» »

Suche dringend Spezialisten für Morbus Meniere in Hamburg

ruose29005~hh hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hoffe hier kann mir schnell geholfen werden.

Ich mache mir sehr große Sorgen um meinen Freund.

Er ist seit über einem Jahr krank. Geplagt von ständigen Schwindelattaken und Übelkeit.

Ich würde Euch den Fall gern einmal in Kurzform schildern und erhoffe mir Hilfe von Ihnen.

Mein Freund ist 36 Jahre alt. Er hatte in den letzten Jahren schon mehrere Hörstürze, die mit einer schnellen Behandlung nach ein paar Tagen aber auch wieder in Ordnung waren. Letztes ja war es allerdings anders.

Er klagte über ein Gefühl im Ohr, welches sich wie ein Hörsturz äußerte. Er ist gleich zum Arzt und hat Infusionen und Medikamente bekommen. Es wurde ein bisschen besser, ging aber nicht weg. Nach drei Tagen fingen die Schwindelattacken an. Er hat geschwitzt, war eiskalt, musste sich immer wieder übergeben und war fast bewegungsunfähig.

Diese Attacken kamen immer und immer wieder. Der HNO-Arzt wurde gewechselt. Der hat aber nichts anderes gemacht, als der vorherige Arzt. Ohne Veränderung.

Mein Freund war bei unzähligen Ärzten. Alles ohne Befund. Laborwerte sind perfekt, Kardiologisch gibt es keine Beanstandungen, ein MRT hat nichts auffälliges gezeigt.

Alle Ärzte sind der Meinung, es kann nur noch psychisch sein. Da er auch über einen Tinitus klagt, war er 6 Wochen lang in einer Tagesklinik in der sämtliche Sachen angeboten wurden, die psychologisch unterstützt wurden.

Auch hier hat sich nichts ergeben.

Ich bin verzweifelt. Mein Freund hat auf Grund seiner Erkrankung seinen Arbeitsplatz verloren. Wir haben einen 4 Monate alten Sohn um den er sich gar nicht richtig kümmern kann.

Ich hoffe Ihr können uns irgendwie helfen. Laut den Aussagen meines Freundes fühlt es sich so an, als wenn durch das Ohr das Gleichgewicht gestört wird und davon die Attacken kommen. Er kann auf dem Ohr kaum noch was hören. Laut HNO ist aber alles ohne Befund.

Wir hören immer wieder, dass er einen Psychotherapeuten braucht, aber niemand scherrt sich darum, bei der Suche zu helfen. Ich habe bei so vielen angerufen und immer wieder habe ich gehört, das die Wartezeiten bis zu einem Jahr sind.

Ich habe diesen Text an 3 Schwindelambulanzen im Süden Deutschlands geschickt.

Heute kam eine Antwort, dass es sich vieleicht um Morbus Meniere handeln könnte.

Ich habe mich bei Google schon dumm und dämlich gesucht, habe aber in Hamburg keinen Arzt gefunden, der auf diese Krankheit spezialisiert ist.

Ich hoffe wirklich ganz fest, dass es hier Patienten aus Hamburg gibt, die mir einen guten Arzt empfehlen können.

Liebe Grüße

Eure Rose2005hh @:)

Antworten
Z1aub}ersa+engerxin


Hallo Rose,

leider bin ich auf dem Gebiet nicht wirklich gut informiert. Ich komme aber auch aus Hamburg. Spontan würde ich dir empfehlen mal im UKE [[http://www.uke.de (Universitätskrankenhaus Eppendorf)]] nachzufragen.

Wünsche euch viel Kraft und Erfolg :)* :)* :)*

j!ürgRenx44


Hallo rose2005hh,

die Symptome die Du in Deinem Beitrag schreibst kommen mir sehr "vertraut" vor! Bei mir begann das ganze Leiden vor fast 15 Jahren.

Plötzlich, über Nacht war das rechte Ohr fast taub. Die Diagnose lautete Hörsturz. Nach der dritten von zehn Infusionen kam das Hörvermögen bis auf einen geringen Verlust wieder. Dieses Prozedere wiederholte sich im Laufe von ca. zwei Jahren immer wieder. Nach jeder Infusionstherapie verlor ich immer etwas von meinem Hörvermögen.

Dann plötzlich wie aus heiterem Himmel ganz schwere Drehschwindelttacken, die anfangs so zwischen 2-5 Stunden dauerten. Nach einer Zeit der Erholung war mein Befinden einigermaßen wieder normal.

Ein zweiter HNO-Arzt äußerte damals den Verdacht, das es sich um ein

Lermoyez-Syndrom handelt, wie ich heute weis, eine "Vorstufe" des Morbus Menière. Bei diesem Lermoyez-Syndrom verspürt man vor einem Schwindelanfall eine Art "Völlegefühl" im Innenohr, auch läßt das Hörvermögen dabei nach, ein sicheres Zeichen für einen bevorstehenden Schwindelanfall, zumindest so meine gemachten Erfahrungen. Die Intervalle der Schwindelattacken wurden immer kürzer, sehr bald erholte sich auch das Gehör nicht mehr. Eine intensive HNO-Untersuchung ergab den Befund Morbus-Menière!

Es folgten noch einige schlimme Jahre, bis die Schwndelattcken immer seltener wurden.

Seit einigen Jahren bin ich fast ohne Schwindelanfälle, HNO-Ärzte sprechen davon, der Morbus Menière sei ausgebrannt. Diese Zeitspanne vom ersten Schwindelanfall bis zum Nachlassen der selben, ist sehr individuell!

Ersteinmal würde ich Euch raten, wie auch schon von Zaubersaengerin erwähnt, in das UKE, aber gleich im Fachbereich HNO zur Untersuchung anzumelden, gleich mit dem Hinweis, es es könnte sich um eine Morbus-Menière Erkrankung handeln!

Ganz spezielle Untersuchungsmethoden geben einen ganz sicheren Hinweis auf diese Krankheit.

Auch ich wünsche Euch sehr viel Kraft, diesen Lebensabschnitt zu bewältigen. Möchte aber auch vor einer all zu großen Erwartungshaltung in Bezug auf "Heilung" warnen. Es gibt derzeit definitiv keine Heilung dieser Krankheit, auch wenn Scharlatane immer wieder das Gegenteil behaupten! Therapeutisch kann nur etwas gegen die schrecklichen Symptome getan werden.

Gern, wenn gewünscht, gebe ich Euch weitere Informationen!

Alles Gute

Jürgen

Kaugel1fisNchtvrainxer


Hallo

Ich empfehle die UNI Klinik Lübeck mit Ihrem eigenen Fachbereich HNO , dort "kennt man sich" auch mit MM aus ,

ich bin dort jedenfalls in Behandlung (seit über 2 Jahren) und es wird dort versucht , uns MM Patienten wirklich zu helfen .

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Hals, Nase und Ohren oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen · Augen · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH