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Sinusitis die wasweißichwievielte

meanolo1Y81x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

nachdem mich mein HNO Arzt mittlerweile aufgegeben hat und mir nahe gelegt hat "entweder Celestamine oder Wunderheilerin", versuch ich's mal hier.

Ich bin 26 Jahre alt und plage mich jetzt seit mittlerweile 6 Wochen mit einer Sinusitis rum – das ist in der Form ungewöhnlich weil ich in den 10 Jahren chronischer Sinusitis zwar auch ständig krank war aber das nie länger als 2 Wochen.

Ich wurde vor etwa 5 Jahren 2mal operiert (Ausräumen, Nasenscheidewand, Fenstern), nachdem ca. 20 Antibiotika versagt hatten und die Entzündung der Nebenhöhlen nicht mehr zu bändigen war.

Seitdem gingen die Probleme natürlich erst richtig los – kurz gefasst bin ich jedes Jahr mindestens alle paar Monate für ein paar Tage "krank" in Form von einem grippalen Infekt, der natürlich sofort auf die Nebenhöhlen geht. Bis zu diesem Jahr hat das auch noch wunderbar funktioniert mit dem üblichen Verdächtigen: Breitbandantibiotikum (weil bakteriell), Sinupret, Gelomyrtol, Nasenspray, etc.

Allerdings bin ich dieses Jahr so oft krank gewesen wie noch nie – zudem gehe ich seit Februar 3x die Woche ins Fitnessstudio und Joggen und jedes Mal fühle ich mich danach als wäre ein LKW gegen meinen Kopf gefahren (also typischer Druckkopfschmerz im Bereich der Stirn und Kieferhöhlen. Antibiotikum wirkt mittlerweile gar nicht mehr, auch nachdem durch einen Abstrich Bakterien fest gestellt wurden. Ich bin seit Februar fast durchgehend auf Nasonex (Cortison-Spray) und Gelomyrtol.

Nun ist es so, dass ich mir vor ca. 5 Wochen einen grippalen Infekt eingefangen habe und der natürlich sofort wieder auf die Nebenhöhlen ging. Seitdem nehme ich durchgehend Gelomyrtol, Sinupret, Bromelain, Angocin und Globuli.

Hat alles nichts geholfen – nach einer Woche und einem Abstrich wurde mir ein Breitbandantibiotikum verordnet. Das Interessante ist, dass ich keine "klassische" Erkältung hatte – ich war null verrotzt und hatte eigentlich nur die typischen Schmerzen in den Nebenhöhlen und halt totale Abgeschlagenheit und Gliederschmerzen.

Das Antibiotikum hat nicht so wirklich was gebracht. Ich war 2 Wochen krank geschrieben, ging dann in der Hoffnung dass es sich wieder von selbst einigermaßen reguliert wieder arbeiten (arbeite in einer Werbeagentur) und hatte dann kurzzeitig für etwa 4 Tage eine leichte Besserung – allerdings war ich dann im Regen unterwegs mit nassen Schuhen und meine Kollegen haben fleißig ihre Bazillen verteilt und dann wurden die Symptome wieder schlimmmer (aber ohne Schleim).

CT sagt Entzündung in der rechten Kieferhöhle, mehrere Polypen etc. aber der HNO sagt, die Nase ist komplett frei, nur die Schleimhaut sieht aus als wäre eine Dampfwalze drüber gefahren (komplett gereizt). Seitdem ich das Antibiotikum (Ciprofloxacin) genommen habe, gehts mir so richtig schlecht. Ich merke von Tag zu Tag wie ich müder und schwächer werde und nicht mal Omniflor noch Orthomol peppeln mich auf. Und seit ein paar Tagen habe ich Halsschmerzen von dem Schleim, der anscheinend nachts den Rachen runterläuft.

Seit ner Woche benutze ich eine Infrarotlampe, ich hab den Eindruck dass es das eher noch schlimmer macht – genauso wie Inhalieren mit Salz- bzw. Kamillwasser.

Ich weiß mittlerweile nicht mehr weiter – mein Gesicht ist nur noch geschwollen im Bereich der Nebenhöhlen, ich werde von Tag zu Tag blasser und ich kann nicht mal Sport machen. Und das seit 6 Wochen. Ich rechne jeden Tag damit, dass ich mich wieder mal "gesund" fühle aber da tut sich gar nichts.

Meine letzte Idee wäre Homöopathie in Form von Akupunktur. Obwohl die Meinung da ja auch zweigeteilt ist.

Habt ihr Ideen, was man da noch machen kann? Habe das Gefühl überhaupt nicht mehr gesund zu werden...

Besten Dank

Manuel

Antworten
k&aterch]arlihe


jeden tag nasenspülung mit lauwarmem salzwasser, auch an gesunden tagen

lindert. auch an gesunden tagen

rauchst du?

mIaHnoRlo1&810


seit einem halben Jahr rauch ich nicht mehr.

Das mit der Nasenspülung ist so 'ne Sache – vor ein paar Monaten habe ich das mal während ner akuten Phase probiert und am nächsten Tag war alles komplett dicht und gereizt.

Komisch ist halt, dass alles was helfen sollte (z. B. Rotlicht, Inhalieren, etc.) eher das Gegenteil bewirkt...

B!ria<nFlannixgan


Hey erstmal Kopf hoch! Das ist jetzt ne harte Zeit aber die geht wieder vorbei!

Erstes Stichwort: Luffa Kur..einfach mal googlen vielleicht hilft das bei dir!

Zweites Stichwort: Fasten ausprobieren..kann man auch einfach googlen..eventuell jetzt nicht im akuten Fall sondern langfristig gesehen

Drittes Stichwort: Heilpraktiker! Such dir einen Guten am Besten einen der nicht nur klassisch Homoephatie macht sondern auch TCM, Akupunktur etc. Hör dir an was er zu sagen hat und entscheide dann....

gegen den akuten Fall würde ich auch Nasenspülung vorschlagen..da kann NICHTS passieren..bei mir ist es immer so dass solche Entzündungen von einem auf den anderen Tag weggehen..hoffe einfach dass es bei dir auch so ist..

hau rein

m9anoblo18P10


Hey Brian, besten Dank für deine Antwort.

Hab gerade gesehen, dass du ja auch nen Thread zum Thema Sinusitis hast...

Das beschissene ist halt, dass ich seit 6 Wochen diesen akuten Schub hab – aber eben mit komplett freier und belüfteter Nase. So lang war's noch nie und genau das macht mir eben Sorgen...

Das mit der Luffa Kur klingt ziemlich krass, wobei es da ja auch geteilte Meinungen gibt. Und ganz ehrlich... so wie mein Immunsystem grad drauf ist, bin ich schon froh wenn ich die 8h in der Agentur einigermaßen überstehe. Wenn ich dann so ne krasse Kur mache, hab ich eher die Befürchtung dass ich abnippel ;-)

Fasten ist für mich leider auch nicht so wirklich ne Alternative, da ich durch Fitness sehr auf meine tägliche Kalorienzufuhr achten muss. Ich bin so schon sehr schlank und wenn ich dann auch noch faste verliere ich meine mühsam antrainierten Muskeln... Aber was ich jetzt in dem Zusammenhang schon öfter gelesen hab ist, dass ja bestimmte Lebensmittel (evtl. auch in Bezug auf Allergien) die Sinusitis begünstigen... Milch und Gluten zum Beispiel. Vielleicht sollte man da echt mal drüber nachdenken und das komplett weglassen...

Heilpraktiker wollte ich mir morgen organisieren – für mich ist das so gesehen eh die letzte Möglichkeit überhaupt noch irgendwas zu reißen. Von mir aus soll er mir ein Loch in den Kopf bohren und da die Nadeln reinstecken, mir is alles recht ;-)

Ich finds nur echt hart, wie man sich einfach systematisch die Nebenhöhlen so heftig kaputt macht mit OP, Antibiotika und Cortison und erst viel zu spät bemerkt, dass das der falsche Weg ist.

Was genau hast du denn für Beschwerden, Brian? Hoffe dass du auch bald mal zu ner Lösung kommst!

Btria5naFlan}nixgan


Ähnlich wie bei dir....Chronische Belüftungsstörung der Nase und dadurch chronische Sinusitis....aber es ist schon sehr viel besser geworden in den letzten Jahren. Schulmedizin hab ich auch schon alles durch. Bei manchen hilfts, bei mir nicht.

Bin jetzt grade dran mit Fasten für 5Tage..ich schreib dann die Tage mal wies gelaufen ist. Ich denke nicht, dass man da viel Gewicht verliert.

Wär auch super wenn du dich meldest wenn du neue Ideen vom Heilpraktiker hast.

Hau rein

sCofie0x7


Hast du schon einmal Kortisoninhalationen mit dem Pari Sinus ausprobiert? Ich inhaliere mit Pulmicort Suspension und finde das viel hilfreicher als einen Kortisonspray.

Das mit dem Wundermittel wünsch ich mir auch schon längere Zeit ;-)

Ach ja, die Nasendusche nie bei verstopfter Nase anwenden, sondern immer vorher abschwellen. Man sollte sie auch eher vorbeugend einsetzen und nicht bei akuten Infekten, wenigstens nicht, wenn alles zu ist. Den Kortisonspray überkreuz sprühen, aber das wirst du wahrscheinlich wissen.

Ansonsten aufs Gefühl verlassen, wenn du merkst Inhalationen (wie inhalierst du?) tun dir nicht gut, dann lass es sein.

Alles Gute!

GBegerdQeter


Hm, du bist ja echt geplagt. Wirklich nicht zu beneiden.

Ich wollte mal kurz von meinen Erfahrungen damit berichten:

Ich hatte das vor 10 Jahren auch oft. Hab in diesem Zusammenhang bestimmt 15 Antibiotika nehmen müssen. Dann irgendwann kam die NSW – Op, und dann wars (fast) ausgestanden.

Dann hatte ich dafür Halsentzündungen, wo auch gelegentlich die Chemie ran musste.

War bei mir also nicht nur eine Sache der Nasenbelüftung, sondern halt auch sehr Stressbedingt.

Ich hab das dann auch eine zeitlang richtiggehend gemerkt:

Kaum, dass mir ieine Anforderung über den Kopf wuchs, sofort kam so eine Entzündung, das war zum Kotzen. Und das war ganz unabhängig davon, ob gerade eine Grippewelle grassierte, oder nicht. Das konnte zu jeder Jahreszeit und Temperatur kommen, und auch wieder gehen.

Und jetzt, seit vielen Jahren, hab ich das gar nicht mehr.

Ich mach fast gar kein' Sport, esse nur nach Lust und Laune, auch MC-Donald lass ich mir schmecken, und hab also offensichtlich entweder meinen äußeren Stresspegel, oder auch einfach nur innere Bedrängnisse iwie besser in den Griff gekriegt. sonst hab ich ja nichts geändert, an meiner Lebensweise. Ich hab früher mehr Sport getrieben als jetzt, und auch einige Pfunde zugelegt, seitdem.

Wünsch dir dieselbe gute Erfahrung!

(Also, nicht mit den Pfunden ;-) )

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