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Wie war die Narkose?

WDolff


tely23

Hallo tely,

war das deine erste Vollnarkose?

der Übelkeit nach einer Narkose kann man in den meisten Fällen vorbeugen. Es ist nur wichtig, daß Du das Thema beim nächsten Mal, solltest du wieder mal eine Narkose benötigen, im Vorgespräch ansprichst.

Dann können nämlich besondere Medikamente verwendet werden oder andere nicht.

Insbesondere Narkosegase sollen angeblich die Übelkeit fördern.

Hattest Du eine Gasnarkose?

Ich hofft, daß wenigstens die Narkoseeinleitung stress- und angstfrei für dich war. kannst ja auch mal davon erzählen. Ich denke, das interessiert hier auch einige.

Was deine gegenwärtigen Schmerzen angeht, kann ich dir leider auch nichts sagen, ausser daß ich Dir wünsche, daß sie bald vorbeigehen. :-)

Npicoxle


@tely

Also ich bin jetzt wie gesagt am 9. Tag nach OP und meine Schmerzen gehen langsam zurück. Bei mir war der Schmerzhöhepunkt zwischen Tag 4 - 7.

Ich krieg für nachts noch Tramal, dass ich durchschlafen kann und für Tagsüber reichen mir inzwischen 3x1 Paracetamol. (Mein arzt meinte, ich könnte, wenn die schmerzen schlimm sind bis zu 4x2 stück am Tag nehmen).

Und das mit dem Übergeben hatte ich auch, aber das kam bei mir nicht von der Narkose, das kam bei mir vom geschluckten Blut bei der Mandel-OP. Ich hatte zum Zeitpunkt des übergebens gerade ne Ärztin griffbereit in der Nähe und hab ihr das erzählt, sie meinte, das wäre nicht schlimm, das wäre normal. Also wenn du dabei blut geschluckt hast, dann hast du einfach nur "wundblut" ausgespuckt, was dein Magen nicht vertragen hat.

Was das Schlucken angeht: das mit dem Brennen hatte ich auch. Versuch einfach mal mildere Sachen (Mineralwasser ohne Kohlensäure, Kamilentee etc.) zu trinken. Das geht auch wieder vorbei. Ich hatte leider auch das Problem (und hab es immer noch ein wenig), dass ich kaum weiche Sachen schlucken kann, aber das geht vorüber.

LG

NJic%oSle


Wolff

Nö, ich hab nur noch das 2. med gehört und ich bin überm diskutieren, dass mir die maske net so zusagt "eingepennt".

Und das erste nach dem Aufwachen war, das mein Bett geruckelt hat, weil man mich auf Station zurück gebracht hat. da hab ich die schwester gleich rumkommandiert, sie möge bitte meinen Mann anrufen (ihr gesagt, wo sie mein Geldbeutel mit der Dienstnummer von ihm findet) und ihm sagen, dass es mir gut geht, dann hab ich mit zwei kurzen wegknickphasen immer wieder nach der Uhrzeit gefragt und nen schmerzmittel gekriegt, dann ahb ich glaub ich erst mal noch ne stunde geschlafen und dann durfte ich ganz langsam anfangen den Mund mit wasser zu spülen und später dann auch trinken.

Aber mal ne andere Frage: Woher weißt du das alles so genau? bist du Anästesiepfleger oder -arzt?

Und noch eine: Kann es sein, dass ich durch die Intubation heute noch leichten Hustenreiz hab? (aber mehr von der Lunge als vom Kehlkopf her) Ich kämpf nämlich seit der OP mit nem leichten Hustenreiz. Wobei seit ich gefragt hab, ob ich meinen pflanzlichen Hustensaft nehmen darf (hab extra beim arzt angerufen dafür), wirds etwas besser. hab mir wohl im KH durch das ständige fensteraufreißen ne erkältung eingefangen. Die schwestern waren reinste frischluft fanatiker ;-)

LG

Sachla7fende B)erxge


Hallo, Tely

Ich hatte am 20.2. meine Mandel-OP und hatte wirklich lange starke Schmerzen. Mich hat das auch total verunsichert und ich kam mir schon richtig wehleidig vor.

Fast 3 Wochen habe ich Voltaren und Talvosilen genommen. Irgendwann dachte ich mir, dass es jetzt genug sei und ich hab das Zeug abgesetzt.

Und nach 1 Tag ging es dann.

Viele haben weniger Schmerzen, wie gesagt, mich hat das ziemlich irritiert, weil man sich dann ständig Sorgen macht, dass das was Schlimmes bedeuten könnte. Aber das Schmerzempfinden ist einfach unterschiedlich und die Menschen sind es auch.

Versuch Dir keine Sorgen zu machen, ich weiß allerdings auch, dass das einfacher klingt als es ist.

LG

t)elyx23


hey,

Vielen Dank für eure netten Beruhigungen! ich bin echt erleichtert, dass nicht nur ich so starke Schmerzen habe. Man kommt sich tatsächlich sehr wehleidig vor und fragt sich, ob andere die gleichen Schmerzen haben, sich aber nicht so "anstellen". Ich hoffe einfach, dass das nicht mehr allzu lang dauert. War auch grad beim HNO und werde nun neben Voltaren- Schmerztabletten 3-4 mal am Tag mit Akkupunktur behandelt. Das soll wohl helfen- mal schaun. Ich nehme alles dankend an, was die Schmerzen lindert. Übrigens: Mit der Übelkeit nach der Narkose- das war wahrscheinlich wirklich das Blut, was ich geschluckt hatte. Das hatte da auch eine Schwester gesagt.

Nun ja, ich wünsch euch was- hoffentlich gibts bald ein paar erfreulichere Meldungen zu machen!

Mit den Geschmacksveränderungen kann ich nur soweit was zu sagen: Ich hab auch einen schlechten Geschmack und alles schmeckt nicht so hervorragend aber das finde ich nicht so schlimm- das kommt schon wieder. Ich finde nur außerordentlich schrecklich, dass man kein Obst und keinen Salat essen darf- so was Frisches würde doch sicherlich gut tun... naja- muss man durch, da gibbet nix.

LG

WRolfxf


Nicole

;-) Diese Maske... war wohl so ein schwarzes Vollgummiteil?

Nö, ich bin kein Narkosearzt oder Pfleger. Ich interessiere mich einfach nur dafür, seit ich als Kind und Jungendlicher einige Narkosen erleben durfte. :-)

Das hat mich etwas neugierig gemacht. Eigentlich kann man ja alles jetzt leicht im Netz nachlesen zu dem Thema.

Und ich unterhalte mich gern darüber. Hab übrigens die Erfahrung gemacht, daß auch andere das Thema Narkose irgendwie interessant finden und gerne drüber reden, was sie so erlebt haben. Und wie stehst du dazu?

was deinen Husten angeht, mag ich mal sagen, daß das nicht von der Intubation her stammen kann, denn der Schlauch geht ja nur bis kurz vor die Verzweigung der Luftröhre in die Lungenflügel. Allerdings kann es sein, daß die Beatmung etwas damit zu tun hatte. Rauchst Du?

Was die Probleme mit dem Kehlkopf angeht, wollte ich dich noch fragen, ob du eher zu den zierlicheren Personen gehörst.

N'icCole


@Tely, Schlafende Berge

Ich halt von dem Voltarenzeugs nichts. ich hab es bis Freitag regelmäßig im Krankenhaus 3 x täglich bkeommen und hab zusätzlich noch einen Magenschutz bekommen. Trotz des schutzes hat mir das Voltaren den magen doch etwas angegriffen, genauso wie die Thrombosespritzen (ist halt beides ein medikament auf heparinbasis und das greift den magen an. die ärzte ham es versucht runterzureden *grmpf*)

Ich fahr jetzt etwa seit 2 Tagen mit etwa 3 Paracetamol am Tag und 2 Tramal über nacht ganz gut, werde heute abend aber die Dosis vom Tramal wieder auf 1 senken, weil ich das gefühl hab, die schmerzen werden immer schwächer.

Irgendwann gewöhnt sich der körper ja auch ans schmerzmittel und dadurch können sich die schmerzen auch erhöhen (entzugserscheinungen, so erklärte man es mir jedenfalls im KH).

Das wird schon besser werden. Und Tely, wenn's mit'm trinken nich besser wird, dann sprich noch mal mit deinem HNO drüber.

LG

N(ic+olxe


Wolff

Also was meine Statur angeht, gehöre ich leider (vermutlich durch eine Hormonstörung, der es noch auf den Grund gehen wird im nächsten Monat, eher hab ich keinen Termin beim Spezialisten bekommen) zu den etwas kräftiger gebauten wesen.

Kehlkopfprobleme hatte ich hauptsächlich vor der OP, weil meine Mandeln halt schon drauf gedrückt haben.

Und bis jetzt hat sich heute noch kein neuer Husten gezeigt, ist doch auch schon mal ein gutes Zeichen *g*

Und ich bin strickte nichtraucherin. wenn dann rauch ich höchstens mal so alle paar wochen, wenn wir mal weggehen (essen etc.) passiv den rauch ein, aber ansonsten ist meine Luft vom blauen Dunst frei. bei uns im Haus (Wohnung) gilt auch absolutes Rauchverbot ;-)

Musste halt 22 Jahre "aktives" passivrauchen über mich ergehen lassen :-( aber das ist auch alles, an rauchen bei mir...

LG

N(icolxe


@Wolff - Ergänzung

Und ja, die Maske war so'n schwarzes vollgummiteil, dafür war aber dieses mal der Schlauch durchsichtig. bei meiner ersten op war er glaub ich ganz schwarz....

LG

t0e{ly2[3


Hallo alle zusammen!

Also @Thera: Bei mir war es so, dass ich schon mal eine Vollnarkose hatte und deswegen deshalb gar nicht aufgeregt davor war. Ich habe noch so ziemlich alles mitbekommen bis die Narkoseärztin mir die Nadel gelegt hat, dann war ich sofort weg! Also das alles ist überhaupt kein Grund zur Panik!! Echt! Ich kann dich übrigens beruhigen, ich hab auch sehr, sehr lange gebraucht, bis ich mich durchgerungen habe, die Mandeln endlich rausnehmen zu lassen. Auf Dauer ist es aber mit Sicherheit besser so- guck mal: NIE wieder Mandelentzündung!!!

An alle anderen: Mir geht es heute (mein 7 Tag nach der OP) endlich mal ein bisschen besser. Zwar nehme ich noch genau so viel Schmerzmittel wie vorher auch, aber die Abstände sind größer geworden, ich halte es längter ohne aus. Und, ich glaube, die Akkupunktur hilft wirklich! Der Arzt weiß ganz genau, wo er die Nadeln einstechen muss, wo die richtigen Punkte sind. Die Schmerzen sind deutlich besser geworden! Was ich nur blöd finde ist, dass ich jede Nacht aufwache und höllische Schmerzen habe.

Naja, aber es geht aufwärts!

LG

h-erzxerl


@ Nicole,

danke für deine Antwort: Also das mit dem Zählen scheint nicht aus der Mode gekommen zu sein. Eine Freundin von mir durfte auch Zählen. Allerdigs von 10 rückwärts...

@Gras-Halm:

ich habe auch deinen anderen Bericht gelesen im Gyn-forum. Da hast du ja geschrieben, daß du das Gefühl unter der Maske nicht so angenehm empfunden hast. Ich fand das aber total gut. Was hat dir nicht gefallen?

@tely:

Wie war es denn bei dir vorher... Also meine narkoseärztin war total lustig. Die machte das total gut. Deine auch?

Bei dir ging ja das einschlafen total schnell.. hast du nicht mal die Maske mitgekriegt?

Wie alt bist du eigentlich?

Und wie war deine erste Narkose?

Woolff


@ Nicole:

Vielen Dank für die Würdigung meines Beitrages :-) Der schien dich echt zu interessieren.

Auch ich bin der Meinung, daß das Thema vor allem bei Leuten, die zum ersten Mal eine Narkose bekommen, interessant ist.

Und die Frage nach dem Rauchen habe ich nur gestellt, weil ich dachte, daß das eine Ursache für den Husten sein könnte.

Vielen Dank auch

@ Thera für das Kompliment. Wünsch dir auch alles gute für die nächsten Wochen und die Heilung danach.

WOolfxf


@jow

Ach ja, ich wollte noch was zum deinem Beitrag da oben sagen.

Die 1:250.000 ist ja eine interessante Zahl. Aber in der Grössenordnung sagen solche Zahlen eigentlich nichts aus. Was ist so ein Risiko 1:250000? Wie kann man das bewerten?

Legen wir uns doch mal einen zugegebenermassen etwas hinkenden , dafür aber einfachen Vergleich zurecht. In Deutschland kamen vergangenes Jahr um die 6000 Leute bei Verkehrsunfällen ums Leben.

Bezogen auf die bekannten 80.000.000 Einwohnder des Landes

ist das ein Verhältnis von 6:80.000 oder ungefähr 1:13500.

Wir sehen, daß die 1jährige Teilnahme am Strassenverkehr des durchschnittlichen Durchschnittsbürgers der Bundesrepublik Deutschland ungefähr 20 mal riskanter ist als eine Vollnarkose. Man beachte auch, daß Deutschland eines der sichereren Länder ist im Strassenverkehr. Auslandsreisen erhöhen das Risiko eines tödlichen Unfalls im Strassenverkehr wahrscheinlicherweise.

Und auch wenn der Vergleich etwas hinkt, wie angedeutet, muss man doch zugeben, daß in der Grössenordnung die Ungenauigkeiten keine Rolle mehr spielen. Und ich wollte nur sagen, daß wir immer irgendwie im Risko sind, wir jedoch gelernt haben, mit den Alltagsrisiken zu leben.

Darum ein tröstender Gedanke für alle, die sich über das Risiko einer Vollnarkose Gedanken machen:

Wer in Narkose auf dem OP-Tisch liegt, kann nicht gleichzeitig vom Auto überfahren werden :-)

tXely623


@herzerl

Hey!

Ja also bei mir ging das Einschlafen total schnell und ich hab ab der Infusion nix mehr mitbekommen! Die Maske hab ich entweder nicht mitgekriegt oder gar nicht bekommen. Ich glaube, man kann das auch durch die Vene gespritzt bekommen und muss nicht immer eine Maske kriegen, oder? Kene Ahnung..? Meine erste Narkose- ja da hat die Beruhigungstablette wohl voll gewirkt denn ich habe ehrlich gesagt rein gar nichts mitbekommen außer dass sich irgendwer im OP unterhalten hat, gemeint hat, ich sei ja braun (Urlaub)...! Aber wie die mich aus dem Zimmer gefahren haben habe ich z.B. gar nicht mitbekommen!

LG

NriNcolxe


@tely

bei mir sind's jetzt 11 Tage her und ich hab kaum noch schmerzen. ich komm heut schon den ganzen Tag mit einer Paracetamol aus. :-) Das einzige was noch etwas nervt ist, dass mein ganzer Mund irgendwie immer noch total wund ist, aber ist wohl auch noch normal (immerhin wird ne abheilung von mindestens 3 wochen genannt).

Wie geht's dir inzwischen mit den Schmerzen?

Und dass sie nachts schlimmer sind ist auch normal. Meine KG hat mir mal erklärt, dass der Körper über Tag bestimmte Hormone frei setzt, die das schmerzempfinden runter schrauben und wenn man abends dann zur ruhe kommt, werden diese schmerzlindernden hormone auch runter geschraubt ;-)

Also keine Panik :-)

@Wolff: bitte bitte.

LG

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