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Dauerhafte Heiserkeit (belegte, raue Stimme)

w~o kxe hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich bräuchte jetzt mal eure Hilfe!

Erstmal zu mir: männlich, 30 Jahre, Nichtraucher, kein Alkohol, infektunanfällig.

Mein großes Problem mom. ist meine Stimme.

Aber nun der Reihe nach:

Ich habe Anfang Dezember (03.12.) eine leichte Erkältung bekommen (Schnupfen, belegte, raue Stimme, keine Halsschmerzen oder ähnliches). Die Beschwerden klangen eigentlich nicht so richtig ab.

Am 13.12. war ich dann beim Hausarzt um Rachen und Lunge kontrollieren zu lassen – kein Befund. Der Arzt meinte es käme von einem Infekt und dauert an (vorallem bei dieser Jahreszeit gibt es das vermehrt). Ich dachte ok jetzt hab ich´s 2 Wochen wird schon vergehen. Hab dann viel Wasser getrunken und Salbeibonbon gegessen. Es hat sich nix geändert!

Am 17.12. war dann die Stimme wieder richtig belegt morgens, hat sich aber dann gebessert und der Schnupfen ging zurück und kam wieder.

Am 30.12. bin ich dann zum HNO um Stimmbänder und Kehlkopf kontrollieren zu lassen – Ergebnis: Stimmbänder normal, Kehlkopf (soweit gesehen, da ausgeprägter Würgereiz) normal – leichter Spalt zwischen den Stimmlippen – Der HNO-Arzt meinte, ich solle das Räuspern , was ich gelegentlich mache, zu unterlassen und dann wird das wieder.

Mom. bin ich bei ca. 90% – 95% meiner Ausgangsstimme. Ich kann auch keine Eingrenzungen machen: Manchmal komm ich von der Kälte rein, dann ist´s besser, später gleiches Szenario dann ist´s schlechter.

Selbes Spiel beim Schonen der Stimme.

Mich stört das Gefühl der rauen Stimme beim Sprechen extrem und ich hab noch dazu nen Sprechberuf (Außendienst)!

Nun meine Frage:

Kann das noch von der Erkältung kommen, dauert das solange (ca. 5 Wochen)?

Oder ist´s evtl. etwas (Schleimhäute,...) schon dauerhaft geschädigt?

Ich bin am verzweifeln!

Danke

Woke

Antworten
Mlaeraxd


Das kann durchaus noch von dem Infekt übrig geblieben sein. HUnderprozentig sagen kann dir das hier natürlich niemand. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man wirklich (zumindest wenn man nicht gerade beruflich sprechen muss) die Klappe komplett halten sollte, viele Tees trinken sollte und auch auf Räuspern (sofern möglich und wie der Arzt es ja bereits sagte) verzichten sollte.

Jede Antrengung fürht natürlich wieder zur Belastung des Stimmapparates und somit zu einer sehr viel langsameren Heilung.

wmokxe


Hallo,

danke für die Antwort.

Ein kleines Update:

Ab 10.01.2011 bis 14.01.2011 war die Stimme, abgesehen von 1 Tag, fast ganz normal! Ich hatte schon Hoffnung, aber jetzt ist sie seit Samstag wieder nur ca. 97% da :(v!

Danke

Woke

TQupfer!2010


ICh würde 2 Dinge tun: nochmal zu einem anderen HNO gehen, um es checken zu lassen. VOR der Untersuchung fragen, ob er was gegen den Würgereiz tun kann (leicht anästhesierendes Halsspray o.ä.) oder ihn hinterher fragen, ob er wirklich alles gut sehen konnte. Denn was ist die Untersuchung wert, wenn er den Bereich Kehlkopf/Stimmapparat NICHT richtig einschätzen kann. Also ruhig ordentlich nachfragen/nachhaken!!!!

und als 2. -ganz andere Schiene – würde ich überlegen, WANN die Probleme auftreten, d.h. wann bleibt mir sozusagen "die Stimme weg"... welche Situation, was steht an, in wechem gedanklichen "Film" bin ich grade....wann hat es angefangen, womit habe ich mich da gerade "rumgeschlagen", was stand an.....? also eher die psychosomatische Richtung....oder geht natürlich auch umgekehrt: wann ist die Stimme da! wann ist sie besser, klarer....

Eine 3. Möglichkeit – fällt mir grade ein- wenn 1. erledigt ist und Du über 2. auch nachgedacht hast, ist das evtl. etwas für eine KLASSISCH homöopathische Behandlung! wichtig hier: "Klassisch" d.h. man sucht ein EINZELmittel!!! – nicht irgend etwas "Homöopathisches" vom Apotheker andrehen lassen! Da muß ein "echter" klassischer Homöopath ran....

gib mal ein feedback....

Alles Gute!

W$olcfg0ang


Für Sprechberufe (Lehrer, Erzieher, Pfarrer u.a.) kann eine Heiserkeit äusserst übel sein. Evt. solltest du eine Stimm- und Sprechschulung in Betracht ziehen.

wWoBkxe


Hallo,

danke nochmal für die Antworten.

Ich nehme jetzt seit 1 Woche 'Gelmyrtol forte', da ich einfach immer leicht eine verstopfte Nase hatte. Zwar nur minimal und eigentlich nicht relevant wg. der Stimme aber trotzdem.

Nun ist seit Dienstag die Stimme tatsächlich deutlich besser und Nase freier geworden.

Ich werde jetzt noch 1-2 Tage die Tabletten nehmen und dann wieder aufhören. Dann werde ich sehen was passiert.

Woke

R"ecd}Appvle


Moin, diesen Winter scheinen die Erkältungen sehr hartnäckig zu sein. Ich könnte Dir auf anhieb 5 Männer in meiner nächsten Umgebung, die mehr als 5 – 6 Wochen mit einem Infekt kämpften... u. a. mit sehr ausgeprägtem Husten, Halsweh usw. Vielleicht hast Du Dir auch sowas zugezogen.

w{o8kBe


Hallo,

ja mittlerweile denke ich das es sowas sein muss (obwohl ich es nicht glauben kann).

Vor allem denke ich mir, wenn es vom Stimmapparat (Stimmbänder, Kehlkopf,...) kommen würde müsste es doch jeden Tag schlecht sein bzw. schlecht bleiben und nicht so variabel wie bei mir.

Und nach langen Sprechen müsste es dann auch eigentlich schlechter werden, was bei mir aber Def. nicht der Fall ist.

Woke

w!oke


Hallo,

ich möchte kurz Feedback zu meinem oben beschrieben Problem geben:

Es war anscheinend (Gott sei Dank) nur eine sehr hartnäckige Erkältung, denn nach 2 Packungen Gelomyrtol forte bin ich seit Ende Januar wieder fit.

Trotzdem danke für Eure Hilfen!

Woke

h>annna.ischmxies


Das ist super Woke! Hätten die Beschwerden länger angedauert hättest du vielleicht bei der Aktutklinik für Stimm- und Spracherkrankungen Weilmünster nachfragen können. Soweit ich weiß sind die auf so etwas spezialisiert. Weiterhin gute Besserung!

mvonjxu


Hallo,

Leider kann ich nicht zur Lösung beitragen. Kann Dir nur sagen, dass es mir genauso geht.

Ich hatte eine heftige Mandelentzündung und danach wurde die Stimme nicht mehr die alte. Ich muss mich oft räuspern, und habe jetzt auf Dauer sehr oft Stimmaussetzer. Die knickt oft einfach in gewissen Tonlagen weg. Um dieses auszugleichen, muss man sich beim Sprechen oft sehr anstrengen. Morgens und abends ist es schlimmer.

Beim ersten Besuch beim HNO-Arzt: "Das ist eine unspezifische Muskelschwäche der Stimmbänder. Sie schließen nicht ganz. Kann lange dauern." Danach habe ich ein paar Monate abgewartet und dann andere Erklärungen gesucht.

Ich habe die Schilddrüse prüfen lassen, da diese vergrößert ist. Das war es nicht. Ich war beim Lungenfacharzt/Allergologe. Alles o.k. Auch keine Hausstauballergie, die ich vermutete, weil es morgens nach dem Aufwachen immer besonders schlimm ist und auch meine Nebenhöhlen immer komplett zu sind. Die erste halbe Stunde morgens, bekomme ich kaum einen Ton heraus.

Drei Monate später war ich nochmal bei dem gleichen HNO-Arzt. Dessen Reaktion hat mich geärgert. "Wie? Sie sind nochmal hier? Ich hab Ihnen doch beim letzten Mal schon gesagt, was es ist. Wenn Sie Pech haben, bleibt das für immer so." Sie könnten in eine Spezialklinik gehen, wo genau analysiert wird, in welchen Bereichen die Stimme versagt, die würden dann eine spezielle Therapie ausarbeiten. Das ist aufwendig, langwierig und verspricht nicht unbedingt Erfolg." (Meine Einschätzung: Bestimmt würde die Krankenkasse so eine Therapie eh nicht bezahlen, wenn man nicht gerade einen Beruf hat, bei dem man auf die Stimme angewiesen ist.)

Fazit: Pech gehabt, da muss man halt mit leben. Ich war sauer. Dass es lange dauern könnte, hatte er mir beim ersten Besuch gesagt, aber NICHT, dass es eventuell für immer so bleibt!

Ich muss schon sagen, dass es Schlimmeres gibt. Trotzdem ärgert es mich, wie einfach es sich mancher Arzt macht. Ich hatte den Eindruck, dass speziell dieser Arzt sich wunderte, dass ich überhaupt versuchte, der Sache auf den Grund zu gehen und er der Meinung war, ich solle mich doch einfach mal damit abfinden.

Ich finde es schon störend, wenn man seine Stimme ständig anstrengen muss, um diese Hiekser und Aussetzer zu vermeiden. Manchmal fühlt man sich abends, als hätte man den ganzen Tag laut geredet, obwohl dem nicht so ist. Das Räuspern ist auch störend.

Ich bin aber nun aber auch mit meinem Latein am Ende und weiß nicht, was man noch unternehmen könnte. Ich muss mich wohl doch damit abfinden. Ich hoffe, dass es sich vielleicht mit der Zeit doch bessert bzw. dass ich irgendwann meine alte Stimme wieder habe.

Dann kann ich auch wieder im Auto singen, ohne Quieker und Aussetzer. ;-)

Gute Besserung auch für Dich!!

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