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Geräuschüberempfindlichkeit hohe Töne, selektive Hyperakusis

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So, also an meiner selektiven Hyperakusis hat sich nicht viel getan, habe aber das Gefühl dass sie leicht zurückgegangen ist (habe auch versucht unnötigen Geräuschen aus dem Weg zu gehen). Hoffe dass dieser Trend anhält. Muss die "Therapie" weiter und Konsequenter durchziehen...

Zu meinem Tinnitus: Gestern war ich nach etwas Schlafmangel 18 Stunden am Stück unterwegs (aber auch viel "gechillt", habe geraucht und getrunken.). Seitdem hat der Tinnitus merklich nachgelassen! Wie das kommt ist mir selbst ein Rätsel. Stress war bei mir gestern auch nicht allzu knapp mit von der Partie...

Gerade eben habe ich noch etwas home-training durchgezogen um zu checken ob sich das nicht (mal wieder) positiv auf die Ohren auswirken könnte.

Was gibt's denn bei Dir Neues, nr2?

Was für ein "Lärmerlebnis" war es denn von dem Du schreibst?

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Dann ist das für Dich nr2 genau richtig: [[http://www.testberichte.de/p/bose-tests/quiet-comfort-15-testbericht.html]] (gibts aber ähnlich gut von anderen herstellern für knapp die hälfte)

nRr2


Hallo Forumsteilnehmer,

nach einer sehr unangenehmen Zeit bin ich seit Sonntag absolut Tinnitus und rauschfrei. Die Hyperakusis bildet sich auch zurück. Ich habe soviel an Maßnahmen und Nahrungsergänzung und Medis vollzogen, dass ich das alles gar nicht aufschreiben kann, aber einen Teil. Beantworte aber alles gerne per PN wenn jmd mehr Interesse hat.

Zur Aukusis: Mit dem Angstgedächtnis gebe ich dir Recht: habe wirklich noch bei jedem hochfrequenten Vogelschrei zusammengezuckt. Habe mich aber Recht früh normalen Alltagsgeräuschen ausgesetzt und versucht einfach "cool" zu bleiben und mich nicht reinzusteigern. Inzwischen ist alles wieder normal. Röhrenfernseher z.B. konnte ich am Anfang auf 15 Meter extrem fiepen hören. Inzwischen schon deutlich besser und vorallem nicht mehr schmerzhaft unangenehm. Wird weiter zurückgehen, da bin ich zuversichtlich.

Zum Tinnitus: Ich kann nur allen betroffenen raten unabhängig von Art und Auslösers sich sofort ärztliche Hilfe zu holen und sofort mit gegenmaßnahmen zu beginnen. Nach meinem Verständnis wird ein Tinnitus durch geschädigte Hörnerven verursacht die aber durch Regeneration wieder repariert werden – Und zwar hoffentlich so gut das der Ton (Tinnitus) welcher ja ein Fehlsignal darstellt, verschwindet.Die beste Zeit für Maßnahmen ist sofort bis zu 4 Wochen. Ab 6 Wochen sinken die Chancen nach gängiger Meinung rapide ab. Es helfen vorallem 2 Sachen:

1. Kein Stress und ggf. alles tun oder einnehmen (beruhigungsmittel) um Stress zu vermeiden.

2. Durchblutung fördern und zwar richtig:

-Sport (Ausdauer)

-Ginko

-Massagen

...

Das beste Mittel was ich ausprobiert habe wird man mir schwerlich glauben und ich würde mich freuen wenn akut betroffene dies lesen, ausprobieren und Feedback geben. Es hat mich so überrascht, dass ich hier davon berichten möchte.

Knoblauch: Er gilt als Blutverdünnend, Blutdrucksenkend, antibiotisch, antibakteriell, immunstärkend. Alles gut fürs Ohr. Ich habe mit 3 Zehen Abends angefangen nachdem ich einen post im Internet gelesen habe von jmd der seinen Tinnitus dadurch verloren haben soll. Die ersten 3 Tage wurde der Tinnitus zyklisch verlaufend, tendenziell immer besser. Am 4 Tag haben wir eine Knoblauchparty gemacht und ich habe geschätze 7-8 Zehen an einem Abend gegessen. Danach hatte ich erst ziemliches rauschen auf den Ohren aber am nächsten Morgen nur noch minimale Geräusche, kaum wahrnehmbar. Konnte das kaum glauben. Danach habe ich das ganze intensiviert und habe um die 7-8 Zehen über den Tag verteilt gegessen. Nach 2 weiteren tagen war ich Geräuschfrei.

Wie gesagt. Ich habe auch vieles anderes gemacht, aber nirgendwo war der Zusammenhang zwischen Einnahme des Mittels und Effekt so eng verknüpft wie bei Knoblauch. Die Besserung kann auch natürlich durch die anderen Maßnahmen entstanden sein, das schließe ich nicht aus. Jedoch wurde es mit Knoblauch schnell rapide besser.

Zubereitung: Wichtig! Pressen, nicht einfach schlucken. Nach dem Pressen eine Weile stehen lassen damit sich Allicin bildet. Dann ab aufs brot mit Butter und essen. Zum löschen Milch, kein Wasser. Wenns nur Placebo war, mir egal, ich habe keine Ohrgeräusche mehr.

Wenn Tinnitusbetroffene in der Akutfrühphase (bis 4 Wochen) das lesen bitte mit ausprobieren und Erfahrungen hier rein.

Danke und Grüße

nr2 :)^

R-ougex78


Vollständige Genesung davon, dass kann ich dir jetzt nicht sagen, aber ich kann dir einen Ratschlag geben, was mir von einiger Zeit wirklich geholfen hat. Ich hatte eine Hypnose CD von D. Eisfeld. Ich habe sehr unter dem Überfluss an Geräuschen gelitten, heute ist das zwar ein wenig zurückgegangen, aber sie sind immer noch da, aber ich kann im Gegensatz zu früher damit deutlich besser umgehen. Ich habe einfach verinnerlicht mit der Hypnose, dass man entspannen muss in Stresssituationen und das ist wirklich wichtig und hat mir manchmal so manchen Nervenzusammenbruch erspart. Kann viel besser Geräusche filtern und auch besser ausblenden.

s\ha^rin(g27


Zunächst wäre ich sehr neugierig wie alles im Thread beteiligten Personen heute geht, ob es besser wurde, gleich blieb oder sogar schlechter wurde. Ein Freund von mir ist auch stark betroffen seit einiger Zeit.

@ Rouge78:

Lernstress, Trauerfallbewältigung, Zahnarztbesuch, Geräuschempfindlichkeit. In jedem deiner Beiträge bewirbst

diese ominöse CD. Man könnte meinen, dass du selber Eisfeld bist und deine CD an den Mann bringen willst.

Z.e$ro2kx4


mich würde auch sehr interessieren wie es den leuten von damals heute geht!

Zger o2Dkx4


keiner mehr der das problem hat?

ivs`sa0x4


Ich habe das problem !!

Such leute mit den ich mich austauschen kann !

BlerniHex15


Seit knapp 2 Wochen hab ich auch sowas ähnliches. Irgendwie bin ich total auf Zischlaute (S, SCH, Z) empfindlich. Speziell bei Frauenstimmen fällt es ganz besonders auf. Vor knapp 2 Jahren hatte ich genau das Gleiche, war damals auch beim HNO, so richtig wusste der auch nicht was ich habe, Hörtest wurde ua. gemacht. Ergebnis siehe Link:

[[http://up.picr.de/25117695le.jpg]]

Es ging dann nach einiger Zeit von selber wieder weg. Hoffentlich verschwindet es diesmal auch wieder schnell, ist nämlich wirklich nervig, vor allem wenn man drauf achtet fällt es ganz besonders auf. Tinnitus hab ich keinen

Und ja schade dass man nicht erfährt wie es den anderen Leute hier im Thread heute geht, würde mich auch interessieren

Svtah*lhammexr


Zum Thema Hörverlust:

Hörverlust sieht man oft im Hörtest beim HNO-Arzt (und Akustiker) nicht.

Erstens ist das Diagramm bzw. der Test selbst nur bis 8khz ausgelegt, alles darüber wird gar nicht erfasst, obwohl der Mensch deutlich darüber hinaus hören kann.

Zweitens (ich gebe es grob wieder, in Laiensprache) gibt es im Gehirn Synapsen die Geräusche weiterleiten / verarbeiten. Scheinbar sollen diese bis zum Grad einer 90% Zerstörung ohne sichtbaren Hörverlust (Im Hörtest) funktionieren, was aber nicht heißt, dass man tatsächlich noch 100% hört. So kann bspw. das Hörverstehen bei diversen Hörquellen stark beeinträchtigt sein gleichzeitg aber nichts im Hörtest zu sehen sein.

Z'ero\2k4


Ohjaaaaa das mit den Zischlauten kenne ich zu gut und Schlüssel-Klimpern oder Vogelzwitschern, bei jedem S im Fernsehen und bei Musik bin ich zusammengezuckt......also ich habe das Gefühl, wenn man dran glaubt, jung ist und sich schont (das heißt es wohl dosiert täglich probiert und sich nicht abschottet!!!), regeneriert sich das bei den meisten Leuten wieder. Ich höre heute auch wieder einwandfrei und ich hab wirklich BLECHERN gehört monatelang als ich Tinnitus bekam, alle Stimmen waren wie roboterhaft, ich dachte ich kann so nicht mehr leben......heute höre ich zu 99% wieder so wie vor dem Vorfall.....das ist eine ganz starke Gehirn-/Kopfsache. Aber klar, bei manchen ist es so laut und omnipräsent, dass man nicht abschalten kann.

Leider scheint es bei jedem anders zu sein, mir tut z.B. Alkohol nicht gut und Schlafmangel und sämtliche Medikamente wie Aspirin, da wirds tagelang wieder schlechter :/

Von den Hörtests halte ich auch wenig....die werden teilweise nicht mal im schalldichten Raum gemacht.

nTr-2


Bei mir hats sich das alles wieder auf ein normalmaß reduziert und ich höre wieder ganz normal. Da es in diesem Bereich kaum gesicherte Forschung gibt, bleibt nur die Vermutung. Ich glaube, dass Stress und Nährstoffmangel (Magnesium) für diese Fehlinterprtation des Gehirns vernantwortlich sind. Die Geräusche sind gleich laut, werden nur völlig unterschiedlich verarbeitet / wahrgenommen. Falls diese jemand über die Google-Suche gefunden hat gebe ich folgende Tipps:

- Sofort hektischen Lebenswandel pausieren. Nahezu alle Fälle die ich kenne hatten mich Stress "Auf dem Zahnfleisch gehen" und dauerhafter Belastung zu tun

- Es ist wahrscheinlich, dass die Hyperakusis Angst/Panik mit jedem Ton auslöst. Dann lasst euch ein mildes Antidepressium verschreiben, welches Angst löst wie z.B. Opipramol. Damit vermeidet ihr, dass das Gehirn diese Töne ins Schmerzgedächtnis einbrennt.

- Magnesium zuführen. Durch Stress und Alkohol wird vermehrt Magnesium ausgeschieden. Ein Magnesiummangel bei Hyperakusis ist wahrscheinlich. Bestätig 300mg/täglich zuführen.

- Sich wieder an Geräusche gewöhnen sobald es nicht mehr ängstlich / schmerzhaft ist durch Radiomusik... TV schauen...

PS: Es hat noch locker über ein Jahr gedauert bis ich im Allgemeinen nicht mehr Hochtonempfindlich war und alles wieder 100% normal war. Einfach locker bleiben und im Notfall Gehörschutz immer mitführen. Das Gehirn wird sich neu kalibrieren.

ZEerox2k4


Ich kann vieles was "nr2" schrieb nur bestätigen, was sicher einigen hier Mut machen dürfte. Ihr braucht Geduld, werdet aber bei Vermeidung von Lärm und Stress gut möglich Woche für Woche Besserungen merken, nach einigen Monaten kann es dann fast wieder so wie früher sein. Ich betone, dass man Lärm meiden soll, bloß nicht Töne an für sich, zieht euch nicht zurück, sondern stellt euch den Alltagsgeräuschen, geht joggen in der Natur oder so. Ich habe in der Zeit wo es schwer war, Kopfhörer weggelassen und die Musiklautstärke halbiert im Vgl zu früher, aber nach und nach konnte ich wieder lauter hören.

@ nr2:

Interessant finde ich, dass du Antidepressiva erwähnst. Kann man die etwa über den Zeitraum von Wochen bis Monaten bedenkenlos nehmen obwohl man keine richtige Depression hat? Kann das im Gehirn nicht noch ganz andere Probleme auslösen? Die Nebenwirkungen sind ja nicht so ohne. Und wie erkennt man ein "leichtes" AD? Nur weil die Dosis gering ist? Bei dem Thema bin ich immer etwas kritisch, ob hier Risiko/Nutzen im Einklang steht.

Magnesium, Calcium, Vitamin D und so zuführen ist übrigens nie verkehrt und kann kaum überdosiert werden. Selbst wenn es euch fürs Gehör nicht hilft, ist das in der Regel eine gute Sache. Gerade Vitamin D und Magnesium.

nMr2


@ Zero2k4

Freue mich sehr, eine Rückmeldung bei diesem "Sonderthema" zu erhalten. Das mit dem Antidepressivum war zufall. Ich war ich so erschrocken und ängstlich in 2011 über diese Hyperakusis das mir die Ärztin Opipramol (normale Dosierung, hatte 4x50mg pro Tag) verschrieben hat. Ich habe gemerkt das ich sehr schnell sediert (beruhigt) war und zunehmend keine Angst hatte (Entspannung im Kopf). Damit war die reine Akusis (also das ich alles doppelt so laut empfunden hatte) binnen 2 Wochen deutlich weniger. Danach blieb noch ca. 1 Jahr eine empfindlickeit gegen hohe Töne. Danach alles normal.

Ich habe das extra erwähnt, da ich in einem Forum von einem Betroffenen gelesen habe, der nach längerem Leiden nach Einnahme eines stärkeren Ads das erste mal wieder raus konnte. Daher die Vermutung das die überempfindlichkeit eng mit dem Angst/Schmerzempfinden (Angstgedächtnis) verknüpft ist. Die opipramols hab ich nach 2 Monaten ohne Entzugserscheinungen abgesetzt. Nebenwirkungen (müde am anfang) ist im vergleich zur akusis harmlos!

Ich hatte allerdings im Allgemeinen (unabhängig von Ad Einnahme) auch Kontakt zu Fällen, bei denen auch nach längerer Zeit keine Änderung der Hyperakusis eingetreten ist. Furchtbar. Daher habe ich den o.g. Leitfaden mit meinen Erfahrungen für Betroffene niedergeschrieben.

Würde mich freuen, wenn ggf. Sich Betroffene melden und berichten. Über Google ist dieser Eintrag zu diesem Thema sehr weit oben.

Z<eroN2Vk4


Ich hoffe auch, wir können dieses Thema hier noch lange erhalten. Problem ist in diesen Foren hier leider immer, dass viele irgendwann inaktiv sind, man weiß nichtmal, ob das so ist, weil sie sich ablenken wollen von den Symptomen, ob sie gar geheilt wurden oder ob mit ihnen etwas passiert ist :(

Danke dass du das mit dem AD nochmal etwas detaillierter geschrieben hast, vielleicht hilft das ja hier sogar dem ein oder anderen, wenn man auch die Dosis und das Präparat liest. Ich denke Nebenwirkungen sind bei ejdem anders und ich hab leider auch schon von Fällen gelesen, wo das Absetzen selbst nach kurzer Zeit echt Probleme machte, aber wenn man sonst alles durch hat, wieso nicht ... hast du denn bereits in den ersten Tagen der Einnahme sowohl Müdigkeit wie Beruhigung bemerkt? Zu mir meinte mal jemand, die Wirkung eines ADs würde man sogar erst nach einem Monat bemerken. Was irgendwie doof ist.....wenn das dann gar nichts bewirkt und man nimmt 4 Wochen lang das Zeug, naja.

Bei der Hyperakusis ist sicherlich wie bei Tinnitus (tritt ja beides oft in Kombination auf) die Ursache wichtig: Stress, Lärmschaden oder Stoffwechselstörungen.

Und bei den Betroffenen ist sicherlich wichtig, wie alt sie sind und wie fit der Körper sonst ist. Ich hatte meine Hyperakusis damals ja durch einen Lärmschaden gleichzeitig zum TT erworben und habe auch viel Ginkgo und Nahrungsergänzungsmittel eingeworfen in Panik, aber nie INfusionen, Cortison oder derlei......und ich hab gemerkt wie abartig das war. IN diesem Zustand jahrelang hätte ich kaum weiterleben können, bei mir haben sich sogar menschliche Stimmen roboterhaft angehört und total verzerrt. Und jeder Schlüsselbund und derlei klang 5mal so laut wie bisher......alles andere dafür total leise und dumpf. Ich hab es wirklich nur durch langes langes Abwarten und Vermeidung von Lärm wegbekommen, also der Körper hat sich selbst regeneriert. Vielleicht mal ganz gut für manche hier, Erfolgsgeschichten zu lesen. Wenn aber jemand seine Hyperakusis durch Stress bekommen hat, kann sich das schon wieder ganz anders verhalten. Denn nicht immer kann man Stress vermeiden so wie Lärm.

Ich warne auch vor der Rückfallquote. Sobald ich wieder in eine laute Disco oder auf ein Konzert gehen würde, könnte alles wieder so sein wie damals...

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