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Erfahrungen mit Stimmbandentzündung/geschwollenen Stimmlippen?

NCorxdl]icht37 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe heute beim HNO erfahren, dass ich geschwollene Stimmlippen habe, und der ganze Bereich etwas entzündet ist.

Letztlich sitze ich nun schon seit guten 5 Wochen damit an. Fing damit an, dass ich am 24.9. ein Gefühl im Hals hatte das eine Erkältung kommt, die dann aber erst am 30.9. durchbrach. Erst Schnupfen, und am 4.10 war dann meine Stimme dermaßen schwach wie sie noch nie war. Dann begann auch etwas husten. Hab dann (wie immer bei Erkältungen) Tees getrunken, Bonbons gelutscht, Gelo Myrtol genommen. Zudem meinte die Apothekerin ich solle Locabiosol-Spray nehmen. Danach fühlte sich mein Hals sofort irgendwie taub/wattiert an. Nach rund 4-5 Tagen war dann der Schnupfen weg, aber der Hals fühlte sich irgendwie pelzig wattiert an (Halsschmerzen hatte ich während der ganzen Zeit bis heute keine!).

War dann am 15.10 beim Hausarzt, der guckte einmal in den Hals, und verschrieb Antibiotika (Roxi300). Der Hals wurde nicht besser. Ging dann am 22.10 zum HNO, der konnte keine Entzündung feststellen, und verschrieb mir 3 Wochen eine Kochsalzlösung zu inhalieren. Es wird nicht besser, der Hals fühlt sich pelzig wattiert an, zudem ist die Stimme immer noch nicht normal, und beim sprechen bildet sich Schleim den ich dann abhusten muss. Zudem hab ich ein Kloßgefühl im Hals!

War dann heute wieder beim HNO, jetzt hat er geschwollene Stimmlippen und eine Entzündung der Umgebung festgestellt. Verschrieben hat er mir nichts, ich solle einfach weiter die Kochsalzlösung inhalieren (mit einem Zerstäuber den ich von der Apotheke geliehen habe).

Da dies jetzt schon alles in allem 5 Wochen dauert, und die letzten 3 Wochen garkeine Besserung eintrat trotz inhalieren der Kochsalzlösung, lutschen von Ricola/Salbei, und jede Menge Tees, hab ich Angst das es chronisch wird.

Wer hatte schon mal eine Stimmbandentzündung? Hattet ihr auch ein Gefühl als ob der Hals wattiert ist? Was hat euch geholfen, was hat euch euer HNO verschrieben?? Wäre echt dankbar über Antworten!

Antworten
d}avorEka


*:) Hallo, hier kommt eine Leidensgenossin. Ich bin jetzt die zweite Woche krank. Mein Krankheitsverlauf ist folgendermaßen:

Es fing an mit einem Frosch im Hals und Kratzen, als wenn eine normale Erkältung kommt. Schon einen Tag später hatte ich einen ganz extremen trockenen festsitzendenReizhusten, der bis heute anhält. Ich huste seit 2 Wochen tagein tagaus, habe. Habe mit den üblichen Hausmitteln angefangen selbst zu behandeln, d. h. Tee, Lutschbonbons, Hustensäfte. Hat alles nichts geholfen. Ich bin dann zur Hausärztin, die mir nichts verschrieben hat und mir gesagt hat, das würde eben dauern und ich hätte ne Bronchitis. Sie gab mir aber vorsichthalber eine Überweisung zum HNO und wenn es dann nach drei Tagen nicht besser würde, solle ich dorthin. Es trat keine Besserung ein, ich bin zum HNO und der diagnostizierte eine Entzündung der Kehlkopfschleimhaut mit Stimmbandentzündung. Seit genau 2 Wochen huste ich und bin heiser, meine STimme war sogar einen Tag nur teilweise vorhanden. Vom HNO habe ich verschrieben bekommen, Gelo Myrtol forte, Gelo Sitin Nasenspray und Gelo Revoice Halstabletten. Vor allem abends werde ich regelmäßig von Hustenanfällen geplagt, ich bekomme dann schlecht Luft, irgendwann ists dann wieder vorbei. Die Halstabletten helfen dagegen ganz gut. Heute ist der Husten minimal lockerer als sonst aber ich spüre den Husten bis in die Luftröhre hinein. Morgen habe ich wieder einen Termin beim HNO.

S;ydoxnie


Hey hier ist noch eine Leidensgenossin!

Es begann vor etwa zweieinhalb Wochen mit einer Erkältung, mittelmäßiger Schnupfen und unergiebiger Husten. Mit Schleimlösern ging es so halbwegs. Tee und Kräuterzucker dazu und diese Dolodobendan zum Lutschen.

Und dann, ganz plöztlich klang ich wie eine Ente im Stimmbruch. Also wurde ich nach Hause geschickt, und schwieg vor mich hin. Stimme schonen, gut.

Doch nach einem Tag und einer Nacht voller Schweigen klinge ich nur noch wie eine gewürgte Gans. Und nur ein seeeeehr vorsichtiges und druckloses Flüstern geht irgendwie.

Eigentlich tut mir der Hals nicht wirklich weh, er fühlt sich wattig und betäubt und ein bisschen zerkratzt an, vom Husten. Locabiosol hab ich auch bekommen und ich bin mir nich tsicher, ob es hilft oder was es wirklich tut.

Dafür hab ich jetzt auch noch Durchfall und weiß nicht, ob er zur Krankheit gehört oder zu den Nebenwirkungen.

Mein Hausarzt wollte mir keine Antibios verschreiben, was mir sehr entgegenkommt. Hals und Rachen sind nicht wirklich entzündet. Doch bisher hat jede Behandlung die Symptome noch weiter verschlimmert.

Ich bin ratlos

wie lange soll das anhalten?

Ich brauche meine Stimme zum Arbeiten. Und außer dem Hals geht es mir gut!!!

Hat noch jemande Erfahrungen mit dieser seltsamen Herbsterkrankung?

Ich hab gehört, es soll einige erwischt haben.....genau so!

d"a)voxrka


Hat noch jemande Erfahrungen mit dieser seltsamen Herbsterkrankung?

Ich hab gehört, es soll einige erwischt haben.....genau so!

Hab ich auch gehört, dass diese komische Krankheit rumgeht.

Den heutigen Tag habe ich ganz gut überstanden, ich war sogar mal etwas draußen ohne Hustenanfälle zu bekommen. Nun ist es abends und der Hustenreiz setzt wieder verstärkt ein, wie jeden Abend – seit 2 Wochen. Ich kann bald nicht mehr. Mir platzt bald der Schädel von dem vielen Gehuste und ich fühle mich als hätte ich einen Waschbrettbauch :=o Ich hatte sogar Muskelkater vom Husten, das muss man sich mal vorstellen ;-D

eCstrelxle


Doch nach einem Tag und einer Nacht voller Schweigen klinge ich nur noch wie eine gewürgte Gans. Und nur ein seeeeehr vorsichtiges und druckloses Flüstern geht irgendwie.

Es gibt leider keine Wunderschnellheilung. Eine Woche (schweigend!!!) dauert es mindestens, bis sich die Entzündung verabschiedet.

NVordlicIhxt37


Hallo Sydonie,

dein wattiges und betäubtes Gefühl kann durchaus vom Locabiosol kommen. So ging es mir nach dem sprayen auch sofort. Mein HNO sagte, Locabiosol steht auf der Negativliste, und zwar deswegen, weil es nichts nutzt. Es nutzt einzig dem Produzenten. Auch ich schieb diesem Zeug mein wattiertes Gefühl zu, aber die Ärzte meinen davon kann es nicht kommen, weil schon zu lange her (5 Wochen, und nur 4 Tage lang genommen). Schmerzen habe ich im Hals auch null, völlig entgegengesetzt zum normalen Husten den ich sonst früher hatte.

Ich ärgere mich auch das ich erst beim Hausarzt war, und nicht sofort zum HNO gegangen bin. Der Hausarzt verschreibt immer gleich Antibiotika ohne wirklich auf Bakterien zu untersuchen. Und ich habe jetzt - also gute 2 Wochen nach der letzten Pille - noch immer Darmprobleme. So lange hat das vorher nie angehalten. Irgendwie ist der ganze Körper in Mitleidenschaft gezogen von der Erkrankung.

Aber auch der HNO hat vor 2 Wochen nicht wirklich gründlich untersucht bezüglich Kehlkopf und Stimmbänder, das ist ihm erst gestern aufgefallen %-|

Mir gehts heute immer noch genauso wie die letzten 2 Wochen, Kloßgefühl, es löst sich regelmäßig Schleim den ich dann abhusten muss. Hab gestern und heute sehr, sehr wenig gesprochen, komplett schweigend geht leider nicht, zumindest heute, morgen, und am Montag nicht.

Drücke euch allen (und mir natürlich auch) die Daumen das es bald besser geht! Schreibt gerne hier weiter rein wie es sich entwickelt!

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