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Dröhnen, Schmerzen im Ohr, Schwindel, seit 4 Wochen

d\efr 0x07 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mal die Frage ob das jemand kennt und mir berichtem kann was helfen könnte: neben den üblichen Druckschmerzen in der Kieferhöhle und im gesamten Gesicht habe ich seit Wochen grosse Proleme mit meinen Ohren. Die schalten sich permanent ab, dann dröhnen oder rauschen sie mal wieder. Dann fühle ich mich wie unter Watte. Dazu wird mir schubweise übel und Schwindel stellt sich ein, der aber wieder verfliegt. Mein Kopf und Ohr steht unter einem immensen Druck, mal werden die Ohren extrem heiss.

Beim HNO war ich nun schon zweimal. Einmal ein Hörtest, der war i.O.. Das zweite mal nun seit einer Woche Kortisontablettem in hoher Dosis, so recht helfen die aber auch nicht.

Kennt das wer? Stehe kurz davor in eine HNO-Klinik zur Abklärung zu fahren, oder soll ich noch abwarten wozu mein HNO rät? Mein Hausarzt hat ein Bluttest machen lassen, kann eine bakterielle Infektion ausschliessen.

Danke für alle Tipps.

Antworten
a*utumn-3likxe


War der Hörtest beim 2. Mal nicht ok, weil du jetzt Kortison bekommst? Ich habe einige Hörstürze hinter mir und erfahrungsgemäß half bei mir immer die Zeit. So gesehen kann ich deinen HNO verstehen. Was anderes ist, wenn du tagelang doppelt hörst, verzerrt hörst etc., dann würde ich es in einer Klinik abklären lassen, wenn es nicht besser wird.

Wenn du wieder die Schwindelanfälle mit Übelkeit hast, gehe lieber am gleichen Tag noch zu deinem HNO zum Schwindeltest.

d$e*fr0A0x7


Hallo autumm,

danke für deine Tipps. Nun, es dürfte sich bei mir nicht um einen Hörsturz handeln da alle Hörtests i.O. waren und sind. Ich würde ja auf eine Verschärfung der Nasennebenhöhlenproblematik tippen, aber diesmal ist eben die Ohrenproblematik dazu aufgetaucht. Ich habe immer mal wieder so Art Anfälle, wo meine Ohren nur noch dröhnen und ich vor lauter Druck im Schädel fast ohnmächtig werden könnte. Manchmal fühlt sich mein Ohr auch dumpf an, das muß wohl am Druck liegen der auf dem Innenohr lastet.

Bisher geht mein HNO von einer Innenohrentzündung aus und deshalb das Kortison. Das vertrage ich aber überhaupt nicht, schätze ich habe dagegen eine Art Allergie, es macht es jedenfalls viel schlimmer (erst recht keine Luft mehr durch die Nase). Auch im Raum könnte neben der Sinusitis evtl. eine spezielle Form von Migräne stehen oder evtl. auch Morbus meniere? Wobei da allerdings ein schlechteres Hören sowie Erbrechen auftreten müsste.

So richtig weiß ich da auch nicht mehr weiter und schwanke zwischen abwarten und Tee trinken oder dem Drang, doch mehr untersuchen zu lassen (je nach Gemütslage)....

auu.tEumng-like


Hallo defr007,

nimmst du zum Kortison einen Magenschutz ein? Oder warum verträgst du es nicht? Nur wegen der evtl. Allergie? Mein HNO hatte mir leider keinen Magenschutz mitverschrieben und ich bekam dann Probleme. Er sollte das eigentlich wissen.

Werden die Hörtests gemacht, wenn die Ohren dröhnen? Ich kenne dieses Dröhnen von früher und kann mir nicht vorstellen, dass du damit alle Töne hörst. Der Druck im Kopf ist bei einem Hörsturz ebenso verhanden. Das macht den Hörsturz so unangenehm. Es ist nicht so, dass man einfach nur schlecht hört.

Wegen Morbus Meniere – welchen Art von Schwindel hast du? Ich kann dann den Kopf nicht bewegen, weil ein normales Sehen dann unmöglich ist. Dazu dröhnt mir laut mein Ohr und Übelkeit ist auch dabei. Ich habe solche Anfälle zum Glück nur alle paar Jahre und dann dazu meistens nachts. Der HNO könnte dir zusätzlich zum Kortison Betahistin geben. Bei Anfällen sollte man es lt. meinem HA höher dosiert nehmen. Der HNO gab mir eine geringe Dosis an und man sollte die Tabletten einige Monate nehmen. Wundermittel sind auch sie nicht, aber einen Versuch ist es wert.

Wenn dein Ohr dröhnt, kannst du dann damit telefonieren? Geht bei mir nicht mehr und ich weiß dann, dass der Hörtest dementsprechend ausfällt. Ich bin nur deswegen oft trotz Hörsturz nicht zum HNO, weil seine Helferinnen Notfälle abblocken und ich hatte immer Glück, dass es mit durchblutungsfördernden Tabletten immer von selber wieder besser wurde.

Wenn es nicht besser wird sollte dein HNO ein MRT vom Kopf veranlassen.

d_egfr0x07


Nein, die Hörtests fanden eben ausserhalb von akuten Anfällen statt. Wenn ich selber tippen müsste würde ich ja sagen dass die Ohrenprobleme Begleiterscheinungen einer üblen Kieferhöhlenentzündung sind, die mich derzeit quält - ist das möglich? Evtl. hat sich da der Schleim über die eustachsche Röhre aufs Innenohr gesetzt? Ich bin am ganzen Körper verkrampft wegen der Anspannung aus den NNH. Das was ich da "höre" ist ein Wechsel aus Gluckern, flirren und dröhnen, was aber nicht ständig da ist- eher schubweise und dann verstärkend.

Telefonieren geht ganz gut, ich höre immernoch gut wenn ich direkt mit jemandem spreche oder selber rede. Nur die Umgebungsgeräusche sind verzerrt und irgendwie wie unter Watte verpackt. am Mittwoch gehe ich nochmals zum HNO, auch wegen eines Schwindeltests, dann weiss ich sicher mehr.

Danke dir!

a5utumn-+likxe


Du solltest den Hörtest beim HNO machen, wenn du die Umgebungsgeräusche verzerrt hörst. Ich kenne das auch. Bei mir ist es zudem so, dass ich helle Töne doppelt höre und mir normale Alltagsgeräusche extrem laut vorkommen, wie z.B. Straßenverkehr etc. – auch das "wie unter Watte" zu hören kenne ich nur zu gut.

Das Problem ist, dass es keine Wundermittel gibt. Hoffe, es kommt bei dir von den Nebenhöhlen. Bis 2008 gab man bei einem Hörsturz z.B. Infusionen oder durchblutungsf. Tabletten. Mittlerweile zahlt die Krankenkasse nur noch Kortison. Ja, es war nicht erwiesen, dass die Infusionen helfen. Aber auch Kortison hilft nicht immer, kommt der Krankenkasse aber deutlich billiger.

Ansonsten kann ich dir nur den Rat geben den HNO zu wechseln. Ich habe mich bei meinen zahlreichen Hörstürzen stets ins Büro geschleppt, obwohl ich eigentlich nicht arbeitsfähig war und das nur deswegen, weil mein HNO zwar über den schlechten Hörtest entsetzt war etc., aber eine Krankschreibung für unnötig hielt. Also dachte ich, dass ich dann arbeiten kann. Die Quittung bekam ich jetzt nach meinem zahlreichen Hörstürzen. Irgendwann geht es eben nicht mehr.

Drücke dir die Daumen bis Mittwoch. Kannst du nicht spontan beim HNO vorbeikommen, wenn du dieses Verzerrthören hast bzw. das Wattegefühl? Das wäre am einfachsten.

dhefJr0x07


Na ja, das mit dem zum HNO gehen wenns gerade passiert ist gar nicht so einfach, habe allerdings schon in einer solchen Phase einen Hörtest für diverse Frequenzen aus dem Netz getestet und der war i.O.. Weiss nicht wie weit diese verifizierbar sind.

Was mir eben noch durch den Kopf geht ist dass auf Dauer nur ein Hörtest doch etwas wenig Untersuchung darstellt. Wenn da keine Ruhe reinkommt, würde ich gerne auf genauere Untersuchungen pochen wie zB ein CT o.ä.. Aber im Akutfall ist sowas nicht vorgesehen, da muss man schon mit dem Kopf unterm Arm auftauchen :).

Grüsse und nochmals vielen dank für deine Mühe.

aUuHt5umn-flimke


Was kam beim HNO raus? Hat er den Schwindeltest gemacht? Mit warmer Luft oder kaltem Wasser? Wäre interessant, wie du reagiert hast. Du hast öfters Schwindel mit Übelkeit.

CT würde ich hier nicht machen lassen. Sollten deine Beschwerden anhalten kann ein MRT veranlasst werden. Kommt auf den Arzt an. Aber wie du sagstest, wenn du die Beschwerden erst seit kurzer Zeit hast, bekommst du i.d.R. noch kein MRT.

d`efr0x07


Hi autumn,

Nein, wurde kein Schwindeltest veranlasst weil die Symptomatik und Vorgeschichte so eindeuig ist. Habe ja seit Jahren eine chronische Sinusitis und die sitzt derzeit so fest in meinem Kopf dass sich der Schleim oder die Entzündung bis zu den Ohren gearbeitet haben. Liegt also eindeutig an der heftigen Sinusitis. Nun droht eine erneute NNH- OP obwohl schon die erste nur kurzzeitig Linderung gebracht hat :(. Kann man ganz schön verzweifeln und das schlägt auf die Psyche und macht die Sache auch nicht besser.

Danke nochmals und beste Grüsse

a(ut}umSn-Flike


Vor der ersten NNH-OP wurde aber sicher ein CT gemacht? Eine Zweitmeinung kann nie schaden. Ich habe viel zu lange meinem HNO vertraut. Er will mir für die HNO-Ambulanz keine Befunde mitgeben. Jahrelang hat er meine Hörstürze mitverfolgt, anhand von Hörtests etc. ist der Verlauf dokumentierbar, aber er mauert. Und das, obwohl er mir die HNO-Ambulanz empfohlen hat, weil er bei mir nicht mehr weiter weiß.

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