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Nasenscheidewand OP

g5rün[weiß7x8 hat die Diskussion gestartet


Ich habe sehr viele Erfahrungsberichte vor meiner Op gelesen und viele Eindrücke gewonnen und aus diesem Grund möchte ich Euch heute an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

Meine OP ist nun 6 Tage her und bei mir wurde die Nasenscheidewand begradigt und zusätzlich wurden die Muscheln verkleinert. Ich möchte offen und ehrlich sein, die ersten drei Tage waren die Hölle. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich zum Zeitpunkt der OP bereits seit einigen Tagen eine Nasennebenhöhlenvereiterung hatte und somit geschwächt in die Op gegangen bin. Während der ersten zwei Tage hat man die Tamponade in der Nase und kann nur durch den Mund atmen, aber das ist nicht das Schlimme, denn das geschieht von ganz alleine. Ich habe mir im Vorfeld so viele Gedanken darüber gemacht, wie es wohl sein wird, wenn man nur durch den Mund atmen kann, aber das war völlig unnötig. Die Mundatmung war und ist nur nachts ein Problem, da man ständig wach wird und trinken muss. Die Schmerzen, die nach der OP vorhanden sind, stehen da auf einem ganz anderen Blatt. Ich hatte das Gefühl, mir fallen gleich alle oberen Zähne aus und die Nase hat gebrannt wie die Hölle. Am zweiten Tag steigt dann noch der Druck im Kopf, da sich lauter Schnodder bildet, der dann auch langsam anfängt aus der Nase herauszulaufen. Die zweite Nacht war daher alles andere als lustig. Bei jedem Schlucken sind die Ohren zugegangen und gleichzeitig hat es Schnodder aus der Nase gedrückt, ekliges Gefühl und ekliges Geräusch. Am dritten Tag ganz früh morgens sind dann die Tamponaden gezogen worden und ich kann Euch sagen, das ist mit Abstand das widerlichste Gefühl, das ich je verspürt habe. Wenn die Dinger raus kommen (und die sind riesig), muss man fünf Minuten mit einer Schale vor dem Kopf sitzen bleiben und das ganze Blut und den ganzen Schnodder rauslaufen lassen. Damit es nicht all zu stark blutet, bekommt man in der Regel ein Eispack in den Nacken gelegt. Nachdem die Blutung gestillt ist, bekommt man wieder eine Nasenschleuder unter die Nase und dann beginnt der Zeitpunkt des Schnodderns. Nach dem Ziehen der Tamponaden kommt all das Sekret aus der Nase gelaufen, welches der Körper generiert um die Schienen, die ja nun noch in der Nase sind, wieder los zu werden. Ich gehöre leider zu den Patientinnen, die besonders viel davon produziert haben. Allerdings findet man das selbst viel unangenehmer, als die Menschen mit denen man während dieser Zeit zu tun hat. Ich habe mein Zimmer mit zwei Mädels geteilt, die beide die Mandeln entfernt bekommen haben und die sind recht locker damit umgegangen. Es ist allerdings ein Irrglaube, wenn man davon ausgeht, dass man nach dem Ziehen der Tamponade wieder Luft bekommt, denn dem ist nicht so. Ich schlafe nun seit einer Woche nicht mehr richtig und so langsam kratzt es an den Nerven. Da es bei mir seit gestern zu einer kleinen Nachblutung gekommen ist, wurden mir heute außerplanmäßig die Schienen gezogen und daher hoffe ich, dass ich kommende Nacht mehr Schlaf finde, denn im Moment bekomme ich etwas Luft und kann den Mund mal zu lassen.

Zum Ziehen der Schienen…

Ich bin bei bisher allem ein Weichei und sehr schnerzempfindlich gewesen aber das Ziehen war überhaupt nicht schlimm. Das Absaugen nach der OP und vor allem das Ziehen der Tamponaden sind VIEL schlimmer. Die Schienen liegen nach dem Ziehen des kleinen Fadens lose in der Nase und werden vollkommen schmerzfrei aus der Nase entfernt. Davor braucht wirklich keiner Angst haben. Ich habe mich seit Tagen verrückt gemacht vor dem Ziehen, da die Schienen ziemlich groß sind, aber es tut wirklich überhaupt nicht weh. Allerdings bin ich dennoch umgekippt |-o

Die Op ist kein Spaziergang, aber es ist allemal besser als zu leiden. Ich hatte vor der Op Jahrelang Schwierigkeiten und war ständig krank und wenn das in Zukunft besser ist, würde ich mich trotz all des Leidens wohl wieder operieren lassen. Nur Mut zur OP, denn was ist eine Woche Schmerz und Leiden im Gegensatz zum Rest des Lebens. Und eins könnt ihr mir glauben, ich bin ein riesen Weichei und wenn ich das geschafft habe, dann schafft ihr das auch!!! ;-) :)^

Antworten
w/us&axi


Hallo grünweiß78,

Schöner und Ausführlicher Bericht von dir, gibt mir gleich mehr Mut endlich die OP zu machen.

Ich habe jedoch noch Polypen die Entfernt werden müssen und dabei wird die Nasenscheidewand korrigiert.

Bin genauso ein Angst Hase wie du und fürchte mich vor der OP und den Schmerzen danach.

Warst du Stationär dort?

Gruß

gArünwGeixß78


Hallo Wusai,

ja, ich war stationär im Krankenhaus. Ich kann Dir auch nicht empfehlen es ambulant machen zu lassen. Das man nach solch einer OP unter Beobachtung steht halte ich für sehr wichtig, vor allem, wenn man ein Angsthase ist. :-) . Bei mir auf der Station lag ein junger Mann der hat auch zusätzlich die Polypen rausbekommen und bei ihm wurde sogar das Gaumensegel gekürzt. Er hatte während der ersten Tage nur halb so viele Schmerzen wie ich, da ich ja im Vorfeld schon krank war.

Deine Angst vor der OP ist meiner Meinung nach berechtigt. Es ist keine angenehme OP und ich werde sie Dir auch nicht schön reden. Allerdings spricht das Ergebnis für sich und ich kann Dir versprechen, dass Du nach nur einer Woche alles überstanden hast. Nach einer Woche muss die Nasenschleimhaut nur noch verheilen und es stochert Dir keiner mehr in der Nase rum :)^ .

Vor den Schmerzen brauchst Du keine Angst haben, denn Du wirst im Krankenhaus gut versorgt. Du kannst Dir jederzeit Schmerzmittel geben lassen, denn Du sollst nicht leiden. Wenn die Tamponade erst mal wieder draußen ist, geht es jeden Tag bergauf und Du wirst keine Schmerzmittel mehr benötigen. Das Schlimme sind nur die ersten 2-3 Tage, die gilt es auszuhalten. Du schaffst das, da bin ich mir sicher. Wann ist es denn bei Dir so weit? Wenn ich Dich irgendwie aufmuntern kann, oder Du Fragen hast, ich helfe gerne.

Viele liebe Grüße

w2usaxi


Hallo grünweiß78,

Danke für deine Aufmunternde Worte,

ich mache schon seit Jahren mit der Nase so rum. In den letzten 2 Jahren wurde es jedoch schlimmer als Statt besser. Hab auch schon nen MRT machen lassen worauf hin der HNO mich zu der OP riet. 3-4 Tagen Stationäre Aufenthalt. Wie du schon sagtest nach 3 Tagen werden die Tempoanden gezogen so wurde mir das erklärt. Ich werde nun ein neuen Termin machen der demnächst sein soll, hatte schon zwei Termine und beide habe ich aus Angst abgesagt.

Leuchtet mir auch ein, was du schreibst lieber eine Woche sich Quälen als statt wie bisher über Monate hin weg diese doofe Nase zu haben. Es ist ja auch so bei mir, das mir die Nase die ganze Zeit läuft und ich deshalb schon ein Abo bei Tempo gemacht habe ;-)

Es tut unheimlich gut mit jemanden zu sprechen der das gleiche auch wenn nicht direkt mit gemacht hat zu reden.

LG

g>r!ünwTeißx78


Hallöchen :).

Ein Abo bei Tempo? *lol*

Ich weiß genau wovon Du sprichst.

In den letzten Jahren habe ich 1-2 Packungen pro Tag verbraucht, da auch mir ständig die Nase gelaufen ist. Ohne die Dinger konnte ich gar nicht aus dem Haus gehen.

Ich kann Deine Angst vor der OP sehr gut verstehen. Ich habe habe viele Ärzte aufgesucht, bis ich einen gefunden habe, dem ich mich anvertraue. Ich hätte mich von keinem anderen Arzt operieren lassen. Daher kann ich Dir nur den Tipp geben, suche Dir einen Arzt, dem Du voll und ganz vertraust und bei dem Du Dich gut aufgehoben fühlst. Mein Arzt hat Belegbetten in einem orstansässigen Krannkenhaus und die Betreuung war einfach super. Mein Arzt war zweimal am Tag da und hat nach uns gesehen, einfach klasse.

Sollte Deine Angst vor der nächste OP wieder so groß sein, dass Du sie absagst, dann ist dem halt so. Mach Dir deswegen keine Gedanken, es ist Dein gutes Recht einen Rückzieher zu machen. Lass Dir alle Zeit der Welt die Du brauchst um über Deinen Schatten zu springen. Wenn Du Dich dann tatsächlich überwinden kannst, kannst Du danach unheimlich stolz auf Dich sein. :)^

Ich werde Dir selbstverständlich gerne mit Rat und Tat vor der OP zur Zeite stehen und Dir alle Fragen beantworten die Du hast. Du schaffst das!!! :)^ :)^ :)^

K&rejsslax81


Hallo,

auchbei mir wurde eine Nasenscheidewand OP und die Muscheln verkleinert. Bin heute auch wieder nach 14 Tagen krankheit auf arbeit. Die Op war, wie User grünweiß78 beschrieben hat, schon a bisserl unangenehm. auch das ziehen der Tamponade und der Schiene, einige Tage danach, war alles anderes als angenehm. Aber ich habe es überstanden und mir gehts soweit ganz gut.

Was ich an diejenigen Fragen wollte, die ebenfalls die OP hinter sich hatten.

1) Habt ihr auch nach 14 Tagen immer noch so leichte schwindelgefühle?

2) Das riechen bei mir ist immer noch nicht richtig da. Muss etz Nasoviv lt. HNO Arzt nehmen! Solange bis es aufgebraucht ist!

So das war´s jetzt erst einmal. sollte mir noch was einfallen, werde ich es hier wieder vermerken oder eben erfragen! Diejenigen, denen es noch bevorsteht oder es gerade hinter sich haben, GUTE BESSERUNG! *:)

w$usai


Danke schön grünweiß78 für deine Liebe Aufmunternde Worte.

Habe Heute einen neuen OP Termin gemacht der liegt im Mai. Ich habe nicht all zu große Angst direkt vor der OP, habe ja schon etliche durch gemacht. Die Polypen wurden mir als kleines Kind schon entfernt aber anscheinend nicht ganz wie meine HNO Ärztin meinte. Damals wollte ich aus dem Fenster Springen weil ich es so gehasst habe da zu liegen und nichts tun ^^ Die Mandel OP war auch alles andere als reiner Erfolg vom Aufenthalt im KH ;-)

Aber in den letzten 10 Jahren hatte ich weitere OP´s von daher kenne ich dieses Prozedur nur zu gut.

Aber ich baue mich auf deine Wörter auf, den ich leide schon sooooooo lange mit der doofen Nase das es mir sehr oft auch Peinlich ist, den jeder denkt gleich bist Erkältet...

D_arEk AveAnger


Hallo Zusammen,

bei mir war die OP im September und ich muss sagen, bei mir ist es komplett anders als bei @grünweis verlaufen.

Auf antraten einer befreundeten HNO-Ärtzin habe ich die OP (Gebrochene Nasenscheidewand + vergrösserte Nasenmuscheln) im Krankenhaus machen lassen.

Montags ging es ins KH und Dienstag war die OP.

Die Tamponade war etwas unangenehm, verursachte aber keine Schmerzen. Nervig war das Schlucken und vor allem das Trinken. Dienstag wurde die Tamponade entfernt. Das ganze war halb so wild. Es ging so schnell und nachdem das angestaute Nasen- bzw. Wundsekret abgelaufen war hat mich das durch die Nase atmen überweltigt. Mein Krankenhaus versucht, wenn es machbar ist die Tamponade zu umgehen (der Chefarzt hat anscheinend ein bestimmte Technik entwickelt) Auch habe ich keinen Tropfenfänger bekommen. es wurden Zupftücher angeboten.

Jetzt wurde bis zur Entlassung am Sonntag nur noch einmal täglich in der Nase das Wundsekret abgesaugt und Samstags wurden die Silikonschienen entfernt. Dieses verlief reibungslos.

Mein HNO-Arzt hat danach die Nachsage übernommen.

Schmerzen hatte ich keine, obwohl während der OP die Nasenscheidewand gebrochen werden musste. Ich würde die OP aufjedenfall wieder vornehmen, da die Lebensqualität deutlich zugenommen hat. Seit September habe ich keine Halschmerzen, kein Kopfweh, kein Schnupfen usw. mehr. Ausserdem schlafe ich wieder besser und meine Frau meinte ich schnarche nicht mehr.

Wie gesagt, dass ist meine persönliche Erfahrung und die war komplett positiv.

Viele Grüße

D.A.

w\usaPi


Guten Abend,

Ist das normal, das ich ab und zu dicke Kopfschmerzen habe?

Mein HNO hatte mir Rhinisan verschrieben das ist ein Nasenspray, es hilft auch wesentlich aber seit geraumer Zeit habe ich leichte Nasenbluten und habe des öfters Kopfschmerzen.

Bin ehrlich gesagt froh wenn das alles mal ein Ende hat, bin ja Dauer krank.

LG Wusai

f_e3\55


Hallo,

da ich im Vorfeld viel hier im Forum gelesen habe, möchte ich meine Erfahrungen ebenfalls einbringen.

Grund der OP waren ständige Erkältungen so ca alle 4 Wochen.

Gemacht wurden dann die Begradigung der Nasenscheidewand und das Verkleinern der Muscheln.

Montags früh ins KH ( bin dafür extra 300 KM auf Anraten meines HNO in eine wohl in Fachkreisen anerkannte Klinik gefahren).

Dienstags OP. Ich war eigentlich die ganze Zeit im Vorfeld entspannt). Tja, nach der OP dann nicht mehr. Die Schmerzen waren auszuhalten. Aber dieses ständig durch den Mund atmen.... Ich habe mich da zwischenzeitlich so reingesteigert, das ich Angstzustände bekommen habe, ich dachte ich muss ersticken, da ja auch der Schleim den Hals runterlief. Habe dann eine scheißegal Tabelette bekommen. Dann ging's. Anfangs wollte ich keinen Scherzsaft nehmen. So ein Quatsch. Damit lässt es sich dann ganz gut aushalten. 3 Tage musste diese Tamponade in der Nase bleiben. Auch bitten und betteln half nichts. Komisch, dass man in vielen anderen Berichten hier lesen kann, dass die das schon am nächsten Tag gemacht haben....

Allerdings gewöhnt man sich durch das durch den Mund atmen.

Morgen werden nun endlich die Tamponaden entfernt - bin echt schon gespannt und werde weiter berichten.

IFn-KXog ^Nito


irgendwie mußt du beim metzger um die ecke gewesen sein....

mir wurden die siebbeinzellen durchstoßen, die nasenwand begradigt, der kieferknochen angefräst (entzündung) und noch so einiges.

bin operiert worden, habe bis abends gepennt, am nächsten tag kam mein mann und wir sind zum essen zum italiener vor ort gegangen.

am nächsten tag kam die klammer weg, das war autsch, stimmt.

entlassung am dritten tag mit hinweis, 6 wochen nicht zu schneuzen.

keine schmerzen, keine blutungen, kein schmodder, keine hämatome. ":/

f]e3x55


Heute wurde die Tamponade entfernt. Von den Schmerzen hielt sich das Grenzen - allerdings ein Ziepen wie hier so oft geschrieben wurde war es nun dann auch nicht.

Die anschließende Absaugung hatte es def. in sich.

Hier wird viel geschrieben. Aber ich denke, dass nicht jede OP den gleichen Umfang hat. Im Moment leide ich schon enorm - weiß nicht ob ich das wieder machen würde. Vielleicht stellt sich in ein paar Wochen ja tatsächlich die Sensation ein. Dann vielleicht...

Zur Zeit blutet die Nase seit Stunden. Immer so ein siffen - wird wohl Wundsekret sein. Bin mal gespannt wann das besser wird...

dmkesWt


Lieber fe355,

mir gings ähnlich wie dir.....

Nur dass ich mit dem Atmen durch den Mund keine Problem hatte weil ich das aufgrund der massiven Nasenscheidewand und der Muscheln immer schon gemacht habe.

Aber Essen und Trinken währenddessen, übel.

Auf jeden Fall kann ich dir sagen:

Ja das Absaugen hats in sich, immer brav salben, wenns feuchter ist gehts leichter. Einmal hat mir die Vertretungsärztin von dem Professor so reingestochen dass ich auch lange geblutet hab.

Dann hab ich noch eine schlechte und eine gute Nachricht für dich:

Schlecht: Das Siffen wird schon noch n bisschen weitergehen, bald darfst du vermutlich schneuzen, dann wirds erträglicher....

Gut: Du wirst in einem halben Jahr definitiv sagen dass du's sofort wieder machen wirst, da bin ich mir sicher! Bis dahin muss man sich durchbeißen, aber es lohnt sich auf jeden Fall

IHn-K*ohg Nixto


Mein hno hat damals gesagt, dass wenn es hinterher blutet, was nicht okay ist. Mich hatte er 160 km zu einem bestimmten Krankenhaus geschickt, er meinte, solche ops wären knifflig..... Mir haben sie damals mehr oder weniger das Gesicht weggeklappt .... :=o

I7n-KtogV kNitxo


Bist du sicher, dass alles okay ist %-|

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