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Hörsturz und Tinnitus

dXije mein6e 20x06 hat die Diskussion gestartet


Hallo Ihr Lieben,

ich brauche für meine Mama mal Hilfe. Ich fange mal ganz von vorne an.

Und zwar hatte sie vor ca. 3 Wochen plötzlich abends einen Druck im Ohr und ein Summen. Sie hat sich Sorgen gemacht und gleich den Kassenärztlichen Notdienst angerufen, dieser kam dann auch nachhause und hat sie untersucht. Er hat ins Ohr geschaut und meinte es sei einfach nur verstopft durch eine eventuelle Erkältung. Weitere Informationen bzw. Hilfen wurden nicht geleistet. Am nächsten Tag hatte sie dann Schnupfen, Halsschmerzen und Unwohlsein – also eine Grippe oder Erkältung.

Nach 1 Woche war sie auch noch im Medico-Center (Notfall-Center), der untersuchende HNO-Arzt hat eine Mittelohrentzündung vermutet und ein Antibiotikum verschrieben – dieses wurde genommen, aber auch hier ist keine Besserung eingetreten (weil es ja auch sicher die falsche Diagnose war).

Nach ca. 2 Wochen war der Druck immer noch da und sie hat das Gefühl das "Wasser" im Ohr war. Desweiteren hat sie auch ein Piepen im Ohr. Vorallem bei hohen Tönen.

Sie ist dann zu einem HNO-Arzt gegangen, der meinte man kann eine Linderung nur durch Medikamente erreichen. Sie hat dann Blutverdünner bzw. Medikamente bei Schwindelzuständen (Betahistin AL 12) bekommen (3 Tage genommen)– davon bekam sie Herzrasen und hat auf Anraten des Hausarztes das Betahistin abgesetzt. Der Hausarzt hat nun Gingium spezial 80 mg verschrieben. Dieses nimmt sie nun 2 Tage. Bisher ist keine Besserung eingetreten. Meine Mama wird am Montag auch nochmal den HNO-Arzt aufsuchen.

Nun die Frage:

Hat jemand auch schon sowas erlebt und weiß welche Therapien am besten anschlagen? Welche Medikamente helfen? Wie sind die Heilungschancen? Vorallem das die Geräusche aus dem Ohr verschwinden. Alternative Therapievorschläge?

Ich bitte um Hilfe und schnelle Antworten, wir sind sehr verzweifelt und möchten wissen was es ist und wie wir es wegbekommen. :)D

Vielen Dank im Voraus.

LG die eine 2006 :)z

Antworten
juürEgenx44


Hallo die eine 206,

wie ich aus Deinem Beitrag entnommen habe, wurde bislang keine vernünftige Diagnose gestellt. Alles nur Vermutungen von mehr oder weniger kompetenten Ärzten.

Geh mit Deiner Mutter zu einem guten HNO-Arzt oder noch besser in eine Klinik (falls vorhanden) und lass die Beschwerden abklären. Hier in diesem Forum kann Dir im Augenblick wenig geholfen werden.

Alles Gute

Jürgen

HDerman8_thle_GUerman


Das klingt sehr nach einem Hörsturz, der meist mit Tinnitus einher geht. Bis vor wenigen Jahren hat man in diesem Fall standardmäßig Infusionen eingesetzt, bei mir damals auch.

Diese Infusionen werden mittlerweile bei Tinntius und Hörsturz nicht mehr von der Krankenkasse übernommen. Deine Mutter könnte aber darauf bestehen, eine Infusionstherapie zu machen, die sie selbst bezahlen müsste. Einen Versuch wäre es wert. Bei einem Hörsturz wird oft auch Cortison verschrieben. Ist das schon mal in Erwägung gezogen worden? Auf das Gingko allein würde ich mich nicht verlassen. Wurde ein Hörtest gemacht?

Ich wünsche Deiner Mutter jedenfalls gute Besserung.

H^e;rmanZ_the_]Gerxman


Außerdem schließe ich mich Jürgen 44 voll und ganz an.

d0ie [eine .20x06


Vielen Dank für die schnellen Antworten.

Ja genauso sehe ich das auch. Viele Ärzte und keine stellt eine Diagnose und behandelt richtig. Echt schrecklich. Zumal meine Mama auch sehr anfällig für Depressionen ist und nun anscheinend auch wieder in so ein Loch fällt.

Ich habe auch gesagt, dass sie nocheinmal zu einem anderen HNO-Arzt gehen soll. Das wird sie jetzt auch machen. In einer Klinik (Medico-Center) war sie ja nun auch schon und es wurde nicht weitergeholfen.

Ich habe mittlerweile auch viel im Inet gelesen, und konnte nur feststellen, das Therapien mit Infusionen nur Sinn machen, wenn sofort nach dem vermuteten "Hörsturz" damit begonnen wird.

Kortison und andere Medikamente hat sie bisher noch nicht bekommen, wie gesagt am Montag muss sie wieder zu ihrem HNO-Arzt. Aber ich habe auch schone einiges gelesen und ein paar Medikamente rausgesucht, die der Arzt eventuell verordnen könnte. Auch andere Blutverdünner die nicht so hoch konzentriert sind.

Ach Mensch, so ein Mist. Ich würde ihr so gern helfen, wenn sie wie ein Häufchen Elend neben mit sitzt aber was soll ich machen? Ihr seid mir die einzige Hilfe, die scheiß inkompetenten Ärzte gehen mir auch auf den Keks...es kann doch nicht sein, dass 3 Leute sowas nicht erkennen. Und es ist nicht das erste mal, dass ich oder meine Familie Falschdiagnosen bekommen haben...

Vielleicht findet sich ja noch jemand, der auch sowas hatte und Ratschläge geben kann, was hilft und wie man auch selbst zu einer guten Heilung beitragen kann (kein Kaffee, kein Stress und viel Ruhe sind bekannt, Arbeiten geht sie seitdem auch nicht)

LG

dZiLe eiLne4 2006


Achso und was ich noch vergessen hatte zu erwähnen, meine Mama ist 50 Jahre alt. Falls das bezogen auf Therapien etc. wichtig sein sollte.

HEermsan-_thGe_Gerxman


Wichtig ist auch, möglichst die Stille zu vermeiden, um sich nicht zu sehr auf die Ohrgeräusche zu fixieren. Also z.B. leise Musik hören, Zimmerbrunnen. Das Alter Deiner Mutter ist relativ egal für die Therapie, es ist klar, das ältere Menschen öfters davon betroffen sind. Aber in meinem Umfeld hat auch schon z.B. jemand im Teenageralter einen Hörsturz bekommen. Das wurde mit Kortison behandelt.

Vielleicht hilft Dir dieser Link weiter: [[www.tinnitus-liga.de]]

d#ie ei*ne N200>6


Ok vielen Dank für den Tipp. Werde ihn weiterleiten.

:)^

d0iie Kecine 2x006


Hat noch jemand weitere Hilfen oder Ideen? :)D

dyie Uein,e 2q006


Auf die Bitte meiner Mama hin, melde ich mich nochmal.

Und zwar hat sie ja so ein starkes Rauschen im Ohr, als wäre Wasser drin. Es ist auch ein Druckgefühl vorhanden und bei einigen Geräuschen (vorallem hohe Töne – Hundebellen, vorbeifahrendes Auto etc.) tut es richtig weh und piept. Es scheint auf einen Tinnitus hinzuweisen....

Ich bitte ganz ganz ganz dringend alle die irgendwelche Infos haben und vorallem diejenigen die sowas selbst erlebt haben um Erfahrungsberichte und vorallem, was meine Mama am meisten interessiert ob diese Geräusche wieder weg gehen?! %:|

Ich danke euch im voraus :-)

d2ie ei>ne ~20x06


:)D

aSpzfelkixste


Da immer noch nicht geklärt ist was sie hat, sollte sie sich eine Überweisung für eine Uniklinik holen, damit die Ursache erkannt und auch richtig behandelt wird.

Ich war auch einmal in der Uniklinik, nachdem ich 4 Tage in der falschen Klinik war und ein HNO-Arzt die falsche Diagnose gestellt hat.

Ihr könnt glaube ich auch ohne Überweisung als Notfall hin gehen.

Gebe Jürgen recht.

@:) Gute besserung. @:)

d4ie {eiune 20x06


Danke schön für die Antwort.

Naja sie hat ja heute ihren Termin beim HNO. Mein Papa ist mit hingefahren, bisher haben sie sich noch nicht gemeldet. Ich habe auch zu den beiden gesagt, dass sie falls es beim HNO nichts eindeutiges gibt gleich ins Krankenhaus fahren sollen – vielleicht sind sie ja auch schon da, weil sie ja bisher noch nicht angerufen haben.

Ich melde ich falls ich was neues erfahre, und falls euch noch was einfällt – NUR HER DAMIT!

:)_

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