» »

Nase im Liegen zu, Jahrzehnte ohne wirkliche Hilfe

hpst hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich (73) leide seit Jahrzehnten an zugeschwollener Nase im Liegen.

Vor 10 Jahren Nasenscheidewand-OP. Brachte gewaltige Reduzierung der Häufigkeit eitriger Sinusitis. Beim Zuschwellen half sie nur etwa 1 Jahr.

Ein HNO-Arzt emphal dringend Spülungen mit isotonischer Kochsalzlösung. Ohne Erfolg, reizte eher die Schleimhäute. Isotonisches Nasenspray nehme ich regelmäßig, verkürzt minimal das erzwungene nächtliche Aufstehen für durchschnittlich zweimal 1 bis 1 1/2 Stunden.

Vor 2 Jahren Reduktion der Nasenmuscheln nach Olympus-Verfahren (mit Elektrosonden). Laut HNO-Arzt auch heute perfekter Zustand, von seiner Fachrichtung aus könne man mir nicht weiter helfen. Brachte aber auch nur kurze Zeit Besserung. Linke Seite sogar in jeder Lage etwas angeschwollen.

Vermutlich dadurch ausgelöstes und verstärktes leichtes Asthma.

Ambulanz der Uniklinik Salzburg: HNO-Ärzte bestätigten, dass Luftdurchgang in Ordnung sei und vermuteten Überreaktion des Körpers im Liegen, ähnlich weineri Allergie. Allergietests mehrmals, Pricktests und Bluttest negativ.

Von diesen Ärzten hochdosiert Cortisonspray verordnet Nasonex, täglich 2 x 2 Sprühstöße. Brachte nach b3 Wochen Besserung, die aber nach einem Vierteljahr abklang.

Mein HNO-Arzt betrachtete diese Dosierung auf Dauer skeptisch.

Ein beratender Arzt der Techniker-Krankenkasse meinte, dass dieses Zuschwellen ohne erkennbaren Grund häufig sei und oft bei Ops die Nasenmuscheln wegen des Riskos einer Verwirbelung nicht ausreichend abgetragen würden.

Sein Rat: Erneute OP mit konventioneller Methode in einer Uniklinik, bevorzugt München. Hier habe ich aber wegen der Entfernung Bedenken. Da lokale Fachärzte auch selbst operieren, würden sie mir wahrscheinlich nur wiederstrebend eine gute Nachbehandlung bieten.

Entsprechende Erfahrungen hatte ich schon einmal machen müssen.

In unmittelbarer Nähe befindet sich die Uniklinik Salzburg, aber über diese konnte ich bisher in der Fachrichtung HNO wenig in Erfahrung bringen. Außer, daß sie eine der wenigen erfahrenen Cochlea-Kliniken ist.

Konnte jemand eine ähnliche Odyssee erfolgreich beenden?

Gruß, hst

Antworten
s+amxple


hi,

kenne bzw kannte das jahrelang auch sehr gut. der spuk hat sich quasi von selbst erledigt, nachdem ich eigentlich mehr durch zufall, darauf gestoßen bin, dass ich auf ein bestimmtes "allerweltsnahrungsmittel" allergisch reagiere – nämlich in meinem fall schlichtes schweinefleisch (und zwar in jeglicher form, frisch, roh, gegart, verwurstet etc).

auch wenn man vielleicht erwartet, das einem in so einem fall eher schlecht wird, dass man magen- oder verdauungsprobleme – muss nicht sein, weit gefehlt – diesbezüglich habe ich nie was gemerkt. nur eben immer diese nächtens total "zu'e nase".

und genau aus dem grunde habe ich auch nie in betracht gezogen, dass diese verdammte übel durch etwas, das ich esse hervorgerufen wird.

vielleicht beobachtest du mal deinen tagesablauf/ deine ernährungsgewohnheiten.

JHundalxia


Physiologisch betrachtet schwillt Gewebe immer an, wenn eine Entzündung vorliegt. Diese wiederum braucht einen Auslöser.

Hier wird beschrieben "im Liegen". Wäre interessant zu erfahren, ob das auch im Liegen zum Beispiel auf der Terrasse auftritt. Oder nur im Bett. Wenn nur im Bett, würde ich mal schauen, ob da nicht Handlungsbedarf herrscht, durch Milben in alter Matratze oder in Kisssen und Decke. Auch an Schimmelsporen denken, die vielleicht hinter der Tapete sind....

Entzündungen der Nasenschleimhaut (zum Beispiel auch bei Pollenflug) lassen sich mit Spenglersan Kolloid G wunderbar reduzieren. Immer mal einen Sprühstoss in die Nase geben.

hAst


Vielen Dank. Ich weiss, daß ich eine Lactose-Intoleranz habe und meide entsprechende Produkte. In Ausnahmefällen nehme ich Lactase-Pulver.

Auch sonst bin ich (aber erst im Alter) sehr empfindlich geworden. So vertrage ich weder Sellerie, Kombination Knoblauch+Zwiebel, teilweise Kartoffeln usw. schlecht.

Das Zuschwellen dagegen hatte ich schon vor 55 Jahren. Damals war die schädigende Wirkung der abschwellenden Sprays wohl unbekannt, die HNO-Ärzte hatten es mir immer wieder verordnet bzw. empfohlen.

Das Zuschwellen tritt unabhängig vom Ort auf. Also auch im Wohnzimmer, im Urlaub usw.

Dazu reicht meist die Zeit von Gymnastik-Übungen auf einer Matte.

Wenn ich unbedingt ausgeschlafen sein muß, nehme ich nur auf einer Seite einen Sprühstoß abschwellendes Nasenspray. Hierfür reicht die dünnere Kinder-Variante. Spenglersan Kolloid G werde ich mal probieren.

Gruß, hst

H'SP+D:eltax_t


Hallo hst,

probier statt dem Nasenspray mal Weleda Nasenöl. Das Nasenöl hat den Vorteil, dass man nicht abhängig davon wird und die Schleimhäute bleiben auch bei Trockenheit feucht, bzw. trockene Luft macht einem nichts aus.

LG

h@s7t


Mit Nasenölen (meist Sesam-ÖL) reagiere ich komischerweise mit verstärktem Anschwellen der Nasenmuscheln.

Gruß, hst

lgonve{hunyter


Ich habe ein ähnliches Problem – ganz ohne OP.

Seit ein paar Jahren habe ich Probleme mit Sekret, welches mir verstärkt im Bett (beim einschlafen) aus dem Nasenraum den Rachen hinunter zu laufen scheint.

Begonnen hat das alles vor 4 Jahren nach einer "Sommergrippe". Morgenliches abhusten von Sekret unterschiedlicher Konsistenz – mal weiß, mal gelblich, selten grün...

Ich folgere daß da irgendwo ein entzündlicher Prozess stattfdindet.

Nun bekam ich vor ein paar Tagen einen Hinweis auf eine interessante Sache:

Histamin Intoleranz

Dies klingt für mich zumindest als interessanter Ansatz weil ich eben auch mit anderen Symptomen belastet bin: Allergie (Heuschnupfen), Migräne, Blutrhochdruck...

Vielleicht nutzt Euch dieser Hinweis...

Gruß

R.

h[st


Danke für den Hinweis.

Bei mir entsteht kaum Sekret. Das war bis zur ersten OP (Nasen-Scheidewand) anders.

Nun bin ich auf Empfehlung zum Chefarzt der Uniklinik Salzburg. Seine Untersuchung ergab, dass Nasenmuscheln und auch Zugänge zu den Nebenhöhlen optimal aussehen.

Es scheint wirklich eine übertriebene Motorik im Liegen zu sein.

Allerdings bin ich sehr empfindlich auf Zugluft (z.B. Klimaanlagen), feuchte Luft, Kälte.

Dann schmerzen meine Nebenhöhlen. Als positive Erscheinung schwillt komischerweise dann meine Nase weniger zu.

In Salzburg wurde mir versuchsweise Clarinase verordnet, welches ich vorsichtig probieren soll. Eigentlich kontraindiziert bei Lebensalter > 60 Jahre. Es enthält 120 mg Pseudoephedrin und ist in Deutschland nicht erhältlich.

Erst einmal eingenommen. Nase frei, aber schlechter geschlafen. Blutdruck unverändert.

Ich werde weiter beobachten.

Gruß, Horst

a%hxu


Hallo

es ist schon länger her das jemand was dazu geschrieben hat...

aber ich bin zufällig über eine suchmaschiene auf diese frage und seite gestoßen. ..

ich hab das selbe problem seit rund 1woche...

dazu kommt noch das ich ein starkes druck Gefühll Gefühl an der stirn habe

ich habe das Gefühl das ich gleich nasen blute bekommen werde

auserdem schwellen auf beiden nasen seiten die stelle hinter den Nasenflügeln mal an... und schwillt wieder ab (deutlich sichtbar)

Jetzt hab ich ma im netzt gelesen das der atlasknochen im nacken sich verschiedenen kann

Es gibt wohl spezialisten um die wiederzu positionieren...

(schmerzfrei durch massage)

wenn der verschoben ist kann es zu nasen Schwellungen Übelkeit Schwindel. ..führen

Naja ich gehe msl die tage mal zu nem hno arzt

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Hals, Nase und Ohren oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen · Augen · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH