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Nach Operation normal?

M,imikxo hat die Diskussion gestartet


Hallo :)

Ich hatte vor 4 Tagen eine Operation.

Hierbei wurde meine chronische Kieferhöhlhenentzündung entfernt, die Nasenscheidewand begradigt und die Nasenmuscheln verkleinert. Zudem wurde ein Durchgang zwischen Nasennebenhöhle und Kieferhöhle geschaffen, der bei normalen Menschen da ist, bei mir leider nicht vorhanden war.

Nach der OP habe ich die Tamponaden reinbekommen, hatte unglaublich starke Schmerzen. Nach dem Rauskommen der Tamponaden hat es erstmal mordsmäßig geblutet. Meine Nase war danach genauso zu wie mit Tamponaden.

Danach habe ich den Arzt nicht mehr gesehen. Ich gehe erst morgen wieder zu ihm. Ich habe noch solche Plastikplättchen drin, von denen ich nichts wusste. (Ich habe in der Nase rumgemacht und dachte, das wären Krusten..Bis ich im Internet recherchiert habe)

Ich bekomme immernoch kaum Luft durch die Nase. Ich kann ausatmen, aber beim Ausatmen kommt Schleim etc mit und es fühlt sich nicht wirklich wie atmen an. Ich habe abschwellende Nasentropfen mitbekommen, von denen ich mal süchtig war (Abgewöhnen ging aber in 3 Tagen ohne Probleme), diese helfen aber nicht, weil ja nichts durchkommt und wirken kann.

Ich schneuze leicht, mein Arzt hat nicht gesagt, dass es verboten ist. Niemand hat was dazu gesagt und auf meiner Broschüre steht das auch nicht. Ich tu es trotzdem nur seeeehr sanft, bringen tut es trotzdem nichts. Es kommt nur leichtes Blut + Schleim.

Wenn ich Schleim im Rachen habe, ziehe ich ihn hoch. Er fließt von hinten von der Nase in den Rachen. Hier ist dunkel - schwarzes Blut, sieht richtig gefährlich aus. Ist das normal? Soll ich das rausspucken? Bleibt ja keine andere Wahl!

Ich habe extreme Schmerzen auf der linken Kieferseite. ALLE Zähne auf der linken Seite tun höllisch weh! Meine Zunge kann ich nicht bewegen, sie ist extrem empfindlich und schmerzt. Mein Rachen tut auch sehr weh, bei jedem Schlucken. In der Nacht ist es sehr schlimm, da ich nur durch die Nase atmen kann (Wie die letzten 4 Nächte) und ich mit ausgetrocknetem und extrem schmerzenden Mund aufwache.

All diese Sachen - Blut im Rachen. keine Luft durch die Nase, Schmerzender Rachen, Schmerzende Nase, Schmerzende Zähne, und und und, sind die 4 Tage nach der OP normal? Zu googeln bringt mir nicht viel, da bei allen meistens nur Nasenscheidewand begradigt wurde, bei mir gleich 4 Sachen gemacht worden sind. Könnt ihr mich beruhigen? Ich gehe morgen eh zum HNO, mache mich aber sehr verrückt.

Antworten
Mrayaxna


Ich hatte nie großartige Schmerzen nach solchen Op's - und ich habe da echt schon an die 10 hinter mir.... Die Tamponaden stören natürlich - aber das sind alles Sachen, die vorbei gehen.

Vielleicht ist der Trigeminusnerv bei Dir "angesprungen". Das wäre natürlich gemein. Aber warte mal ab, 4 Tage nach einer OP sollte man noch Geduld haben.

d:olphi5n7x9


Bis ca. 2 Wochen hat meine Nase geblutet. Halsschmerzen hatte ich auch, weil ich halt nur durch den Mund geatmet habe und richtig atmen konnte ich erst nach 6 Wochen wieder. Schneuzen durfte ich 1 Woche nicht. Das mit dem Schleim ist auch normal. Es dauert sehr lange, ehe er weg ist.

Bei meiner Nasenscheidewand OP hatte ich auch sehr dolle Kieferschmerzen und konnte ca. 2 Wochen nur dank Schmerzmittel essen. Danach hatte ich zwar auch noch welche genommen, aber nicht mehr so viele.

mparzie-Cjanxa


Mimiko

Erstmal gute Besserung !!! Ich denke schon, dass alles was Du beschreibst 4 Tage nach einem solchen Eingriff normal sein kann. Bei jedem werden ja auch andere Sachen gemacht. Ich habe schon alles gehört: Von kaum Schmerzen bis zu Horrorgeschichten.

Was mich ein bisschen wundert: Hast Du das ambulant machen lassen ? Hat denn keiner mit Dir gesprochen, was gemacht wurde und mit welchen Auswirkungen Du rechnen konntest, was Du zu beachten hast ? Schneuzen sollte man auf keinen fFll, glaube ich. Die Nachsorge hört sich ja wirklich ein bisschen schlampig an. UND: Schmerzen MUSS man doch heute in dem Umfang eigentlich nicht mehr haben. Ich würde mir an Deiner Stelle starke Schmerzmittel einfordern. Und lasse Dich nicht mit Paracetamol abspeisen ! Auf alle Fälle müsste es von Tag zu Tag ein wenig besser werden.

Ich habe die ganze Geschichte übrigens am 15.03. vor mir . Hab schon mächtig Bammel.

PxönSelli


An Mimiko und Marie-Jane!

Grüss Euch Leidensgefährtinen! Ich bin seit 43 Jahren HNO-Patient und erst vor zwei Jahren hat mir mein "Neuer" Wahlarzt gesagt, das Schneuzen ist eine Erfindung des zivilisierten Menschen. Grundsätzlich reinigt sich die Nase nach hinten, also in den Gaumen! Das ist zwar für viele Menschen sehr unhygienisch, aber es ist so! Es ist anzuraten, nur sehr "zärtlich" zu schneuzen, keinesfalls mit Gewalt! Denn dadurch wird der Schleim in die vielen Höhlen- und Nebenhöhlen des Kopfes gedrückt! Wenn Du nicht´s heraus bringst, schau im Internet unter "Öl ziehen" nach! Du kannst es auch mit Wasser machen! Zehn Minuten (am besten) vor dem Zähne putzen, einen Teelöffel Wasser (besser Sonnenblumenöl) in den Mund und wirklich kräftig ziehen und durch die Zähne drücken. Und das jeden Tag, immer, Dein ganzen Leben lang. Nur so geht´s Dir dann besser! Ich mache es seit ca. 15 Jahren! Vorher habe ich drei HNO-Operationen hinter mich gebracht. Mit 20, mit 32 und mit 43 Jahren! Über meine Nasengeschichten könnte ich ganze Romane schreiben.....

.....wer noch was wissen will, soll mich fragen...

m6aOrie-?jana


Pönelli

Das mit dem Ölziehen haben mein Mann auch eine relativ lange Zeit gemacht. ist schon interessant. Mein Mann hat jedoch einen gravierenden Nachteil bemerkt: Bei ihm haben sich die Zähne gelockert. Nun hat er eh problematische Zähne. Die Ärztin hat ihm jedoch bestätigt, dass das ÖL-Ziehen in dem Fall nicht gut war. Ist schon richtig, dass man nicht so oft schneuzen soll. Aber manchmal muss es eben sein. Nach der OP werde ich das jedoch auf keinen Fall tun.

Was hast Du denn machen lassen an der Nase ? Haben Dir die OP's was gebracht ?

Mimiko

Wie geht es Dir heute ???

P+önellxi


Mimiko und Marie-Jane,

das Ölziehen (vielleicht ist das Öl nicht so wichtig), aber durch das Ziehen von einer Flüssigkeit (Wasser) entsteht eine Pumpwirkung, das Gaumensegel bewegt sich hin und her! Das ist wie Liegestütze machen für die Arme. Dadurch kommt mehr Schleim aus den Stirnhöhlen, der sonst oben bleibt! Das ist das Wichtige!!! Ich bin jetzt 62 und habe mit früher einreden lassen, dass mir die Operationen helfen werden. Aber es gibt in unserer Familie eine Genschwäche. Mein Vater hatte Polypen. Mein Bruder kämpft dauernd mit Stirnhöhleneiterungen. Meine Schwester ist ausgewandert und hat 4.000 Meilen weiter weg auch immer wieder Probleme. Meine drei Söhne mehr oder weniger auch! Operationen helfen nur "Gesunden" die nicht die Neigung zu immer wiederkehrenden Infektionen haben. Mit 20 hat man mir eine Nasenscheidewand-Begradigung, mit 32 eine teilweise Nasenmuschelentfernung und mit 43 eine Siebbeinausräumung eingeredet. Das war im Mai 1980. Am 1. November 1980 war der erste kalte Tag, nach dem Friedhofsbesuch bekam ich wahnsinnige Kopfschmerzen. Der eine Arzt sagt dann, schau'n wir halt in die Kieferhöhlen auch noch hinein. Ein anderer sagte - bei ihnen kann man gar nichts mehr machen - es wurde ja alles schon herausgeschnitten!!! Dann habe ich mich mit Homöopathie durch die Jahre geschleppt. Mit 51 erkrankte ich an TBC - ist ja kein Wunder - es fehlen mir ja sämtliche Luftfilter!!! Geholfen hat mit nur "Ölziehen" und ein Wahlarzt der sagt, man kann was machen, aber nur mit andauernder Pflege der Nase! Nasensalbe und Medikamente die ich jedes Jahr über mehrere Wochen einnehme. Jedes Jahr fange ich ca. im Mai an, bis Anfang Juli. Die Namen weiß ich jetzt nicht mehr! Grundsätzlich geht´s mir ganz gut, fahre Schi, fahre Rennrad, gehe Bergwandern. Habe immer Haube, Kaputzen, Ersatzhauben mit. Kann aber nur mit geschlossenen Schihelmen (wegen der Kälte) fahren! Ein- zweimal im Jahr wird die Nase trocken, dann kommen Kopfschmerzen, dann nehme ich ein oder zwei Voltaren, dann wird mir fürchterlich schlecht, dann stülpt sich mein Magen von innen nach aussen um. Dann wird´s schnell wieder besser....

....und sonst geht´s mir gut,

Tschüss

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