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Leben mit der Schwerhörigkeit und Hörgeräten

dRjfrKanzi


Eine FM-Anlage ist ein Gerät wo der Sprecher ein Mikrophone in der Hand hat und du als Hörgeschädigte einen Empfänger. Ich hab diesen Empfänger direkt am Sprachprozessor eingesteckt und wenn dann der Sprecher in das Mikrophone spricht landet das gesprochen direkt bei mir im empfänger. Dadurch höre ich dann den sprecher so als wäre er direkt neben mir obwohl der 5m weiter weg steht.

Ich hoffe das ich es verständlich erklärt habe.

AKpyr!ena


Jein ;-) , wozu braucht man dann die Technik von denen? Und wo ist das Problem, wenn sie im Nebenraum ist? Oder habe ich das falsch verstanden? Sorry.

Vom System her ist das ja super.

dtjfrcaxnzi


Also wenn z.b der der Dozent spricht, dann hat seine Stimme 65db dies gielt nur wenn man 1m von im entfernt ist, ist man weiter weg wird die Stimme vom Dozent ja immer leiser. Mit der FM-Anlage wird quasie der Abstand zum Dozenten aufgehoben. Die übertragung vom Mikrophone zum empfänger ist "über funk", daher wird die Stimme dan direkt zu dir in die Hgs/Ci übertragen.

Das problem ist halt bei der FM-Anlage das sie nicht überweite strecken geht, irgendwann spricht der Empfang ab, jenach Bauweiße der Räume recht da schon der nebenraum aus.

Ganz einfach gesagt ist eine FM-Anlage eine art WalkyTalky, nur das halt nur einer sprechen kann und der andere hören kann.

A\pAyrenxa


Klappt nicht bei jedem veranstallter weil die FM-Anlage nur eine bestimmte reich weiter hat wenn die die Technik in einem anderen Raum haben dann wird es schwer.

O.k. das mit der Reichweite habe ich verstanden und das das über Nebenräume hinweg nicht funktioniert. Aber wieso ist das davon abhängig, ob deren Technik in einem anderen Raum ist? Wenn der Sprecher das Mikro hat und du den Empfänger, wie kommt das dann mit deren Technik in Konflikt, die evtl. in einem anderen Raum ist?

dDjfrganzi


Z.b bei Sascha Grammel hat nicht dieser das Mikrophone in der Hand oder um den Hals von der FM-Anlage sondern das wird dann direkt mit der Anlage vom Veranstaller verbunden über ein Kabel. Das Mikrophone hat einen Klinkenanschluss, und wenn bei solchen Veranstalltungen der Sprecher wechselt müssten die dann das Mikrophone von Sprecher zu Sprecher weiter reichen daher wird mittels Klinkenstecker einfach die FM-Anlage an das Soundsystem vom Veranstaller eingestöppselt.

A3pyr%ena


Alles klar, danke! Das ist natürlich viel komplizierter. Da muss man ja wirklich viel Ahnung von der Technik haben, Respekt!!!

dpjfNranxzi


Als ich das erste mal bei so einer Veranstalltung war und voher fragte ob das mit der FM-Anlage geht, wusste ich auch nicht so genau wie die das da machen. Mir wurde damals nur gesagt ich solle früher da sein, und dann gab ich das ganze in die Hände der Tontechniker und machten das ganze dann so das alles funktionierte. Später wurde mir das dann genau erklärt.

A=pyrJena


Es ist jedenfalls immer besser in so einem Fall, selbst Bescheid zu wissen.

NXalTa85


Hallo!

Ich komm grad von meinem Termin beim Neuroth. War wieder sehr nett der gute Herr und hat selbst ein Hörgerät :)^

Ich hab einen neuen Test gemacht und die Abnahme soll nur leicht sein, nur bei einer Frequenz auf beiden Ohren ein Absacker. ":/ Er meinte ein mittleres Pfeifen. Ich glaub bei 500Hz. Naja habs mir grad auf youtube angehört (ja das gibts dort wirklich! hahaha) und das entspricht ziemlich meinem Tinnitus. Da konnte ich wohl einfach nicht unterscheiden ob das schon der Ton ist bei dem "Jetzt" sagen sollte.

Ich würd euch gern meine Hörkurve zeigen, weil ich mit damit nicht wirklich auskenn. Vielleicht könnt ihr ja was dazu sagen - obs bei euch ähnlich ist oder komplett anders. Er meinte dass ich laut meiner Hörkurve bestimmt Anspruch auf eine Spezialversorgung habe, weil ich scheinbar nicht dem typischen Schwerhörigenkurven entspreche. ???

[[http://i770.photobucket.com/albums/xx342/Nala85/Health/Hoerkurve_zps6iofihck.jpg]]

Er hat mir 3 Geräte angeboten. Eines würde die Kasse voll nehmen (Phonak V63), eines empfiehlt er mir da die ersteren vielleicht nicht ganz ausreichen besonders auf die nächsten 5 jahre gesehen und sie haben viel mehr Auto-Programme, und eines wäre dann die Highend Variante. Zu 2. dass ich nächste Woche dann testen kann, hat er mir einen Kostenvornaschlag gemacht. Die Eigenleistung wäre da noch 1800 Euro :-( Wobei er meinte ich könne das noch bei einem Verband einreichen die aus einem gewissen Fonds auch beisteuert und erfahrungsgemäß würde meine Eigenleistung dann nur wenige 100 Euro sein. Speziell Berufstätige unter 50 werden da gefördert.

Er meinte er würde mir sogar empfehlen gleich das teuerste einzureichen und mal zu sehen was rauskommt. :=o Wenn der Eigenanteil mir zu hoch ist, kann ich immernoch ein Modell günstiger nehmen und das einreichen.

Bisschen ein Manko gibts noch:

Ich brauch eine Arbeitsbereichsbeschreibung vom Arbeitgeber :-| Der weiß eigentlich noch nix von meinen Geräten und das wollte ich auch so belassen.

Und die "Schirmchen" werden wohl bald nichtmehr ausreichen und ich muss Passstücke fürs Ohr nehmen :-/ Find ich optisch auch nicht so toll und das Ohr ist dann halt "mehr zu". Ich teste mal mit Schirmchen und wenns zuviel Rückkopplung gibt, muss ich die Stückchen anfertigen lassen.

Freitag nächste Woche hab ich wieder Termin und bekomm das Testgerät. :-)

APpyrexna


Sehr spannend!

Interessant, dass der Tinnituston genau einer Frequenz entspricht. Vermutlich kann man dann davon ausgehen, dass du den Ton hören würdest.

Die Kurve fürs Audiogramm ist möglicherweise deshalb ungewöhnlich, weil bei dir die mittleren Frequenzen ausfallen und "normalerweise" eher die oberen. Das Sprachaudiogramm kann ich nicht deuten, weil die nicht reingeschrieben haben, welche Kurve für Zahlen und welche für Wörter ist. Man braucht dazu auch zusätzlich eine Auswertungstabelle.

Die Sache mit dem Einreichen des teuersten Gerätes finde ich unkompliziert gelöst, denn du hast da kein Risiko. Allerdings müsstest du da den Arbeitgeber informieren. Wenn du das nicht willst, müsstest du die 1800 Euro zahlen (insofern du das zweite Gerät nimmst). Wenn das o.k. ist und du gut damit klar kommst und du den Arbeitgeber nicht informieren möchtest, dann würde ich das machen. Aber vielleicht sieht man die Geräte doch, wenn du Passtücke brauchst und dann weiß es dein Arbeitgeber eh.

Kommst du mit diesem Gerät auch gut klar? Ist das schon besser als das alte?

NSala8x5


Also die Arbeitsplatzbeschreibung muss ich wohl eh selbst verfassen - sowas macht mein Chef nie zzz

Vielleicht reicht ja auch ein Stempel auf Briefpapier. Hab im Internet gelesen dass das oft nur die Personalabteilung anfertigt.

Hier ist noch was bzgl. Induktion bei Veranstaltungen

[[http://www.vox.or.at/aktuell/]]

L!aaPlex18


Die Kurve fürs Audiogramm ist möglicherweise deshalb ungewöhnlich, weil bei dir die mittleren Frequenzen ausfallen und "normalerweise" eher die oberen.

Beu mir sind auch nur die mittleren Frequenzen betroffen, Sprachbereich.

Meine Kurve gleicht einer Badewanne ;-D

NAa=la8x5


Ja mit Sprache hab ich auch das problem, während ich halt umso sensibler auf Pfeifgeräusche reagier ... bin sehr lärmempfindlich.

Hat schonmal jemand so eine Arbeitsbereichbeschreibung gemacht?

Hab schon bissl was zusammen, aber brauch noch nen guten Abschluss. ":/

d9jfraxnzi


In der Tat eine Badewanne ist nicht so leicht zuversorgen. Ich hab eine Arbeitsberechbeschreibung noch nie gemacht. In Deutschland ist das ja auch immer etwas komplizierter , sobald man etwas für die Arbeit braucht sprich ein gutes Hg dann sagt die kk meistens geht uns nichts an, sondern da müssen sie zur Rentenversicherung, die wiederum sagt na sie tragen die Hgs ja auch in der Freizeit und schiebt es wiederum an die KK.

Bei mir war die Hörkurve vor den beiden Ops ganz anders, erstens mal lag meine viel weiter unten dazu kam das bei mir der Tieftonbereich hauptsächlich betroffen war, umso höher die töne umso besser hörte ich die Töne.

LXaalex18


Nala, ich kann drine Kurve wohl erkennen, aber die Dezibel-Zahl nicht . Scheint aber als würde es bei 45-50dB liegen,oder?

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