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Chronische Rachenentzündung

ajs:h cubxe hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

suche nach Leuten, die auch schonmal damit zu kämpfen hatten oder immernoch damit kämpfen.

Bei mir fing die ganze Geschichte vor etwa vier Monaten an. Ich bekam plötzlich einen trockenen Husten, den ich anfangs aber nicht sonderlich ernst nahm. Nach einem Monat ging das Ganze in eine Art Heiserkeit über, die bis heute angehalten hat.

Der Rachen ist allerdings erst seit ca. zwei Monaten entzündet, vorher wurde vom Arzt keine Auffälligkeit diagnostiziert. Der Rachen ist nun gerötet und an einigen Stellen körnig verdickt.

Therapieversuche:

- mehrfach täglich Inhalation von Wasserdampf (mit Meersalz)

- mit Salbeitee gurgeln

- viel Trinken

Meine ganze Hoffnung stecke ich nun in eine Operation der Nasenscheidewand, die in zwei Wochen ansteht. Ich atme nämlich nachts schon seit Jahren durch den Mund. Die Vermutung ist, dass das die Entzündung ausgelöst haben könnte. Hat hier schonmal jemand eine chronische Entzündung aufgrund dieser Problematik gehabt? Und gab es Besserung?

Bin gespannt auf eure Erfahrungen.

mfg

Antworten
jhürxgenx44


Hallo ash cube,

die Entscheidung, Dich einer Nasen-OP zu unterziehen ist der erste, richtige Weg zur Besserung Deiner Beschwerden!

Durch eine deformierte, verengte oder wie immer nicht "normal" gestaltete Nasenscheidewand wird die Nasenatmung behindert!

Die Nase hat eine ganz wichtige Funktion: nämlich die Atemluft vorzuwärmen, anzufeuchten und zu- entstauben! Werden diese Kriterien nicht erfüllt, kommt es zu Deinen beschriebenen Beschwerden.

Ich habe lange überlegt, bei mir diesen Eingriff vornehmen zu lassen, hab mich aber überwunden und bin sehr froh über den Erfolg!

Nasenatmung einwandfrei, Rachenentzündung, Kehlkopfententzündung gehören der Vergangenheit an.

Vielleicht noch einen gute Rat: Suche Dir bitte eine gute HNO-Klinik aus und lass es nicht ambulant machen!

Ansonsten hoffe ich das Du die richtige Entscheidung triffst!

Alles Gute

Jürgen

aHsah c"ubxe


Hallo Jürgen,

dein Beitrag lässt mich echt hoffen, danke für deinen Erfahrungsbericht.

Ein paar Fragen habe ich trotzdem:

- war deine Rachen-/Kehlkopfentzündung auch dauerhaft vorhanden, oder hattest du nur morgens direkt nach dem Aufstehen Beschwerden? Wie äußerte sich das Ganze bei dir und wie lang hast du gewartet bis zur OP?

- bei mir ist es so, dass ich tagsüber relativ gut durch die Nase atmen kann, aber sobald ich in Schlafposition gehe ist die Nase zu. Deswegen hab ich bisschen die Sorge, dass meine nächtliche Mundatmung auch nach der OP bleibt. War deine Nasenatmung auch abhängig von der Körperposition?

lg

j{ükrgEe`nd44


Hallo ash cube,

der Verlauf der Beschwerden verlief bei mir ansich schleichend:

Mal eine Erkältung mit Schnupfen, wobei dann die Nasenatmung, mir mit der Zeit Probleme bereitete.

Aber immer wieder dabei die Hals-und Kehlkopfentzündungen, die mir irgendwann zu Denken gaben, ob da nicht etwa "Ernstere Erkrankungen" dahinter stecken könnten. Der Gang zum HNO ergab eine negative Diagnose, trotzallem riet er mir zu der o.g. OP! Ich habe es bis heute nicht bereut (nach 35 Jahren)!

Die OP-Methoden waren damals noch recht nach "Dr. Eisenbarth" , eine Woche Tamponate waren ein Greueel!

Alles Schnee von gestern, heute mit der minimal invasiven -Technik bist Du nach zwei bis drei Tagen die Nasen-Taponage los!

Wie aus meiner Beschreibung hervor geht, war dieses Problem nicht irgendeiner Stellung im Schlaf geschuldet, sondern es war permanent präsent, eben halt wegen der verkrümmte Nasenscheidewand!

Dies meine ganz subjektiv geschilderten Eindrücke.

Such bitte eine guten HNO-Arzt auf, der wird die richtige Diagnose stellen und alle anderen nachfolgenden Behandlungsmöglichkeiten mit Dir beraten! :)^

Alles Gute

a1sh c2ubxe


Okay, also war die Geschichte noch nicht ganz so sehr chronifizieirt wie bei mir. Habe ja schon als Dauerzustand einen rötlichen, körnig verdickten Rachen. Habe nun wieder ein wenig Hoffnung verloren, da ich an einigen Stellen gelesen habe, dass diese (hyperptrophische) Form der chronischen Rachenentzündung eigentlich kaum heilbar ist.

Sind hier noch weitere Leidensgenossen?

jkürg:eAn4x4


Hallo ash cube,

schön darüber geplaudert zu haben....!?

Jürgen ???

H5ellodyouxr


ist kein Witz, sondern ein ernst gemeinter Ratschlag... hat zumindest bei mir perfekt geholfen... davor hatte ich jahrelang täglich immer eine Rachenentzündung... aber seit ich mir den Mund zuklebe (mit gewöhnlichem Kleber)- bevor ich schlafe... habe ich das Problem nicht mehr... :-X

;-D ;-D ;-D ;-D

aXsh qcube


@ jürgen44

ich hatte mich ja bereits im ersten Beitrag bei dir bedankt, aber gerne nochmal :-) Danke für den Austausch!

@ Hellodour

Wie äußerte sich bei dir denn die Rachenentzündung?

lg

j*üDrgcen44


Hallo ash cube,

ich habe den Eindruck, dass Du Dich in diese vermeintliche chronische Halsentzündung hineinsteigerst.

Such doch einfach eine HNO-Klinik auf, die mittels moderner Diagnostik Deinem "vermeintlichen" Problem auf die Spur kommt. Nach meinem dafürhalten ist es nicht angebracht hier in diesem "Laienforum" nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen! ???

Nochmals, wenn Du für Dich den Verdacht hast, Deine Erkrankung sei nicht heilbar, überlass doch einfach einem guten Facharzt dies zu beurteilen!

Ich wünsch Dir alles Gute

Jürgen

aLsh ciuxbe


Hey Jürgen,

mag sein, dass ich mich da reinsteiger aber es ist einfach so, dass es für mich sehr schwer ist meine Hals- aber vorallem Stimmprobleme zu akzeptieren. Ich habe viel gesungen in meiner Freizeit, gerne diskutiert etc. und das alles geht zurzeit nicht. Da keine Besserung eintritt macht man sich schon Sorgen.

Ich war ungelogen schon bei vier verschiedenen HNO-Ärzten, die sich aber (meiner Ansicht nach) alle nicht damit beschäftigen wollen. Wird immer gesagt "oh ja, ziemlich gerötet", aber Ursachen werden nicht gesucht bzw. ausgeschlossen. Deshalb such ich hier nach Menschen mit ähnlichem "Leidensbild", um sich auszutauschen.

Naja, morgen habe ich einen Termin in der Uniklinik Essen. Was der ergeben hat berichte ich morgen.

lg

b]mexd


Hallo,

mir geht es ähnlich ... vor 2 Wochen überraschend Halsweh, roter Rachen, Schleim, kaum Stimme ... Diagnose: Angina ... Medikament: Antibiotika.

Es wurde besser, aber genau eine Woche später, ein Rückfall, wieder genau das gleiche ... Arzt: etwas gerötet, keine Entzündung ... (keine Antibiotika mehr).

Empfehlung: Immunsystem stärken ... Zink ... was Homöopatisches ...

Gleich die Überweisung zum HNO mitbekommen ... falls es nicht besser wird.

Ok, die Halsschmerzen sind weg, die Stimme ist noch etwas belegt ... morgens ist es "schlimmer", tagsüber wird es besser.

Kommt es wirklich dadurch, dass man bei Nacht durch den Mund atmet??

Kann es mit Pollenflug bzw. Getreidestaub (Erntezeit) zusammenhängen ???

Danke schon einmal und

lg.

jPürXgen44


Hallo ash cube, hallo bmed,

ash cube, Du bestätigst meine Meinung, die ich hier auch immer wieder zum Ausdruck bringe: Ein nicht kleiner Teil der HNO-Ärzte ist nicht in der Lage oder willens eine saubere Diagnose zu stellen! HNO-Mediziner sollten auch die "Größe" aufbringen, wenn sie nicht mehr weiterwissen, ihre Patienten an anderen, besseren Instutionen zu überweisen! Ich kann nur noch einmal an Dich appellieren, such eine gute HNO-Klinik auf, oder lass Dir von der kassenärztlichen Vereinigung an Deinem Wohnort, einen Spezialisten empfehlen!

Hallo bmed,

nach der Beschreibung Deiner Symptome, halte ich es eher für nicht wahrscheinlich, dass Deine Beschwerden, durch die des Nachts auftretende Mundatmung verursacht werden. Es sei denn Du hast eine deformierte Nasenscheidewand, wodurch generell die Nasenatmung behindert ist.

Bezüglich Deines Verdachts, es könnten durch Gräserpollen etc. Deine Beschwerden verursacht werden auch hier mein Rat: Ein Allergietest könnte Gewissheit bei Deinen Beschwerden bringen!

Ich wünsche Euch alle Gute!

Jürgen

brm?exd


Hallo Jürgen,

danke für Deine Einschätzung.

Nun, ich habe eine deformierte Nasenscheidewand (bin mal bei einem Verkehrsunfall mit der Nase auf dem Bordstein gelandet ...) und die Nasenatmung ist nicht sooo einfach. Ein Nasenloch ist sogar zu eng, für diese "Lakritzschnecke", die der HNO da durchstecken möchte um hineinzusehen ...

Allergietests habe ich früher machen lassen ... ohne Erfolg. Nix bestimmtes dabei rausgekommen.

Da zu den betreffenden Tagen gerade Getreideernte war und das Wetter sehr trocken, könnte es mit dem Staub zusammenhängen, der dabei entsteht (... u.a. führt frisch gemähter Rasen bei mir zu Kopfschmerz ...) .

Ich werde es beobachten müssen.

Nochmal danke und

liebe Grüße

j{ürgeenx44


Hallo bmed,

wurde Dir denn nie von einem HNO-Arzt zu einer OP geraten? ???

Obwohl die OP nicht gerade zu den lustigen Ereignissen im Leben gehört ;-D , ist diese bestimmt für Dich hilfreich. Es sei denn, Du hast mit der Nasenatmung kein Problem!

Alles Gute

Jürgen

ahsh cuxbe


Soo, morgen geht es ins Krankenhaus und am Freitag wird dann operiert. Ein wenig Nervosität ist nicht zu leugnen ;-)

Bezüglich der Rachenentzündung ist in den letzten drei Tagen Besserung eingetreten. Diese roten Schwellungen im Rachenbereich existieren zwar noch, aber der Rest der Schleimhaut sieht aus meiner Sicht als Laie schon deutlich erholter aus. Woran es liegen könnte?

Zum Einen glaube ich, dass das Nasenöl was ich mir vor einer Woche besorgt dazu führt, dass die eingeatmete Luft am Tag ausreichend befeuchtet wird. Ich habe nämlich trockene Nasenschleimhäute.

Zum Anderen habe ich den (eigentlich absurden) Vorschlag von Hellodour ausprobiert und mir ein nachts ein Pflaster über den Mund geklebt. Ich habe es zwar jedes Mal im Schlaf geschafft dieses zu entfernen, aber mein Mund war morgens längst nicht so ausgetrocknet wie gewohnt. Umso größer sind jetzt meine Hoffnungen bzgl. der Nasen-OP, vielleicht würde eine dauerhafte Nasenatmung ja tatsächlich mein Problem lösen.

Ich berichte dann in etwa einer Woche!

lg

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