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Hörsturz und unerträgliche Schwindelanfälle

nlyuxszi hat die Diskussion gestartet


Wie lange dauert sowas ???

Ich bin verzweifelt.

Also von Vorne...

Vor 5 Wochen habe ich plötzlich Morgens auf meinem linken Ohr kaum noch gehört. Da ich grade auch eine Erkältung hatte, hab an nichts Schlimmes gedacht. (ich war zu der Zeit auch in der Reha, wegen burnout). Ich bin erst eine Woche später zu Arzt gegangen.

Mein Hörtest war sehr schlecht. Alle hochen und tiefen Frekvenzen betroffen sind.

Hab Infusionen, Kortison bekommen.

Ich hab den Arzt auf das immer wieder kehrende Druckgefühl angesprochen, er meinte, es sei normal bei einem Hörsturz.

Mittlerweile bin ich aus der Reha wieder zu Hause.

Mein HNO-Arzt hat bei dem ersten Hörtest (was er gemacht hat) festgestellt, das ich zusetzlich eine Schallleitungsstörung habe (Druck auf das Ohr).

Ich hab das Gefühl, dass diesen Druck immer häufiger habe und dazu sehr starken Schwindel (so, dass mir übel ist).

Ich hab in 2 Wochen MRT Termin.

Hat jemand ähnliche Erfahrung? Wird diese Schwindel aufhören? Werde ich wieder normal hören?

Antworten
nTyusxzi


Morgen wieder HNO Termin.

Ich bekommen einen "Schwindel-Test".

Ich weiß nicht, was mich erwartet....

Keine mit ähnlichen Problemen da ??? ?

b}an~ana9x00


Hallo nyuszi,

hatte auch vor ca. 5 Wochen einen Hörsturz, jedoch einen leichten. Hatte damals Ibuprofen verschrieben bekommen. Nach 2 Tagen war alles wieder okay...

Also alles nicht so schlimm wie bei dir. Jedoch habe ich zurzeit auch des öfteren mit leichtem Schwindel zu kämpfen. EKG, Blutwerte, alles super. Der Doktor meinte, bei mir läge es an Verspannungen und einem Infekt.

Hast du irgendwelche andere Symptome wie z.B. Rückenschmerzen und oder Kopfschmerzen?

P.S.: Hatte bei dem Hörsturz auch mit tiefen Tönen meine Schwierigkeiten, heute höre ich wieder super!

n)yus2zxi


Hatte vor 2 Jahren auch schon eine "leichte" Hörsturz und einige Woche später war alles wieder in Ordnung.

Heute zu meinem Test hat der Arzt nicht viel gesagt. Hat mir Vertigoheel empfohlen und ich muss eine Art "Schwindel-Kalender" führen. ":/ Ich soll mich sehr viel ausruhen und möglichst Stress meiden....

Ich hab sehr häufig Rückenschmerzen, deswegen wollte er auch diesen Test machen, aber hat jetzt gar nicht gesagt, ob der Schwindel vom Ohr kommt oder von der Wirbelsäule....

j6ü$rgren4=4


Hallo nyuszi,

ich kann Dir nur von meinem angeblichen Hörsturz berichten:

nach einem Stadtfest mit recht lauter Musik, hörte ich am nächsten Morgen auf meinem rechten Ohr nur sehr gedämpft, ich versuchte durch die üblichen Methoden, Nase zuhalten und Druck auf die Nebenhöhlen zu geben dieses dumpfe Gefühl zu verbessern. Leider ging dies nicht!

Die "Diagnose" beim HNO wie üblich "Hörsturz"! Nach Trental Infusionen am dritten Tage fast normal Hörwerte! Nur dieses Prozedere wiederholte sich mehrmals über einem Zeitraum von fast zwei Jahren. Um die Beschreibung des Verlaufs abzukürzen, es war der Beginn der menièrischen Krankheit, besser unter dem Begriff "Morbus Menière" bekannt.

Nach meiner Meinung und Beobachtung tritt diese Krankheit nicht sofort in ihrem Vollbild auf, sondern, zumindest bei mir, mit dem sogenannten Lermoyez-Syndrom. Dabei treten Deine geschilderten Symptome auf, starker Druck auf dem betroffenen Ohr, Hörminderung und Schwindel. Diese Symptome klingen nach einiger Zeit ab und alles "scheint" wie vorher.

Ob es sich bei Dir um eine beginnende mienerische Krankheit handelt, kann nur ein sehr erfahrener HNO diagnostizieren!

Mit meiner Beschreibung möchte ich keine Ängste bei Dir wecken, aber bestehe bei Deinem HNO auf eine Diagnostik in diese Richtung!

Alles Gute wünscht Dir

Jürgen :)^

n?yuXszi


Danke Jürgen44,

er hat was ähnliches erwähnt, aber noch ohne Namen. Er hat nur gesagt, dass es Erkrankung im HNO bereich gibt, was sehr warscheinlich sein könnte. Er hat aber MM nicht erwähnt.

Ich glaube er möchte erst MRT abwarten.

Es ist nur nervig, bis man Gewisschet hat...

jpürNgenx44


Hallo nyuszi,

ich drücke Dir die Daumen, dass es nicht Morbus Meniere ist!

Bitte melde Dich doch mal, wenn Du Bescheid weisst.

Ich wünsche Dir alles Gute.

LG

Jürgen

R^ajanfi


Ein Bekannter von mir hatte letztes Jahr einen Hörsturz. Ihm war sehr schwindelig und er hat immerzu brechen müssen durch den Schwindel. Musste dann auch ins Krankenhaus und wurde dort knapp 2 Wochen behandelt. Soweit ich weiß ist heute wieder alles ok. Bei ihm kam wohl auch dazu, dass Hammer und Ambos wohl entzündet waren.

n_yusxzi


Übermorgen hab ich MRT, aber erst nächste Woche HNO Termin.

Hatte eine ganze Woche ohne Schwindel, bis gestern. Zum Glück ging es nur 20 Minuten...

jOürgexn44


Hallo nyuszi,

beschreib doch einfach mal Deinen Zustand vor den Schwindelanfällen: Hast Du primär Hörminderung auf dem betroffenem Ohr, hast Du Druck- man spricht auch von einem "Völlegefühl"- im (Innen)-Ohr, wann beginnt der Schwindel und die evtl. Übelkeit?

Hallo nyuszi, die Diagnosestellung für "MM" ist recht schwierig und sehr umfangreich.

Man spricht auch von einer "Ausschlussdiagnose", soll heissen: Es werden alle möglichen Ursachen für Deinen Schwindel untersucht, das was dann noch übrig bleibt, könnte "MM" sein.

Für mich war der "Glock-Hoff"-Test ein recht eindrucksvoller Beweis für die Diagnose "MM"!

Sprich mit Deinem HNO über diesen Test, weitere Infos kann ich Dir gern bei Interesse geben!

LG

Jürgen

n`yusxzi


Hallo Jürgen,

ich hab die letzte Zeit sehr häfig Druck auf meine Ohren, ist mir aber danach nicht immer schwindlig. Andersrum, aber stimmt es. Jedes mal geht mein Ohr total zu und hab Druck drauf bevor ich Schwindel bekomme. Es war bisher 2X so heftig gewesen, dass ich mich übergeben musste und einmal, dass ich mich nicht mehr getraut habe zu bewegen, um nicht erbrechen zu müssen...

Diesen Druck hat der HNO schon nachgeschaut und ist tatsächlich messbar. Er hat mich darauf überhaupt aufmerksam gemacht... Ich dachte, das wäre normal beim Hörsturz.

Langsam krieg ich Schiß, dass es MM ist. Morgen ist erstmal MRT.

Mein HNO ist im Urlaub und zum Neuro soll ich am 7. juni.... Also, warten ist angesagt....

LG Timea

jlürgoen44


Hallo nysuszi,

wie schon einmal von mir erwähnt, möchte ich bei Dir keine Ängste schüren! Warte zunächst alle Untersuchungen ab und dann wird wird man sehen was los ist.

Auch mit der Diagnose "MM" ist das Leben nicht zu ende.

LG

Jürgen

:)^ :)^ :)^

nFyusxzi


Ich weiß, dass MM nicht das Ende ist... Ich genieße meine Familie, von sowas lass ich mich nicht aufhallten!

Es gibt schlimmeres, ich glaube, wenn man gewisscheit hat ist einfacher damit umzugehen, als in diese ungewisse... Ich bin mir sicher, dass ich es auch lernen werde damit umzugehen, wenn es sein sollte.

MRT war unaufällig. Also weiter abwarten...

joü>rgenx44


Hallo nyuszi,

alles Gute weiterhin! Ich finde Deine Einstellung gut!!! :)= :)= :)=

LG

Jürgen

nlyuszxi


Hallo,

ich melde mich nach eine unerträglichen Nachmittag... :-(

Mein HNO hat mir letzte Woche Vertigoheel empfohlen und bei bedarf Vomex. Er hat nichts gesagt, auser, dass ich Kalender weiterhin führen soll.

Heute Nachmittag hatte ich 3 Stunden lang heftiger Schwindel mit Übelkeit und Erbrechen. Mein Mann hat beim HNO angerufen und er hat uns auf morgen vertröstet... :|N

Danach hat er meine Hausärztin angerufen, sie hat mir ein Rezept ausgestellt und will mich morgen nach HNO sehen.

Die Tabletten (Betahistin) haben endlich Linderung gebracht.

Jetz bin ich gespannt, ob morgen endlich klare Aussage bekomme...

Schönen Abend noch!

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