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Zweiter Hörsturz in drei Monaten

1A9bLussar=d78 hat die Diskussion gestartet


Hallo an Alle!

Ich schreibe Euch da ich - wie bestimmt viele hier - recht verzweifelt bin und bei Ärzten keinen Rat mehr finde, ebenso wenig jedoch bei meiner Heilpraktikerin.

Ich hatte wie schon geschrieben vor wenigen Wochen meinen 2. Hörsturz im rechten Ohr, zum Glück jedoch ohne dauerhaftem Hörverlust obwohl das Cortison beim 2. mal nicht gleich anschlug.

Weder eine psychische Ursache würde mir den Grund für den Hörsturz liefern (ja ich habe zwar eine kleine Tochter mit knapp 2 Jahren, doch sie ist an sich sehr pflegeleicht),

noch eine Körperliche( Ct, Blut, Gleichgewichtsorgan, Mrt von vor 9 Monaten vom Kopf war auch unauffällig!)

Sämtliche Stabilisierungsversuche mit meiner Heilpraktikerin hatten auch nicht geholfen. Musste wieder ins Krankenhaus, zwar diesmal nur ambulant doch ich habe keine große Lust mich jedesmal über Tage hinweg mit 240mg Cortison vollpumpen zu lassen.

Zum Glück war immerhin diesmal kein Schwindel dabei, beim ersten Mal hatte ich über 4 Wochen zusätzlich fiesen Schwindel (ganz toll mit Kind!)

Nun will ich nicht auf der faulen Haut liegen, sondern gern präventiv was tun, aber ich weiß nicht was!!!

Tebonin und eine Vitaminkur haben leider keinen Erfolg gezeigt.

Habt ihr eine Idee bezüglich Ursache und Hörsturz-Prävention??

Bin für jede Idee dankbar!

Herzlich,

Bussard

Antworten
1E9busYsard7x8


Hat denn keiner von Euch eine Idee ???

Ich hab solche Angst das ich schon bald wieder einen Hörsturz kriegen könnte...

4+n0snym


ich glaube stress ist der entscheidende faktor -> d.h. stress meiden, sich nicht zu viel zumuten, öfter mal relaxen!

wenn ich lese dass du von einem kind schreibst kann ich mir gut vorstellen dass du gerade an diesem punkt nicht zu zimperlich mit dir bist/warst.

alles gute @:)

b.earmHutoz1


Einseitiger Hörsturz ist ein typisches deutsches Syndrom, d.h. es findet in der deutchen Volksmedizin besondere Beachtung, wie z. B. auch "Kreislaufstörung". Keiner weiß so recht was man mit Hörsturz machen soll, denn es gibt keine zuverlässige Behandlung. Abgesehen von einer Ohrenspiegelung die manchmal mechanische Probleme im Äußeren oder Mittelohr identifizieren kann. Darüber hinaus würde ich mich einfach auf andere Dinge konzentrieren, dann gehen die Symptome von selber weg. Übrigens, ein Grund warum es keine zuverlässige Therapie gibt ist, dass der Hörsturz selbstheilend ist (wir nennen es "spontaneous recovery"). Trotzdem kann man sich als Lehrer wegen Hörsturzes frühpensionieren lassen. :)^ Übrigens Stress geht oft einher mit HS, aber muss nicht sein.

Pteter2silxie


Hörst Du oft laut Musik? Dann solltest Du das lassen und etwas leiser Musik hören! Gleiches gilt für andere Lärmquellen. Da brauchst Du dann einen Gehörschutz.

Gibt es heute Cortison bei Hörsturz? Früher wurden durchblutungsfördernde Mittel per Infusion verabreicht! Waren aber auch nicht immer erfolgreich!

Gute Besserung

1P9buss3argd78


Danke schonmal für Eure Antworten!

@ 4n0nym:

Klar kann auch die Tatsache das ich ein Kind habe mitverantwortlich sein, aber es ist "leider" kein vermeidbarer Stressfaktor und ja, ich gebe schon sehr viel Energie in die "artgerechte" Erziehung meiner Kleinen ;-) Wir sind gerade bei der Kitaeingewöhnung und wenn das druch ist, hab ich wieder mehr Zeit für mich

@ bearmutz1:

darauf habe ich auch gehofft, dass sich ein Fachmann meldet! :)^ Ja auch andere Dinge versuche mich mich auch zu konzentrieren, doch das fällt recht schwer. Zudem merke ich, dass sich die Angstmomente ein wenig verselbstständigen, doch das ist ein anderes Thema...leider sehr kontraproduktiv für den HS. Wie ist denn "selbstheilend" gemeint?? Denn wenn doch keine Medikation erfolgen würde, ist doch meist ein Hörverlust die Folge, oder? Und warum gibt man heute Cortison? Um den "Großen Unbekannten" mit Bomben niederzustrecken?

Kann ein zu niedriger Blutdruck oder Kreislaufprobleme generell eine Ursache sein? Wie schauts mit der Halswirbelsäule aus? Der Kiefer/ die Zähne? Und sonst gibts keine Prävention ausser ablenken??

@ Petersilie:

Ja, laute Musik ist auch ein Faktor, stimmt. Im Krankenhaus war auch ein 21jähriger Partygänger ebenfalls mit Hörsturz. Doch ich war schon ewig nicht mehr weg und hör daheim nur leise Musik. Der einzig richtige Lärm kommt von meiner Tochter, wenn etwas nicht nach ihrer Nase geht, dann wird gebrüllt was das Zeug hält! Aber ich hab sie langsam so weit, dass sie schnell aufhört oder ich geh einfach aus dem Raum bis sie aufhört! ;-D

Danke Euch Allen schonmal für Eure Antworten! :)*

Lg, Meike

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