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Röcheln und Knistern beim Atmen im Liegen

Aqce(sto hat die Diskussion gestartet


Hallo,

also, ich versuch's kurz zu machen: Ich bin seit 2 Jahren "Angstpatient", aber die Angsterkrankung hat sich schon sehr, sehr stark gemildert. Ich kenne alle möglichen, körperlichen Symptome, die kommen und gehen. Aber was ich jetzt habe irritiert mich. Um es vorweg zu nehmen: Beim Hausarzt war ich schon, der hat mich intensiv abgehorcht und gesagt: "Also die Atmung ist frei, vielleicht sitzen die Bronchien nur etwas zu!". In 2 Wochen habe ich auch einen Termin beim Lungenarzt. Dort war ich vor vielen Monaten schon mal, hatte zum dem Zeitpunkt nicht mehr geraucht (nach ca. 17 Jahren 7 Monate ohne, jetzt rauche ich wieder stark), meine Lunge hatte 116% laut Messung, nur meine Bronchien würden irgendwie auf irgendwas reagieren. Ich bekam "Ventolair Spray", hab's aber nur kurz genommen. Nun denn, fakt ist im Moment: Immer wenn ich zur Ruhe komme und mich zum Schlafen lege, fängt es in der Atmung an zu "knistern", manchmal pfeifft beim Ausatmen auch "Luft nach" – klingt vermutlich wie ein Asthma-Kranker. Das knistern ist wie eine Art Platzen kleiner Schaumbläschen. Schmerzen habe ich nicht, nur manchmal das Gefühl einen gewissen Druck auf der Brust z spüren.

Wenn ich mich dann auf den Rücken lege: Ist es weg. Auch tagsüber: Nichts. Immer nur in der Seitenlage vor dem Einschlafen. Problem ist: Ich kann auf dem Rücken nicht schlafen und dieses Knistern macht mich einfach geräuschtechnisch "kirre", es nervt einfach akkustisch. Nun denn, ich als Angstmensch neige dazu, mich gleich wieder in irgendwelche Krankheiten zu steigern, daher ist dieses Posting auch eher mit Vorsicht geschrieben ("Oha, hatte mein Papa auch mal, der ist dann gestorben!"). Komisch ist: Manchmal ist das Knistern KOMPLETT weg, dann kommt es einen Tag (Nacht) später wieder. Ich nehme seit 4 Wochen 1 mal am Tag "ACC 200" (2 Stück) und mein "Ventolair" wieder, aber bringen tuts nix. Auch seltsam ist: Wenn ich mich manches mal tief vorbeuge oder strecke, dann fühlt es sich an als würden die Bronchien "entkrampfen", es druckst so komisch, dann ist für 1 – 2 Sekunden irgendwie alles "total frei".

Sind das mögliche Anzeichen für Asthma, steigere ich mich da in was rein oder eine "normale" Bronchitis die sich seit 3 Wochen hält? Husten habe ich keinen, schmerzen beim Atmen auch nicht, auch keinerlei blutigen Auswurf.

Freue mich auf Eure Reaktionen...

Antworten
Muaira


Ich glaube nicht, dass dies Asthma ist. Ich vermute eher, dass die Atemmuskulatur und die Muskulatur im Mund-Rachenraum durch Deine Ängste verspannt sind. Da kann es schnell zur Verengung des Spaltes zwischen den Stimmbändern und damit zu den Geräuschen kommen. Durch eine Lageveränderung entspannt sich das ganze dann wieder. Hast Du schon einmal Atemübungen gemacht? Damit können sogar schwer Asthmakranke in einem Anfall sich Erleichterung verschaffen. Bei psysisch bedingten Muskelverspannungen hilft es auch sehr gut.

Es gibt auch noch die Möglichkeit, dass sich Schleim aus den Nasennebenhöhlen im Rachenraum sammelt. Das gibt es recht häufig, Ursache unbekannt, lästig, aber ungefährlich. Man vermutet, auch psychosomatisch.

Ich drücke Dir die Daumen für den Lungenarzt.

d1umms=chmarrxer74


raucher sind anfälliger für bronchitis als NR. vielleicht zieht sich eine bronchitis dann auch länger hin ??? als starker raucher ist deine angst wohl auch eher keine angststörung, sondern wohlbegründet, aber das wirst du eh wissen

A c9estxo


Hallo Maira,

danke für Deine doch eher beruhigende Antwort. Mein Hausarzt ist nett aber in soweit ein Problem, dass bei ihm ALLES an der Angst liegt. Ich könnte mir morgen den Arm brechen, Doc: "Du, alles die Psyche, das geht wieder weg!" :-)

Ich kenne das mit den Bronchien ja und dieser teilweise "angestrengten" Atmung, aber das es so ekelig knister, röchelt und "Luft nachpfeift": Ist halt recht neu und einfach ekelig, vor allem weil ich beim Schlaf Ruhe brauche... und wenn es dann nur knistert und poltert und pfeift und kracht: Macht das echt nervös auf Dauer... nicht aus Angst, eher aufgrund der penetranten Geräuschkulisse...

MJai2rxa


Hallo,

ja, die Gefahr besteht bei Angstkranken, aber Du hast ja den Termin beim Lungenarzt. Eventuell wäre das auch noch ein Fall für den HNO-Arzt. Meist stellt sich vieles als harmlos heraus, auch wenn die Symptome nerven. Ich habe das Problem mit dem Schleim. Man kann sogar auf dem MRT sehen, dass der ganze untere Rachenbereich damit voll ist. Da aber sonst alle Werte in Ornung sind und ich das schon ewig habe, muss ich wohl auch noch den Rest meines (hoffentlich langen) Lebens damit klarkommen.

PPlium$bbob


Genau DAS habe ich auch und dieses Symptom raubt mir auch oft stundenlang den Schlaf. Bei jedem Einatmen: knack...im Hals..oder so als würden zig Schaumblasen aufplatzen. Lagewechsel hilft nur ein paar Minuten, dann fängt es auf der Seite auch an, oder auch auf dem Rücken. Bei mir ist keine Lage, wo das nicht ist. In der Senkrechten habe ich das gar nicht, auch nur im Liegen. Ich habe das seit JAHREN, mal mehr mal weniger. Leichte Abhilfe bekomme ich, wenn ich den Schleim, denn es scheint angestauter Schleim zu sein, vom Hals hochwürge und in ein Tuch spucke. Es scheint, wie schon gesagt wurde, Schleim aus den Nebenhöhlen zu sein, der sich im Rachen unten sammelt. ABER ich frage mich: wieso rutscht der Schleim nicht ganz runter? Trinken hilft gegen das Geräuschsymptom nicht. Man muß den Schleim rauswürgen. Man merkt dann mit der Zeit auch, dass es freier im Hals wird, als wäre da mehr Platz. Aber das kommt immer wieder. Mich macht das auch ganz kirre, vor allem, weil ich damit nicht einschlafen kann.

M5a[ira


wieso rutscht der Schleim nicht ganz runter?

Vielleicht, weil es im Liegen eine Engstelle gibt. Da das ganze nicht schwerwiegende gesundheiliche Probleme bringt, gehen die Ärzte dem auch nicht so richtig nach. Das ist aber jetzt nur eine Vermutung von mir.

Pulu0mbbnoxb


Es gibt auch noch die Möglichkeit, dass sich Schleim aus den Nasennebenhöhlen im Rachenraum sammelt. Das gibt es recht häufig, Ursache unbekannt, lästig, aber ungefährlich. Man vermutet, auch psychosomatisch.

Das hört sich ja interessant an, dass das psychisch sein kann. Aber was genau ist daran psychisch: Die Schleimbildung oder der Stau im Rachen?

P=lum=bboxb


Vielleicht, weil es im Liegen eine Engstelle gibt. Da das ganze nicht schwerwiegende gesundheiliche Probleme bringt, gehen die Ärzte dem auch nicht so richtig nach. Das ist aber jetzt nur eine Vermutung von mir.

Das mit der Engstelle könnte bei mir hinkommen. Das Knistern und Knacken ist bei mir ehr rechtsseitig und da sieht man schon, wenn man in den Hals reinguckt, dass es rechts dicker ist. Die Mandel ist seit Jahren mindestens 3 mal so groß wie die andere und wenn man tiefer in den Hals guckt, sieht man, dass da noch so eine Zusatzmandel unten kommt, die links nicht ist. Aber die Ärzte interessierte das nicht. Der HNO sagte gar nichts zu der großen Mandel und eine andere Ärztin, die ich gezielt drauf hinwies, meinte, dass die aber nicht rot und nicht entzündet sei und auch kein Eiter drauf und nichts und somit egal sei.

Das stimmt. Rein farblich sieht es gut aus in meinem Hals, aber die Masse, es ist da rechtsseitig zu dick. Und das wird wohl nach unten hin so weitergehen und da staut dann das Gesupp und knistert beim Atmen vor sich hin. So meine Theorie.

m[ilan~a1e331


Beim Googlen gefunden. Einfach zu gut, muß zitiert werden, obwohl schon lange her:

danke für Deine doch eher beruhigende Antwort. Mein Hausarzt ist nett aber in soweit ein Problem, dass bei ihm ALLES an der Angst liegt. Ich könnte mir morgen den Arm brechen, Doc: "Du, alles die Psyche, das geht wieder weg!" :-)

;-D ;-D ;-D

P-aulFinwa70


Guten Morgen,

ich bin neu hier im Forum und Eure Beiträge zum Thema "Röcheln und Knistern beim Atmen im Liegen" sind auch schon etwas älter. Aber da ich seit ca. 2 Wochen genau unter dem gleichen Problem leide, hoffe ich auf Eure Hilfe bzw. Meinungen.

Ich weiß nicht mehr genau, wann es anfing,vielleicht vor 10-14 Tagen, aber eines Abends, nachdem ich ins Bett gegangen bin, hatte ich beim Ein- oder auch Ausatmen so ein leises Knacken im Hals, als ob ein Bläschen zerplatzt. Es ist irgendwie schwierig zu beschreiben. Ich habe dann zuerst immer versucht, durch Räuspern und Abhusten diese Art "Frosch im Hals" loszuwerden, aber das funktionierte nicht. Da war ganichts zum Abhusten. Auch durch Lagewechsel, also wenn ich mich auf die andere Seite oder auf den Rücken gedreht habe, ist dieses Knacken nicht weggegangen. Und ich habe das, so wie ihr, nur im Liegen. Sobald ich aufstehe und in die Senkrechte komme, ist es weg. Dann habe ich zwar etwas Schleim im Hals, aber den kann ich dann ganz einfach abhusten.

Ich bin inzwischen total verzweifelt, weil ich durch dieses Geräusch garnicht einschlafen kann, ich liege oft stundenlang wach, das macht mich wahnsinnig. Ich war auch noch nicht beim Arzt, weil ich irgendwie nicht weiß, was ich dem überhaupt erzählen soll, es ist so schwierig zu beschreiben. Und ich fühle mich ja auch eigentlich nicht krank. Ich weiß auch garnicht, zu welchem Arzt ich gehen soll. Zum HNO oder zu einem Lungenspezialisten?

Da Ihr dieses Problem ja schon länger habt, hoffe ich inständig auf Eure Hilfe. Zu welchem Arzt seid Ihr denn gegangen und konnte Euch evt. schon jemand helfen? Hat ein Arzt Euch schon eine Diagnose stellen können oder das Problem sogar schon beseitigen können?

Ich bin für jeden kleinen Ratschlag und Tip dankbar!

Liebe Grüße Paulina

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