieder fit. Habe es das erste Mal zum Kiosk in der Klinik geschafft, will ja wieder auf die Beine kommen. Unterwegs hatte ich öfter Angst, hinzufallen, solche Wackelbeine hatte ich. Habs aber gepackt !!!

Am frühen Nachmittag geht meine Zimmernachbarin nach Hause und ich habe fortan ein Einzelzimmer, was ich sehr genieße. Am Anfang hätte ich nicht allein liegen wollen. Nun ist es der optimale Zeitpunkt, um zur Ruhe zu kommen. Ich richte mich ein, genieße das Alleinsein und hoffe, dass über's Wochenende kein Notfall reinkommt . Es geht mir immer besser. Schmerzen nach wie vor keine. Es ist wie ein dicker Schnupfen oder eine Nebenhöhlenentzündung. Das Tränen der Augen ist nach dem Ziehen der Tamponaden weniger geworden. Die Nase sieht schon etwas schlanker aus.

Ich dusche einfach und wasche meine Haare, natürlich etwas kühler und alles hintenüber. Die Dusche beitet Halt ringsum und die nette Nachtschwester hatte uns schon zwei Tage vorher für den Fall der Fälle so einen Duschstuhl besorgt. Danach fühle ich mich wie neu geboren !

Ich nehme kein Schmerz- und Schlafmittel zur Nacht. Schlafen ist natürlich nach wie vor schwierig. Bekomme keine Thrombosespritze mehr, da die "Nasen" schneller mobil sind als andere Patienten und schmeiße auch die ollen Thrombosestrümpfe in die Ecke ! Ein befreiendes Gefühl.

20.03. (vierter poT): Wochenende im Krankenhaus und entsprechend ruhiger. Ein Qualitätssprung in meinem Befinden !!!! Es ist warm geworden und ich drehe eine Runde durch den ganzen Park. Habe dabei bei jedem Schlucken ein Knacken im rechten Ohr. Lt. diensthabendem HNO-Arzt am Abend normal (Druckausgleich). Bemühe mich, so viel wie möglich auf zu sein. Bin stolz über meine Aktivitäten aber auch entsprechend geschafft. Das Essen schmeckt immer besser, d.h., der Appetit ist wieder da. Das Essen ist aber auch so was von gut und reichhaltig auf dieser Station !!! Abends fühle ich mich, als hätte ich Fieber. Der Schleim nervt langsam und das ich ihn nicht ausschnauben darf. Die Augen tränen nicht mehr !!! Schlafen wie gehabt, irgendwann schläft man halt ein vor lauter Erschöpfung.

21.03. (fünfter poT): Entlassungstag !!! Für heute (es ist Sonntag und die Physiotherapie hat zu) habe ich ein mobiles Inhalationsgerät auf mein Zimmer bekommen. Ich bin die ganze Zeit allein geblieben und konnte die Ruhe genießen. Die Befreiung naht: Mir werden duch die nette Ärztin, die mit mir das OP-Vorgespräch geführt hatte, die Schienen gezogen. Ich freue mich regelrecht darauf. Die Schienen liegen beidseitig an der Nasenscheidewand an und sind im unteren Bereich mit einem Faden durch das Fleisch in der Nasenmitte fixiert. Dieser Faden wird mit einem Skalpell durschnitten und die Schienen werden herausgezogen. Das iust kaum zu merken. Danach wird noch einmal abgesaugt und dann, ja dann kommt der Aha-Effekt: Ich könnte heulen. Ich bekomme einfach so Luft und die spüre ich da, wo ich mich nicht mehr erinnern kann, dass Luft dort entlangströmt. Die Ärztin meinte dann, dass sich nach dem Entfernen der Schienen die Schleimhäute sich erstmal wieder ausbreiten werden, da der Platz da ist. Nach dem endgültigen Abklingen der Schwellungen wird es aber eher noch besser mit der Luft. Unvorstellbar ! Wir liegen auf einer Wellenlänge, die Ärztin und ich. Ich bin neugierig, wie die Tampons aussehen. Sie zeigt mir welche aus der Schublade. Die sehen neu ganz harmlos aus, Spitztamponaden genannt, wie 2 spitze Fähnchen, ca. 5 cm lang, unten mit den besagten Zwirnsfäden zusammengebunden. Durch das Hineindrehen in die Nase werden es dann so konische Gebilde, die sich dann vollsaugen. Die Schienen habe ich mir auch angeguckt,. Die bestehen aus einem durchsichtigen, beschichtetem Plastikmaterial. Haben eine leichte Nierenschalenform, sind auch so 5 cm lan und ca. 8 mm breit. Sie weisen ein U-Profil auf. Dadurch kommt der Tunnel zwischen Tampons auf der Nasenaußenseite und Schienen auf der Scheidewandseite zustande, durch den im güpnstigen Fall nach der OP und nach dem Absaugen etwas Luft durchkommt.

Anweisung: Nach wie vor nicht heiß duschen, keine körperliche Anstrengung, Ausschnauben ca. 1 1/2 Wochen nach Entlassung vorsichtig mit wenig Druck erlaubt, Sport langsam nach 2 -3 Wochen möglich.

Ich packe meine Sachen. Danach bin ich schweißgebadet. Inhaliere noch mal, esse zu Mittag und warte auf meinen Mann. Gegen 13:30 Uhr holt er mich ab. Ich fühle mich ganz gut. Ich texte ihn die ganze Fahrt zu, bin richtig aufgedreht. Bin froh, zu Hause zu sein . Ich falle aber wie tot auf die Couch. Kein Wunder: Die Anspannung fällt endlich ab, der Entlassungstag war aufregend, die Krankenhauswege sind kürzer .... . Wie es mir nach der Klinik ging, habe ich hier ja öfter beschrieben.

Teil 3 FAZIT folgt

m&ari~e-j>axna


Fazit

Ich hoffe, ich habe Euch gut unterhalten ;-D. Nee, im Ernst, ich hoffe, ich konnte rüberbringen, dass meine OP kein Horrortrip war, wirklich nicht !!! Es war zu keinem Zeitpunkt schmerzhaft, höchstens mehr oder weniger unangenehm. Ich hatte einen extrem hohen Leidensdruck vorher. Ich habe gut recherchiert, denke ich. Die Klinik war ein Glücksgriff. Der Operateur war super. Der Erfolg ist schon seit 1, 2 Wochen spürbar, die Nase ist lt. meiner HNO-Ärztin 1a operiert, alles schnurgerade - was will ich mehr ? Das es hinterher etwas länger gedauert hat, hatte verschiedene Ursachen, denke ich. Aber was sind selbst 4 Wochen, wenn man hinterher ein völlig neues Lebensgefühl hat.

Für Rechtschreibfehler bitte ich auf grund des Textumfangs um Nachsicht !!!

kml/.sc_hwesterx33


Hallo marie-jana,

was für ein ausführlicher Bericht! Respekt für soviel Fleißarbeit :)=

Vielleicht schreib ich auch mal noch etwas ausführlicher über meine Erfahrung.

Es freut mich, dass es Dir nun besser geht! Und wie Du schon sagst, was sind schon 4 Wochen, wenn man hinterher ein ganz neues Lebensgefühl hat!

Ich wünsch Dir weiterhin alles Gute und vor allem eine freie Nase bis zum Mond und zurück ;-)

Liebe Grüße

mMarie-Ljaxna


KlSchwester

*:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:)

Die netten Wünsche gebe ich gern zurück :)z :)z :)z :)z :)z . Auf das uns unsere Nasen von nun an nur noch Freude machen. Dazu werde ich sie immer gut behandeln - ich schwöre. Jahrelang habe ich meine Schleimhäute durch den Nasentropfenkonsum ja ein Stück weit mit "versaut".

Ja, den Faden hatte ich ja in meiner Angst vor der OP eröffnet. Habe gern ausführlicher geschrieben, um Anderen ein wenig die Angst zu nehmen bw. mal zu veranschaulichen, wie es so abläuft. Viele haben ja schon Horror vor einer Vollnarkose. Und natürlich vor eventuellen Wundschmerzen. Und die hatte ich nun -auch für mich unerwartet - gar nicht.

Deine Erfahrungen würden mich auch interessieren.

Bist Du berufstätig und gehst Du schon wieder arbeiten ?

Einen lieben Gruß schickt Dir

KaATOM


WOW! Echt interessant,wie es den anderen so ging nach der OP!

Ich wurde letzen Freitag operiert (Scheidewand gerichtet+unteren Nasenmuschelverkleinerung).Gestern dürfte ich nach Hause.

Ich war 5-6 Jahre Nasensprayabhängig und weiß gar nicht mehr,wie es dazu kam!???

Wahrscheinlich als ich erkältet war und das Zeug dann weiterhin einnahm....würde ich jetzt NIE WIEDER TUN!!!

Dein Gesundheitszustand ist dann echt im Keller! Jedenfalls war´s bei mir so. Sasnespray geht ja auch in den Magen...und da meiner sehr empfindlich ist, war mir immer schlecht (bin mal gespannt,ob es sich jetzt ändert!?)....immer wieder ist mir übel,bekomme nur Luft mit dem Nasenspray...meine damalige HNO-Ärztin sagte mir,mir helfe nur noch die OP.

Mein Vater hatte dasselbe Problem,und hat sich operieren lassen. Was erfolgreich ausgegagnen ist, und er befreit ist. Vor 9 Jahren war die OP.Danach hat er auf mich immer wieder eingeredet,ich soll sie auch machen lassen....ich hatte ziemlich angst....habe meinen Vater nach der OP gesehen und das Bild steht mir heute noch im Kopf. :-o

Aber naja,letzendlich habe ich letztes JAhr geheiratet und dann fing mein Mann auch auf mich einzureden,ich soll mír einfach nur vorstellen,wie toll es wäre ohne ständig an "Dem Fläschchen" zu hängen und sich immer dran erinnern zu müsse.

Ich gab klein bei und bin noch mal hin zum HNO Arzt...er hat mich gründlich untersucht und meinte auch,mir helfe nur noch OP.Die er auch ambulant dürchführt....ich wollte aber nicht ambulant,wegen mögl. Komplikationen,immerhin ein Eingriff im Gesicht!!!

Tja dann habe ich eine Überweisung bekommen und bin in dasselbe KH gefahren,wo mein Vater auch operiert worden war. In Köln-Hohenlind,Uniklinik Köln.

Die haben einen sehr guten Ruf....was HNO Abteil betrifft. ;-)

Tja dann von den Ärzten untersucht worden und habe dann gesagt bekommen,was die machen.....dürfte mir selbst einen OP-Termin aussuchen und musste 1 Tag vorher zur Voruntersuchung+Gespräche bei den Ärzten,Blutabnahme ect.

Ich bin froh,dass ich es hinter mir habe und kann auch jedem nur raten! Ich bin zwar noch "frisch operiert" und der Heilungsprozess dauert ja angeblich 1/2 Jahr....aber ich bin sooo froh drüber!!!

Ich weiß,dass ich mich in gute Hände abgegeben habe ;-D

DER OPTAG:

*morgens hin,gegen 9:30 Uhr da sein.

*stehe als 3 auf der Liste,falls nix zwischen kommt.

*OP war zwischen 10 und 11 angesetzt,kam aber erst gegen 12:30 dran...

*als ich halbe Stunde vorher eine beruhigungstablette einnahm,musste ich dann mich umgezogen hinlegen....

*Tablette hat dann so gut gewirkt,dass ich,als ich in den OP-Vorraum reingefahren worden bin,mich auch an nichts mehr erinnern kann....ich war weg!

*-nach der OP im Aufwachraum wurde ich geweckt....die OP sei gut verlaufen...ich dürfte abgeholt werden und auf e´mein Zimmer.

*mein Mann hat vor dem OP-Raum gewartet...und als ich rausgeschoben wurde,half er mit beim Bettschieben...ich war froh,ihn zu sehen... :)_

*im Zimmer angekommen,nahm ich meinen Spiegel,um zu sehen,wie schlimm es aussieht?! Ich war begeistert!!! Die Nase war nur bichen angeschwollen,keine blauen Flecken o.ä.

Musste dann 2 x erbrechen,weil während der OP Blut in den Magen reingelaufen war :-X

*dann kamen meine Eltern....ich hatte keine Schmerzen o.ä. wollte eigentlich nur schlafen....meine Zimernachbarin wurde auch nach mir reingebracht.Eine sehr nette,die allerdings am nächsten Tag nach Hause dürfte...und ich war allein

*allein auf Zimmer am 2 Tag war echt irgendwie unangenehm....habe mich soo allein gefühlt,obwohl die Kranknenschwestern immer reinkamen und geguckt haben,wie es mir geht oder ob ich was brauche!?

*naja....dann bekam ich die Tamponaden gezogen von einem Assistenzarzt...ein sehr netter.Hat mir gesagt,das es zwar unangenehm werden kann,aber überhaupt nicht wehtut

*zack waren die draußen,und man hatte echt das Gefühl,asl ob das Gehirn mit rausgezogen wird... ":/

*dann erst mal geblutet wie sau,3 Schalen voll.

*am nächsten Tag zum absaugen,hatte so bange vor....tat aber nicht weh! War nur bißchen unangenehm

*Sonntag dann noch da gewesen und gestern nach Hause

*Antibiotikum,was ich nehmen sollte,bekam mir gar nicht gut....habe kaum gegessen,mir war die ganze Zeit übel und ich musste mich erbrechen....gestern während der Entlassung habe ich den Oberarzt gefragt,der abgesaugt hat,ob ich es weiterhin noch nehmen soll?!

*Ich brauch die nicht mehr nehmen,Gott sei dank!!!

*Von den Eltern abgeholt,schlapp auf den Beinen und ziemlich blass....meine Mama hat mich bekocht,geduscht und ins Bett gelegt.. :-D

*jetzt geht es mir gut....muss gleich zum absaugen zu meinem HNO Arzt und nächsten Freitag wird mir die Schiene im KH rausgezogen.... ":/

Also Fazit:auch wenn es noch so frisch ist,bin ich froh drüber,es gemacht zu haben und guter Zuversicht,dass es nicht umsonst war!Riechen tue ich seit gestern bißchen,schmecken auch....und richtig atmen kann ich zwar noch nicht,aber wenn man die Nase weiter so pflegt,wie man soll,denke ich wird es besser werden!??!

Wünsche allen,die es noch vor sich haben,viel Glück und die es hinter sich haben,gute Genesung!!! @:)

mAari8e-xjana


KATOM

Dann schicke ich Dir mal ein paar Genesungssternchen :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* . Schienen rausziehen tut nicht weh. Überhaupt kein Verglich mit den Tamponaden. Danach ist es eine ungeheure Erleichterung weil Du Luft bekommst.

Du hast dann ja ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich, auch was Dein Fazit betrifft. Schön, dass Du Dich ein bisschen bemuttern lassen kannst. Ich bin selbst Mutter, zwar schon von großen Jungs und somit mit 3 Männern manchmal ganz schön allein gelassen. Die konnten irgendwie nicht recht damit umgehen, als ich nach dem Krankenhaus nicht so fit war. Übernimm Dich nicht, werde nicht ungeduldig (das war nämlich mein Problem). Es braucht seine Zeit.

Heute ist meine OP 4 Wochen her. Ich war noch mal bei der HNO-Ärztin. Ab morgen gehe ich wieder arbeiten. Sieht alles den Umständen entsprechend normal aus. Kommen aber immer noch "Batzen", sowohl nach dem Nase spülen als auch beim Absaugen. Das Zeug riecht unangenehm. Hab jetzt gelesen - und die HNO-Ärztin hat es mir heute bestätigt - dass die Schleimhäute nachwachsen können :-o . Es trifft aber nicht jeden, manche habe 10 Jahre Ruhe, bei manchen kmommt es gar nicht wieder. Ich hoffe einfach das Beste. Und wenn, würde ich es nach den positiven OP-Erfahrungen nachoperieren lassen. Dann muss ja bestimmt nicht mehr so viel gemacht werden. Das Nasonex-Spray soll ich jetzt längere Zeit durchgängig nehmen.

KlSchwester

*:) *:) *:) *:) *:) *:)

Wie geht's Dir ?

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OP-Bericht kl.schwester33

Mein OP-Termin war am 03.03.2010. Bis dahin war es allerdings ein langer Weg. Ich habe bis dahin - in einem Zeitraum von gut 2 Jahren - einen Allergologen, drei HNO-Ärzte und zwei Lungenfachärzte konsultiert, war auch zur ASS-Desaktivierung in einer Lungenfachklinik.

Vorgeschichte:

Pollenallergie (Frühblüher, Gräser, Bäume, Roggen)

schiefe Nasenscheidewand

chronische NNH-Entzündung

Polypen

stark vergrößerte Nasenmuscheln

ASS-Intoleranz

Dienstag, 02.03.2010:

Stationäre Aufnahme in der Klinik. Voruntersuchungen, wie EKG, großes Blutbild und augenärztl. Untersuchung (hatte die Klinik vorher verlangt, musste ich allerdings selbst bezahlen - über 100 Euro!), hatte ich schon vom Hausarzt bzw. Augenarzt dabei. Folglich nur allgemeine Aufnahmeregularien, Einweisung in die Gepflogenheiten der Klinik, Blutdruck messen, kurze Untersuchung durch eine Assistenzärztin, Anästhesie-Gespräch.

Abends stellt sich kurz der Oberarzt vor, der mich morgen operieren wird. Ist mir auf Anhieb unsympathisch!!! Und genauso unterkühlt ist auch das Gespräch verlaufen, das nicht mal fünf Minuten gedauert hat. Am meisten hat ihn gestört, dass ich die ASS-Desaktivierung abgebrochen habe... Hallo?! Hätte das Aspirin ohnehin zwei Wochen vor der OP absetzen müssen! Und in meinem Fall hat das angesichts der total zugewucherten NNH sowieso nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

In der Klinik sind fast ausschließlich Zweibettzimmer (Einbett sind den "Privaten" vorbehalten).

Mittwoch, 03.03.2010 = OP-Tag

Um die Mittagszeit soll ich dran sein. Darf nix essen und nix trinken. Eine Beruhigungstablette vor der OP habe ich nicht bekommen, wie manch andere hier im Faden. Ich dusche nochmal ausgiebig, denn nach der OP darf man 4-5 Tage nicht duschen und Haare waschen. Danach auch nur ganz kurz und nicht zu heiß. Wie soll frau das nur aushalten.... aber es geht alles - wie sich später herausstellt ;-)

Nach dem Duschen ziehe ich mir die sexy Wäsche vom Krankenhaus an, sprich Thrombosestrümpfe, Netzhöschen und OP-Hemd. Jetzt harre ich der Dinge. Die Zeit zieht sich schier unendlich, dennoch bleibe ich ungewöhnlich gelassen. Gegen 13:15 Uhr werde ich endlich abgeholt. Jetzt werde ich schon einwenig nervös. Vor dem OP-Vorbereitungsraum müssen wir noch ca. 10 Minuten warten, weil noch zu viele Betten darin herumstehen. Aber dann geht alles ratzfatz.

Vom Bett auf die OP-Liege gekrabbelt. Bekomme ein angewärmtes Tuch drüber gelegt, darunter ziehen sie mir das Hemd aus, schnallen mich an, legen danach noch ein weiteres grünes Tuch drüber. Links kommt das Blutdruckmessgerät dran. In den rechten Handrücken wird mir eine Infusionsnadel gelegt für die Narkose. "Jetzt bekommen Sie ein Schnäpschen..." sagt derjenige und ich merke schon, wie etwas in meine Adern fließt, will noch etwas sagen, schlummere aber sofort weg.

Irgendwann werde ich wach, nehme Stimmen und geschäftige Personen um mich herum wahr, kann aber meine schweren Augen nicht öffnen. Mich friert's! Mich friert's sogar sehr! Ich zittere und bibbere, merke aber gar nicht, dass sie mir schon irgendwie Wärme angeschaltet haben. Ich merke, wie ich durch Nase Luft bekomme. Wie herrlich, denke ich, keine Tamponaden drin! Als ich endlich meine Augen aufbringe, hab ich die Uhr im Blickfeld: 18:10 Uhr. Auf einmal sehe ich was Blaues auf meinem Nasenrücken, versuche es zu greifen. Frage jemand, der grade vorbei geht oder neben mir steht, was das ist. Und was sagt der? Genau, es sind die Bänder von der Tamponade!!

Gegen 19:00 Uhr bin ich zurück in meinem Zimmer. Diese Nacht verbringe ich alleine, weil meine Zimmernachbarin nach Hause durfte.

Eine Krankenschwester hilft mir aus dem OP-Hemd und meinen Schlafanzug anzuziehen und misst noch Fieber. Essen soll ich aufgrund meiner Gesichtsfarbe mal vorsichtshalber nichts, aber trinken darf ich. Die Schwester fragt mich, wie es mit Schmerzen aussieht, in einer Skala von 1-10 (10 das schlimmste), sage ich 3. Ich verspüre kaum Schmerz, nur ein leichtes Brennen in der Nase. Für die Nacht bekomme ich Tramal-Tropfen, da ich ja aufgrund meiner ASS-Intoleranz kein Ibuprofen, etc. nehmen kann. Jetzt fehlt nur noch eine sog. Nasenschleuder und eine Eiskrawatte in den Nacken, beides muss ich ein paar Mal in der Nacht wechseln. Zum Glück war die Nachtschwester eine ganz liebe und geduldige Person - ich konnte ja noch nicht selber den Gang vorlaufen und die Eiskrawatten austauschen.

Um das Bild für die Ewigkeit festzuhalten, fotografiere ich mich selbst mit dem Handy und bin der Meinung, dass ich gar nicht sooo schlimm aussehe. Es ist zwar um die Nase herum ziemlich geschwollen, auch die Augen, aber zum Glück ist nichts blau. In den Augen habe ich Augensalbe. Die bekommt man nach (oder vor der OP?) rein, damit die Augen nicht austrocknen, wird mir erklärt.

Die Nacht verbringe ich fast in 90° Grad-Stellung. Sobald ich mich weiter zurücklege, läuft Blut den Rachen runter. Eklig! In dieser Haltung ist natürlich an Schlaf nicht zu denken. Ist mehr ein Wachen als ein Schlafen! Aber Schmerzen habe ich nicht.

Teil 2 folgt

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Donnerstag, 04.03.2010:

Ich gehe vorsichtig ins Bad und mache Katzenwäsche mit Waschlappen. Geht ja nicht anders. Ziehe mich vorsichtig an und warte bis Frühstück kommt. Zum Essen gibt es ja zwei Tage nach der OP nur weiche Kost. Das heisst zum Frühstück gibt es 3 Scheiben Toastbrot - ungetoastet... Butter, Marmelade, Käse, Kaffee. Ich schneide mir das beschmierte Brot in Stücke, damit ich den Mund nicht so weit aufmachen muss beim Abbeißen. Denn da macht sich gleich die Nase bemerkbar, sprich es sabbelt wieder etwas aus der Nase raus. Ich esse nur eine Scheibe von dem "leckeren" Brot, weil's mir zu mühsam ist. Außerdem drücken mich die Schienen an der Nasenscheidewand. Tut nicht weh, ist aber ein bißchen unangenehm.

Nach dem Frühstück soll ich ins Behandlungszimmer kommen - ist praktischerweise gleich gegenüber von meinem Zimmer. Bin total aufgeregt, weil ich weiß, dass die Tamponade gezogen wird. Die Schwester erklärt mir, dass das gar nicht schlimm wird und ich die ganzen Horrorgeschichten vergessen soll. Die Tamponaden sind nicht größer als mein kleiner Finger und sind wie ein Gummihandschuh ummantelt.

Die Assistenzärztin schneidet die Bändchen der Tamponaden durch, zieht kurz daran und schon sind sie eine nach der anderen draußen. Es war echt nicht schmerzhaft, blutet aber etwas nach. Jetzt wird noch abgesaugt - und das ist MEIN Horror! War für mich während der ganzen Nachbehandlung das Schlimmste!! War sehr sehr unangenehm für mich! Das empfindet aber bestimmt jeder anders. Ich bekomme noch Nasensalbe und Nasenspray (Otriven) ausgehändigt, was ich nun regelmäßig über den Tag anwenden muss, Nasensalbe bis zu 8 Mal, Nasenspray bis zu 4 Mal. Mit einer neuen Nasenschleuder im Gesicht verlasse ich das Behandlungszimmer und hüte eine Zeitlang mein Bett. Der Kreislauf ist jetzt nämlich total im Keller.

Ach ja, nach dem Frühstück bekam ich die erste Cortisontablette (aufgrund ASS-Intoleranz) zwecks Abschwellung und Entzündungshemmung. Das Cortisonschema dauert insgesamt 44 Tage und endet am 16.04.2010 - juhuu! Außerdem wird auch noch Fieber und Blutdruck gemessen. In den nächsten Tagen wird auch Blutzucker gemessen, weil sich der durch die Cortisongabe verändern kann.

Schneuzen darf ich auch nicht. Nur mit Kompressen abtupfen, wenn was aus der Nase rausläuft.

Nach dem Mittagessen bekomme ich eine neue Zimmernachbarin. Sie sagt mir gleich, dass sie schnarcht!! Ich könnte sie aber wecken, sie würde sich dann umdrehen...

Mir geht's soweit gut. Bin zwar etwas wacklig auf den Beinen, hab aber die Narkose gut vertragen. Vielleicht dank meiner homöopathischen Mittelchen, die mir meine Heilpraktikerin mit auf den Weg gab. Es war übrigens meine erste OP überhaupt.

Was ich allerdings bis zum Schluss vermisste, ist, dass mein Operateur sich die Sache nicht mal angesehen hat... Ich hatte es nur mit Assistenzärzten zu tun.

Freitag, 05.03.2010:

Die Nacht war der Horror! Aber nicht wegen meiner Nase, sondern wegen der schnarchenden Zimmernachbarin! Hab sehr wenig geschlafen. Sie wird heute operiert und wird nach dem Mittagessen geholt. Absaugen am Vormittag war heute nicht ganz so schlimm, dennoch sehr unangenehm und schickt meinen Kreislauf in den Keller. Ab jetzt die Nasenschleuder weg lassen. Nur in der Nacht oder wenn ich herumlaufe.

Heute fühle ich mich nicht wohl in meiner Haut. Habe irgendwie Krankenhaus-Koller oder so. Bin leicht depri (bin ich normalerweise gar nicht!) und könnte immer wieder zu heulen anfangen. Nachmittags laufe ich über eine Stunde in den Gängen der Klinik herum, um mich abzulenken. Danach fühle ich mich etwas besser.

Seit heute muss ich auch Inhalieren mit Kochsalzlösung. Am besten 4-5 Mal am Tag, jeweils ca. 15 Min. Das kann man auf dem Zimmer machen. Inhaltionsgerät wird an Druckluft angeschlossen. Danach Nasensalbe reingeben. Und falls die Nase vor dem Inhalieren nicht durchgeht, Nasenspray reingeben. Hilft aber alles nix bei mir. Es ist innen alles ziemlich zugeschwollen. Durch die Nase atmen und riechen kann ich überhaupt noch nicht. Trotzdem inhalieren zur Befeuchtung der Nasenschleimhaut. Tja, und so wird's einem auch nicht langweilig. Besuch haben wir beide bis jetzt nicht bekommen, weil wir von weiter her sind. Bleibt also nur das Telefon, um die Lieben daheim mal zu hören bzw. umgekehrt.

Am Abend kommt die Zimmernachbarin zurück. Ich versorge sie später mit Mineralwasser und Eiskrawatten. Anfangs schläft sie recht ruhig, fängt aber irgendwann wieder an zu schnarchen...

Samstag, 06.03.2010:

Wieder kaum geschlafen wegen der Schnarcherei. Oropax und Baldrian haben null gewirkt! Wir frühstücken und sollen danach ins Behandlungszimmer kommen. Heute und morgen hat ein männl. Assistenzarzt Dienst, und der ist gar nicht zimperlich! Da macht das Absaugen nochmal soviel "Spaß". Aber raus muss das Zeug ja - ich weiß! Also durchhalten und hinterher wieder auf dem Bett ausruhen.

Die gute Nachricht des Tages: Ich darf morgen nach Hause und ich bekomme heute Besuch! Juhuuu!!!! Beides gibt mir Auftrieb und am Nachmittag geht zum ersten Mal ein Nasenloch ein bißchen durch. Was für eine Freude! Jetzt kann es ja nur noch besser werden.

Sonntag, 07.03.2010:

Nach Frühstück, Inhalieren und Absaugen --> "auschecken".

Endlich zu Hause, da kann ich mich wenigstens in Ruhe erholen und auch mal wieder schlafen.

Ich fühle mich noch ziemlich schwach und bin froh, wenn ich auf der Couch liegen kann. Inhaliere weiterhin 3-4 Mal am Tag mit Salzwasser und pflege meine Nase mit Nasensalbe und -spray.

Dienstag, 09.03.2010:

Termin bei meinem HNO-Arzt. Gehe schon mit einem mulmigen Gefühl dort hin wegen dem Absaugen und sage ihm das auch. Er versucht mich zu beruhigen und tut, was er tun muss... schrecklich! Danach sprüht er abschwellendes Nasenspray hinein und lässt mich ein paar Minuten sitzen. Nach einer Weile kommt er wieder und schaut sich die Nase innen nochmal an. Sieht soweit gut aus, meint er. Er gibt mir Nasensalbe mit und verschreibt mir Otriven-Tropfen. Außerdem bin ich bis einschl. 20.03.2010 krankgeschrieben und soll morgen und Freitag sowie in der nächsten Woche noch zweimal wieder kommen.

Mittwoch, 10.03.2010:

Hab heute wieder etwas Angst vor dem HNO-Termin, weil die Schienen gezogen werden sollen und ich nicht weiß, was da genau auf mich zukommt. Der Doc erklärt mir, dass er als erstes den Faden in der Mitte der Nasenscheidewand lösen und dann die Schienen herausziehen wird und dass es nicht schmerzhaft ist. Zum Glück hatte er recht! Es ist eher eine Erleichterung, dass diese drückenden Schienen endlich draußen sind! Und von da an kann ich auch durch die Nase atmen. Nur mit dem Riechen muss ich noch Geduld haben.

Wie gesagt, bis 20.03.2010 war ich krank geschrieben und habe mich in der Zeit wirklich geschont und alles für meine Nase gemacht!

So ca. 10 Tage nach der OP konnte ich auch schon ab und zu kurzzeitig Gerüche wahrnehmen und nach ca. 17 Tagen dauerhaft wieder riechen.

Seit 15.03.2010 mache ich auf Anweisung meines HNO-Arztes auch Nasenspülungen, allerdings jetzt nicht mehr so regelmäßig.

Mein Fazit:

Ähnlich wie das von marie-jana. Es war zu keinem Zeitpunkt richtig schmerzhaft, allenfalls unangenehm. Auch mein Leidensdruck war sehr hoch, sonst hätte ich mich nicht für diese OP entschieden. Ich fühlte mich in dieser Klinik auch richtig gut aufgehoben und würde so eine OP niemals anderswo durchführen lassen. Ich kann jetzt wieder super gut durch die Nase atmen. Ich kann riechen und was auch sehr wichtig ist, ich kann wieder schlafen ohne Rotznase usw. Es ist als hätte man ein neues Leben geschenkt bekommen! In diesem Sinne, wer noch zögert, sich operieren zu lassen, denkt einfach an das schöne Leben danach.

Eigentlich wollte ich nur kurz ein paar Zeilen schreiben, aber irgendwie lässt sich das nicht wirklich kürzer fassen ;-) Sollten dennoch Fragen offen sein, zögert nicht, diese zu stellen.

Seid alle herzlich gegrüßt von

KkAT.OM


Danke!!!! :)z

Ja das stimmt,das ist echt unangenehm beim Absaugen....riecht echt nicht so toll und wenn dann noch was in den Rachen läuft....Iiiihhhhh. :(v

Habe heute Nacht endlich was atmen können. Durch die Nase!!! ;-D ;-D

Und jetzt nach dem ich die tägl. Prozedur mit Nasendusche gemacht habe und Slabe rein,kann ich noch besser atmen.

Ich gerate leider immer so schnell in Panik...mein rechtes Nasenloch ist noch am laufen,kommt noch etwas Blut ab und zu...aber ich denke nach 5 Tagen ist es noch normal!?! ???

Tja dass die Männer es nicht mögen,wenn die eigene Frau krank ist,ist ja klar! Aber wenn die mal krank sind und man bemuttert sie,dann sind sie zufrieden! Tzz....aber meiner soll ja nicht anfangen zu meckern!!! ER hat mich ja endgültig dazu überredet! :-D

Dass mit der Folie,warum genau machen die das eigentlich?? Manche machen das,manche nicht!?! Und es tut überhaupt icht weh ??? Wie ziehen die es denn raus? Ist das festgenäht ??? Oder einfach reingeschoben ??? ???

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