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Chronische Sinusitis oder doch nicht? Wie bekommt mans weg?

D<rgusxh hat die Diskussion gestartet


heyho,

ich (18) habe seit ungefähr 2 Monaten Probleme mit den NNH. Ich habe mir diese nicht verschwindenwollende Sinusitis meiner Meinung nach, durch übertriebenen Sport, über die Leistungsgrenze hinaus, eingefangen (joggen bei kalter luft, ok hört sich jetzt normal an aber ich hab halt nicht gewusst wann schluss ist, und dazu habe ich 2 jahre lang davor, schande auf mein haupt, nicht wirklich viel sport betrieben). Hinzuzufügen ist, dass ich dabei noch nicht einmal richtig gesund, sondern leicht erkältet war.

Nunja jetzt habe ich den Salat und war auch schon mehrfach bei meinem Hausarzt, bei 2 HNO's und jetzt im Juni steht ein Termin in der HNO Klinik in Karlsruhe zur Untersuchung an, weil die HNO Ärtze mir auch nichtmehr helfen können (kamen wir ehrlich gesagt auch unfähig vor...). Der Letzte HNO Arzt machte dann noch eine CT und als Verdachtsdiagnose schrieb er auf: Chronische Sinusitis ethmoidalis (Siebbeinzellen) / Chronische Sinusitis maxillaris (Kiefernhöhlenentzündung)

Diese 2 Monate waren bis auf den heutigen Tag kein schöner Spaziergang, ich war auch noch nie so lange krank. Jedenfalls habe ich schon einige Inhalationen, Nasenspülungen mit Emser Salz + Einnahme von Sinupret, Umckaloabo, Gelomyrtol und sogar Antibiotika hinter mir. Das Ab hat gar nichts gebracht, der Rest trug zur Linderung und evtl. Verbesserung aber nicht zur Heilung bei (dazu habe ich unter anderem noch eine luffa kur, ohne erfolg hinter mir, wahrscheinlich weil die pflanze aus deutschland und nicht aus brasilien stammte...). Momentan geht es mir gar nichtmal so schlecht, vor allem da beständig warmes und schönes Wetter ist, gesund bin ich jedoch anscheinend noch lange nicht :(.

Meine Beschwerden sind momentan folgende:

- ich habe keinerlei Kopf-oder Gesichtsschmerzen, allerdings wenn ich nicht gerade eine Nasenspülung hinter mir habe ist immer eine Nasenseite (meist die rechte) verstopft und ich kann nur durch die linke atmen.

- im vergleich zu meinen gesunden zeiten bin ich natürlich auch nichtmehr so leistungsfähig

Ich habe muss ich sagen 2-3 Wochen lang Nasenspray genommen, in der Hoffnung, dass ich wieder gesund werde wenn ich meine Nase immer schön freihalte...naja das habe ich dann vor ca. einer Woche radikal abgesetzt und bis auf gestern musste ich zwar immer durch den mund im schlaf atmen aber bevor ich mir meine schleimhäute kaputt mache, ist mir das lieber. Seit gestern konnte ich zumindest mal durch die Nase atmen im Schlaf, war zwar nur die linke Seite frei aber kam genug luft rein :)

Ein weiterer positiver Effekt: Ich habe seit heute morgen mit dem "Ölkauen/ziehen" angefangen, habe das vor dem frühstück nüchtern 20min lang gemacht und als ich aus dem Haus ging konnte ich wieder etwas riechen, es war phänomenal nach ca 2monatigem geruchsverlust wieder etwas riechen zu können :) ich war sehr erstaunt, dass ich nach einmal ölkauen direkt wieder riechen konnte, werde das aufjedenfall weitermachen. evtl. lag es auch am meerrettich den ich 1 tag davor angefangen habe zu essen, aber das glaube ich eher nicht.

nunja wie gesagt momentan geht es mir etwas besser aber ich wäre unheimlich gerne wieder richtig gesund, vor allem um dann mit sport wieder anzufangen um mein immunsystem für den winter zu stärken damit mir so etwas nicht noch einmal passiert (ich übertreibs dann auch nie wieder ...^^) anzumerken ist vllt noch, dass ich eine krumme nasenscheidewand habe, allerdings hatte ich NIE zuvor probleme mit meiner nase bis auf abundzu auftretendes nasenbluten, aber luft habe ich immer durch beide eingänge ausreichend bekommen.

also wer ein ähnlichen problem mit den NNH hat, kann ja gerne etwas dazuschreiben, über hilfe und tipps usw. wäre ich SEHR dankbar.

mfg Drush

Antworten
GTattxja


Hallo Drush,

auch ich hatte über ein Jahr Probleme mit den NNH, Kopfschmerzen ohne Ende und immer gute 3 Monate am Stück krank. Auch wie du hab ich wirklich alles ausprobiert. Was mir am besten geholfen hat waren Dampfbäder im Thermalbad und eine Schüssler Salze Kur.

Leider hat aber auch das alles nicht wirklich den gewünschten Erfolg erzielt und ich hab mich dann doch nach 12 Monaten Dauerkrank unters Messer gelegt und bereuen tu ich es nicht, jetzt bin ich wieder fast komplett gesund. Ab und zu hab ich mal wieder probleme, bekomm ich dann aber relativ schnell mit Gelomyrtol und Nasenspülungen wieder in den Griff.

gruß *:)

EXinsameG[lfxin38


wie? Unters Messer gelegt? Was wurde da denn gemacht?

habe auch Rhinitus(Ohrenschmerzen, Nase zu, ein Nasenkanal zu eng, astthma Heuschnupfen(birke) reagiere starl auf kochsalzetc) und versuche die Nasentropfen nicht zu nehmen doch dann schmerzen die ohre weil das trommelfell eingedrückt ist und immer wenn ich kau alles laut und leise im wechsel höre.

vWol*onterxe


Hallo Drush,

ich hatte die gleichen Probleme: schiefe Scheidewand, rechte Seite zu, keine Luft bekommen, leichter Kopfschmerz und zum Schluß immerzu schneuzen und manchmal kam etwas rosa Schleim oder sogar Blut und nach dem Schnauben piepste die Nase (Druckausgleich durch eine Engstelle) und immerzu schniefen und schnauben und niesen. Ich habe mich operieren lassen. Such mal nach "chronische Sinusitis". Der Eingriff war am 30.09.2010. Ich habe direkt aus der Klinik und danach Einiges berichtet. Es ist jetzt ein dreiviertel Jahr her und ich bin 100 % mit dem Ergebnis zufrieden. Ursache des Ganzen war wahrscheinlich eine Allergie, in deren Folge alles voller Polypen war. Muß jetzt noch ab Herbst eine längere Desensibilisierung über mich ergehen lassen. Andernfalls kann sich das Ganze wiederholen.

EjinsaHmewö[l8fixn38


Hallo Gattja, hallo Volontere,

Hallo gattja,

hast du eine OP machen lassen und danach gleich Luft bekommen? (Davor hab ich am meisten Angst nur durch den Mund zu atmen die ersten tage, ja wie lange eigentlich? Doch mom ist es so schlimm das ich Schwindel von den nasentropfen bekomm(flutica teva lass ich weg, die olynth auch, nehme jetzt nur meersalz aber hilft nicht viel, etwas wenigstens)

Weil ich überlege das auch, da mir mal ein Hno sagte das meine nasenscheidenwand verkrümmt und zu eng sei(vor 9 Jahren doch daich asthma hatte hatte ich natürlich noch mehr schiss) aber der CT sagte heute das noch Luft genug durchkommt, mein Lungenarzt sagte zu dieser Aussage vom CT, das kann kein Röntgenarzt beurteilen anhand von den BIldern, da man das sekret nicht sieht, nur eine messung vom HnO ob Luft durchkommt, soviel dazu.

gjo^l;fcaRd#dy


Hallo zusammen,

bin am Dienstag (19.Juli) operiert worden. Nasenmuscheln verkleinern , Nasenscheidewand gerichtet und Nasennebenhöhlen ausgeräumt und Fenster zur besseren Belüftung eingefügt.

Die Tamponade hatte ich zwei Tage drin und ein atmen nur über den Mund möglich. Man gewöhnt sich eigentlch schnell dran , nur das schlafen ist etwas unangenehm.

Nach dem Eingriff hatte ich und habe , so gut wie keine Schmerzen (nur ein heftiges blaues Auge , kleiner Schönheitsfehler des Operateurs kann aber immer wieder vorkommen).

Das ziehen der Tamponade war problemlos , es hat nur etwas gekitzelt. Leider war danach eine Nasenamtung wegen der starken Schwellungen möglich , aber mit etwas Nasenspray habe ich die erste Nacht ohne Tamponade relativ gut schlafen können.

Am 3.Tag post Op war ich das erste mal beim Absaugen , was etwas unangenehm ist aber die Atemwege freiräumt (zumindest für eine gewisse Zeit).

Von nun an geht es von Stunde zu Stunde besser und ich hoffe endgültig von permanenten Gebrauch von Nasenspray und chronischer Sinuitis wegzukommen.

Deshalb meine Empfehlung an allle Leidensgenossen , die erste Woche post OP zu investieren.

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