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Enormer Druck auf dem Ohr beim Tauchen, Abhilfe?

ABhorn3blatAt


Ich hatte auch das Problem, dass kein Druckausgleich stattfand.

Sorry, aber es ist eigentlich völlig unerheblich, ob ich nun bei 3 oder 4 oder 10 Metern tauche: wenn die Eustach'she Röhre dicht ist, wird das in jeder Tiefe außer in der Badewanne beim Tauchen Probleme bereiten. Jede Druckveränderung ist dann spürbar....

Schlitzauge hat das hier schon richtig erklärt.

Ich habe die Eustach'sche Röhre bereits 3 x in Bremen durchpusten lassen. Und es ist so, man wird da ausgetestet, um diesen Zustand zu diagnostizieren, ambulant geht das nicht. Und das Verfahren ist tatsächlich noch nicht so alt, ich hatte 4 Ohrenärzte durch, bis mich mal einer mit meinen Druckproblemen "erhört" hat und an eine Klinik überwiesen hat. Dumm geschwafelt haben diese 4 Ärzte davor aber ähnlich wie die, die hier auf alle Fälle erst mal gegen jedes gute Argument sind.

Es ist ein Meßverfahren, ob das hier nun einige Teilnehmer verstehen wollen oder nicht, sie hat recht. Alles was Schlitzauge schreibt, hat Hand und Fuß und entbehrt jeglicher Kritik, was das Verfahren angeht. Und ob ihre geschriebene Worte wirklich als boshaft interpretiert werden müssen – da kann man sich auch in etwas hineindenken....

Ich kann alles nur genau so unterstreichen, was hier aufgeführt wurde.

Aber allein beim stillen Mitlesen in den verschiedenen Rubriken bringt immer wieder solche Phänomene zu Tage: da kann jemand über Heilungen berichten, über den Weg, wie man da hinkommt, aber es wird genau auf das gar nicht eingegangen..... Als wollten sich Menschen in ihrem Leid gar nicht unterstützen lassen, gegen Lösungen wird oftmals gegen angegangen. Irgendwie ein Phänomen, was mir immer wieder auffällt.

A0ugus2tus


Ich sage nicht diese Method gibt es nicht, oder hilft nicht. Ich habe selbst danach gefragt!

Wo ich mich gegen wehre ist eine Ferndiagnose über das Internet. Es ist eine Möglichkeit, aber es muss nicht die Ursache bei der TE sein. Es sollte abgeklärt werden, aber nicht als finale Diagnose hingestellt werden! Darum geht es. Es ist schön, dass es bei euch geholfen hat (wobei ich es nicht als Heilung ansehen würde, wenn das ständig wiederholt werden muss), aber es gibt auch noch andere Gründe.

Desweiteren sollte man die TE auch darüber aufklären, dass ein Druckausgleich bei 4m Tauchtiefe gemacht werden sollte, denn selbst bei perfekten gesundheitlichen Bedingungen ist ein Druckausgleich bei der Tauchtiefe notwendig, was eben bisher vernachlässigt wurde.

Enh4emali"gexr Nu tzer} (#3959 41x)


Was Schlitzauge sagt, klingt schon plausibel. Wie kann die E. Röhre denn einfach "dicht" sein? Und warum genau kommt es da zu Schmerzen? Momentan hab ich wenig Zeit, denke aber im Herbst werd ich mich deswegen mal ins Krankenhaus begeben und checken lassen.

Bisher waren es bei mir übrigens auch "nur" 4m wegen dem Sprungturmbecken. Anno 1998 in Spanien tauchte ich im zarten Alter von 10 Jahren in einem echten Swimmingpool der 3,50m tief war. Das war total toll! Probleme hatte ich damals natürlich noch nicht.

Desweiteren sollte man die TE auch darüber aufklären, dass ein Druckausgleich bei 4m Tauchtiefe gemacht werden sollte, denn selbst bei perfekten gesundheitlichen Bedingungen ist ein Druckausgleich bei der Tauchtiefe notwendig, was eben bisher vernachlässigt wurde.

Gut, aber da spricht ja dagegen, dass ich das nie tat, auch dann nicht, als ich da noch keine Schmerzen hatte.

A]ugu?s'turs


Den Druck wirst du auch damals gemerkt haben, physiologisch ist das anders nicht moeglich. Eventuell ist man da als Kind nicht so empfindlich fuer, hat nicht so drauf geachtet.... Vielleicht ist auch jetzt was angeschwollen / verstopft / ... wodurch es verschlimmert wird.

Es mag ja durchaus logisch und richtig(!) sein, was sie sagt. Dennoch sollte es jemand abklaeren, der sich damit _auskennt_. Nur, weil es logisch klingt, muss das nicht zutreffen. Es ist ein guter Tipp für einen Ansatzpunkt, den du untersuchen lassen kannst. Mehr aber auch nicht.

Du gehst ja bestimmt auch nicht in die Autowerkstatt: Bitte einmal die Zündspulen austauschen, die sind defekt. Jemand in einem Forum hatte die gleichen Symptome und das war defekt. Dumm nur, wenns dann hinterher die Einspritzung ist ...

Bis dahin solltest du nicht so tief tauchen, dass es dir richtig weh tut. Du kannst aber gefahrlos probieren, ob der Druckausgleich dir hilft. Den musst du aber machen _bevor_ es weh tut. Ansonsten gehts nicht, und du kannst dich verletzen. Sollte es anfangen weh tun, abbrechen und wieder auftauchen.

EDhemalig!er eNu9tzner 6(#395x941)


Nein, früher war das definitiv anders. Ja, den Druck hatte ich gespürt, aber es tat nicht weh. Jetzt tut es sofort tierisch weh. Da ist gar kein "Übergang" mehr, also langsamer Druck, leichter Schmerz> mehr Schmerz etc.

Liord 0HoYng


@ Incognito:

Mein HNO hat sich gestern mal endoskopisch angeschaut was da bei mir ist.

Er sagte, das die Eustachi'sche Röhre generell recht klein ist, und oft schon geringe Schwellungen der Schleimhäute dafür sorgen, dass sie nicht mehr durchgängig ist.

Auch Sekret kann sie verlegen. Bei mir ist es wohl eine Mischung aus beidem.

Die Schmerzen kommen einfach vom Druck auf dem Ohr, die Druckdifferenz zwischen Außendruck und dem Druck im Innenohr wird ja dann nur vom Trommelfell gehalten.

Und da der Wasserdruck höher als der Luftdruck ist, schmerzt es beim Tauchen schneller als beim Fliegen.

@ Schlitzauge67:

Weißt du wie das Verfahren heißt? Ich würde mich gern darüber informieren und schauen wo man das eventuell noch machen kann außer in Bremen.

S1chilgitzauxge67


Wo ich mich gegen wehre ist eine Ferndiagnose über das Internet. Es ist eine Möglichkeit, aber es muss nicht die Ursache bei der TE sein. Es sollte abgeklärt werden, aber nicht als finale Diagnose hingestellt werden! Darum geht es. Es ist schön, dass es bei euch geholfen hat (wobei ich es nicht als Heilung ansehen würde, wenn das ständig wiederholt werden muss), aber es gibt auch noch andere Gründe.

Davon rede ich doch dauernd . Hingehen, durchmessen lassen – das ist doch eine Abklärung oder wird das hier als Sonntagsauflug eingestuft?? ]:D

Und dieses Verfahren ist eben so, dass bei totaler Verklebung der Tube das Aufweiten mehrmals zu geschehen hat. Das hört man schon im Vorfeld bei der Aufklärung.

Hier wird um HIlfe gebeten, um ERfahrung. Ich schreibe hier meine. Heer war keine Aufforderung meinerseits an die TE, nuj jehn se ma los, das ist es, Du hast genau das. Ich wchrieb immer nur, wie man an eine Diagnose rankommt, mit einem Verfahren, wo selbst HNO-Ärzte zum Teil eben noch nie was von gehört haben.

Das wird doch nur reininterpretiert, ich würde hier eine Diagnose stellen. Genau, was ich schreibe ist: austesten lassen in größerer Klinik, weil es beim HNO-Doc nicht geht....

Ich hatte solche Druckprobleme, dass ich bereits irgendwann Einblutungen hatte. Ich kreuche nicht unbedingt unter Wasser rum, aber Gebirge und Flugzeug waren ewig eine Qual, ich habe das ganze Flugzeug zusammengeschrien vor Schmerzen. Und in der Uniklinik sagte man, das betrifft eben meist Taucher und Vielflieger, ich sei damit nicht allein.

Ich fühle mich hier so langsam wirklich auf den Schlips getreten. Danke Ahornblatt für die Unterstützung.

Es ist schön, dass es bei euch geholfen hat (wobei ich es nicht als Heilung ansehen würde, wenn das ständig wiederholt werden muss

Also wirklich, gehst Du einmal zum Arzt und schwupp die wupp ist alles in Butter? Bei schweren Verlaufsformen wird einem das schon im Aufklärungsgespräch mitgeteilt, dass man das evtl. mehrmals wiederholen muß.

Das Verfahren ist eine Dilatation, nix anderes als Aufweitung. Man bekommt so eine Art Luftballon in die Eustach'sche Röhre eingeführt, der wird mit 10 bar aufgepumpt, pro Seite dauert das 1 – 2 Minuten.

Es ist ne Schleimhaut, die wie bei Nasennebenhöhlen eben auch später wieder anschwellen kann und es besteht eben immer wieder die Möglichkeit, dass das Gewebe verklebt.

SFeg-gexl


Wenn es ums Tauchen und medizinische Probleme geht, dann gibt es in Taucherkreisen – zu denen ich mich zähle – eigentlich nur eine Adresse: Dr. Klingmann

[[http://www.tauchersprechstunde.de/erkrankungen/erkrankungen-mittelohr/erkrankungen-druckausgleichsprobleme]]

L$ord hHong


Das Verfahren heißt "Ballondilatation" und wurde wohl um 2009 erstmals angewendet.

Eine Beschreibung des Verfahrens und der Voruntersuchung findet sich [[http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/netahtml/HSS/Diss/OckermannThorsten/diss.pdf hier]].

D}iffIicultyx.


Den Druck wirst du auch damals gemerkt haben, physiologisch ist das anders nicht moeglich. Eventuell ist man da als Kind nicht so empfindlich fuer, hat nicht so drauf geachtet....

Ich denke, das wird der Fall sein. ":/ Ich kann mich auch nicht daran erinnern, als Kind Probleme gehabt zu haben, heute muss bei mir der erste Druckausgleich bei einem Meter stattfinden, ab da wird es sonst ungemütlich. In die Tiefe wird das seltener.

Schlitzauge

Du willst es nicht verstehen, oder?

Es ist eine Möglichkeit, aber es muss nicht die Ursache bei der TE sein.

Es gibt auch andere Gründe, warum der Druckausgleich nicht funktioniert, für diese Diagnosen muss teilweise ja gar nicht erst umständlich etwas ausgemessen werden. Wieso willst du der TE die komplizierte Variante mit "großen" Klinikbesuch aufs Auge drücken, wenn es sich mit einem ganz normalen HNO-Besuch bereits regeln könnte?!

DTifficcultyx.


Heer war keine Aufforderung meinerseits an die TE, nuj jehn se ma los, das ist es, Du hast genau das. Ich wchrieb immer nur, wie man an eine Diagnose rankommt, mit einem Verfahren, wo selbst HNO-Ärzte zum Teil eben noch nie was von gehört haben.

Doch, genau den Anschein macht es. NIEMAND hier hat bezweifelt, dass deine Diagnose falsch wäre. Du blendest jedoch die normalen Möglichkeiten aus, und wiederholst nur immer wieder "Geh in die Klinik, lass das ausmessen!". Es hätte doch einfach gereicht, es ein Mal zu schreiben, und nicht auf jeder Seite wieder, wenn jemand sagt, dass es auch andere Gründe gibt, und man dafür diesen Aufwand nicht betreiben muss!

D>iffiPckulxty.


Incognito

Übrigens, jetzt einfach nochmal völlig banal gesagt:

Bevor du irgendwelche Ärzte abklapperst, würde ich an deiner Stelle demnächst einfach mal Schwimmen gehen und den Druckausgleich unter Wasser ausprobieren. ;-) Vielleicht löst sich das "Problem" ja so von selbst.

Eahem6aliger GNutzerI (#395x941)


Oh, dicke Luft hier...

@ Diffi

werd ich machen, danke! Auch wenn es nach wie vor unlogisch ist, da ich das bisher beim Tauchen nie gemacht habe und es ja plötzlich einfach anfing. Aber ich weiß nicht mehr genau, wann und wie.

Den Druck wirst du auch damals gemerkt haben, physiologisch ist das anders nicht moeglich. Eventuell ist man da als Kind nicht so empfindlich fuer, hat nicht so drauf geachtet....

Ich denke, das wird der Fall sein. ":/ Ich kann mich auch nicht daran erinnern, als Kind Probleme gehabt zu haben, heute muss bei mir der erste Druckausgleich bei einem Meter stattfinden, ab da wird es sonst ungemütlich. In die Tiefe wird das seltener.

Ich glaube es nicht. Da ich auch in einem Pool mit Meerwasser (war extra damit gefüllt) getaucht habe, auch mit ca. 10 und da tat das schon nach 1,80-2m Tiefe weh, auch als Kind. Meerwasser ist ja bekanntlich schwerer. Aber 2m Tiefe Salzwasser sollte ungefähr ähnlich sein mit dem Druck in 4m Süßwasser. Ergo erschließt sich mir das ganze nicht.

LHord @Honxg


Aber 2m Tiefe Salzwasser sollte ungefähr ähnlich sein mit dem Druck in 4m Süßwasser

Das denke ich nicht, die Dichte von Meerwasser ist ungefähr 3% höher als die von Süßwasser. Um den gleichen Anteil schwankt dann auch der Druck, da der sich ja aus dem Gewicht der Wassersäule über einem zusammensetzt und das Gewicht ja Volumen*Dichte ist.

Dviffiscul%txy.


werd ich machen, danke! Auch wenn es nach wie vor unlogisch ist, da ich das bisher beim Tauchen nie gemacht habe und es ja plötzlich einfach anfing. Aber ich weiß nicht mehr genau, wann und wie.

Naja, zumindest versuchen kannst du es ja. Dafür musst (oder eher solltest) du ja auch gar nicht so tief gehen, wie Augustus schon schrieb. Ab wann tut es dir denn weh? Du schriebst ja, da gibt es keinen Übergang.

Wie gesagt, ich könnte dir auch nicht sagen, wann und wieso das bei mir mit dem Druck angefangen hat. Ich weiß nur, dass ich es jetzt sehr bewusst machen muss, und es recht früh anfängt. Mein Partner kann tiefer gehen, bis er den ersten Druckausgleich machen muss.

Vom Thema mal völlig abgesehen und rein aus Interesse: Hast du denn mal irgendwo eine Art Apnoekurs gemacht, Incognito? Könnte mir vorstellen, dass dir das gut gefallen würde, wenn sich das Problem mit deinem Ohr wieder gelegt hat. @:)

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