» »

Nasennebenhöhlenentzündung: Komplikationen?

d#efr0@07


Ja, schlimmere Krankheiten gibt es schon, aber nervigere glaub ich nicht! Das treibt einen in den Wahnsinn...

Aber die Idee mit der Bewegung ist gut. Wenn es bei mir extrem festsitzt, hilft oft ein schnellerer Spaziergang und die Nase läuft in extremis. Aber das muß nicht bei jedem und in jeder Phase so sein. Du sagst, du bist gerade in Klausurenphase. Da eine NNH-Entzüdung irgendwie auch mit der Psyche zusammenhängen MUSS, könnte das mit ein Grund sein. Auch bei mir ist es am schlimmsten wenn zu der Entzündung ein Streßfaktor hinzukommt, das kann negativer wie positiver sein.

Antibiotikas sind nur selten hilfreich. Mir hat bisher noch kein HNO ABs verschrieben, das tun meist nur die Hausärzte. Auch der Rest ist mMn eher zweifelhaft anzusehen. Gelomyrtol und Kompanen sind im Prinzip nur völlig überteuerte Kräuterdrops, die vielleicht etwas Linderung (Abwechslung) bringen können, aber mit Sicherheit die Verschleimung nicht lösen. Ich weiß es ist schwer, aber ich rate dir dazu, so wenig wie nötig an Medis zu nehmen. Die bringen zumeist allesamt nichts, bringen aber oft Nebenwirkungen mit sich und erhöhen dein "Frustpotential" im Umgang mit der Krankheit.

Ich könnte mir vorstellen dass sich deine akute Entzündung nach deiner Klausurenphase von selber "rausschleicht". Aber die Veranlagung zu einer chronischen könnte vorhanden sein. Im Zeitalter der Allergien ist das inzwischen eine Art Volkskrankheit, aber du hast ja keine (meßbaren) Allergien. Dann mußt du mal in der Zeit nach der akuten Phase genau auf deine Nase achten: Hast du permanent Schleimfluß in den Rachen? Hin und wieder mal unerklärliche Kopfschmerzen? Zumeist merkt man die chronische Erkrankung nicht, aber die Belüftung der NNH passen trotzdem nicht mehr. Hoffe es kommt nicht soweit bei dir, denn auch ich suche nach vielen Jahren immernoch nach einer echten Therapie.

Gute Besserung!

S2pit[firei8x9


Danke defr007, leider passt deine vermutung. Hab heut im Krankenhaus ein CT gemacht bekommen und dabei stellte sich laut Arzt (Zitat) "Eine extreme chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen, die sind ja so was vom komplett zu, die Stirnhöhle geht noch"...

Na klasse, chronisch ist das Wort dass ich absolut niemals mit irgendwas in meinem Körper in einen Zusammenhang bringen wollte...

Ich hab zudem auch eine verkrümmte Nasenscheidewand durch einen Sturz im Kindergarten, die das ganze wohl noch negativ beeinflusst.

Hat jemand Erfahrung mit einer chronischen NNH Entzündung?

Hab erst den nächsten Termin am Donnerstag Abend, bis dahin darf ich jetzt rätseln wie ich das weg bekomm :(v

dFefr0x07


Also, wenn du mal jemand erwischt der eine chronische NNH-Entzündung dauerhaft losgeworden ist, gib mir bitte bescheid. Therapieansätze sind meist Kortisonsprays (vorallem bei Allergikern und nach gewisser Zeit eine Sanierung der NNH (meist in Verbindung mit Entfernung von Polypen oder Begradigung der Nasenscheidewand). In einem anderen Thread hab ich schon nach den langfristigen Erfolgsaussichten von OPs gefragt, mein HNO rät mir da auch schon seit Jahren zu. Aber der Dauererfolg scheint zweifelhaft zu sein...

Auch wenn eine Allergie vorliegt scheint die bisher gängige Therapie der Immuntherapie nur wenig Linderung zu bringen, mein HNO meint dass man damit in der Allergieskala höchstens einen Punkt nach unten korrigieren kann, also zB von 4 auf 3.

Berichte mal was dir die Docs am Donnerstag empfehlen....

Gruß

SrpitfEire8x9


Ja, aber es kann ja irgendwo nicht sein, dass ein 23 jähriger Sportler, Nichtraucher von heut auf morgen ne chronische NNH Entzündung bekommt? Also das kann ja irgendwo nicht sein ??? ...Im Internet steht "chronische NNH Entzündung Dauer: 2-3 Monate"...

S6pitf{ireE89


Also Wikipedia spuckt folgendes aus ->

Als chronische Sinusitis gilt eine mehr als 2–3 Monate (je nach Quelle) dauernde Sinusitis. Sie geht meist aus einer nicht ausgeheilten akuten oder subakuten Sinusitis hervor, meist sind Kieferhöhlen und Siebbeinzellen betroffen. Eine weitere Verlaufsform ist die rezidivierende akute Sinusitis. Symptome sind langanhaltender Geruchsverlust (Anosmie), chronischer, meist wässriger Schnupfen (Rhinorrhoe), Sekretfluss in den Rachen (Post nasal drip) und dauerhafter, dumpfer Druck über den Nebenhöhlen oder hinter den Augen.

Naja, ich hab ja stark dunkel gelben Schleim, keinen weißen flüssrigen?!

Eine Operation wird in 80 % der Fälle das Befinden bessern, in 10 % der Fälle kommt es zum Wiederauftreten der Erkrankung

Hat mein HNO mir auch schon "geraten", mich allerdings auch über die Risiken aufgeklärt und dass ich vorher ein CT (was ja heute geschehen ist) machen müsse.

SHp/it<fuire8x9


Soll man sich bei sowas auch im Bett schonen? Oder kann man dem Alltag nachgehen? (Natürlich ohne Sport etc)

d!efr0x07


Gelber Schleim heisst, soweit ich das weiß, dass sich bei dir eben Bakterien eingenistet haben. Daher wurde dir ja auch Antibiotika empfohlen. Wässriger Schleim geht eher in Richtung allergiebedingt. Wobei diese Regeln wohl auch nicht so 100-prozentig stimmen müssen...

Mach dich mal nicht verrückt wegen deines Alters oder deiner Sportlichkeit, Probleme mit Atemwegen haben ja gerade jüngere Menschen gehäuft. Denk nur mal an die vielen Allergiker oder ich persönlich kenne auch fitte Mittzwanziger die Asthmatiker sind. Klar denkt man da zuerst an rauchende alte Leute, die sich ihre Bronchien raushusten, aber wenn etwas in der Veranlagung nicht stimmt sind Atemwegserkrankungen, egal ob chronisch oder wiederholt wiederkommend, ja inzwischen eher die Regel. Vielleicht hat es mit den vielen Abgassen zu tun, vielleicht mit dem erhöhten Stress, HNO wissen auch kaum die Ursachen.

Wenn man dir sofort zu einer OP rät, muss es entweder sehr, sehr schlimm sein (und damit meine ich dass man bei dir Komplikationen befürchtet), oder die Ärzte brauchen mal wieder eine Routine-OP in ihrem Budget. So schnell würde ich sonst keine Notwendigkeit sehen, es gilt ja immerhin erstmal die echte Ursache abzuklären. Ob dies alleine eine schiefe Nasenwand ist, kann ich nicht beurteilen. Aber bisher hast du mit ihr ja auch lange ohne Probleme gelebt, also könnte zumindest theoretisch dein Körper auch diesmal die Krankheit selber erfolgreich bekämpfen?

Du musst dich nur soweit schonen wie es dir dein Allgemeinzustand aufzwingt. Ansonsten ist immer gut, der Entzündung nicht zuviel Aufmerksamkeit beizumessen und aktiv zu sein.

Whil\dkQaytexr


Hallo!

Frische feuchte Luft hilft, hast du die Schmerzen nur einseitig. Bei mir war es dann ein gutartiger Tumor in der Nasennebenhöhle. – muss aber nicht sein bei dir -

Du kannst ja auch selber die Nase spülen, die Utensilien gibt es in jeden Drogeriemarkt. Aber ganz normal machen bei Schmerzen sein lassen. Dann gibt es noch Nasenöl das musst du eh selber bezahlen.

MfG gute Besserung

SzpitfiRre8x9


Frische feuchte Luft hilft, hast du die Schmerzen nur einseitig. Bei mir war es dann ein gutartiger Tumor in der Nasennebenhöhle. – muss aber nicht sein bei dir –

Ne, ein CT wurde ja gemacht, darauf hätte man das gesehen, also denk ich ma :)z

Du kannst ja auch selber die Nase spülen, die Utensilien gibt es in jeden Drogeriemarkt

Hatte ich mir schon anfang des Jahres zugelegt, trotzdem Danke.

Also der Arzt hatte vor 3 Wochen noch einen Tubenkatarrh festgestellt. Daher auch der dämliche Unterdruck auf den Ohren. Aber im Internet steht überall dass der Nach ein paar Tagen wieder weggehen sollte. Was er bei mir natürlich nicht macht. Die ganze Zeit "zu hören, war im Kopf los ist" geht einem tierisch auf die Nerven, Konzentration = Null ":/

E&hemaligMer NutzHer (#3)25731x)


Wenn man das Mittelohr nicht belüftet bekommt, kann man zur Not auch Röhrchen einsetzten

S3pitfCirex89


Wenn man das Mittelohr nicht belüftet bekommt, kann man zur Not auch Röhrchen einsetzten

Soweit ich weiß geht das nur bei Kleinkindern, Erwachsene werden mit Nasentropfen abgespeist. Nasentropfen, ja, da bekomm ich zwar perfekt Luft aber an dem Unterdrück ändert das rein gar nichts?! ???

Ich komm mir halt solangsam für dumm verkauft vor von den Ärzten, ich hör immer nur Nasenspülung, Nasenspray, Rotlicht, Antibiotikum....All das mach ich, alles. Und der Druck wird seit 3 Wochen schlimmer. Fehlt nur noch dass man vom HNO belächelt wird....

E.hRemali]ger Nutczer _(#3257x31)


Soweit ich weiß geht das nur bei Kleinkindern, Erwachsene werden mit Nasentropfen abgespeist.

Wo hast du die Information denn her. Die stimmt ja mal gar nicht, nur man legt auch nicht direkt Röhrchen ....und du hast das Problem ja gerade mal seit 3 Wochen, man fängt immer erst mit Medikamenten an

Szpitf6ir^e8x9


und du hast das Problem ja gerade mal seit 3 Wochen

Und die 3 Wochen reichen mir auch gerade schon...Vor allem weil man mit Medikamenten zugepumpt wird. Krank bin ich seit 6 Wochen, dem ganzen ging ja eine Bronchitis voraus ;-)

Und wenn Tag für Tag keine Besserung trotz 3(!) Antiobiotika, 2 Packungen Gelomyrtol, Sinusitis Hevert, Nasenspray, Nasendusche und viel trinken auftritt verliert man halt irgendwann die Geduld...

Euhema/liger Nutxzer (#"32j573x1)


Dann solltest du diese wohl suchen gehen ....

SRpitfi're8x9


Wenn du sie siehst, sag mir Bescheid...Wie soll man da Geduld haben wenns einfach nicht besser wird? In meinen Augen liegt dann die Ursache woanders

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Hals, Nase und Ohren oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen · Augen · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH