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Beatmungsschlauch – Stimme beeinträchtigt?

c(a%prhime hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,

ich werde demnächst an der Nasenscheidewand operiert und bekomme während der OP einen Beatmungsschlauch in die Luftröhre.

Jetzt frag ich mich, ob das Stimme nachhaltig beeinträchtigt? Ich singe nämlich hobbymäßig in einem Chor. Wäre also echt schade.

LG

Antworten
Csaro{spoxrt19


da musst du keine angst haben. Man wird bei jeder Op mit Vollnarkose intubiert. Ich hatte schon 8 OPs und wurde jedes mal intubiert. Es kann sein, dass du danach etwas heiser bist, öfter husten oder dich räuspern musst. Das hält aber max. einige Tage bis 1 Woche an und danach ist alles wieder wie vorher. Variiert aber von Op zu Op bzw. Anästhesist.

PS: singen kann ich immer noch recht gut ;-)

WFate rlix2


Nachhaltig denk ich mal nicht, weil die Menschen ja ihre Stimme auch für andere Sachen brauchen und die da sicher einigermaßen schonend damit umgehen. Aber die Stimmbänder reizen wird es schon, also kann sein, dass du ein paar Tage heiser bist und dann besser nicht viel singen solltest, bis sich alles erholt hat.

RHömJö


Ich hatte nach einem Noteingriff 6 Wochen keine Stimme mehr. Sie kam aber wieder, und ich singe heute auch. Immer noch. :)z ;-)

Ejhexmalig`er NOutzCer> (~#325x731)


Man wird bei jeder Op mit Vollnarkose intubiert

Das stimmt so nicht, bei vielen OPs wird auch mit Larynxmaske gearbeitet.

Es kann immer passieren das durch den Tubus was passiert, darüber wirst du aber aufgeklärt.

Aber in den allermeisten Fällen passiert nichts, die Stimme wird aber die erste Zeit etwas komisch sein

S,un%fl8ow6er_x73


Es gibt – wie von Mellimaus schon geschrieben – versch. Beatmungsmöglichkeiten bei einer Vollnarkose.

Und – wie auch schon geschrieben:

Es gibt theoretisch ein Risiko, dass durch eine Intubation die Stimmbänder duaerhaft geschädigt werden. Das wird in der OP- bzw. Anästhesie-Aufklärung erläutert. Aber ich kenne niemandem, dem etwas passiert ist. Angst hätte ich wohl nur als Profi-Sänger!

Eine kurzfristige Beeinträchtigung habe ich (mehr als 15 Vollnarkosen bislang mit "echter" Intubation) allerdings praktisch immer gehabt: 2-3 Tage Halsweh, Halskratzen, etwas rauhe Stimme.

Aber das gibt sich von allein.

Ebhemaliger Nu|tzer} (#Y3257x31)


Ich muss sagen, vom Gefühl her war es nach der Larynxmaske angehmer, weil man danach eben kein Halskratzen und keine raue Stimme hat.

SBunflo'wepr_73


Ich fand die Larynxmaske blöd – hatte danach immer extreme Kieferschmerzen!

Ewhemali0ger N,utzer# (#32573x1)


Ich hatte danach keine Probleme

E%mxax


Es kann sein, dass du danach etwas heiser bist, öfter husten oder dich räuspern musst. Das hält aber max. einige Tage bis 1 Woche an und danach ist alles wieder wie vorher.

Dieses sehr bedeutsame Versprechen hat weder medizinisch noch juristisch eine Gewähr. Mit Sicherheit musst du vor der Narkotisierung unterschreiben, dass du auf weitere Risiken der Narkose hingewiesen wurdest und du damit einverstanden bist.

Eine Frau mit deutlicher Heiserkeit, die ich vor 6 Jahren per Zufall kontaktiert hatte, hatte mir damals erklärt, dass ihre Heiserkeit nach einer (mehr als einem Jahr zuvor) erfolgten Vollnarkose aufgetreten und dann nicht mehr verschwunden ist.

Ein mir nahestehender Angehöriger hatte nach tagelanger Intubation keine Stimme mehr. Zum Glück kann er jetzt wieder sprechen.

Ich selbst leide an einer chronischen Bronchitis. Ein HNO-Arzt hat mir gesagt, dass meine chronische Heiserkeit dadurch verursacht ist, dass ich (aufgrund häufigen Hustens und Räusperns) einen Spalt im Kehlkopf habe. Ich könne auch die Sprache total verlieren, wenn sich der Schaden im Kehlkopf vergrößert. Als ich vor einem halben Jahr vor einer Operation den Narkosearzt darauf hinwies, willigte er zu einer spinalen Betäubung ein, obwohl er wohl (wegen geringerer Allgemeinrisiken) lieber eine Vollnarkose gemacht hätte.

Ich habe meine Stimme behalten.

Leider sehe ich für dich keine Alternative zur Vollnarkose. Ich wünsche dir aber alles Gute und viel Glück.

cxhi


Es kann sein, dass du danach etwas heiser bist, öfter husten oder dich räuspern musst. Das hält aber max. einige Tage bis 1 Woche an und danach ist alles wieder wie vorher.

Ich wurde letzte Woche 3h an den Zähnen operiert – war also in Vollnarkose und mir ging es auch genau so. Ich hatte ein paar Tage Halsweh, musste mich öfter räuspern und auch mal bissl husten. Der Eingriff ist jetzt 1,5 Wochen her und ich kann schon wieder einigermaßen singen wie vorher. Also eine kleine Pause wirst du vllt einlegen müssen. Je mehr man sich schonen und vorbereiten kann, desto besser wirds aber sicher werden. @:)

cmapriime


Hallo an alle,

danke für eure Antworten! Das beruhigt mich, dass auch andere hier trotz OP wieder singen können :)* ! Ich hoffe jetzt einfach, dass sich meine Stimme auch nicht langfristig verschlechtern wird. Ich sag dem Anästhesisten vorher noch mal, dass er den Schlauch bitte möglichst behutsam einlegen soll, da ich singe. Und gut ist. Mehr kann ich eh nicht machen :-|

LG

j#ult|chein


Bei mir war es bei meinen 2 Vollnarkosen (die letzte vor 1,5 Wochen) das ich danach überhaupt keine Probleme mit Halsschmerzen, kratzen oder sonstiges damit hatte.

Also ich denke mal das, dass auch immer unterschiedlich ist. Bei einigen kommt das vor, bei anderen wiederum nicht.

Das einzigste was ich bis jetzt immer hatte das mein Kreislauf danach nicht so wollte, aber das beeinträchtigt ja nicht die Stimme. :-)

LG

J\uli~a{nixa


Ich bin seit einer Vollnarkose heiser und habe eine Rekurrensparese. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es an der Intubation (durch die Nase, na danke) oder an der OP selbst lag, die relativ nahe an diesem Stimmbandnerv erfolgte.

Die Intubation hatte Verletzungen verursacht, weil mir hinterher diverse Blutbrocken aus dem Kehlkopf hoch- und aus dem Nasenrachenraum hinunterkamen.

So etwas kann also durchaus längerfristige Schäden hervorrufen. Die Aufklärungsgespräche nennen nicht einfach so als mögliche Komplikation.

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