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Leben mit der Schwerhörigkeit und Hörgeräten

R~atzeLfatxz


@ apyrena

Ja man gewöhnt sich daran, dass sozusagen alle Geräusche lauter sind, wobei ich das von der Logik her nicht ganz verstehe, denn eigentlich sollten die Hintergrundgeräusche ja mehr im Hintergrund und die Sprache mehr im Vordergrund sein... ???

Ja ich meine, es ist gut, alles lauter und besser zu hören - auch die Hintergrundgeräusche, die man früher ohne HG ja gar nicht kannte. Sie sind schon auch ein 'Gewinn'. Natürlich sollten/dürfen die Hintergrundgeräusche nicht dominant wirken und die Sprache übertönen. Alles richtig dosiert.

Da hat es in den letzten Jahren große technische Fortschritte gegeben. Mit den Geräten vor zwanzig Jahren war eine Unterhaltung bei vielen Personen und Gemurmel im Hintergrund schon schwieriger.

fzranz_-znraxf


Hallo Forum,

auf Anregung von Apyrena stelle ich hier meine Frage nochmals

(der Originalthread war: [[http://www.med1.de/Forum/HNO/712444/#p21921910]]

"höre schlecht am linken Ohr" )

(copy/paste Text)

ich bin männlich, 47,

vor einiger Zeit machte ich einen Hörtest beim Hartlauder in Österreich:

Bei Wiederholung wurden die gleichen Werte gemessen.

Das rechtes Ohr war soweit ok (normales hören)

Beim linken Ohr gibt es ein Problem: bis 2k recht normal, bei 3k tiefer Absturz, der geht bis 6 k, dann wird es wieder besser bei 8k (also dieser Wert wieder im Normbereicht:

Werte noch schnell:

2kHz: +10 db/HL

3kHz: 65

4kHz: 65

6 kHz: 55

8 khZ : 35

Ich habe schon ein wenig Tinnitus (hochfrequentes Pfeiffen bzw. Klirren), besonders am linken Ohr, wo ich auch schlecht höre.

Leider muss ich recht lange warten, bis ich einen Termin bekomme beim HNO Arzt, deswegen frage ich hier.

(ich weiss nicht, ob ich ein Diagramm posten soll, wenn ja, kann ich es ja nachreichen; wie mache ich das am besten hier?)

Was mich besonders interessiert: Ist so etwas überhaupt zu behandeln (ohne Hörgerät) und was kann die Ursache sein?

Ein Knall (Böller), Alter hoffe ich doch noch nicht, zumindest so ein krasser Einbruch im Bereich der höheren Frequenzen

Danke im voraus!

(Die Hörschwäche wurde auch über die Knochenleitung festgestellt)

d{jfraxnzi


Ohne Hörgerät das zubehandeln geht in der Regel nicht. Man kann zwar direkt nach dem Ereignis Knall oder Hörsturz eine Infusionstherapie machen aber ersten sollte die sehr Zeitnah gemacht werden und zum anderen ist nicht bewiesen das die hilft.

Da die Hörschwäche auch in der Knochleitung festgestellt wurde handelt es sich um eine Innenohrschwerhörigtkeit.

Die genau Ursache also weshalb warum du an einer Innenohrschwerhörigkeit leidest ist schwer zufinden. Arbeitest du viel im Lärmbereich ??

f?ranz_zvnraxf


Hallo djfranzi,

ja, ich habe heute einen Termin beim HNO bekommen. Leider lässt sich nichts machen (Cortison und Infusionen gehen nicht mehr, da zu lange her; und es ist auch gar nicht gesagt, ob es überhaupt anschlagen würde, Cortion kann auch heftige Nebenwirkungen lt. Ärztin haben), weil zu meine Schwerhörigkeit bei hohen Frequenzen zu lange her ist., das linke Ohr war so gut wie frei, Hörtests noch genauer als beim Optiker, im Prinzip waren die Ergebnisse identisch. Die "Therapie" wäre ein Hörgerät. Das könnte aber auch irritieren. Da bei mir die Zacke erst ab 2kzh steil bergab geht und auf niedrigen Niveau bis 6 khz bleibt, könnte mich ein Hörgerät auch irritieren. Wenn ich älter werde, könnte es schon sein, dass es notwendig wird. Ansonsten höre ich laut Frau Doktor "ausserordentlich" in den übrigen Frequenzen und im gesamten Frequenzspektrum im rechten Ohr.

Ich sollte natürlich aufpassen (wie jeder, auch die, die normal hören), bei grösserem Lärm meine Ohren zu schützen (oder einfach weggehen).

fBranz._zdnxraf


Jetzt muss ich nochmals nachsetzen (ich weiss nicht wie ich Beiträge im nachhinein editieren kann, geht das hier überhaupt?).

Das "Gute" ist, dass der restliche Frequenzbereich, der zum Verstehen der Sprache ist (so 400 Hz bis 4 khz) bis 2 khz recht gut ist, nur das Stück von 2 kHz bis 4kHz wird verschluckt.

AHpyr@enxa


Ich schreib mal hier weiter, sonst komme ich durcheinander ;-) .

Schade, dass nichts mehr zu machen ist, das tut mir leid. Es ist auch fraglich, ob noch etwas zu machen gewesen wäre, wenn du früher darauf geachtet hättest. Insofern würde ich mir hier kein schlechtes Gewissen machen.

Hast du subjektiv das Gefühl, dass du noch ausreichend hörst, alles gut mitkriegst und dich nicht zu sehr konzentrieren musst? Mir ist irgendwann aufgefallen, dass ich den Leuten beim Sprechen immer auf den Mund schaue, um das besser zu verstehen, was sie sagen.

Abgesehen davon ist eine Beratung beim Akustiker kostenlos und unverbindlich. Du könntest also auch einen Versuch machen, um zu sehen, wie es mit Hörgeräten wäre. Aber so wie ich dich hier verstehe, machst du vorläufig nichts, oder?

Editieren kann man hier leider nichts :(v .

Aapyr\ena


Ich habe auch noch eine Frage zu meinen Hörgeräten: wie nennt man das, wenn das Gerät so eine Art Knistern bei bestimmten Geräuschen/Tönen/Situationen macht? Ein bisschen ähnlich wie das Radiorauschen, wenn er Sender nicht mehr richtig rein kommt. Das ist z.B. beim Radiohören der tiefen Frequenzen oder wenn ich mit dem Auto über eine Bodenunebenheit fahre so.

Morgen (Fr) Nachmittag bin ich wieder beim Akustiker.

Ahpyrxena


@ Franz

Komisch finde ich, dass du den Lärmschaden nur auf einem Ohr hast. Gibt es dafür eine Erklärung?

Npalax85


Franz deine Hörkurve würde ich gerne mal sehen. Falls du jetzt noch jung/berufstätig bist würde ich das mit dem Gerät schon versuchen. Jetzt wird noch mehr geleistet als wenn man erstmal über 50 ist.

Ich hatte übrigens eine Infusionstherapie so wie auch einmal CortisonTabletten. Hat leider nichts gebracht.

Apyrena, kanns sein dass es übersteuert? Ein Knistern hab ich sonst nur wenn die Haare doof aufliegen.

A0pyarenxa


Ja ich glaube, dass das übersteuert. Ich war gerade dort und er hat die tiefen Frequenzen etwas runtergefahren, aber es ist leider immer noch so. Ich befürchte, dass ich nochmal dritte Geräte probieren muss. Das Hören an sich ist mit denen gut gewesen.

fEranz_Wz-nraxf


Hi,

@ Nala85,

ich bin 47. Das mit dem Hörgerät: am Anfang habe ich das kategorisch abgelehnt, je mehr ich aber gehört, hier gelesen und auch mit zwei Ärzten gesprochen habe, desto überzeugter werde ich, es wenigstens einmal zu versuchen oder mich beraten zu lassen und verschiedene Geräte zu lassen. Ich weiss nicht, ob es gerne gesehen wird, sonst könnte ich ja ein Bild meines Audiograms hereinposten. Nur weiss ich noch nicht, wie das geht.

Am Anfang dachte ich mir, ich stemple mich vielleicht als alt oder nicht mehr ganz gesund (gehandicapt) ein, wenn ich eins trage oder wenn es gar andere merken. Aber mittlerweile denke ich mir, warum nicht. Wenn man schlecht sieht, ist es ja auch kein Problem, eine Brille zum Ausgleich zu besorgen. Was mir die Ärzte auch gesagt habe, es ist gut für das Sprach- und Wortverständnis. Wenn man Wörte nicht oder nicht gut versteht, kann es sein, dass das Gehirn Probleme bekommt, das Wort zuzuordnen oder völlig zu vergessen. Schon alleine das rechtfertige ein Hörgerät.

@ Apyrena:

so schlimm ist es nicht mit dem Verstehen. Wenn mehrere Leute reden, muss ich mich schon sehr konzentrieren. Dass ich den Hörschaden nur auf einem Ohr habe, hat die Ärztin gesagt, komme öfters vor und sei nicht extra ungewöhnlich.

fbranz_Yznrxaf


Ich habs die Auswertung hier hinaufgeladen:

[[http://www.directupload.net/file/d/4142/usheo6g8_jpg.htm]]

(unten auf downloaden drücken (dann kann man es öffnen), um es grösser zu sehen; ich weiss nicht, wie man sie sonst direkt auf dieser Website grösser machen kann)

A"py~rena


@ franz

Ups, der Absturz in deiner Hörkurve ist sehr krass! Interessant wäre es schon zu wissen woher das kommt, mich würde das bei mir auch interessieren, aber man findet es leider oft nicht heraus.

Ich habe nicht so viele Schwierigkeiten die Hörgeräte zu tragen oder zu sagen, dass ich schwerhörig bin, aber ich habe sowieso schon eine Schwerbehinderung und da fällt das vielleicht nicht mehr so ins Gewicht oder ich bin es schon gewöhnt. Mir ist wichtiger, dass ich besser hören kann und sonst nichts. Ich würde mir auch, wenn es das gibt, welche in rot oder richtig farbig kaufen, aber leider sind die meisten angebotenen Farben eher langweilig.

Gehandicapt ist man schon, weil ein Hörgerät eben doch nicht alles ausgleichen kann was von Natur aus möglich wäre, aber besser als ohne allemal. Die Kommunikation mit anderen ist halt entspannter und ich bin hinterher nicht so erschöpft vom angestrengten Zuhören. Aber da ist jeder anders und vielleicht braucht man manchmal auch ein bisschen Mut dazu.

N#ahla8x5


Ich muss den Mut sie offen zu zeigen auch noch aufbringen. Mit Freunden oder Fremden kein Problem aber in der Arbeit trag ich sie noch versteckt.

Aber wie du siehst die meisten hier haben schon recht jung welche gebraucht und mit alt sein hat das nix zu tun @:)

RNa$tzeKfatxz


Bin erst mit Ü50 dazu gekommen. Hätte zwar schon bälder einsteigen können oder vielmehr sollen ...

Erstmal nur ein verstecktes Innenohrgerät rechts. (Bei Männerfrisur geht es aber schlechter, das verstecken).

Der Ohrenarzt warnte stets: Besser beide Ohren versorgen, da der Hörreiz verkümmert - jetzt weiß ich, daß das stimmt.

Bei der Brille (kurzsichtig) fing ich mit mit ca.14 sehr widerstrebig an - bis es nicht mehr anders ging. Und dann wird das mal angenommen und wird ziemlich egal! :)D :=o

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