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Schlafapnoe durch Nasenscheidewandverkrümmung

DJLanHixe hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich habe mich hier mal angemeldet um mich zu informieren.

Ich leide unter Schlafapnoe. Laut dem ambulantem Messgerät habe ich folgende Werte:

56,2 Apnoe/stunde

Max Apnoe 103,4 Sekunden

Schlechtester Wert der Sauerstoffsättigung: 93,3%

Mein HNO-Arzt möchte mir aufgrund der Nasenscheidewandverkrümmung definitiv die Nase operieren.

Er weiß allerdings nicht, ob dadurch die Apnoe behoben werden.

Könnt ihr mir evtl mehr dazu sagen?

Vielen Dank

Antworten
g9roOt?t:che


93,3 % Sauerstoffsättigung ?

Wow das ist ja super ...meine war gerade mal noch 52 % bei der Diagnostiknacht ... (und berauschend war sie wohl beim amb. Meßgerät schon nicht).

Außerdem habe ich nachts nicht eine Tiefschlafphase und ansonsten schnarche ich ca. 4 stunden am Stück und sehr laut.

Es sind auch längere Apnoephasen vorhanden.

Wenn du eine Nasenscheidenwandverkrümmung hast, wäre eine Nasen OP vielleicht nicht unsinnig und würde auch vielleicht die Apnoe verbessern.

Wer weiß ...

Weißt du da inzwischen etwas neues ? Ist ja doch schon ein wenig her, dein Faden hier ...

d%k-est


Zur Schlafapnoe weiß ich nichts, aber meine Nasenscheidewand wurde 2013 begradigt und die Muscheln verkleinert.

Wenn du Fragen hast frag einfach ;-)

bEike=r87


Eine Operation wird nur von einem HNO Arzt vorgeschlagen der keine Erfahrung mit Apnoe Behandlung hat bzw. mit seinem Wissen nicht auf dem neuesten Stand ist ( oder einfach Geld mit der OP machen will ). Es mag vielleicht Ausnahmen geben bei denen ein OP wirklich sinnvoll ist, aber trotzdem bei Apnoen ist eine OP nicht das geeignete Mittel ! Es muss festgestellt werden ob wirklich eine Apnoe vorliegt, dazu gibt es einen Vortest

(ein Gerät das in einer Nacht zuhause bestimmte Parameter prüft). Dazu muss man nichtmal unbedingt zum HNO auch Lungenfachärzte oder der INNEREN Medizin machen solche Tests. Bei entsprechendem Verdacht

bekommt man einen Termin im Schlaflabor , daraus resultiert, bei einem Apnoiker, die Behandlung mit einem

Überdruckgerät ( ACAP). Das ist der Mittel der Wahl, und nicht die OP ! Wer stattdessen operiert, das kann man fast schon als medizinische Fahrlässigkeit betrachten !

m6ooPnn2ight


Ich muss biker87 total zustimmen.

Die OP kann zwar die Nasenatmung verbessern, und bei einer leichten OSA auch die Werte etwas herabsetzen, aber eine Heilung dadurch gibt es definitiv nicht. Die OSA hat eine ganz andere Ursache und hat mit der Nase eigentlich wenig zu tun.

mQoonn8igQht


Es gibt zwar eine operative Option, aber da gehört die Nase nicht dazu. Da werden die Mandeln entfernt, das Gaumensegel gestrafft und der Zungengrund vernarbt. Nennt man: N-TE+UPPP+RFA Zungengrund wer googeln will. Aber selbst da besteht die Chance bei einer schweren OSA, nur die Apnoen zu reduzieren.

pMetrLaausUne\uss


"Ende letzten Jahres wurde bei mir eine Schlafapnoe diagnostiziert. Mit der verordneten Schlafmaske habe ich meine Herausforderung. Ich suchte nach Alternativen und fand Dr. Aschmann. Die Homepage und die darauf erklärten Maßnahmen/Möglichkeiten machten mich optimistisch, es gab Hoffnung, so dachte ich.

Ich rief dort an und mir wurde erklärt, dass erst ein Vorgespräch mit einer Untersuchung stattfindet und dann, bei Eignung, ein Termin für die OP vereinbart wird. Die Kosten für diesen Vortermin lägen bei € 250,-, würden aber von der Kasse übernommen. Innerhalb von 2 Wochen hatte ich meinen Termin.

Sehr freundliche Damen am Empfang schickten mich und meinen Begleiter in das Büro von Herrn Dr. Aschmann. Es ist auch gleichzeitig das Untersuchungszimmer. Inclusiv Begrüßung, Gespräch und Untersuchung waren wir nach 35 Min. wieder draußen. Dr. Aschmann erklärte uns, dass auch eine private Krankenkasse ganz sicher nie die Kosten einer solchen OP übernimmt. Da er auch Sachverständiger sei, kenne er sich da gut aus. Deshalb solle ich ihn bitte mit meiner Bitte nach einem Kostenvoranschlag für die KV nicht weiter strapazieren. Da ich es mir, Gott sei Dank, finanziell auch erlauben kann es selbst zu bezahlen, sah ich auch erst einmal davon ab.

Nun kam die (6 minütige) Untersuchung. Das kam mir sehr "oberflächig" vor. Auf meine anschließende Frage was jetzt GENAU bei mir während einer OP gemacht würde, konnte er nichts Präzises sagen. Die Diagnose fände ja erst während der Vorphase der OP statt, zu der man sich im Vorfeld aber schon entscheiden und einwilligen muss. Er erklärte, dass die Chancen bei mir aber sehr gut ständen. Natürlich gäbe es immer Ausnahmen, nichts ist 100 %ig... aber bei mir... Das war mir nun ein wenig zu "dünn". Schon 3 Tage später hatte ich seinen Bericht und die Rechnung von € 296,-! bereits im Briefkasten. Nach meinem Anruf und der Bitte mir nun doch einen Kostenvoranschlag zuzusenden, (schließlich wich der angekündigte Vorgesprächs-Preis doch erheblich von der erhaltenen Rechnung ab) bekam ich diesen nicht, sondern ein Ablehnung als Patientin! Vielleicht mag man dort keine kritischen Menschen?

Ich holte mir dann, mit dem Bericht in der Hand, bei einem anderen HNO-Arzt eine Zweitmeinung und bin mit dieser anderen, sehr informativen Art der Untersuchung sehr zufrieden gewesen. Sie dauerte 30 Min und ergab erhebliche, fachliche Abweichungen von Dr. Aschmann. Vieles ist mir aber dadurch klar geworden. Z.B. dass eine OP, selbst, wenn sie denn gelingt, nur temporäre Besserung bringt.

mmoon:nigxht


Um welche genaue OP handelt es sich denn? Das würde mich nämlich interessieren.

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