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Nasenpolypen

1#7Vespka hat die Diskussion gestartet


Hallo,

seit Jahren habe ich das Problem mit nachwachsenden Nasenpolypen. Mein HNO Arzt hat sie schon 3 Mal stationär mit Vollnarkose entfernt, letzte OP letztes Jahr November. Jetzt scheint es nach nichteinmal einem Jahr wieder soweit für die nächste OP zu sein. Meine beiden Nasenlöcher sind komplett verstopft. Dazu kommt ich habe nur ca 1-2 Monate lang nach der OP einen Geruchsinn und sobald ich Alkohol trinke starke Niesanfälle und Augenjucken und einen Tinitus im rechten Ohr gibts auch noch dazu! :-( . Meine Frage wäre ob jm eine dauerhafte Lösung dieses doch bekannten Problems hat??

Habe schon so einiges über ass-intoleranz, Bluttest,Amalganfüllung-Problematik, Pilze usw ... gelesen aber hat es auch schon jm dauerhaft geholfen? Hat jm mein beschriebenes Problem gehabt und wenn, bei welchem Arzt, mit welcher Methode beseitigt! Wäre sehr sehr sehr Dankbar für eine positive Meldung. Wer das Problem hat, der weiß wie es sich ohne Geruchsinn und ohne erholsamen Schlaf lebt.

Danke im voraus

Antworten
CyaroKl5a68


Hallo 17Vespa,

für mich hört es sich schon so an, als hättest Du möglicherweise auch eine ASS-Intoleranz. Dafür spricht, dass die Polypen so schnell nachwachsen und Du offensichtlich auch eine Alkoholintoleranz hast. Du hast ja bereits Einiges darüber gelesen, so dass ich jetzt auch nichts weiter darüber schreibe.

Ich bin seit Februar 2008 desaktiviert und meine Polypen sind lange nicht mehr so ausgeprägt und ich kann sehr gut riechen. Ich hatte auch schon 3 Jahre am Stück überhaupt nichts gerochen, weiß also, wie das ist. Nach der Desaktivierung muss man halt täglich Aspirin nehmen, lebenslang. Aber das ist wesentlich besser, als nie durch die Nase atmen zu können. ´

Ich konnte übrigens auch überhaupt keinen Alkohol mehr trinken und jetzt kann ich ab und zu wieder ein Bier trinken ohne dass mir die Nase zuschwillt und ich stundenlang niesen muss.

Ich kann Dir gern mehr dazu schreiben, es gibt auch einen entsprechenden Faden hier.

Alles Gute für Dich,

Carola

B7anoanenBäxr


Hallo

oh man ich kann euch gar nicht sagen wie froh ich bin dieses Forum gefunden zu haben.

Ich hab vorher noch nie gehört das es Menschen gibt die die gleichen symptome haben wie ich.

Bei mri ist es ganz genauso wie ihr es beschreibt. Ich hatte jetzt 2 OPs um die Polypen entfernen zu lassen und nichts hat geholfen. auchd as problem mit dem alkohol kenn ich.

Ich hab auch schon von der ASS intoleranz gelesen aber könnte mir jemand das vielleicht noch mal kurz erklären?

Ich hab auch gehört das mögliche Diäten geholfen haben sollen. Habt ihr damit Erfahrung?

Ich will mich jetzt bald wieder operieren lassen. Sollte ich vorher eine Desesibilisierungt machen? Meine ärzte sind leider immer nur überfordert mit mir :-(

aber vielleicht kann mir ja jemand helfen

Danke schon mal :)^

Cearolna6x8


Hallo Bananenbär,

das mit den überforderten Ärzten habe ich 15 Jahre lang mitgemacht. Bei mir hieß es immer, ich hätte halt so viele Allergien und da könne man nichts mehr machen.

Eine ASS-Intoleranz ist keine Allergie, sondern eine Unverträglichkeitsreaktion die das Polypenwachstum fördert. Deshalb bringt es in diesem Fall auch nicht viel. zu operieren weil die Polypen gleich nachwachsen.

Die "Diät" bringt nicht wirklich viel und Du müsstest Dich extrem einschränken. Ich habe das 4 Jahre lang gemacht (so lange hat es gedauert, bis ich mich zur Desaktivierung durchringen konnte) und in dieser Zeit angefangen, mich sehr ungesund zu ernähren. Es gibt Listen, auf denen steht der Salicylatgehalt einzelner Nahrungsmittel und auf die muss man dann verzichten. Salicylat ist fast in jedem Obst und Gemüse. Außerdem (und das ist sowieso besser) sollte man auf Farbstoffe und Konservierungsstoffe verzichten.

Wenn Du das Gefühl hast, dass Du auch einen ASS-Trias hast, dann lass´ Dich bald testen. Meistens wird es so gemacht, dass dann direkt nach der OP die Desaktivierung gemacht wird. Ich habe mich vorher nicht operieren lassen sondern schon jahrelang Cortisontabletten genommen, damit waren die Polypen auch so gut wie weg, allerdings musste ich über die Jahre die Dosis steigern.

Gute Besserung,

Carola

1>7_VesDpa


War heute beim HNO-Arzt. Polypen sind wie vermutet wieder zahlreich vorhanden.... :-( Laß jetzt mein Blut genau untersuchen, werde wieder operiert (Nasenpolypen 4.mal entfernen) und werde wenn ich positiv auf ass-intoleranz getestet bin aspiren desaktivieren beginnen... :-( .

Habe die letzten Tage jeweils eine Aspirintablette genommen um mich selber auf die Verträglichkeit zu testen. Ja ich weiß war vll bissl leichtsinnig.... aber ich hatte keinerlei Reaktion außer das Gefühl meine Nase wird "freier"... jetzt weiß ich nicht ob ich froh oder traurig sein soll! Naja melde mich wieder wenn ich das Blutergebnis habe.

CMarolxa68


...wenn Deine Nase im "Selbstversuch" bei Aspirin freier wird, dann ist es aber sehr unwahrscheinlich, dass Du eine ASS-Intoleranz hast denn dieser Effekt stellt sich erst ein, wenn dem Körper nach einem bestimmten Schema in steigenden Dosen Aspirin zugeführt wird (=Desaktivierung).

Viel Glück bei der OP und gute Besserung

Carola

1K7Ve8spa


Ass-Test war negativ :-). Werde Anfang nächstes Jahr operiert. Dieses Mal aber in Karlsruhe und die wollen die Nebenhölen mitmachen... Hoffe das dann die Plage ein Ende hat.Werde mich dann wieder melden... Stephan

r\ozsa2_SchäOfchexn


Viel Erfolg! Schlag mich auch regelmäßig mit den Dingern rum. Bei mir liegt es an meiner chronischen Sinusitis.

DXoJlxfin


Hallo Leute,

meine Schwiegermutter litt unter einer ASS-Allergie. In der Tat gab es bei ihr immer wieder mal eine Stirnhöhlen-Geschichte. Aber die eigentlichen Symptome waren tiefrote Hautausschläge. Sie musste dann die ASS meiden, was nicht so einfach war, denn sie ist ein Zusatzstoff in allen verpackten Lebensmitteln.

Nasenpolypen entstehen bei entzündenten Schleimhäuten. Die Ursache kann eine schlechte Belüftung der Nebenhöhlen sein. Wenn keine Atemwegsallergie vorliegt, könnte es eine Atopie sein, so wie bei mir. Die Schleimhäute reagieren auf jeden Reiz überempfindlich. Viel machen kann ich dagegen nicht. Junge Polypen lassen sich mit Kortisonspray zurückdrängen. :-)

1 7Vkespxa


So, Hallo zusammen.

Habe letzte Woche meine Nase und die Nebenhölen von Polypen "befreien" lassen.Konnte den OP-Termin vorverlegen und sie wurde im städtischen Krankenhaus in Karlsruhe durchgeführt! Die OP war absolut schmerzfrei mit einer Woche Aufenthalt. Ich bin sehr zuversichtlich das ich die Polypenproblematik hinter mir habe, da es sich laut den Ärzten dort um ein Gewebe und nicht hängender einzelner Polypen handelte!Man muß sich das so vorstellen, die ganzen Nebenhölen unter dem Auge sind voll mit einer weiß/grauen Masse. Dann wandern diese Polypen weiter zur Nase, wachsen und verstopfen die Luftzuführung! D.H. die letzten OPs die ich gemacht hatte, waren hilflos, da nur einzelne Auswüchse ohne Wurzeln in der Nase abgelötet wurden und das kein nachhaltiger Erfolg bringt, da die Polypen von den Nebenhölen einfach wieder "nachwachsen"! Die Polypen werden mit Entoskop und Spezialwerkzeug von den Schleimhäuten abgetrennt. Es ist ein tolles Gefühl mal wieder richtig "durch zu atmen" unglaublich. Laut den Ärzten ist die Chance auf ein dauerhafter Erfolg sehr gut, nur in Einzelfällen muß eine Nach-OP durchgeführt werden.

Vll bringt diese Nachricht ein bisschen Trost und Hoffnung für andere Leidensgenossen?! Wie schon gesagt das städ. Klinikum ist empfehlenswert! Und man braucht keine Angst davor haben, denn es war wirklich ein Eingriff ohne Schmerzen!

Werde mich in ein paar Wochen/ Monaten wieder melden wie die Entwicklung ist. LG

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