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Ich bin einfach nur noch genervt von der ständigen Sinusitis

Juoesyx72


@ defr007

Die Schulmedizin hatte ich schon "durch" und als der HNO-Arzt nach 3 verschiedenen Antibiotia (hat gar nix gebracht) und der Kiefernhölenfensterung meinte, mein immernoch vorhandener Kopfdruck käme vom Zähneknirschen (Zahnarzt sagte nein, Ehemann sagte nein) oder vom falschen Kauen, habe ich es bei diesem Arzt aufgegeben.

Bei einem CT wurde "zufällig" festgestellt, dass bei mir die Stirnhölen (Siebbeinzellen, Keilbeinhöle) dicht war. (Nicht, dass ich über massiven Kopfdruck im Stinbereich geklagt hätte..)

Der nächste HNO-Arzt hat mir dann wieder Antibiotikum verschrieben (das hat wenigstens meine noch zugesetzten Bronchien wieder frei gemacht ;-) ), NNH-technisch keine Besserung und über Monate Nasonex hatte auch keinen Erfolg.

Sein Vorschlag war dann eine OP (Fensterung) in einer Spezialklinik. Doch da dort dicht am Sehnerv und irgendwelchen Arterien operiert werden müsste, hab ich mir nur gedacht, dass ich es dann doch vorher lieber mal beim Heilpraktiker versuche, schaden kann es ja nicht. :-)

In die Kiefernhölenfensterung hatte ich große Hoffnungen gesetzt und beim Heilpraktiker war ich äußerst skeptisch. Aber der hat mich innerhalb einiger Wochen wieder so hinbekommen, dass ich nicht jeden Tag das Gefühl hatte gegen die Wand rennen zu wollen. Die Nase war frei und ich komme seitdem ganz gut ohne Antiallergikum aus.

Der große Nachteil an der Geschichte, das Ganze braucht Zeit und Kontinuität. Am Anfang habe ich ein Arsenal an Präparaten zu Hause gehabt: ein Teechen hier, x Tröpfchen hiervon und y Tröpfchen davon, das eine vor dem Essen, das andere nach dem Essen und das nächste dazu... :-o

Aber da ich im Herbst/Winter immer äußerst extreme Beschwerden hatte und ich jobmäßig da nicht so eingespannt bin, war das ganz gut machbar. Im Sommer wäre so eine "Behandlung" bei mir eher schwierig.

Allerdings ist es bei Heilpraktikern wie bei anderen Berufssparten genau so, dass es da Unterschiede gibt. "Mein Heilpraktiker" hatte die Gemeinschaftspraxis verlassen, so dass ich bei dem anderen gelandet bin, der mir zwar menschlich sympatischer war ;-) aber der hat meine Beschwerden nicht in den Griff bekommen...

Gruß, *:)

dseIfrx007


@ Justina:

Habe das ganze nun auch schon 6 Jahre, bisher noch ohne OP. Erschreckt ist man schon wenn man im Prinzip alles durch hat (Cortionsprays, Antibiotika, Homöopathie, Nasenspülung, etc. pp.) und man von seinem HNO trotzdem gesagt bekommt, dass sich an der Entzündung überhaupt nichts geändert hat. Natürlich schwankt der Allgemeinzustand, je nach Belastung, Streß, etc.. Habe neben einer Entzündung der Kiefernhöhle eine sehr enge Nase mit engen Belüstungskanälen, und nun werde ich im Herbst eben doch die NNH-OP machen lassen. So dramatisch scheint der Eingriff nicht zu sein und ein Versuch ist es wert. Wenn ich schon mehr Luft bekommen würde, wäre viel gewonnen. Aber es ist in der Tat eben auch ein psychische Problem: Da ist also ständig eine chronische Entzündung drin und drückt auf die Nase, den Kopf, der Schleim läuft permanent den Rachen runter. Und doch, wenn alles anders soweit stimmt, bemerkt man es nur am Rande und kann damit leben. Aber wehe, es zuckt etwas stärker, man denkt verstärkt daran, dann bricht es akut aus und ist nur wieder schwer einzufangen. Ich würde nicht so weit gehen und sagen, die Psyche kann so eine Entzündung auslösen, aber doch glaube ich dass der Verlauf der Entzündung und die Schwere ganz stark davon abhängt. "Wenn man von etwas die Nase voll hat", dann sucht es sich eben den Schwachpunkt heraus. Beobachte dich doch nur mal selber etwas, wie sehr du die in die Entzündung hineinsteigerst und ausgerechnet dann im Akutfall an alles denkst, was dich eh nervt.

Natürlich hat nicht jeder eine NNH-Entzündung, aber die ganzen Allergien und Entzündungen, die sonst überall kursieren, scheinen schon einen gewissen Zusammenhang zu haben. Wir Jüngeren haben ja eher Allergien und Atemwegsinfekte, weil wir vermutlich respektloser miteinander umgehen als noch unsere Eltern und so unser Immunsystem durcheinander bringen mit einer gestörten Psyche (unsicherer oder extrem fordernder Job (Arbeitsverdichtung), vermehrtes Empfinden nach extrem übersteigerter Lebensfreude, usw. usf.); die Älteren leiden ja eher an Herz/Kreislauf/Schlaganfall (vermutlich weil sie ein Leben lang durchgängig und hart gearbeitet haben und nun eben aufgebraucht sind – und natürlich wegen dem Alter).

@ Joesy:

Ja, die üblichen Dinge die man eben von Ärzten zu hören bekommt. Manchmal weiß man eben schon davor dass man eigentlich gar nicht hin braucht, denn das kann man sich auch leicht aus dem Internet "erlesen". Die Gebissschiene ist wohl IN derzeit, und so ein gefundenes Fressen für jeden Zahndoc. Da wäre eine vernünftige Psychtherapie oder ganz einfach ein Umfeld, dass einem zuhört bei Problemen und Sorgen, wohl deutlich sinnvoller, denn es gilt ja die Ursache zu beheben. Manchmal glaube ich, der Körper schreit mit einer Entzündung oder Krankheit einfach nur heraus: Wenn ich mir sonst nicht zuhört, dann eben wenn ich krank bin (vielleicht). ;-)

@ Schlitzauge:

Super, vielen Dank für die Tipps.

Eihemarliger JN%utzer (Y#511V57t5)


Schlitzauge:Ich nehme bei akuten Infekten Sinusitis Hevert, Kalium Bichronicum und Odonton. Außerdem Phyto. (also was pflanzliches) aber mit mäßigem Erfolg, meistens muss doch das Antibiotika her. Ich denke wenn das Immunsystem durch den extremen Entzündungsherd so geschwächt ist, helfen Hömopathische Mittel bei mir bedingt. Andererseits merke ich wenn es meinem Immunsystem gut geht, dann hilft die Hömopathir wunderbar. :)^

Eahemaligyer 9Nutzker .(#5161575)


Defr007

Das Problem mit dem Bedürfnis nach übersteigerter Lebensfreude ist dann umso größer wenn man gesundheitlich am Tiefpunkt ist. Ich fühle mich dann immer bestraft und unrecht behandelt, obwohl das eigentlich Blödsinn ist. Im Moment sehe ich alles schwarz wenn ich aus dem Fenster schaue, echt schlimm! Fange bald eine neue Arbeit an und der OP Termin steht schon!! IOch kann doch nicht schon wieder ständig ausfallen ??? ??? Ohje!!

Habe mal eine Frage an alle Frauen mit chronischer Sinusitis im gebährfähigen Alter: Habt ihr Kinder bekommen? Wenn ja sind diese gesund durch die ständige Medikamenteneinnahme? Hat sich die Sinusitis während der Schwangerschaft verändert ??? Habe nämlich echt Angst dass ich nie Kinder bekommen werde, da ich ständig krank bin {:( :°(

dyefir007


Oh ja, Justina, das kenne ich zu gut. Mir graust es inzwischen sogar schon vor Ferien, insbesondere vor längeren Flugreisen. Da möchte man dem Körper beste Gesundheit und volle Lebensfreude "verordnen", und als Dank dafür bekommt man erst recht Nasenschmerzen. Den Zusammenhang habe ich bis heute nicht verstanden, denn nur von der Psyche her (insbesondere bei positiven Anreizen) können vereiterte Schleimhäute ja auch nicht kommen. Aber man "hört" dann wohl noch deutlich in sich rein und stellt fest: Hoppla, die Nasenatmung ist nicht gut, der Druckschmerz ist da, schon wieder nichts mit purer Lebensfreude. Eben alles nur Kompromisse solange die Schleimhäute nicht abschwellen.

S=ch[litzafugte6x7


Odonton ist nun auch nicht gerade ein Mittel, was bei Sinusits hilft ist aber gut, um das Immunsystem zu stärken. Ändert aber absolut nix an irgendwelchen Eiter/Schleimmassen, wenn es einen eiskalt erwischt hat.

Sinusitis Hevert habe ich auch mal probiert – war ein Schuß in den Ofen. Das heißt nicht, dass das Zeugs nicht bei jemandem helfen könnte. Für mich sind es aber die völlig falschen "Zutaten".

Das ist das, was man halt u. U. ausprobieren muß.

JRo&eszy72


@ defr007

Dass du nach Flugreisen vermehrt Probleme hast mit den NNH ist gar nicht so abwägig. Ich z.B. vertrage Klimaanlagen meißtens nicht und fange mir dann häufig was ein. In Flugzeugen kann man dem ja auch nicht entgehen und hockt noch mit diversen anderen Menschen (und Viren) auf engstem Raum...

Gruß, *:)

EehemalwigVer NutzerB (#5115795)


Ja das ist das schwere bei Sinusitis, nicht jedem hilft das selbe Mittel, bzw. der selbe Weg. Tja, so muss jeder für sich rausfinden was einem selber hilft.

Ich bin etwas sauer auf meinen HNO Arzt der mich operiert. Er wollte mir heute Antibiotika geben nur weil meine Kieferhöhlen verschattet sind. Das ist doch echt der Hammer :-o Zumal ich nicht mal krank bin im Moment und das letzte Antibiotika gerade mal vor drei Wochen genommen habe. Ich habe es abgelehnt. Nun habe ich bis zur Op in einigen Wochen Nasonex. Mal sehen, früher hat es auch nicht wirklich geholfen. Aber ich finde es echt eine Frechheit wie man Patienten mit einen ohnehin geschwächten Immunsystem ständig Antibiotika verabreichen will. morgen hole ich mir noch eine dritte HNO Meinung zu meinen derzeitigen CT und DVT Bildern ein. DER erste HNO meinte dass nur die rechte Kieferhöhle gefenstert werden soll, der zweite meinte die re.Kieferhöhle fenstern, krankes Gewebe heraus holen und die re. Stirnhöhle fenstern. Mal sehen was der morgige sagt.

Habe noch eine allgemeine Frage: Wie kommen eure Chefs bzw. Arbeitscollegen mit den ständigen Fehltagen klar und dann wäre noch meine Frage bezüglich der Schwangerschaft offen ???

EMhemaliger6 Nutzer F(#5j1157x5)


Ich wünsche euch allen noch eine schnupfenfreie Nase und einen schönen Abend. Scheint wirklich mehr Menschen auf der Welt zu geben die diese Krankheit haben. Ich bin nicht allein. :)z Schön zu wissen.

d%efry0x07


Oh nein nein, ist inzwischen so etwas wie eine Volkskrankheit, wohl vorallem wegen den vielen Allergikern. Nur wirkt es sich nicht bei jedem gleich aus..

Also zu deiner Frage wegen den Kollegen.. Das Problem heutzutage ist doch dass fast alle Unternehmen bis auf die Oberkante Personal abgebaut haben und fast schon jeder kleine Ausfall zum Problem wird. Da muss man schon nüchtern bleiben und sagen: Das darf ich aber nicht mit meiner Gesundheit bezahlen. Dennoch halte ich die Fehltage auf einem Minimum, denn ich weiß ja im Prinzip dass trotz allem Leid nichts wirklich gefährliches dahinter steckt und bleibe nur mal eine Woche zuhause, wenn ich einen schlimmen Infekt mit Fieber etc. habe.

Steigert euch auch nicht zu sehr rein, gerade indem man ständig im Internet danach sucht. Hier gilt eben: meist werden nur die negativen Erfahrungen veröffentlicht und man redet sich schnell noch irgendwelche "unheilbaren" Krankheiten ein. In der Realität sind die Leute dann meist immer "kerngesund" und reden nicht gerne über Beschwerden da sonst der Verdacht aufkommen könnte, man sei nicht leistungsfähig genug. Ich glaube viele Ärzte sind inzwischen auch genervt davon dass sich so mancher seine Diagnose aus dem Internet erliest. Wobei ich leider auch zugeben möchte dass unser Gesundheitssystem leider falsch tickt und erst zu spät einsetzt: zu Beginn von Beschwerden wird man ruckzuck aus der Praxis geworfen und vielleicht noch mit dem falschen Medikament abgespeist. Wenn es dann chronisch geworden ist, kommt die ganze Apparatur samt OP zum Einsatz. Wer weiß bei wievielen das nicht nötig gewesen wäre hätte man sich davor mehr Zeit für eine gescheide Anamese gegönnt. Wir leben nun mal in neoliberalen Zeiten, wo nur die Effizient und der Profit zählen, wenn auch häufig viel zu kurz gedacht.

Euch allen gute Besserung nun, ich berichte mal in ein paar Wochen wieder ob die empfohlenen homöopathischen Mittel helfen.

dsefr0x07


@ Joesy:

das mit den Klimaanlagen stimmt. Da trocknen die Schleimhäute so richtig aus. Auch ein Aspekt ist wohl folgender: zumeist verreisen wir ja in Länder, die deutlich wärmer und sonniger sind als bei uns in D. Auch ein trockenes, heisses Klima setzt zumindest meinen Schleimhäuten deutlich mehr zu. Wobei die Trockenheit nicht mal im Vordergrund steht, wenn es bei uns schwülwam ist mögen meine Schleimhäute das gar nicht.

Gruß.

W2ilXdkOatexr


Hallo Justina K!

Kann dich gut verstehen, habe nach 4 Nasennebenhöhlen OP s ( 2 x gutartiger Tumor ) chronische Nasennebenhöhlenentzündung und eine Trigeminusneuralgie im mittleren Kopfast.

Das fängt mit den Augen aufmachen an und hört mit dem Einschlafen auf.

So ein bestimmter Grundschmerz ist immer da, fast alles beeinflusst die Schmerzen, Licht,Düfte, Geräusche, Wärme.......... manche sollen da auch stärkste Schnmerzen für kurze Zeit haben.

Wechsle zum 22.8. meinen Neurologen und werde mich zu Spezialisten nach Hannover oder Leipzig überweisen lassen.

Das ist sogar beim Fernsehen da wenn das Bild schnell wechselt. %:|

Die Stimmung ändert sich manchmal innerhalb von Sekunden. %:|

Da müssen Fachleute rann!

MfG gute Besserung

Exheymalig1er Nu'tzer (#u5115x75)


Hallo Wildkater das hört sich echt fies an :°_ vor allem ist so eine Neuralgie des Trigeminus was ganz schmerzhaftes. Ich hoffe dass der Spezialist dir weiterhilft und wünsche dir alles Gute. Halt uns auf den Laufenden.

Gruß

E,hemWaligejr Nugtzer (#5^11Z575)


Ich werde nun nächste Woche schon operiert. Habe mich für einen sehr alten HNO Arzt entschieden. Er will mir nun am Donnerstag die rechte Kieferhöhle fenstern und die krankhafte und polypöse Schleimhaut entfernen. Der Andere (also der junge HNO Arzt) wollte alle Nebenhöhlen prophylaktisch fenstern und ich dachte nur bloß nicht. Die anderen erfüllen ihren Zweck also wozu das fenstern.

Außerdem war ich noch bei einem naturheilkundlichen Zahnarzt der mittels eines komischen Tests (hat mit einem Metallstab meine Zähne berührt) ein evtl. Störfeld rechts gefunden hat. Er vermutet einen Zahn der evtl. nicht mehr ganz so toll ist. Er hat ebenfalls auf dem Röntgenbild eine Tasche entdeckt, die evtl. mit Eiter gefüllt ist. Rechte Kieferhöhle. Vielleicht ist das der Grund für meine ständigen Kieferhöhlenentzündungen. Will ihn mir aber nicht ziehen lassen. Neue Zähne sind teuer. Zudem weiß ich nicht sicher ob die Sinusitis nach dem Zahn ziehen wirklich weg ist. Oh man ??? ":/

Tja und dann werde ich ja am Donnerstag wieder operiert. Mag nicht :°( Bisher war es nicht wirklich erfolgreich.

Habe noch eine allgemeine Frage: "Habt ihr das Gefühl, dass sich eure Sinusitis nachdem ihr euch mit der Krankheit beschäftigt und vieles ausprobiert habt, gebessert hat"?

Wer kann mir Tipps zur Nasenpflege nach der OP geben?

WPild/kater


Das Kreiskrankenhaus wollte Nasenspülungen mit Wasser und etwas Salz gibt es in jeden Drogeriemarkt, sie hatten ach Nasensalbe das war aber eine extra Anfertigung.

Die Uni Klinik hatte nur Nasenöl, das gibt es rezeptfrei in der Apotheke, auch größere preiswertere Fälschen.

Luftfeuchtigkeit ist auch gut, ruhig mal bei schlechteren Wetter raus gehen, oder einen Luftbefeuchter hinstellen.


MfG gute Besserung

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