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Lagerungsschwindel: Wie schlafen?

FXabHboDus hat die Diskussion gestartet


Hallo,

vor ca. 10 Tagen hatte ich einen Lagerungsschwindelanfall. 2 Tage zuvor hatte ich mir an der betroffenen Seite den Kopf sehr stark gestoßen. Der HNO-Arzt hat das Semont- Befreiungsmanöver angewendet und der Schwindel verschwand. Nun habe ich ständig Bedenken, dass der LS wiederkommt. Der HNO sagte, dass man Rückfälle nicht vorbeugen kann. Habe aber gelesen, dass es bei bestimmten Schlafpositionen (auf dem betroffenen Ohr) ausgelöst werden kann. Ich meide nun diese Position und schlafe mit erhöhtem Oberkörper. Entsprechend schlecht schlafe ich, die Angst ist ja auch immer da. Außerdem bin ich unsicher, was gewisse Kopfbewegungen angeht (z.B. beim Yoga). Ich bin seither total angespannt, gestresst und oberängstlich, denke dauernd an diese Sache. Welche Erfahrungen habt ihr? Würde mich über Eure Tipps/Antworten hierzu sehr freuen.

Antworten
akpfrelkxiste


Gut das du nur mit den wertvollen Kristallen zu tun hast.

Entsprechend schlecht schlafe ich, die Angst ist ja auch immer da.

Angst hatte ich auch. Bei mir wurde auch mal LS diagnostierst. Habe ab und zu damit zu tun. Das wird immer weniger. Es gibt Leute die haben nur einmal im Leben damit zu tun. Dann schlafe ich ohne Kopfkissen vier Wochen lang. Sonst schlafe ich auf einem Wasserkissen, was mittel eingestellt ist.

Außerdem bin ich unsicher, was gewisse Kopfbewegungen angeht

Du machst dir echt zu viele Gedanken. Beweg deinen Kopf, so wie früher, denn so oft kommt es nicht vor das man das bekommt. Es kann sein, das man Jahrelang nix hat und dann hat man es wieder da. Willst du so lange deinen Kopf schonen, das über Jahre ???

Ich bin seither total angespannt, gestresst und oberängstlich,

Ich weiß das diese Krankheit sehr unangenehm ist. Wenn du eine Vermeidungshaltung dir angewöhnst ist das nicht so gut. Deswegen mach dein Sport wie früher. Wer ruhig und lass dich nicht stressen. Oberängstlich solltest du vergessen. Es wird alles werden. Geh normal durchs leben. Denk dran du hast deinen Kopf gestoßen und das vergeht genauso wieder wie der Lagerungsschwindel. Es wird alles gut. Fang wieder an zu Leben. Je länger es her ist desto weniger wirst du an diese Krankheit denken. Dein Kopf vergisst es wenn du anfängst nicht mehr an diese Krankheit zu denken. Denk Positiv, denn das Leben ist zu Kurz Negativ zu denken. :-x

F3avbb=ous


Hallo apfelkiste,

Danke für Deine mutmachenden Zeilen. Ich bin eben der Oberkünstler im Verrücktmachen und ein Angsthase, ist eben so. Ich meine immer, ich könnte alles kontrollieren, der Kopf weiß schon, dass das nicht geht und auch nicht gut ist. Also...Danke nochmal!

a@pfelgkiste


Ich bin eben der Oberkünstler im Verrücktmachen und ein Angsthase, ist eben so.

Das haben wir beide gemeinsam. Durch diese Krankheit habe ich meine Einstellung geändert.

Ich meine immer, ich könnte alles kontrollieren,

kontrollieren können wir das nicht. Wir müßen das beste draus machen.

bitteschön gern geschehen.

dnraum4uxr


Hallo in die Runde!

Ich hatte vor zwei Jahren auch mal diesen ätzenden Lagerungsschwindel. Genau wie du bin ich ihn sehr schnell losgeworden, hatte aber nur zwei Tage später beim Putzen der Dusche einen Rückfall.

Nach dem erneutem Befreiungsmanöver hatte ich dermaßen die Schn** voll davon, dass ich auf die gleichen Internet-Ratschläge wie du gehört hab. Und es hat funktioniert! Ich habe ca. 3-4 Wochen lang nur auf dem nicht-betroffenen Ohr mit erhöhtem Oberkörper geschlafen und auch sonst meinen Kopf immer nach oben gehalten, war also immer vorsichtig beim Sport und Putzen und so. Wenn ich doch mit dem Kopf nach unten musste, dann hab ich mich jedesmal ziemlich verdreht und das betroffene Ohr nach oben gehalten.

Nach diesen 3-4 Wochen hab ich mich vorsichtig wieder normal bewegt und seitdem ist nichts wiedergekommen.

Für den Rücken und Nacken ist es mit Sicherheit nicht gut, aber mir hat es sehr geholfen, so die Kontrolle zu behalten.

Was mich aber noch interessieren würde, hattet ihr nach der Befreiung auch noch diesen "Nachschwindel"? Mir war noch ein paar Tage später recht schwummerig im Kopf, hatte auch Probleme beim Lesen, das ist dann aber einfach verschwunden.

FJabb'ouxs


Hallo draumur, hattest Du das Ganze damals nach einer Kopfverletzung/Sturz oder einfach so?

Zum Nachschwindel: Bei mir löst das Drehen auf die Seite im Liegen z. Zt. schon ein ganz leichtes Schwindelgefühl aus, kein Drehschwindel, eher Angstschwindel.

Die ersten beiden Tage hatte ich keinen Nachschwindel, erst so 4/5 Tage danach fühlte ich mich oft schwummrig und mir ist das Bild vor Augen weggerutscht.

Ich liege ja im Moment auf dem Rücken und schlafe sehr schlecht ein. Dann wache ich auf und habe so komische Wallungen, allerdings ohne zu schwitzen, ein unangenehmes Gefühl, so als ob etwas über einen kommt.

Keine Angst – bin sonst ganz normal im Kopf ;-) und trau mich das hier auch fast nicht zu schreiben, weil es sich nach verrückt anhört. Hatte das auch noch nie vorher. Vielleicht kommt es ja von den Verspannungen, die mir noch mehr als sonst im Nacken sitzen.

Vielleicht sind es aber auch Hitzewallungen, ich bin 45, da könnte das ja schon mal kommen ??? ??? ?

Freu mich auf Eure Antworten.

duraudmxur


Hi Fabbous!

Nein, gestoßen oder so hab ich mich nicht. Ich hatte das tatsächlich am 2. Weihnachtstag. Hatte also ein paar Tage lang nur rumgesessen und nichtmal Alkohol getrunken. Morgens beim Aufstehen war es einfach da.

Diesen Schwindel im Liegen hatte ich aber auch erstmal. Den hatte ich sogar etwas, als ich wieder angefangen habe, auf der betroffenen Seite zu schlafen. Das hat sich aber nach ein paar Nächten wieder gegeben und wie gesagt, es ist nie wieder gekommen (hoffentlich bleibt das auch so und das wünsche ich dir auch).

Nur dieser leichte Schwindel hinterher hat mich auch erstmal ziemlich verrückt gemacht. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es bei dir mit Verspannungen zu tun hat.

Drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass es bald alles wieder verschwindet!

FBabb*ouxs


Hallo draumur,

lese grade Deine Zeilen.....wie lange hast Du denn die Befreiungs-Übungen noch gemacht, als der Hauptschwindel weg war?

Im Internet steht da ja 24h, mein HNO hatte mir den Tipp gegeben, die Übungen noch ca. 10 Tage weiter zu machen. Nach einer Woche habe ich aber aufgehört, weil ich dachte, ich schleudere mir ja mehr in die Bogengänge rein als raus und ich hatte die Befürchtung, dass es ev. dadurch wieder kommt.

Also.....hoffen wir das Beste.....drücke Dir auch die Daumen!!!!

MGikWado4stäbcXhexn


Hallo,

erstmal - ich kann dich gut verstehen. Dieser blöde Lagerungsschwindel hat mich auch eine Zeit fest im Griff gehabt, war auch ziemlich stark und immer für einige Tage da.

Diese Befreiungsmanöver mache ich zu Hause nun regelmäßig, einfach auf der Couch, geht ja schnell.

Und mein letzter "Anfall" ist nun über ein Jahr her @:)

~Ny~2ErQemit\~yx~


Ich habe schon mein Leben lang von Jugend an immer wieder mit sehr starken Lageschwindelattacken zu tun. Die einzig angeblich hilfreiche Maßnahme dagegen ist eine, die ich mich nie traute und daher auch nie mehr anwandte, nachdem dabei der Schwindel so brutal auftrat, dass ich dachte, mir wringt einer das Gehirn aus. Ich mußte die Augen fest schließen, krallte mich am Bett fest und es war immer noch unerträglich.

Die Maßnahme geht so: man muß sich auf die Bettkante setzen, den Kopf nach links knicken und dann ein Stück schräg nach hinten und nach rechts oben gucken und sich dann volle Kanne linksseitig auf das Bett fallen lassen und dort eine Weile liegen. Das löst den Schwindel total aus. Dann wieder gerade hinsetzen und das Ganze andersrum. Kopf nach rechts knicken und dann leicht schräng nach links oben gucken und sich nach rechts fallen lassen...baoch...ne...nachdem ich das ein paar Mal todesmutig machte und ich nach den Attacken vor Angst noch eine Stunde zitterte, gab ich die Sache dann auf.

Wenn ich jetzt Lageschwindel habe, lasse ich das einfach und fertig. Mein Vorteil ist, dass ich die Angst vor dem Schwindel, dass er kommen könnte, zu einem großen Teil mit den Jahren verloren habe. Aber die Übungen mache ich trotzdem nicht nochmal....

M.ikado$stäbxchen


@ ~y~Eremit~y~

Ja, das ist grausam - aber sehr sehr hilfreich. Ich musste mich auch überwinden, aber man merkt so schnell, dass es besser wird!

Mach das am besten, wenn jemand neben dir sitzt, da fühlt man sich meist wohler.

Und der Schwindel verschwindet, dir kann dabei gar nichts passieren!

durau mxur


Hi!

Ich habe dieses Manöver auch von meinem Arzt mitbekommen, habe aber dann ein anderes aus dem Internet gemacht, was sehr viel sanfter war. Heißt auch Semont-Manöver, aber dabei legt man sich aufs Bett und lässt den Kopf hinten über hängen und dreht dann erst den Kopf und dann den Körper. Das war für mich genau das richtige.

Nach dem zweiten Durchgang hats bei mir geklappt und der Schwindel war (bis auf diesen Nachschwindel) verschwunden. Danach hab ich das auch nie wieder gemacht, eben aus dem Grund, den Fabbous auch nannte. Ich dachte, ich dreh mir sonst das Zeug wieder in den Bogengang rein, was ich ja gerade mühsam wieder rausgedreht habe.

MLariyta6x2


Hallo zusammen... *:)

Ich muss gestehen, ich weiß nicht so genau ob ich hier richtig bin; aber einen Versuch ist es wert!

Meine Vorgeschichte beinhaltet, dass vor 14 Jahren mein Gleichgewichtsorgan rechts aufgehört hat, zu arbeiten; also es ist 100 % ausgefallen und dass ist heute noch so!

Seit damals nehme ich täglich Betahistin!

Ausserdem hatte ich Anfang des Jahres und auch 2-3 mal zwischendurch eine Schwindelattacke im Bett, beim schlafen gehen b.z.w. beim aufstehen; da drehte sich alles in alle Richtungen und es dauerte einige Minuten, bis es vorbei war. Danach war ich sehr unsicher im gehen und hatte einige Tage das Gefühl, ich hätte was getrunken (also Schwankschwindel) obwohl ich keinen Alkohol zu mir nehme! Auch beim Fernsehen, ruhig sitzend im Sessel, ist das schon passiert, OHNE irgendwelche Kopfbewegungen vorher. ???

Vor knapp 3 Wochen bekam ich, beim bummeln durch die Stadt, eine Schwindelattacke die nicht mal 2-3 Sekunden dauerte; aber sie war sooo heftig, dass ich nicht mal dazu kam, meiner Begleitung zu sagen, dass mir plötzlich so schwindelig wurde und dann bin ich einfach nach hinten umgefallen – ich war aber nicht bewusstlos, konnte mich danach gleich wieder aufsetzen und nach ca 1 Minute war der Schwindel soweit reduziert, dass ich wieder aufstehen konnte.

Das gleiche passierte mir 10 Tage später nochmal, darauf hin bin ich in unser KH in die Notaufnahme gefahren. Ein Neurologe und eine HNO-Ärztin haben etliche Dinge getestet, konnten aber nichts weiter feststellen. :(v

Am folgenden Tag war ich bei meiner HNO-Ärztin, die mich seit 14 Jahren behandelt;; sie hat noch mal alle test gemacht, die in Frage kommen, konnte aber KEINEN Lagerungsschwindel feststellen.

Letzen Freitag war ich zum MRT, das war auch unauffällig. ":/

Hab mir dann in einer benachbarten Stadt, in einer neurologischen Ambulanz,die spezialisiert ist auf Schwindelerkrankungen; einen Termin geben lassen und gestern war ich dort!

Wieder wurden etliche Tests gemacht und da die Ärztin dort einige Erkrankungen (Epilepsie(PSP, Parkinson etc.) ausschließen konnte, geht sie davon aus, es könnte der Lagerungsschwindel sein, obwohl sie dafür auch KEINE Anzeichen gefunden hat. :-|

Seit meinem ersten Sturz bin ich total unsicher auf den Beinen und hab eigentlich täglich mit ganz leichtem Schwindel zu tun; auch wenn ich zu Hause sitze und eigentlich "nichts" mache...jede leichte Drehung des Kopfes gibt mir das Gefühl, um mich herum bewegt es sich, wenn auch nur leicht.

Hat jemand von euch vielleicht auch diese Erfahrung mit den Stürzen gemacht und wenn ja, wie geht ihr damit um ???

Die Angst, immer wieder von diesen Attacken überfallen zu werden und sooo hilflos um zufallen, macht mich echt wahnsinnig. Muss dazu sagen, dass ich schon durch etliche andere Erkrankungen zu 90% schwerbehindert und seit 4 Jahren EU-Rentnerin bin!

Würde mich über Reaktionen freuen...Danke schon mal im voraus

@:) LG Marita

F]abboxus


Hallo Marita62

Ich habe mit Deiner Erkrankung keine Erfahrung. Vielleicht beginnst Du besser einen neuen Faden im HNO-Forum mit entsprechender Überschrift, damit Du bessere Chancen hast, dass Dir jemand antwortet, der Dir eventuell auch hilfreiche Tipps geben kann. LG Fabbous

M\ariSta62


Hallo Fabbous

das hab ich nach einiger Überleggung schon getan; trotzdem Danke für deine Antwort!

LG Marita

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