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Rhinoliquorrhoe-Liquorfistel

m!ona08676 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich bin ganz neu hier und bin Total verzweifelt!

Ich suche Rat und vielleicht auch jemanden, der das Gleiche hatte, wie ich!

Seit Monaten lief mir Wasser aus dem rechten Nasenloch!! Zuerst machte ich mir keine Gedanken, doch als dieses wässrige Zeug mir immer öfter aus dem rechten Nasenloch lief, wurde ich immer unruhiger! Ich ging zum HNO und der war etwas ratlos! Machte Ultraschall, guckte mal kurz rein ins Nasenloch, machte einen Allergietest und verschrieb mir letztendlich ein cortisonhaltiges Nasenspray!

Ich fragte ihn, ob es vielleicht Hirnwasser sein könnte ???!!

Er lachte nur und sagte NEIN, dann würden Sie nicht so hier sitzen......

Ich wechselte den Arzt!!!!

Ich merkte nun, man nimmt mich ernst!!! Dieser Arzt schickte mich zum CT und bat mich, die Flüssigkeit aus meiner Nase in einem Döschen zu sammeln! Das CT ergab leider nix...

Doch als die Flüssigkeit eingeschickt wurde, stellte sich heraus, das es Liquor (Hirnwasser) ist!!!

Mein neuer HNO überwies mich sofort in die Klinik!!

Dort wurde ein MRT gemacht und auch auf diesen Aufnahmen konnte man kein Leck sehen!!!

Letzte Woche war dann die OP...

Mir wurde so ein Zeug in den Liquorkanal gespritzt Fluoreszin um mein Hirnwasser zum leuchten zu bringen! Dann kam die OP....

Der Oberarzt hat nach längerem Suchen ein Defekt in der vorderen Rhinobasis zwischen mittlerer Muschel und Septum entdeckt! Er kam da nur sehr schlecht dran, da sich der Defekt in einer sehr engen Räumlichkeit befand. Mir wurde Nasenschleimhaut über den Defekt gelegt und mit Fibrinkleber verklebt! Jetzt muss es heilen! Ich darf mich nicht bücken, nicht schwer heben und muss alles vermeiden, was Druk auf den Kopf macht!!

Ich bin total verzweifelt, weil ich erst in 2-3 Wochen wissen werde, ob die OP das Loch verschlossen hat!

So eine spontane Liquorrhoe ist sehr sehr selten in deshalb bin ich hier auf der Suche nach Menschen, die auch so eine Liquorfistel hatten!!!

Antworten
S]chlEiKtzaugee67


Hatte ich vor 12 Jahren auch einmal. Es tropfte immer in einem kleinen Schwall , sobald ich eine bestimmte Kopfbewegung machte. Besonders gerne auch in auf den Teller....

In der Klinik wurde ich dem Chefarzt vorgestellt, dem ich erzählte, dass mir auch oft ein Tropfen an der Nasenspitze hängen würde. Der meinte dann, das käme im Alter schon mal vor. Er hatte so ungefähr mein Alter, auf die 60 zugehend.

Ich antwortete: ach Sie haben das auch? Peinliche Stille und Grinsen der Assistenzärzte. Auf jedenfall wurde ich auch operiert, hatte Erfolg, bislang hält das. Ich mußt auch die erste Zeit vorsichtig sein, viel Glück, gute Besserung.

moo1na8x676


@ schlitzauge67

War es bei Dir denn Liquor (Hirnwasser) ??? ? Wurde es daraufhin untersucht ???

War gerade eben nochmal in der Klinik zur Nachuntersuchung!

Die können so noch nix sagen!! Ich soll mich schonen und muss weiterhin Antibiotikum nehmen, damit ich keine Meningitis bekomme!!! Das WARTEN macht mich total kirre........

SOchlit:zaug)e67


Man hat damals die glasklare Flüssigkeit auf Liquorzucker getestet. Der war positiv. Nasenschnodder hat wohl keinen Zucker....

Und immerhin war es ja nach der OP dicht....

mWonVa867x6


Ok, dann hoffe ich mal das Beste!!!

Ich bin übrigens erst 37.... Weil Dein Arzt meinte, das das in dem Alter (60) schon mal öfter vorkommt.

Ich werde weiter berichten, wie es mit mir weitergeht!

Roen!a16x64


Hallo,

bin auch neu hier im Forum und als ich den Bericht von Mona8676 las, dachte ich, das ist es - was ich auch schon seit ein paar Monaten habe. Ich habe schon eine ganze Odysee hinter mir, war schon beim Zahnarzt, weil ich kurz zuvor eine Zahn-OP hatte und dachte daher kommt meine Triefnase. Aber Fehlanzeige - dann war ich beim Allergologen - ohne Erfolg. Der HNO-Arzt hat nur geröntgt und was von schiefer Nasenscheidewand erzählt- also daher kann es auch nicht kommen.

Mein Hausarzt fragte nur lapidar, wieviel denn so herausläuft - ein Schnapsglas? Also bisher habe ich noch nicht nachgemessen, aber es ist definitiv mehr! Ich versuche momentan auch es zu verdrängen, aber irgendwie zermürbt es einen doch und man kann am "normalen" Leben gar nich so richtig teilnehmen. Besonders schlimm ist es beim Treppenruntergehen, an der Kasse im Supermarkt und auch beim Friseur. Ich murmele dann immer nur was von "Allergie", obwohl ich allmählich doch dran zweifle. Im Moment bin ich bei einer Heilpraktikerin in Behandlung und es ist zwar weniger geworden, aber nicht weg. Ach ja, zwischenzeitlich war ich auch noch bei einem Osteopathen und zum Besprechen, was auch kurzfrisitg geholfen hat, aber leider auch ins Geld geht und nicht von Dauer ist.Bin allmählich mit meinem Latein am Ende und zwar "schon" 48 Jahre, aber möchte doch nicht bis zum Lebensende so rumlaufen - das wünscht man seinem ärgsten Feind nicht!

Liebe Mona8676, vielleicht kannst Du dich bei mir melden und mir einen HNO-Arzt empfehlen und ich hoffe für Dich, daß sich die OP gelohnt hat. Würde mich freuen von Dir zu hören und vielleicht teilen wir ja das gleiche Leiden?!

Liebe Grüße

Rena 1664

SgchlEitz3augex67


Bei mir war es nie so viel Flüssigkeit, höchstens mal ein Teelöffel voll. Besorg Dir einfach mal ein Blutzuckermessgerät und die Teststreifen dazu. Oder Urinteststreifen auf Zucker.

Im Liquor ist immer Zucker. Nicht viel, ca. 32. Urinteststreifen müßte auch anspringen. Kannst ja mal normales Nasensekret als Kontrolle austesten.

Sollte tatsächlich Zucker positiv sein, würde ich eine Überweisung zur HNO – Ambulanz einer Uniklinik vom Arzt fordern und mich dort einmal vorstellen.... :)D

BKerl0in-G"ermAany


Hallöle...

Nach langem Suchen, bin ich nun auch hier - und neu...

Im Moment liege ich im Bett & muss Antibiotika einnehmen... :(v

Meine Frage wäre: Kennt jmd von euch eine gute Klinik in Berlin, wo sie mich wegen Rhinoliquorrhoe schnell behandeln könnten bzw. wo gute Ärzte sind, die damit schon Erfahrungen haben und operieren?

Danke im Voraus :-)

sva=ra8hxbaby


Hallo, eure Beiträge sind wohl schon 4 Jahre her, aber vielleicht schaut der eine oder andere doch noch rein. Auch ich hatte eine Liquorfistel. Im Krankenhaus wurde eine Lumbaldrainage gelegt. Seitdem tropft nichts mehr. Mein HNO ist aber nicht sehr zuversichtlich, dass es so bleibt. Ich muß erneut zur Untersuchung ins Krankenhaus. Ich habe eine panische Angst vor einer OP. Wie ging es euch nach der OP? Würde mich sehr über ein Feedback freuen!!

LG

B[erLl3in-Ge3rxmany


Hallo,

inzwischen wurde ich 2x operiert - durch die Nase.... Das erste Mal haben sie entweder daneben gelegen oder mich nicht aufgeklärt, wie ich mich (nach so einer OP) zu verhalten habe.... :(v :(v

Die zweite OP ist jetzt über ein Jahr her.... Danach habe ich irgendwelche Allergien hinzu bekommen %-| - dadurch ist meine Nase ständig "nass" und angeblich soll auch nicht so viel Flüssigkeit aus meiner Nase laufen, dass es für einen Test ausreichen solle - hat mir der HNO gesagt.... :|N

Nun, die Ärzte wissen nicht, wie sie feststellen sollen, ob ich noch eine offene Stelle habe oder nicht.... ":/

,

Seit 2013 bin ich auf der Suche, wie diese Sache geheilt werden könnte..... Heute bin ich auf die Idee gekommen, nach Videos zu diesem Thema zu suchen - es scheint, dass die Docs in USA fitter sind.... ???

Jedenfalls wünsche ich allen viel Glück und schnelle Genesung :)*

Cyhriqci7x6


Hallo, kann mir jemand helfen?

Bin durch zufallen auf dieses Forum gestoßen. Ich bin im März 2017 bewusstlos mit einer bakteriellen Meningitis ins Krankenhaus eingeliefert worden. Glücklicherweise bin ich einen Tag später wieder zu mir gekommen und habe die Meningitis auch relativ gut abgearbeitet. Leider ist mir am dritten Tag, noch auf der Intensivstation, Wasser aus der Nase gelaufen. Dieses wurde als Schnupfen abgetan. Kurz darauf hat ein Herpesvirus meinen gesamten Gaumenbereich befallen. Ich hatte Höllen schmerzen, konnte nicht essen. Nach der dritten Vorstellung bei verschiedenen HNO Ärzten wurde aber Immer noch von einer Erkältung ausgegangen und ich bekam betäubende Lutschtabletten. Erst mein Hausarzt hat dem Krankenhaus den Tipp gegeben.....testet doch mal auf liquor. Gesagt getan und siehe da....Liquor. Mittlerweile bin ich das vierte Mal operiert worden. Jedes Mal durch HNO Ärzte minimalinvasiv durch die Nase. Zwei Deckungen mit Material der Nasenmuschel und Fibrin Kleber, zwei mal durch Faszien aus dem Oberschenkelmuskel. Wie sich erst nach der dritten OP heraus stellte handelte es sich um zwei Fisteln. Eine am Siebbeindach und die zweite in der Keilbeinhöhle. Die letzte OP war im August und auch erfolgreich. Seit dem läuft nichts mehr. Ich bin zur Zeit in der Reha und mache auch gute Fortschritte. Bis heute morgen. Drei Monate nach der letzten OP wache ich auf, nehme das liquor war drehe mich zur Seite und es läuft. Das ist als ob mir jemand die Beine weg grätscht. Bin schon wieder am Boden. Warum kommt das immer wieder? Wodurch wird das ausgelöst? Habe kein Trauma, Unfall, Tumor o.ä. gehabt! Die Ärzte haben mir immer gesagt ich muss wieder vertrauen in meinen Körper bekommen. Wie denn ??? ? Wenn man immer ne klatsche kriegt. Seh mich schon wieder auf dem Tisch. Macht das überhaupt Sinn? Kann man das nicht einfach laufen lassen? Ich kann nicht mehr und weiß nicht mehr weiter. Hat irgendjemand noch nen Tipp für mich :)=

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