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Schiefe Nasenscheidewand, Angst vor OP: Soll ich es machen?

T=raum6flocke hat die Diskussion gestartet


Seit ich denken kann hab ich immer Probleme mit meiner Nase. Ich muss egal, ob ich Schnupfen habe oder nicht mehr mals täglich schneuzen und sobald ich liege habe ich eine mal mehr oder weniger verstopfte Nase. Allergisch bin ich nicht, das wurde schon getestet.

Mein HNO Arzt stellte eine schiefe Nasenscheidewand fest und rät mir zu einer OP. Hab auch schon einen Termin für den 25. Juli bekommen. Jetzt hab ich aber Zweifel, ob das wirklich das Richtige ist. Ich wurde vor ein paar Monaten erst am Auge operiert das war der pure Horrot. Jetzt hab ich einfach Angst, dass es nicht wirklich notwendig ist und das ich es bereue. Hab Angst vor Schmerzen und den schrecklichen Tagen danach mit diesen Tamponaden in der Nase und dieses Absaugen. :-|

Hat jemand schon Erfahrungen gemacht?

Antworten
CQhefvbecxk


Hey,

Einem Freund von mir wurde das auch mal vor ein paar jahren gemacht und der erzählt nichts gutes darüber. Die Zeit der Heilung soll so furchbar schlimm sein mit den Teilen in der Nase und schneuzen darf man sich auch einige Wochen nicht. Es ist aber bei ihm nicht wirklich besser geworden denn das ganze jahr über muss er mehrmals täglich schneuzen und hat immer noch probleme damit, obwohl er deswegen schon 2 mal am Op tisch lag. Er sag er würde sich da dran nie mehr Operieren lassen weil alles umsonnst war. Schnupftabak z.b. wäre seit der Op für seine Nase der tod sagt er.

Will dich jetzt nicht verunsichern aber bei ihm hats nichts gebracht im gegenteil.

Wünsch dir trotzdem alles gute!! *:)

IAnr-K(og :Nitxo


ich hatte

Korrektur Nasenscheidenwand, Durchbruch Siebbeinzellen, Abscheifen Kiefer-Knochen...

ich hatte nämlich ständig Angina und irgendwann waren die Nebenhöhlen einfach dicht und dann ging gar nichts mehr...

4 Packungen Antibiotikum innerhalb von 2 Monaten...

bin dann zum Schädel-CT und dann eben OP

Mein HNO hat mich in ein Krankenhaus 100 km weit weg verwiesen anstatt in das Klinikum vor Ort,

weil er meinte,

das wäre diffizil...

da muß echt jemand ran, der das schon oft gemacht hat.

Wenn man hinterher blaue Flecke und Nasenbluten hat, wäre das nicht normal, was mich sehr erstaunt hat, weil ich kannte nur solche Leute...mit eben diesen beschwerden danach...

also ich wurde dann im Bundeswehrkrankenhaus von einem Professor operiert.

Bin eingeduselt (weil ich wollte nicht sehen, wie sie mit Hammer und Meißel in mein Gesicht schlagen) ,

habe den Tag verschlafen und bin am nächsten Tag abends mit meinen Mann zum Essen

Am Tag darauf gab es eine Klammerentfernung und dann noch einmal eine Nacht wegen Nachblutungen,

die ich aber nicht hatte.

Ich hatte keine blauen Flecken, keine Schwellungen, keine Blutungen

Als wäre nie was gewesen.

Blöd ist, dass man vier Wochen die Nase nicht putzen darf wegen der nachwachsenenden Schleimhaut, aber ich habe es nach ein paar Tagen trotzdem gemacht und alles ist gut gegangen.....

Schlagartig waren meine Angina unter den Gewesenen.

Ich hatte das so oft imJahr gehabt, mind 6 x und nun alle 6 Jahre 1 x

ich würde es machen lassen, aber stationär und bei einem Spezialisten, dne Dir Dein HNO nennt.

Meine Lebensqualität ist seitdem deutlich gestiegen und meine Mandeln durfte ich auch behalten,

die Angina sind nämlich allmähclih schon ständig auf die Mandeln gegangen und vor DER OP habe ich als Erwachsener echt Schiss.

ich hatte echt keine schmerzen, die erwaehnenswert waeren.

E(hemal?iger NNutozer (#32,57x31)


ich behaupte das es sehr individuell ist ob jemand Hämatome bekommt oder nicht.

Ich finde sowas ist jetzt nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal ...auch wenn es Ärzte geben mag die das behaupten. Demnach wären ja alle Operateure schlecht wo es hinterher Hämatome und oder Schwellungen gibt.

Kann ich nicht glauben. Der eine bekommt eben sowas und der andere nicht.

1gtoo3


Mir wurde vor vielen Jahren solch eine Option empfohlen. Nachdem mein Brüder jedoch nach einer solchen Op ein Jahr lang Schmerzen hatte und mir davon dringend abriet habe ich es gelassen. Mir macht jedoch die schiefe Nasenscheidewand wenig Probleme. Bei echten Problemen wäre das sicherlich anders!

IUn-KNogG Nitxo


Demnach wären ja alle Operateure schlecht wo es hinterher Hämatome und oder Schwellungen gibt.

Das war die Aussage.

Vor allem Blutungen müßten bei dieser OP nicht sein und wären ein Zeichen daüfr, dass was nicht optimal verlaufen ist.

Ich hatte tatsächlich weder das eine noch das andere,

was mich auch sehr erstaunt hatte.

kxat_tUil+eixn


ich kenne das mit dem permanenten Naselaufen...es ist ein vegetatives Problem und wird sich in der Regel auch nicht durchn eine OP beheben lassen.

Ich hatte die NNH-Erweiterung wegen Verengung, aber es ist nachwivor genauso, wie vor der OP.

Wenn jemand ständigNNH-Entzündungen hat und viel AB schlucken muss, halte ich es allerdings wiederum für sinnvoll.

Das mit den Tamponaden ist grässlich.

S"unfloKwer_7x3


Ich schleiche mich mal in diesen Faden, wenn es okay ist. Genau DIE Frage beschäftigt mich nämlich auch. Meine Nasenscheidewand ist extrem schief, schon vor 10 Jahren wurde mir aufgr. ständiger Mandelentzündungen vom HNO eine OP empfohlen, mal eben so im Vorbeigehen. Hab's dann völlig ignoriert – und mich auf einem Schädel-MRT (welches aus einem anderen Grund stattfand) sehr über das Ausmaß dieser Schiefe amüsiert.

Allerdings merke ich zunehmend, dass ich durch "engere" Nasenloch praktisch kaum atme. Wenn ich ausatme, kommt aus dem Nasenloch einfach nix. Meine HÄ meinte, dass sollte langfristig mal gemacht werden...

Aber:

Es ist keine OP, die notfallmäßig erforderlich ist. Mit dem verstopften Gefühl und ein paar Mal täglich Nase putzen kann man leben. Wenn Dir nicht wohl ist bei dem Gedanken: Dann verschiebe die OP (wobei da ja auch nicht alles Jahreszeiten geeignet sein sollen, soweit ich gehört habe). Hole eine 2. Meinung ein.

Es eilt nicht und ist nicht lebensbedrohlich, also solltest Du Dir Zeit nehmen für eine vernünftige Entscheidung.

T)raum/f8locxke


Ja ich hab echt sehr große Angst und auch ehrlich gesagt grad andere Sachen im Kopf. Hab eine Trennung hinter mir und bin unglücklich verliebt. :/ Außerdem hab ich grad nen neuen Job angefangen. Ich sollte es vielleicht echt noch aufschieben. :)

Vielen Dank für eure Tipps!

Nkandyitesxs


Steht der OP-Termin nur aufgrund der Diagnose EINES HNO-Arztes? Wenn ja, dann würde ich vor so einem doch größeren Schritt unbedingt zuvor noch mehrere Meinungen einholen.

Ansonsten würde ich den OP-Termin auf die für dich angenehmste Zeit legen, weil der Körper in schwierigen und stressigen Zeiten auch schlechter heilt. Da besteht natürlich immer die Gefahr, dass man irgendwas (er)findet um es weiter aufzuschieben, andererseits sehe ich nicht, wieso man sich nicht etwas Zeit geben sollte – so wie ich das herauslese ist nicht unbedingt Gefahr im Verzug, wenn du die OP nicht sofort machen lässt und du scheinst ja bis ins Erwachsenenalter mit deiner Nase gekommen zu sein (auch wenn es vielleicht nicht angenehm war), da hast du jetzt auch noch ein bisschen mehr Zeit. Ich denke mal, wenn der Leidensdruck zu groß wird, dann wirst du das mit der OP durchziehen – du solltest dich aber vorher nochmal genau informieren, mit mehreren Ärzten sprechen, ev. auch mit dem Operateur, damit du die beteiligten Personen alle kennst und wirklich weißt was Sache ist, nicht deine Entscheidung aufgrund eines unbestimmten Angstgefühls oder so triffst.

Alles Gute! @:)

Tkraumoflock0e


Danke, dass ist sehr lieb! Ich habe heute den Termin abgesagt. Ich will da wirklich nichts überstürzen. Vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit sich mit irgendwelchen Homöopathischen Sprays etwas zu machen.

Mein Arzt hat mir das so erklärt, dass es mit der schiefen Nasenscheidewand und der dadurch anschwellenden Nasenmuscheln zutun hat. Durch normale Nasensprays schwellen die Nasenmuscheln ab. Vielleicht gibt es ja auch etwas, wo die Nasenschleimhaut nicht kaputt macht und man nicht abhängig wird davon.

Kennt sich da jemand aus damit?

I!n-K"og Nitxo


....also wenn ich die zwei Nächte Krankenhaus gegen jahrelang Beschwerden aufwiege...... ":/

das ganze war echt nicht schlimm.

TkrauCmfl.oc0ke


Also wenn es ja nur die 2 Tage Krankenhaus wären! Ich hab da Horrorgeschichten gehört. 4 Wochen nicht die Naseschneuzen und täglich absaugen lassen beim HNO Arzt. Und furtbare Schmerzen. :/

S|chwam"mkopxf


Ich habe auch eine schiefe Nasenscheidenwand und daher chronischen Schnupfen. Ich glaube es wollte auch mal eine Arzt die Scheidenwand operieren, andere haben aber abgeraten, daher habe ich es nicht gemacht. Ich glaube nicht, dass es was bringen würde. Es werden einem ja heute ziemlich viele unnütze OPs angedreht.

r!3vggae-Zgxirl


OPs bringen immer Risikos mit sich, aber ich bin mir sicher, dass die Vorteile überwiegen werden.

Man hört immer von ziemlichen Horrorgeschichten, aber das liegt daran, dass die Leute bei denen es gut geht, sich über die schnelle Heilung freuen und nicht mehr drüber sprechen.

Am besten sprichst du nochmal eingehend mit deinem HNO darüber oder holst dir eine zweite Meinung ein. Vielleicht kannst du auch mal ins Krankenhaus gehen und dich dort von dem jeweiligen Chirurgen beraten lassen.

Von OP Terminen im Sommer kann ich nur abraten. Es ist eklig warm und falls man anschwillt braucht es fürs Abschwellen länger. Leg dir den Termin am besten in den Winter, Januar oder Februar sind perfekt, man ist meistens nicht so viel unter Leuten und wenn man durch die Stadt geht kann man sich in seinen Schal hüllen und keine guckt einen komisch an!

Viel Erfolg @:)

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