» »

Unaufhörliches Bluten, was tun?

C}acndizxia


Das Probelm ist ja einfach, dass ich von Arzt zu Arzt, von KH zu Praxis und von Praxis zu KH geschickt werde, ohne, dass wirklich etwas gemacht wird oder wurde :(v

Seit gestern Nacht hat es nicht mehr geblutet und ich fühle mich heute auch schon wieder um einiges besser.

Verwirrt und durcheinander bin ich dennoch.

Ich finde es auch seltsam, dass es jetzt einfach so offen bleibt. Da ja bis jetzt kein Bluten mehr aufgetreten ist, bin ich auch nicht mehr in die Ambulanz gefahren.

Ich vermute nach wie vor eine Verletzung im Kopf oben in der Nase, die ich mir wahrscheinlich zugezogen habe, als im Schlaf mit den Kopf ungünstig gegen die Wand gekommen bin.

Ich werde bei meinem Hausarzt noch eine Blutuntersuchung und eine Nierenuntersuchung machen lassen.

CmandDiz3ia


oh, und natürlich Danke für die Genesungswünsche :-)

H`elmut AL. Fri[edrxich


Hallo "Candizia",

bei "unaufhörlichem Nasenbluten" werde ich immer hellhörig! Ich habe das übrigens auch, und mit dem 2. oder 3. Lebensjahr hat das schon angefangen! :)

Es gibt schon recht viele Ursachen für "Nasenbluten", insgesamt sogar mehr als 100 verschiedene Gründe! Aber lass Dich jetzt nur nicht verunsichern! Dass Du bei verschiedenen Ärzten warst und bis heute noch keine gesicherte Diagnose bekomen hast und dass Du von dort bis heutev keine Diagnose bekommen hast, sondern eher schon "rauskomplimentiert"

Hast Du evtl. Morbus Osler, auch als "Morbus-Osler-Weber-Rendu" oder die "Herditäre Hämorrhagische Teleangiektasie" bzw. kurz die "HHT"?

Für die Diagnose des Morbus Osler gelten die sogenannten "Curacao-Kriterien" wie folgt:

* Epistaxis (= spontanes, sich wiederholendes Nasenbluten),

* Teleangiektasien (= Gefäßmißbildungen, sogenannte Osler-Knötchen, die vielfach auftreten und zwar sehr oft an den Lippen, in der Mundhöhle, an den Fingern und natürlich auch in der Nase),

* Viszerale Manifestationen (= krankhafte Gefäßveränderungen an inneren Organen wie z. B. im Magen, der Lunge, der Leber oder des Gehirns) und

* Positive Familienanamnese (= Auftreten gleicher Symptome bei Verwandten ersten Grades).

Beim Auftreten von drei oder vier der oben angeführten Punkten gilt die Diagnose Morbus Osler als sicher, liegen zwei Punkte vor ist Morbus Osler möglich oder es liegt ein Verdacht vor und bei einem oder keinem Punkt gilt das Vorliegen des Morbus Osler als unwahrscheinlich.

Wenn Du der Sache auf der Spur bleibst und Du endlich einen kompetenten Facharzt findest, dann bst Du sicher auf dem richtigen Weg.

Laß Dir auch mal ein Blutbild mit Hämoglobin, Ferritin und Eisen, ggfs. auch mit den Leberwerten feststellen!

Prüfe mal die o. a. Aspekte, und dann bin ich gespannt! Du hast aber noch so weige Fakten genannt. Sicher ist es noch lange nicht, ;-

Schau Dir den Fagenkatalog mal an, und gehe ihn dann in einer stllen Minute durch "Es könnte – es muss aber kein Morbus-Osler sein! :)

Schau mal auf [[www.morbus-osler.de]] und [[www.mosev.de]] nach.

Ich wünsche Dir etwas ganz harnloses! Gute Besserung! :)_

Alles Gute

Helmut :) @:)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Hals, Nase und Ohren oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen · Augen · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH