» »

Erkältung, virale Bronchitis, bakterielle Bronchitis

D'ea!nnaWi!nche1stexr


Nachtrag, @ Happy Banana

Ich habe den Eindruck das die ständigen Antibiotika nicht ganz unbeteiligt daran sind das es immer wieder kommt. Kann das sein?

Oben stehende Beiträge sind natürlich in erster Linie an Dich gerichtet - und es soll nicht darum gehen hier mit anderen Fadenmitschreibern das für und wieder einer Antibiose zu erörtern. ;-D

Weisst Du, meine Elern haben früher auch immer bei jeder Infektion meiner oberen Atemwege direkt zum Antibiotika gegriffen. {:( :[]

Dies hat dazu geführt, dass,ein Immunsystem und auch meine Darmflora jahrelang "im Keller" waren.

Ich wünsche Dir einfach den Mut, mehr auf deinen Körper zu vertrauen, und ihm die Chance zu geben, den Umgang mit bakteriellen und vialen Eindringlingen selbst zu erlernen. :)*

Alles Gute, und gute Besserung! @:)

Ich liege ja auch gerade damit flach... :-(

kpeepsmcilixng1


Es hat sich ja mitlerweile herumgesprochen, das Antibiotika gerade bei Erkältungskrankheiten sehr schnell verschrieben werden. Ich habe auch den Eindruck, das viele in meinem Umfeld wissen, das Antibiotika nicht das beste ist was man seinem Körper antut.

Dinge zu hinterfragen und bei Zweifel auch mal den Arzt fragen, wieso er dies und jenes begründet, ist für mich eine Selbstverständlichkeit, denn auch Ärzte können sich irren.

Ich sehe es aber so, habe ich eine Erkältung mit Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf und Gliederschmerzen, alles kein Thema.

Wenn sich das ganze aber in die länge zieht, Fieber, Mittelohrentzündung, eitriger Auswurf, da sehe ich Antibiotika gerechtfertigt, meine Meinung. :-)

D{e|aqnnoaWi'nc*hestexr


Wenn sich das ganze aber in die länge zieht, Fieber, Mittelohrentzündung, eitriger Auswurf, da sehe ich Antibiotika gerechtfertigt, meine Meinung.

Das darf ja auch ruhig Deine Meinung sein, jeder muss seine Behandlungsweisen vor sich selbst rechtfertigen können - akzeptiere aber bitte auch andere? @:)

Nur mal aus Interesse: wieso setzt Du dann (in oben genannten Fällen) Antibiotika ein?

Weil es schneller geht?

k2eepszmiliwng61


Gegenfrage: Hattest du schon mal eine Mittelohrentzündung?

Nur mal aus Interesse: wieso setzt Du dann (in oben genannten Fällen) Antibiotika ein?

Nein, ich hatte als Kind Mittelohrentzündungen, als Folge dieser mußte ich wegen einer sog. Knocheneiterung zweimal operiert werden. :-(

Da half dann nicht mal mehr ein Antibiotikum. Nun bin ich vorsichtiger geworden, nehme ein Antibiotikum in Kauf, da ich eben schon ein lädiertes Ohr habe.

Was mich auch interessiert, du bekommst eine Bronchitis mit grünem Schleim mit Tee und inhalieren weg? ":/

Wie lange dauert dann dein Infekt?

k%eepsmcilinxg1


Weil es schneller geht?

Nein, da geht nichts schneller! Dauert genauso lange im Normalfall.

Hbapnpy Badna}nxa


Ich hinterfrage Antibiotika ja auch. Aber ganze ehrlich, nehme ich keine ABs gegen aggressive Bakterien, ist die Gefahr doch riesengroß das die Bakterien sich irgendwo einnisten und irgendwann mit noch mehr Gewalt wieder ausbrechen. Natürlich vertraue ich meinem Körper, aber wenn der nach 1 Woche das selbst nicht in den Griff bekommt und der bakterielle Auswurf immer schlimmer wird muss man halt dann doch zur Chemie greifen. Ich z.B. mag es gar nicht mich wochenlang mit Medis abzufüllen auf eigene Faust und dann in der Hinsicht irgendwann Probleme zu bekommen. Ich versuche immer ohne Medis auszukommen. Sprich ich sitze es aus. Nur bringt das bei Bakterien eben keine dauerhaften Erfolge. Die Nasennebenhöhlen sind ja erst seit 1,5 Jahren betroffen, von daher wird mir da eine Nasenspülung wohl nicht den erhofften Erfolg bringen. Ich muss irgendwie die Ursache raus finden und dann da ansetzen.

Und bei 2 mal Bronchitis im Jahr hat der Körper auch eine wesentlich größere Rekonvaleszenzzeit, als wenn es einen direkt im 2-3 Monatsrhythmus umnietet. Wenn man von einer bakteriellen Seuche in die nächste stolpert, hat der Körper gar keine Chance alleine dagegen anzukommen. Auch mit Medis nicht. Und bei einer derartigen Häufung sollte man auch echt keine Selbstexperimente veranstalten.

Deanna, es freut mich das du inzwischen gut klar kommst. Aber deine Wege zum Erfolg sind nicht für jeden geeignet. @:)

D5eanna3WivncKhesxter


Oh, das tut mir aber leid, mit Deinen Ohren. Ja, wenn man da so eine spezifische Schwachstelle hat und auch schon irreversible Schäden, würde ich wohl auch eine Antibiose abwägen. :°_

Klar, bekommt man so eine fiese Bronchitis ohne Antibiotika weg. :)z

Das dauert dann so etwa acht Tage. Gut warmhalten, gesunde, leichte Nahrung, viel Schlaf und viel trinken ist natürlich begleitend zur Schonung wichtig.

Der Körper schickt schon "Alarmsignale", sollte es in irgendeiner Form "existentiell bedrohlich" werden.

Habe seit 18 Jahren kein Antibiotika mehr genommen und damit diverse Bronchitiserkrankungen, Mittelohrentzündungen, Nasennebenhölenentzündungen etc. pp. überstanden.

Mein Sohn (15) hat nich nie welches bekommen – da er noch nie in einer lebensbedrohlich kranken Verfassung war.

Ich persönlich finde auch den "Nebenwirkungskatalog" bei Antibiotika so heftig,dass ich nur im äussersten Notfall (evtl. so was wie Lungenentzündung oder Nierenbeckenentzündung o.ä.) dazu greifen würde.

Frei nach dem Motto meiner lieben Oma "so schnell stirbt sich's nicht" ;-D

Aber, so etwas entscheidet natürlich jeder individuell. @:)

D[eannaWiwncqhestter


@:)

Wenn man von einer bakteriellen Seuche in die nächste stolpert, hat der Körper gar keine Chance alleine dagegen anzukommen. Auch mit Medis nicht. Und bei einer derartigen Häufung sollte man auch echt keine Selbstexperimente veranstalten.

Wie gesagt, jedem das seine. Und das meine ich wirklich so. :)z

Aber wie gesagt, die Tatsache, dass Dein Körper quasi bei jeder bakteriellen Exposition auch krank wird, lässt eben schon eine schwache Immunantwort denken...und diese wird durch häufige Antibiosen einfach nicht besser. ":/

Eine medizinische Abklärung, warum Du so überdurchschnittlich oft erkrankst, halte ich hier für sehr wichtig. Warum reagiert dein Immunsystem so schwach bzw. nicht?

Hoffe, Dein Arzt findet das raus bzw. Bietet Dir das an?

kZeepesmi*ling1


Habe seit 18 Jahren kein Antibiotika mehr genommen und damit diverse Bronchitiserkrankungen, Mittelohrentzündungen, Nasennebenhölenentzündungen etc. pp. überstanden.

Das ist ja super! Ich bin sprachlos und neidisch :-D

Ich denke, gewisse Faktoren begünstigen auch, das man nicht auf die Beine kommt, angegriffenes Immunsystem hin oder her.

Ich arbeite in einem Job, wo ich mit vielen Menschen umgeben bin und mit vielen Viren und Bakterien zu tun habe, sprich Kita. Wenn man sich nicht richtig auskuriert ist der Rückfall vorprogrammiert. Denn Ausruhen in diesem Job, ist nicht!

Ich denke bei dir Happy Banana ist es ähnlich @:)

Einfach ein bischen mehr auf sich hören, sich zurücknehmen, sich was gutes tun, die ersten Warnzeichen erkennen, vielleicht sogar vorbeugen. :-)

Schaden kann das nicht.

D9eannaWienche&st=er


Ich arbeite in einem Job, wo ich mit vielen Menschen umgeben bin und mit vielen Viren und Bakterien zu tun habe, sprich Kita. Wenn man sich nicht richtig auskuriert ist der Rückfall vorprogrammiert. Denn Ausruhen in diesem Job, ist nicht!

Ich arbeite als Lehrerin (Sonderschule). ;-D

Bin somit täglich ebenso exponiert, wie ihr. :)z

Auf Dauer wird man in diesen Berufen jedoch gerade deshalb weniger häufig krank, da das Immunsystem ja täglich mit verschiedensten Erregern in Kontakt kommt, Antikörper bildet bzw. Bakterien bekämpft, und somit lernt.

M.E. Kuriert man sich – auch für den Organismus besser – jedes mal richtig aus, anstatt bei unauskurierten Rückfällen erneut zu fehlen. @:)

Einfach ein bischen mehr auf sich hören, sich zurücknehmen, sich was gutes tun, die ersten Warnzeichen erkennen, vielleicht sogar vorbeugen.

Das ist auf jeden Fall immer ein super Plan. ;-)

S+unfYlowerx_73


Hatte ich als Kind – dann wurde ich zu einer Kinderkur auf einer Nordseeinsel verdonnert (im Februar!) – und ab da war Ruhe. Dafür habe ich jetzt ständig Nebenhöhlenentzündungen, sobald ich erkältet bin.

Aber:

Meine HÄ verschreibt Antibiotika nur sehr zögerlich. Da heißt es immer "abwarten, pflanzliche Mittel, inhalieren, Rotlicht". Nach ein paar ätzenden Tagen lösen sich sämtliche Verschleimungen auch so.

Kurzum: Bei mir ist es wie bei Deanna.

Und da man eh kaum erkennen kann, ob etwas viral oder bakteriell ist, hilft abwarten durchaus. Oft gibt meine HÄ mir (bspw. vor dem Wochenende) ein AB-rezept mit; empfiehlt aber, noch 2-3 TRage zu warten.

Es geht halt auch ohne AB, ist halt nur mit viel bzw. mehr Aufwand verbunden. So richtig "zwangsweise" und ohne Ausweg bekomme ich ein AB von meiner HÄ erst bei hohem Fieber (über 39°). Und vereiterten Mandeln.

SPunflEowexr_73


Ich habe in den letzten 10 Jahren auch nur 3x Antibiotika bekommen; davon 1x bei Nierenbeckenentzündung und 1x bei heftiger Blasenentzündung.

DPeann,aPWinchhes9ter


@ Sunflower

Ich glaube, wir haben denselben Hausarzt. ;-D

Meiner bietet mir gleich gar keines an, sondern kontrolliert bei Bronchitis, ob die Lunge frei ist, und schickt mich dann mit Hinweisen auf Hausmittel wieder ins Bett. {:( :-D

Ja, genau, Fieber über 39 wäre dann wohl auch für ihn eventuell ein Grund.

Mal OT: egal wie der Arzt "tickt" man muss immer noch selber denken, sich informieren und für sich selbst entscheiden... so habe ich meinen Sohn zum Beispiel vor Jahren vor einer Beschneidung bewahrt. :)z

NnoNam?e9x3


Hast du auch Asthma?

Bei Asthmatikern ist so etwas sehr verbreitet mir geht es ebenso. Hatte diesen Winter bereits 4 mal eine Bronchitis die mit Antibiotikum und 2mal zusätzlich mit Kortison behandelt werden musste. Jedes Antibiotikum schlägt dummerweise anders an muss aber (zumindestbei mir) ständig gewechselt werden aufgrund einer Penicillinallergie bzw aufgrund des hohen Risikos das ich auf andere auch allergisch bzw gar nicht mehr reagiere.

Szunf3lowxer_73


Ich habe beruflich bedingt halt auch viel Menschenkontakt und merke schon, dass Stress & viele Kranke um mich herum durchaus zu einer Häufung von Infekten geführt haben. Vorübergehend, irgendwann wurde es besser. Abgesehen von klaren Vorgaben im Job verzichte ich bspw. aber auch auf Händedesinfektion (was hier im Forum ja viele schon im normalen Alltag betreiben!). Händewaschen und gut ist. Habe das Gefühl, dass auch dadurch mein Immunsystem fitter bleibt.

@ Deanna:

So ist meine HÄ auch. Sei entschuldigt sich dann ggf. noch, dass sie best. Dinge wie Gelomyrtol nicht verschreiben kann, sucht manchmal nach Gratis-Mustern von sowas. Und dann werde ich mit klaren Anweisungen nach Hause geschickt. Ich bin froh drüber, da man es meistens wirklich erst anders versuchen kann.

(Sollte als Kind wg. häufiger Mittelohrentzündungen diese Röhrchen bekommen; meine Ma hat sich geweigert und nur der Polypenentfernung zugestimmt. Ergebnis: Nie wieder Mittelohrentzündung und heiles Trommelfell = Schwimmen problemlos möglich).

Aber leider haben viele Patienten einfach auch eine entsprechende Erwartungshaltung und sind nur zufrieden, wenn sie Medikamente bekommen. Oder so ängstlich, dass der Arzt keine Lust hat, lange über das Aushalten von Symptomen und Hausmittelchen zu diskutieren, da sie sich schon mit Lungenentzündung oder Herzmuskelentzündung im Krankenhaus sehen. ":/

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Hals, Nase und Ohren oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen · Augen · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH