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Leben mit der Schwerhörigkeit und Hörgeräten

N|alta8x5


Also in Österreich scheint das bisschen anders zu sein.

Die Verordnung bekam ich vom HNO und damit bin ich zu Neuroth gegangen. Sozusagen eine "Kette" mit vielen Filialen. Die haben mich beraten, und sich auch um die Bewilligung bei der Kasse gekümmert. 2 Wochen später bekam ich einen Anruf für einen Termin wo ich mich für ein Gerät entscheiden konnte, das wurde angepasst und fertig. Batterien etc. kann ich natürlich auch online kaufen, aber ich habe gleich zu Beginn (weil ich mich ja auch nicht auskannte) einen Sevicepass gekauft. Da sind Gutscheine für ca. 1 Jahr Batterien, Vergünstigungen auf Pflegeprodukte für die Geräte usw. drin. Hat mich glaub ich 70 Euro gekostet. Reinigen lassen kann ichs jederzeit dort wenn ich meine Kundenkarte herzeig.

D[eaf D9irk


Meine Hörgeräte wurden von der KK komplett bezahlt, da ich an Taubheit grenzend schwerhörig bin, denn ich kann nur mit extrem starken Hörgeräten hören.

dyjfr anXzxi


Solche Servicepackete gibt es in Deutschland glaub auch, jenach dem beim welchen Akustiker man ist hat er sowas im Angebot oder auch nicht. Das bietet eben nicht jeder Akustiker an und viele Akustiker verkaufen ihre Batterien für 9euro oder so was das Päckchen.

L.aaleY18


Meine Batterien kosten 3,50 oder 3,90 für 6 Stück, noch wirds aber übernommen von.der KK be mir.

R"atzeefaxtz


Laale, dann sind Deine Batterien aber günstig.

Ich würde mit Sicherheit beim Hörgeräteakustiker für 6 Batterien (A13) mehr als 5 € bezahlen, 6.50 glaube ich.

Bei meinem Onlinehändler bezahle ich bei 15 Packungen mit je 6 Batterien, auch 3.88 € pro Karte.

Da meine Frau dieselbe Größe braucht, eine Nachbarin ebenso, bestelle ich meistens 15 Packungen als Vorrat.

Lebensdauer oder Einsatz pro Batterie liegt bei 3 Wochen.

LGaalex18


Günstig schon, aber ich komme mit einem Paket nur etwas mehr als drei Wochen hin :(v

Brauche ja immer zwei Batterien, für jedea HG eine.Damit komme ich dann etwa 8 Tage aus. Trage meine HGs auch etwa 13 Stunden ;-D

Wie lange hält denn bei euch eine Batterie? Bei welcher Tragedauer?

Rcatz}efatz


So wie ich oben schon geschrieben habe. Bei mir hält eine Batterie (pro Ohr) ca. 3 Wochen durch. Trage die Hörgeräte den ganzen Tag, also täglich mindestens 16 Std.. Bei meiner Frau ist es ähnlich.

Vielleicht gibt es aber mal aufladbare Batterien. Sie sind nur noch nicht ganz 'serienreif' - bei den Knopfzellen.

Habe aber schon mal was gelesen, daß sie daran arbeiten! Aber dann werden ja nicht mehr so viele teure Batterien verkauft .... ":/

Lgaalex18


Oder die aufladbaren werden zum "Ausgleich" schweineteuer ]:D :=o

sgpidVi0x2


Hallo,

meine Batterien halten so 7-8 Tage je nach dem wie lange ich am Tag die HG trage. Abends beim Lesen wenn ich Ruhe haben will, da nehme ich sie meist raus.

R*at*zeHfatz


Es gibt schon Qualitätsunterschiede bei den Batterien, billigere Batterien halten nach meiner Erfahrung nicht so lange und manchmal ist Ausschussware dabei - Batterien die schon in der Packung leer oder halbleer sind.

Bei mir ist es höchstens so, daß ich morgens die Geräte erst später rein mache. Da sind auch noch nicht so viele Telefonanrufe zu 'befürchten'. Den Rufton hört man durch die geschlossene Türe vielleicht nicht immer ...

Das Telefon steht im Flur und ich sitze beim Frühstück in aller Ruhe mit der Zeitung im Esszimmer.

RNatze<fatxz


Und eben bin ich bei der Lektüre auf einen Artikel in unserer Tageszeitung aufmerksam geworden, der wunderbar zur Überschrift dieses Fadens von Laale passt! - "Wie bitte ...?"

Einige Auszüge:

Viele Schwerhörige verzichten auf ein Hörgerät, das ist ein großer Fehler. Das Gehirn verlernt das Einordnen von Geräuschen rasch.

Rund 20 Millionen Menschen in Deutschland sind Schätzungen zufolge schwerhörig, aber nur 16 Prozent davon tragen ein Hörgerät. Der Anteil ist seit Jahren konstant.

Das Bundessozialgericht hat festgestellt, daß die gesetzlichen Krankenkassen beim Kauf eines Hörgerätes zu wenig Geld zuschießen. Nach zähem Ringen wurde der Satz 2013 angehoben.

Dennoch bestehe eine gravierende Unterversorgung.

Schätzungen zufolge haben zwischen 20 und 30 Prozent der Erwachsenen ein eingeschränktes Hörvermögen, bei den über 65- Jährigen mehr als 40 Prozent.

Eine Studie ergab, daß durch die Folgen der Schwerhörigkeit wie dem Verlust der kognitiven Leistung Stürze, Depressionen und Berufsunfähigkeit volkswirtschaftliche Kosten von 2,5 Mrd. € pro Jahr entstehen.

Je später ein Betroffener ein Hörgerät bekommt, umso schwerer fällt die Umstellung.

Ein Hörgerätetest ist nicht nur für ältere Menschen: Auch ein beträchtlicher Teil Jüngerer hört heute schlecht.

Das ist dann allerdings weniger dem natürlichen Alterungsprozess als zu lautem Musikgenuss und anderem Lärm geschuldet: Der Schall zerstört die feinen Haarsinneszellen in der Hörschnecke unwiderruflich.

Ein Hörgerät wird meist mit dem Alter verbunden, es gilt als Ersatzteil (eine Brille ja auch(!)). Doch das ändert sich langsam. In einigen Jahren werden auch Nicht-Schwerhörige Hörgeräte tragen. Telefongespräche, Fernsehsendungen, Konzerte können schon jetzt direkt ins Gerrät und damit ins Ohr übertragen werden. Störende Geräusche werden weggefiltert, so daß die Träger besser hören als Normalhörende. Die Forscher tüfteln schon an weiteren Funktionen wie der Simultanübersetzung von Fremdsprachen.

NCalya8x5


Ach je ... ja ich weiß der Artikel hat recht :=o

Ich sollt bald zur neuen Verordung der Geräte gehen, weil ich meine schon 6 Jahre habe und längst Anspruch auf neue hab. Aber ich trag sie eben so selten *grml* Nur in Phasen wo mein Tinnitus mich wieder fertig macht bin ich froh sie zu haben, sonst empfind ich sie oft eher störend, bzw. nicht notwendig. Aber gscheiter wärs natürlich |-o

Was mich an so Artikeln oder auch den generellen Aussagen mancher Menschen so nervt ist

Das ist dann allerdings weniger dem natürlichen Alterungsprozess als zu lautem Musikgenuss und anderem Lärm geschuldet

Ich hab nie laut Musik gehört, war in keinen Diskotheken und meide Konzerte sogar deswegen. Ich find das fast schon beleidigend wenn alle immer gleich denken "selbst schuld, hast sicher immer laut Musik gehört". Nein ... sehr viele kommen einfach schon so auf die Welt, und manche wie ich erleiden ein Lärmtrauma weil alltägliche Geräusche schon derart übersteigert sind dass sie einen langfristig schädigen. Kommt da wer auf die Idee mal zu sagen "wir sollten weniger hupen, die Sirenen nicht jedesmal neben Passanten anmachen, die Gleise warten damit nicht die Züge so quietschen, vielleicht generell weniger Autofahren und den Lastenverkehr in Städten verbieten" Nein... aber das sind genau die Dinge die mich jedesmal zusammen zucken lassen, wo ich mir die Ohren zu halten muss und die zu neuen Tinnitus-Tönen führen. Nicht die böse Rockmusik >:(

Manchmal wär ich für ein bisschen Stille so dankbar.

LFaale&1t8


Genau, Nala, diese schon fast klischeehafte Aussage, dass es zumeist an lsuter Musik liegt, nervt mich auch. Aber der Artikel ist sonst gut, dann wird zumindest etwas aufmerksam gemacht ;-)

Als ich meinem Lehrer damals von drn HGs erzählt habe, meinte er: Hörst du denn immer so laut Musik mit deinem Ipod? Ich kann mir das bei dir nämlich gar nicht vorstellen.

Ich habe diesen Monat dreijähriges mit meinen HGs x:)

C<ocn}ut-St}rawbexrry


Das mit der lauter Musik ist nur eins davon vielen Ursachen, warum man schwerhörig wird.

Bei mir ist das Medikament die Ursache für die an Taubheit angrenzende Schwerhörigkeit (das passierte nach der Geburt).

Ich habe schon mal einen jungen Menschen kennen gelernt. Er gab es zu, dass er nicht sein Hörgerät trägt (ist nur bissl schwerhörig), weil es für ihm eher peinlich ist, weil er nicht so alt ist.

Ich nehme die teuersten Batterien, weil sie schon 2 Wochen halten (habe leistungsstarke teuere Hörgeräte, da hilft mir kein Kassenhörgerät mehr). Bei billigen Batterien von DM oder Rossmann halten nur wenige Tage. Ich finde, das macht schon ein Unterschied aus.

R(atzkefaKtz


Man könnte fast meinen, alles was Krach macht, stört. Stimmt je nach dem. Es gibt schon einen lästigen Krach wie z.B. Baulärm, Straßenlärm. Manche stört auch der Kinderlärm.

Zu laute Musik mag ich auch nicht, in Festzelten wo man sich anschreien muß, um etwas vom Nachbarn zu verstehen.

Es ist auch oft so, daß man auf der Straße nicht das Auto hört, sondern von Weitem nur dröhnende Lautsprecher. Da kann doch der Fahrer sich nicht normal konzentrieren und Einsatzfahrzeuge wahrnehmen.

Bei meinem HNO-Arzt wird man in den Praxisräumen ständig von Musik (etwas unter der Zimmerlautstärke) berieselt. Dabei soll doch jeder Lärm das Gehör 'abstumpfen' lassen, sogar noch beim Uhrmacher mit seinem leisen Geticke um sich herum!

War erst letzte Woche wieder bei der halbjährlichen Untersuchung beim HNO und habe prompt wieder vergessen, ihn zu fragen, ob seine ständige Musikberieselung nicht schädlich sei - aber anscheinend doch nicht!

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