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Wartezeit vor OP, wie war das bei euch?

L{aalGe18 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

bald steht eine NebenhöhlenOP an.

am Vorabend muss ich im Krankenhaus anrufen und fragen, wann ich morgens erscheinen muss.

An dem Tag erfolgt die OP.

Wie viele Stunden vor der OP wird man einbestellt ???

Formalitäten wurden letzte Woche erledigt, also Aufnahme etc. ist schon durch.

Muss also ins Krankenhaus, werde vorbereitet und auf gehts.

Wie war das denn bei euch ???

Lief bei euch schon was schief , sodass ihr lange warten musstet ?

Momentan habe ich das Problem, dass die letzten paar Tage bis zur OP nicht vergehen wollen :=o

Lieben Gruß @:) *:)

Antworten
CGor`neliax59


Ich mußte damals vor meiner Gallen-OP morgens um 8.30 Uhr auf Station auflaufen. Da saß ich erstmal eine Weile, weil die Schwestern mit anderem beschäftigt waren und mein Platz im Zimmer noch gar nicht frei war. Dann wurde mir gesagt, daß ich nicht sofort drankomme und wahrscheinlich bis Mittag warten muß. Hängt immer davon ab, ob Notfälle dazwischenkommen. Schlußendlich kriegte ich dann ein Bett, das wurde in einem Dreierzimmer dazugestellt, bis die Dritte dann entlassen wurde, dann kriegte ich den Platz, das Bett wurde reinrangiert.

Gegen Mittag kriegte ich dann die Info, ich sollte mich jetzt umziehen (Krankenhauskittelchen, die berühmt-berüchtigten Dinger ]:D ) und sollte die Egal-Tablette nehmen. Die hatte mich dann 10 Minuten später komplett ausgeknipst, und 3 Stunden später wachte ich wieder auf. Nur leider war noch nichts passiert, denn es waren wieder Notfälle dazwischengekommen. Ich wurde dann am nächsten Tag morgens gleich als Erste abgeholt, Schlag 8 Uhr. Die Tablette habe ich genommen, als die Abhol-Pfleger schon im Zimmer standen...

LFaa~le1x8


Danke Cornelia :-)

Einmal hab ich auch direkt die Tablette bekommen, als ich schon in den OP direkt musste, Tablette gesonderte direkt danach durfte ich nicht alleine zur Toilette ]:D

Da war ich schon am Vortag im Krankenhaus ;-)

Ich hoffe mal nicht, dass Notfälle dazwischen kommen.

Mein Arzt ist Belegarzt , neben ihm gibt es noch weitere

CLorne&lia5x9


Das heißt, dein Arzt, zu dem du sonst auch gehst, operiert dich? Dann hast du wahrscheinlich nicht so die Wartezeit, es sei denn, alle OPs sind belegt wegen Notfällen. Daß du mit Egal-Tablette nicht alleine aufs WC durftest, kann ich nachvollziehen, sonst müssen die einen da noch vom Boden aufsammeln... :=o

Aber wenn du das Ganze schon mal hinter dir hast, weißt du doch, was dich erwartet, oder? ;-)

LGaal:e18


Genau, der Arzt, der mich sonst behandelt, operiert ;-)

Ich war bei den anderen OPs immer schon 1-2 Tage vorher im Krankenhaus.Da bekommt man nicht mit ,wie viele Minuten bzw. Stunden vor der OP man erscheinen muss ;-)

Da war es von jetzt auf gleich: Hemd an, Tablette und los ;-)

Den Ablauf kenne ich - zumindest soweit ich mich erinnern kann :=o

JguIl#ianixa


Ich werde meinst am Vortag einbestellt. Wenn ich dann darauf bestehe, darf ich für die Nacht aber wieder nach Hause und am nächsten Morgen um 7:00 wieder eintrudeln. Da mir lange Anreisezeiten und ein paar Stunden Schlaf lieber sind als eine wache Nacht im ungewohnten Bett mit musikalischer Schnarchbegleitung / Aufgeschrecktwerden durch Nachtschwester, bevorzuge ich das.

Die Tablette gibt's normalerweise ca 0.5-1h vor der Abreise aus dem Zimmer, zusammen mit der Aufforderung, sich für's OP schön umzuziehen.

Manche Abteilungen kleistern einem dann auch gleich etwas auf den Kopf und um die Haare; andere überlassen die Haarverstauung den Anästhesisten.

Bei manchen Abteilungen gibt es Pannen, was die rechtzeitige Tablettenausgabe und Aufforderung zum Umkleiden betrifft. Einmal hatte ich ganze 5 Minuten bis zur Abfahrt und durfte dann im OP-Hemdchen und -Höschen vor dem Sani umhertitschen und meine Klamotten in den Schrank stopfen. Die Anästhesisten waren dann auch nicht erfreut, daß ich noch so hibbelig war.

Für Pipifax wie eine Portimplantation mußte ich auch nicht am Vortag anreisen; da reichte es auch, um 7:00 auf Station zu sein.

C!orn"e~liax59


OP-Hemdchen und -Höschen

Höschen habe ich nur mal für einen Herzkatheter gekriegt, für richtige OPs nie. Da gab´s immer nur das kleidsame Kittelchen... ]:D

Für die Haare habe ich eigentlich immer so ein Ding vom Typ Duschhaube aufbekommen, aber immer erst im Vorraum des OPs, vorher nicht.

J~uliXa@nixa


Oh? Bei mir besteht das sexy OP-Outfit immer aus:

- dem berühmt-berüchtigten OP-Hemdchen
- neckischen Thrombosestrümpfen mit Loch an der Fußsohle
- und einem wirklich neckischen Unterhöschen, aus dem gleichen Material, das man um Gipsverbände manchmal außen drum zuppelt. Weißes Netzstrumpf-Material, sozusagen.

Das ist nicht der Uniklinik hier eigen, sondern so war es auch bei meiner allerersten OP vor 13 Jahren schon. In einem anderen Ort und an einer anderen Klinik. Also von Schilddrüsenresektion über Portimplantationen und Panendos bis hin zu etwas umfangreicheren Krebsresektionen gibt's immer ein Höschen. ;-)

Trägst du deine eigene Unterhose unter dem Kittelchen oder mußt du mit nackigem Popo ins OP?

SNch,mi:dtix70


Ich kenne das mittlerweile auch so, dass man erst am OP-Morgen kommt...war sogar bei meiner 12jährigen Tochter neulich so...und abends vorher anrufen, weil da meist erst der OP-Plan steht...

Einbestellt wurde ich immer so 2-3 Stunden vorher, obwohl alle OPs durch einen Belegarzt vorgenommen wurden, da kommen ja dann zum Glück keine Notfälle dazwischen...

Rekord hatte ich beim letzten Mal (Patient vor mir ausgefallen)...da lag ich 30 Minuten nach Ankunft in der Klinik schon im OP auf dem Tisch... ;-D

Nackig war ich nie, ich habe immer den Papier-Schlüpper anbekommen... ;-)

R<enedssaxnce


Toll ist, wenn man ewig warten muss auf die OP, in der Zeit vor Nervösität die Wände hochgeht und die Tablette zum Ruhigwerden von den Schwestern oder Pflegern einfach vergessen wird. Mir mal passiert, dass gesagt wurde: "Jetzt brauchen Sie sie eigentlich nicht mehr" und – nix mehr ... Heute würde ich danach fragen bzw. darum bitten und dafür auch klingeln, damals war ich noch schüchtern. ]:D

S7chm@idtxi70


Insofern war auch die letzte OP die Beste...ich bin gar nicht mehr dazu gekommen, nervös zu werden, so doll musste ich mich beeilen... ]:D

Das Warten ist ätzend...vor allem, wenn man ein Frühstücker ist und Einem gen Mittag dann der Magen auf den Schuhsohlen hängt... ;-D

CYor~nelOia5x9


dem berühmt-berüchtigten OP-Hemdchen

- neckischen Thrombosestrümpfen mit Loch an der Fußsohle

- und einem wirklich neckischen Unterhöschen, aus dem gleichen Material, das man um Gipsverbände manchmal außen drum zuppelt. Weißes Netzstrumpf-Material, sozusagen.

Stimmt ja, Thrombosestrümpfe haben sie mir auch noch angezogen. Selber hätte ich die nie angekriegt. Aber das neckische Höschen habe ich nicht bekommen, vielleicht weil es eine Bauch-OP war?

J;ulfianxia


Hm ja... bei mir wurde im Zuge der längeren OP ein Katheter in die Harnröhre gesteckt und im Zuge dessen ist wohl das neckische Höschen verschwunden. Angezogen hatte ich es aber, bevor ich die Tablette genommen hatte und fast sofort weggepennt war.

Sobald der Katheter draußen war, wurde mir aber ein neues Höschen geliefert. :-) ... ich lag nach dieser OP einige Tage lang im neckischen OP-Outfit herum und kam ganz langsam wieder zu mir.

Ich käme mir unten ohne im Schleusenbereich auch wirklich unwohl vor, gerade wenn man noch wach genug zum selbst umsteigen ist... Es gibt da ja den Moment ohne Bettdecke beim Transfer vom Bett zur OP-Liege.

Du mußtest da wirklich unten ohne herumhopsen?

E he>maliger <Nutzer ](#3257231)


Bei meiner Knie OP bin ich auch erst morgens rein, sonst immer schon am Vortag.

Ich glaube ich musste um 7 da sein, operiert worden bin ich glaube ich gegen 11 oder so ...

Ich hab die Sachen hingelegt bekommen und mir wurde gesagt wann ich mich umziehen soll. Und bis dahin konnte ich noch machen was ich wollte.

Um 8 schnell noch Visite, markieren von dem Bein was operiert wurde und dann halt warten.

Warten an sich muss man meistens auch wenn man schon einen Tag vorher da ist, wenn man erst als 3. oder 4. auf dem Plan ist kann es schon mal Mittag werden.

Es gibt ja keine Garantie das sich nicht mal was verschiebt.

Bei meiner Gallen OP hat die Vor-OP deutlich länger gedauert so das ich noch 2 Stunden in der Vorbereitung gelegen habe, weil ich zu früh abgerufen wurde, beim Knie wurde ich direkt abgerufen runter, vorbereitet und ab .... so ist das Leben. Man kann es halt nicht beeinflussen. Da muss bei der Vor OP nur mal was bluten, dann dauert es halt schon wieder länger

Ob nun Nethose oder nicht hängt auch stark vom Eingriff ab.

Bei meiner HNO OP konnte ich meine Wäsche anlassen und Hemdchen drüber, bei der Bauch OP hatte ich erst gar keins, bei der KNie OP hatte ich ne Netzhose .... variiert halt und hängt ja auch viel vom Standard im Haus ab

Lxispa40p7x7


Bei meiner (ambulanten) Hand OP musste ich um 7 Uhr da sein, um halb acht gingen dann die Vorbereitungen los: LMAA-Tablette (die NULL gewirkt hab, hab während der OP fröhlich mit den Ärzten geredet und zugeschaut :-D ), Arm rasieren und das sexy OP-Hemd anziehen. Immerhin durfte ich meinen Bademantel drüberziehen und den bis zur OP anbehalten. Das neckische Höschen sollte ich auch anziehen. Das fand ich aber so schlimm (wie sich das schon anfühlte!), außerdem hab ich nicht verstanden, warum ich das für eine Hand-OP in Teilnarkose brauche. Also hab ich meine normale Unterhose angelassen und das Höschen drübergezogen :=o :=o :=o . Hat niemand gemerkt ;-D .

Die OP selbst begann dann um halb neun, um viertel vor Zehn war ich wieder auf Station, in einem speziellen Raum für ambulant operierte Patienten. Mir ging es super, abgesehen vom Hunger. Leider durfte ich erst um 11 Uhr wieder Essen und Trinken. Zudem gab es nur Pfefferminztee und Zwieback {:( . Ich musste aufs Klo und durfte nicht alleine, dabei ging es mir echt gut. Da hat mich echt so ein alter Drachen aufs Klo begleitet >:( . Ich war 16, sehr schwieriges Alter. Immerhin hat sie sich beim Pinkeln dezent weggedreht. Das zweite Mal (2 Liter Infusionslösung müssen halt raus...) blieb sie immerhin vor der Tür stehen.

Ich wollte ein bisschen rumlaufen, mir war langweilig. Durfte ich nicht. Um 16 Uhr kam dann endlich mal ein Arzt und ich durfte nach Hause :-D . Bin dann zwar relativ früh ins Bett, war am nächsten Tag aber schon wieder in der Schule. Eine total entspannte OP also :)z

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