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Tinnitus ("pfiepen" und "brummen") – Behandlung ?

Meedis eb hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich habe vor guten drei Jahren ein sporadisches "Brummen" auf dem linken Ohr bekommen. Anfangs hat es mich beim Einschlafen ziemlich belastet. Vor allem habe ich nicht mehr durchgeschlafen und konnte daraufhin nicht mehr einschlafen. Ich bin nicht direkt damit zum Arzt gegangen, weil ich bis dahin dachte dass ein Tinnitus grundsätzlich ein hochfrequentes Geräusch sei. Schließlich bin ich dann doch damit zum Arzt gegangen. Mein HNO hat dann zusätzlich noch eine Beeinträchtigung des rechten Ohrs festgestellt.

Am Ende der Behandlung kamen dann so Tipps wie "...wenn sie nachts aufwachen lenken sie sich ab; radiohören oder ein Spiel spielen."

Danach bin ich dann nicht noch mal zu ihm gegangen.

Das "Brummen" verschwand dann so nach einem Jahr und kommt hin und wieder zurück (Stress, Lärm).

Seit einem Jahr habe ich durch eine längere Motorradfahrt auf der Autobahn bei kräftigem Wind einen hörbaren dauerhaften Tinnitus auf dem rechten Ohr (Pfiepen). Am 2. Tag nach dem Vorfall bin ich damit ins Krankenhaus und der behandelnde Arzt hat mir Cortison verschrieben.

Das Geräusch hat ein wenig abgenommen und ist Dauerhaft. Ich habe mich relativ schnell daran gewöhnt, da meiner Meinung nach ein Dauerton leichter zu verdrängen ist, als ein sporadisches Geräusch (mit dem ich ja bereits vertraut war).

Natürlich ging dem Dauerton auf dem rechten Ohr das bekannte "Brummen" einher. Diesmal auf beiden Ohren – und das sporadisch.

Seit dieser Zeit schlafe ich selten durch, aber habe meistens keine Probleme beim Einschlafen. Das brummen war zwischendurch kurzzeitig weg und ist jetzt wieder leicht auf dem linken Ohr. So kommt keine Langeweile auf.

Bisher habe ich als Behandlung die Stressvermeidung und Lärmvermeidung so weit möglich (z.B. Gehörschutz beim Motorradfahren).

Da das "Brummen" nur sporadisch auftritt und temporär vollständig verschwindet, muss es doch eine Behandlungsmethode geben.

Bisher war ich nur bei diesem erstgenannten HNO in Behandlung. Im Krankenhaus wurde mir nur das Medikament verschrieben.

Das "Pfiepen" höre ich am Tag nur noch wenn ich mich darauf konzentriere und abends vor dem Einschlafen kaum merklich.

Das "Brummen" macht sich da schon eher bemerkbarer. Vor allem wenn es mal wieder verstärkt wahrnehme. Dann höre ich es auch teilweise am Tag und natürlich abends vorm Einschlafen/wiedereinschlafen.

Grundsätzlich komme ich mit diesem Problem zurecht aber möchte euch dennoch auf diesem Wege um Rat fragen.

Hauptsächlich kommt es mir auf die Behandlung des Brummens an. Der hochfrequente Ton soll ja nicht mehr behandelbar sein, wenn er erst mal Dauerhaft vorhanden ist.

Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen und kennt vielleicht sogar eine Behandlungsmethode?

Ich bin euch für jede hilfreiche Antwort dankbar.

:=o

Antworten
S_u[nflFowexr_73


Bei mir hilft Ablenkung bzw. tatsäclhich Geräuschübertönung. Also einschlafen mit leiser Musik etc. Das, was Dein HNO Dir empfohlen hat und woraufhin Du nicht mehr zu ihm gegangen bist, ist tatsächlich ein ernstgemeinter Behandlungsansatz.

Man kann es auch mit einem speziellen Hörgerät versuchen, welches die Töne quasi "übertönt".

wSant<mai!l


"Erste Hilfe" kann da mal ganz schnell ein Glas Cola oder etwas anderes mit ähnlich feiner sprudelnder Kohlensäure sein. Langfristig würde ich mich mal nach einer Sauerstoff/ Druckkammertherapie umsehen, wie sie auch Tieftaucher, Piloten, Sportler etc. ähnlich auch machen. Wichtig ist es, sich erstmal zeitweilig davon zu befreien, damit das Schmerzgedächtnis davon gelöscht wird. Das klappt! Ansonsten machst Du alles richtig, solange Du Stress vermeidest.

SnunfOloVwer_73


Was hat das Schmerzgedächtnis mit Tinnitus zu tun? ":/

HFerman$_the_`GerXmxan


Ich habe schon seit über 20 Jahren Tinnitus, und inzwischen nehme ich ihn kaum noch war, auch wenn er natürlich dauernd da ist. Ich habe vor ca. 15 Jahren eine Tinnitus Retraining Therapie mit Masker gemacht, die hat mir sehr gut geholfen. Der Tinnitus hat dadurch für mich extrem an Bedeutung verloren. Damals hat das noch die Kasse finanziert, inzwischen muss man das wohl selbst bezahlen.

Zum Einschlafen höre ich Musik oder ein Hörbuch, ebenso wenn ich nachts mal aufwache und wieder einschlafen will. Falls Du nicht allein schläfst, wäre ein MP3 Player hilfreich ( aber in mäßiger Lautstärke).

Ein brummender Tinnitus kann übrigens auch von der Halswirbelsäule kommen, hast Du das schon mal checken lassen?

Ein hilfreicher Link: [[http://www.tinnitus-liga.de]]

DVieserS9atzkeiFnVerAb


Ahoi erstmal mein Beileid wegen deinem Tinitus. Ich kenne jemanden der hats schon lange und sehr schlimm dem helfen vor allem Infusionen mit Cortison und Homöopathischen Mitteln wenns mal wieder schlimmer wird allerdings muss ich auch sagen dass gerade die Kombo Cortision und Homöopathie recht schwer zu bekommen ist weil viele Schulmediziner das ja ablehnen. Ansonsten habe ich gehört Akupunktur von Fachleuten durchgeführt soll dauerhafte Besserung bringen.

S*unflomwer_x73


Ich habe auch seit *rechne* fast 5 Jahren einen Tinnitus. Kam plötzlich mit Hörsturz, der mir auf einem Ohr die ganz hohen Frequenzen geraubt hat. Ist zum Glück nur ein einseitiges Fiepen/Pfeifen, was ich – solange ich nicht drauf achte – kaum noch wahrnehme.

Aber es ist ein eindeutiges Warnsignal, wenn mein Stresslevel zu hoch wird. Wurde ursprünglich mit Blutverdünnern per Infusion und Cortison behandelt (bin wenige Stunden nach Beginn direkt in die Klinik gefahren), was die Symptomatik direkt am Anfang reduziert hat.

M,edis0eb


"Ein brummender Tinnitus kann übrigens auch von der Halswirbelsäule kommen, hast Du das schon mal checken lassen?

Ein hilfreicher Link: [[http://www.tinnitus-liga.de]]

Herman_the_German"

@ Herman_the _German,

davon habe ich bislang noch nichts gehört. Das werde ich demnächst mal abklären lassen.

M,ediHsxeb


"...Akupunktur von Fachleuten durchgeführt soll dauerhafte Besserung bringen.

DieserSatzkeinVerb"

@ DieserSatzkeinVerb,

das klingt nach einer guten Alternative. Ich hab letztens noch einen Flyer über diese Behandlungsmethode von meinem Arzt mitgenommen. Eben nochmal drauf geschaut und Tinnitus stand mit dabei.

Diesem Ansatz werde ich auf jeden Fall mal nachgehen.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

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