Entfernung einer Halszyste

19.06.11  16:50

Hallo zusammen,

ich muss in 3 Wochen ins Krkhaus dort wird mir eine Halszyste entfernt :-/

Nun habe ich angst davor, meine frage ist das sehr gefährlich ?

hat schon einer erfahrung damit und mag mal erzählen ?

Und vorallem wie lange liegt man im Krkhaus und wie lange ist man danach krank geschrieben, zweiters wäre auch mal schön ne ca angabe zu wissen da ich dieses jahr noch in den urlaub fliegen wollte :-)

schon mal vorab danke und euch noch einen schönen sonntag

Bqeinxiks

19.06.11  17:44

ps

es ist eine laterale halszyste sagt mein HNO ich musste auch in ein MRT wo man sie sich angeschaut hat, und die lage usw zu lokalisieren

B%eSinibkxs

19.06.11  17:56

Bei mir wurde auch eine laterale Halszyste vermutet, es war dann aber in Lymphknoten!

Aber die OP selbst hat knapp 1,5 stunden gedauert alles in allem glaube ich!

warum auch immer das so lange dauert!

ich hab auch große angst gehabt, war aber alles halb so wild.

Ich bin noch eine Nacht im krankenhaus geblieben, wurde mir aber freigestellt ob ich das will.

Ich hatte allerdings so einen Drainageschlauch im Hals, mit so nem Vakkum fläschchen, in den das Blut fließt. Das wurde morgens dann entfernt und ich konnte heim gehen.

Ich hatte noch ca eine Woche leichte schmerzen und war ein bisschen beömmelt, war aber alles garnicht schlimm! Mir tat mein Kopf beim hochheben im liegen weg, da der Muskel wohl etwas beansprucht wurde.

Sonst ist das wirklich ein kleiner Eingriff, die Narbe muss man danach eben immer schön mit narbensalbe einschmieren. Jetzt sieht man es kaum mehr bei mir.Ist verblasst und geh als kleine falte am hals durch. fällt so gut wie niemand auf.

Also einem längerfristigen Urlaub oder ähnlichem steht nichts im Wege! :)

Ich würde bis 2 wochen nachher jetzt keine riesen Pläne schmieden, einfach weil man ja noch nach 10 Tagen fäden ziehen muss usw..

Alles Gute @:)

sKi2si 8x6

19.06.11  17:58

Ich glaube ich war 2 Tage krank geschrieben und dann kam das wochenende! danach war ich wieder arbeiten!

Achja und die OP war vormittags und abends hab ich schon mit meinem besuch mein Krankenhaus abendessen geteilt und serien geschaut, und das nicht im bett sondern im aufenthaltsraum und mit normalen Klamotten, falls dich das beruhigt! :)

sUisi x86

20.06.11  18:17

hmm ok, gibt es sonst noch jemanden der was dazu schreiben kann ?

BSeinPikxs

21.06.11  12:39

Hast du denn noch Fragen?

sPiLsi x86

21.06.11  12:52

Mein Mann hatte diese OP (er hatte auch laterale Halszyste)vor ein paar Jahren (10 Jahren) und war insgesammt 3-4Tage im Krankenhaus. Es war nicht schlimm, wie er es beschreibt. Einen Tag hin, nächsten Tag ganz früh dran, alles unter Vollnarkose, danach schlafen.....er hatte keine Schmerzen, sagte aber, dass es wehtut, wenn er den Hals dreht, was auch normal sei. Er war damals 5 Tage daheim, auch wenn es praktisch egal war, weil er selbständig ist und von zu Hause arbeitet. Aber plan dir so anderthalb Woche für die OP und die Tage daheim. Es hängt natürlich alles davon ab, wie du es verkraftest und es dir geht...

e6vil!eixn80

13.07.11  16:34

ok danke erstmal für die vielen antworten :)=

Morgen geht es los hoffe alles läuft gut

Buei%nziks

19.11.12  12:55

Hallo,

ich muss das Thema noch mal hervor holen. Habe hier in den meisten Fällen nur von Leuten gelesen, die operiert wurden, aber es muss doch Fälle geben die damit so leben oder? ":/

Also ich bin 27, bei mir wurde letzten Winter zufällig eine Zyste im Hals entdeckt und Knoten in der Schilddrüse. Das ist untersucht worden, die Knoten sind gutartig. Nehme nun Jodtabletten. Ich habe keinerlei Beschwerden, mir wäre es selber gar nicht aufgefallen. Bin mir jetzt nicht sicher ob die Zyste größer geworden ist und wie lange sie überhaupt schon da ist weiß auch keiner. ??? Mein Hausarzt meinte wir könnten erst mal abwarten. Ich könnte die Zyste auch mal "entleeren" - punktieren lassen. Ich habe panische Angst vor der OP und würde es nur machen lassen wenn Lebensgefahr besteht. Hatte schon mal eine OP die eigentlich unnütz war und da ich finde das Ärzte immer ganz schnell mit OP's sind, würde mich echt mal interessieren ob es nicht mehr so Leute gibt wie ich, die einfach damit leben?

Meine Mutter hat seit dem selben Alter wie ich Knoten in der Schilddrüse, ist heute 58. Zu ihr hat man auch immer gesagt man müsse operieren. Hat sie nicht machen lassen. Sie musste auch immer Tabletten nehmen, bis letztes Jahr. Es ist nochmal untersucht worden, keine Tabletten und keine OP mehr.

Also ich würde mich wirklich über Antworten freuen, das Thema macht mich noch ganz konfus... %-|

rXln9l2805705

19.11.12  13:08

Ich wurde auch operiert. Hatte ein Zyste hinten im Rachen und unter der Zunge, meine Lymphknoten am Hals waren geschwollen. Ein Lymphknoten wurde entfernt, zusätzlich wurden 7 x Proben entnommen.

Ich war 4 Tage im Krankenhaus. Schmerzen: überhaupt keine. Ich mußte auch so lange bleiben wegen einer Drainage am Hals,

Natürlich kannst Du die OP nicht machen lassen. Die Zyste könnte entarten und dann hast Du einen fröhlichen wuchernden Krebs.

Davor würde ich eher Angst haben an Deiner STelle.

Was glaubst Du denn, was Dir in/unter und nach der harmlosen OP passieren könnte?

Meinst Du nicht, die Ärzte wissen was sie tun?

Außerdem bist Du doch unsicher. Wenn Du keine OP wolltest, hättest Du doch das Kapitel abgehakt, müßtest hier nicht nachfragen.

Und die, die keine OP haben machen lassen, dann später aber eine Nervenschädigung oder Krebs bekommen haben – würden Dir die nicht zuur OP raten? Sicherlich.

Vielleicht geht die Zyste (kann man ja erst durch eine Laborprobe exakt bestimmen) auch tatsächlich zurück. Russisches Roulett.

Und krank geschrieben ist man mit so etwas höchstens so lange der KH-Aufenthalt dauert.

Ich würde mit so etwas immer in eine Uniklinik gehen. Habe damit beste ERfahrung gemacht.

M8aryulrabaxum

19.11.12  21:32

Danke erstmal für deine Antwort!

Das Thema ist eben nicht abgehakt, weil ich mich eben noch frage was passiert wenn ich das Ding da lasse... Zum Krebs denke ich, das Ding kann entarten, muss es aber nicht.

Eigentlich wollte ich nächstes Jahr mit meiner Kinderplanung anfangen und frage mich ob mir das Ding in die Quere kommen kann.

Naja und zu der harmlosen OP denke ich – jede OP birgt ein Risiko!

Aber meine speziellen Bedenken sind in dem Fall: Die nehmen was vom Zungenbein weg, kann ich dann noch schlucken? Beschädigen die meinen Stimmbandnerv ? Nehmen die die Knoten und vielleicht noch die halbe Schilddrüse raus und ich muss dann mein Leben lang Tabletten nehmen? Heilt die Wunde gut und wie schlimm sieht es am Hals aus (wobei das ist echt mein geringstes Problem). Also zusammengefasst wie viel geht kaputt und ist nachher sogar schlimmer...?!!

So das sind für mich persönlich halt schon ziemlich schlimme Gedanken, ich kippe auch schon beim Blut abnehmen um. Drainage – oh gott!

Aber gut wenn man nicht so lange krank geschrieben ist!

r)lnWl28050x5

19.11.12  21:54

Meine Zyste unter der Zunge saß in Weichteilen. Das Zungenbein ist ja nun ein Knöchelchen. Man entfernt das Ding mit dem Laser. Ich hatte nicht mal Halsschmerzen, war fast der Überzeugung, die hätten gar nichts gemacht.

Und die Drainage hatte mit der Zungenzyste ja nix zu tun, sondern mit der Entfernung eines Lymphknotens. Ohne Drainage würde das ja noch unangenehmer werden.

Man muß sich eine 'Drainage ja nun auch nicht pausenlos angucken, gelle? Ich hatte ein Tuh drüber und gut wars.

Was würdest Du denn tun, wenn es um Dein Leben ginge, wenn Du als Beispiel einen Unfall hättest?

Sanitäter, Notarzt, huch, ich kann das alles nicht sehen? Fort mit Euch? Oder wärst Du dankbar, wenn jemand helfen würde?

Man ist doch kein Kind mehr und erwachsen. Manche Sachen sind unangenehm. Auch Kinder zu kriegen wird mit viel Blut abnehmen und Schmerzen verbunden sein. Mit der geistigen Auseinandersetzung: ach, das stehe ich mit Leichtigkeit durch, wird genau das passieren. Und eben kein Drama.....

Mtarula0b(aum

20.11.12  21:57

Naja der Vergleich mit dem Unfall stellt sich nicht. Ist wohl klar, das sich in so einer Situation jeder helfen lassen würde, selbst ich.

Hier geht es um die freiwillige Entscheidung zur OP. Und was am Ende nachher besser ist.

Ich werde mich von einem Facharzt noch mal untersuchen lassen und dann mal sehen.

rxlnlG28050x5

26.05.13  17:22

Es ist zwar schon länger her, das hier jemand etwas dazu geschrieben hat.

Es fing damit an, das ich ein Beule an der rechten Seite des Halses hatte. Diese ging auch nach einiger Zeit nicht zurück. Bin dann zum Hausarzt gegangen, der schickte mich zum MRT. Dort war es nun sicher, es war eine laterale Halszyste.

Bekam auch gleich die Überweisung von meinem Hausarzt, fürs Krankenhaus.

Da habe ich mich angemeldet und hatte auch schon sehr schnell einen Termin. Ging dann am Do den 15.05.2013 ins Krankenhaus zur Anmeldung. Danach bekam ich mein Zimmer und musste dann zum HNO Arzt mich vorstellen und um zu besprechen was gemacht wird. Danach durfte ich auch gleich zum Anästhesisten und auch dort alles zu besprechen. .... so dann erstmal ab aufs Zimmer und auf den OP Termin warten. Dieser war auch gleich am nächsten Tag um 12 Uhr. Um 13 Uhr lag ich in Narkose und um 15 Uhr war ich schon wieder fit auf meinem Zimmer... konnte gleich trinken und rumlaufen... schmerzen hatte ich nicht wirklich..... man war ja auch genug vollgepummt noch von der OP. ... in der Nacht hatte ich dann schon ein bisschen schmerzen, aber mit Schmerzmitteln sehr gut in griff zu bekommen.... am nächsten Tag hatte ich nur einen steifen Hals ... leichte Ohrenschmerzen und Schluckbeschwerden.... diese aber schon schnell verschwanden....Man zog mir dann auch ein Tag später die Drenage, das war auch nicht schlimm. Am Sonntag konnte ich wieder nach Hause gehen ... Am 8 Tag Fäden ziehen. Und nun bin ich froh, das ich wieder wie ein Mensch aussehe und das alles gemacht habe... ich hatte riesiege Angst davor....aber alles in allem.... Ich fand es nicht so schlimm. Ich hoffe das ich jemanden damit ein bisschen die Angst nehmen konnte die auch das gleiche hatten wie ich.

s)ch:neckJe77xd

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