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Zahnwurzel Entzündet dann Tinnitus

KUarl nRaanseWixer hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hatte pünktlich Freitag Abend vor einer Woche fett Zahnschmerzen bekommen, dachte Anfangs ich könnte das aussitzen bis Montag. Zumal es nach einer Aspirin wieder ging. Dann fiel mir ein dass Apirin keine gute Idee ist bei einer Zahnbehandlung und bin auf andere Drogen umgestiegen von meiner Frau. Paracetamol erwies sich als relativ Wirkungslos worauf ich Ibuprofen nahm das auch eine Weile half. Mittlerweile Samstag Abend hörte die zweite Ibu vorzeitig auf zu wirken und die dritte die ich nach den vorgeschriebenen 6h nahm zeigte gar keine Wirkung mehr. Den Sonntag verbrachte ich mit diversen Paracetamol um wenigstens den rasenden Kopfschmerz einzudämmen der sich mittlerweile einstellte. Mir tat komplett die rechte Kopfseite weh wo der entzündete Zahn saß. Von den Haarwurzeln bis zur Schilddrüse ein einziger Schmerz (lustigerweise nur rechts). Hatte schon ein paar mal Zahnschmerzen aber DAS toppte alles in Sachen Schmerzen. Kaum essen, kaum Schlaf das war mein Wochenende. Da meine ich auch zum ersten mal den Tinnitus gehört zu haben. Montag Zahnarzt. Spritze rein, Zahn raus. Böse entzündet gewesen, war ganz grau an der Wurzel und nach der Entfernung stank es auch erbärmlich. Ich muss dazu sagen der Zahn hatte bereits eine Wurzelbehandlung und Krone weshalb ich die Entzündung vermutlich erst spät bemerkte.

Mein eigentliches Problem ist dass ich nun seit über einer Woche diesen Tinnitus IM KOPF habe.

Ein sehr hochfrequentes Pfeifen womöglich im zweistelligen KHz-Bereich. Etwa wie früher die Röhrenfernseher gefiept haben. Ich kenne dieses Geräusch im Prinzip wenn ich mal aus einem lauten (Metal) Konzert komme fiept es genauso, allerdings nur ein paar Stunden. Jetzt ist es über eine Woche. Mein Hausarzt schickte mich gleich zum HNO (bin gerade dabei einen Arzt/Termin zu finden)

Schuld sind meiner Meinung nach diese rasenden Kopfschmerzen vom Sonntag, ich hätte die Wände hoch und runterlaufen können. Und das mit Medikamenten.

Mir wurde gleich vom Hausarzt eine mögliche Cortisoninfusionstherapie (Ich HASSE NADELN !) beim HNO angedroht, es gibt aber wohl erstmal einen Hörtest.

Antworten
Azkas#ha76x7


Hallo!

Ich vermutet, dass der Auslöser für deinen Tinnitus ein Nerv ist, der durch die Entzündung beeinträchtigt oder geschädigt wurde.

Ich selber hatte mal ein ähnliches Problem. Ein Weisheitszahn, der plötzlich aktiv wurde und beim Wachsen gegen einen Backenzahn drückte, verusachte bei mir Augenzucken, einseitige, hartnäckige Kopfschmerzen und schließlich auch einen Tinnitus – genau wie du ihn beschreibst. Ich war bei verschiedenen Ärzten, es wurde auch ein MRT gemacht. Schließlich kam ich selber auf die Idee, mal meinen Zahnarzt zu befragen, der dann meinen Verdacht bestätigen konnte. Der Zahn hat sein Wachstum übrigens mittlweile eingestellt, so dass ich beschwerdefrei bin.

Aufgrund meiner Erfahrungen vermute ich, dass das bei dir ein ähnlicher Fall sein wird. Vielleicht hilft das den Ärzten dabei, eine passende Therapie zu finden.

Wie geht es denn deinem Kiefer mittlweile? Ich kann mir auch vorstellen, dass der Tinnitus von allein wieder verschwindet, wenn alles gut verheilt ist – es sei denn, der Nerv hat tatsächlich Schaden genommen. Aber das sind Dinge, über die du am besten mit deinem Arzt sprichst.

K/a]rl RanPseixer


Geht schon wieder. War quasi sofort mit der Spritze und nach der Entfernung des Zahnes Beschwerdefrei. Ein paar Tage Antibiotika futtern musste ich noch. Da war höchstens noch ein leichtes rumoren zu spüren. Das Pfeifen bleibt. Ich bilde mir sogar ein dass es schlimmer wird aber womöglich ist das auch nur die sensibilisierung darauf.

AXkas~ha76x7


Ja, es ist ganz wichtig, den Tinnitus so gut es geht zu ignorieren. Ich habe mir damals spezielle Naturgeräusche für den MP3 Player besorgt, das passende rausgesucht und dann auf dem betroffenem Ohr in der Endlosschleife gehört, wenn mich der Tinnitus zu sehr genervt hat. Ich empfand das als sehr entspannend.

Den HNO würde ich auch schnellstmöglich aufsuchen – wenn du sagst, dass du einen Tinnitus hast, solltest du schnell einen Termin bekommen.

KParl R<an]semiexr


So gestern HNO.

Hörtest – alles bestens !

Dann die Aussage von der Ärztin dass es keine garantierte Heilmethode gibt. Bei jedem hilft etwas Anderes, manchmal garnichts. :-/

Zu den mögliche Heilmethoden:

Sauerstofftherapie – wird von der Krankenkasse nicht bezahlt.

Akupunktur – wurde von der Krankenkasse noch nie bezahlt.

Infusion – wird von der Krankenkasse seit Jahren nicht mehr bezahlt.

Jetzt bekomme ich 4 Wochen lang erstmal so Gingium Tabletten. Das soll die Durchblutung im Innenohr fördern.

Ich hoffe das Gingium weiß das auch. Ich brauche keine Durchblutungsförderung in anderen Körperteilen ;-D

A$kassZha7x67


Ein Tinnitus kann verschiedene Ursachen haben und kann dann natürlich nur durch die Beseitigung der jeweiligen Ursache geheilt werden. Durchblutungsfördernde Mittel sind also nur wirksam, wenn die Ursache des Tinnitus eine Minderdurchblutung ist.

Hast du den HNO denn mal auf deine Zahnschmerzen angesprochen? Da liegt doch die Vermutung, dass das Pfeifen durch einen beeinträchtigten Nerv entsteht, nahe. In diese Richtung sollte man dann auch therapieren. Was sagt dein Arzt dazu? Wie kann man das behandeln – sind du durchblutungsfördernde Mittel die passende Behandlung?

Ich kann mir in deinem Fall aber auch gut vorstellen, dass der Tinnitus von allein wieder verschwindet, wenn sich der Nerv nach der Entzündung regeneriert hat.

Alles Gute

Axhovrnbleatt


Tinnitus kann auch durch Stress verursacht sein. Und der entzündete Zahn war ja Stress pur. Und da sind so wenige Tage danach noch "Ausläufer" möglich. Auch der Trigeminusnerv, der ja reichlich gereizt war, muß ja erst mal wieder zur Ruhe kommen.

Ich wäre erst mal optimistisch, dass sich das von alleine doch noch gibt.

Kmartl Ransxeier


Ich wollte nur nochmal eine Statusmeldung abgeben.

Der Zahn wurde ja damals gezogen, also gehe ich davon aus dass da lokal nichts mehr machen ist. Die Gincko-Tabletten waren natürlich für die Füße. Den Rest der angebotenen Behandlungspalette habe ich mir gespart, im wahrsten Sinne des Wortes da die Erfolgsaussichten laut Ärztin eher unsicher wären und die Krankenkasse nichts davon bezahlt.

Aussitzen hilft aber leider auch nicht, es pfeift weiter fröhlich vor sich hin. Ich fürchte ich muss damit dauerhaft leben.

Mal wieder endgültige Ruhe wäre schön...

Zum Glück ist die Frequenz durch die Höhe ertragbar. Es ist nicht dieser "Testton" den man hört wenn man mal Ohrenpfeifen hat (Das würde mich wohl in den Wahnsinn treiben) sondern vermutlich so etwa um die 13-14 Khz. Genau konnte ich es nicht herausfinden, es ist irgendwie kein sauberer "Sinuston" den man durch Testtöne herausfinden kann, das habe ich probiert.

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