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Nasenpolypen – Problem beim Fliegen! Druck im Kopf

H5alulxu91 hat die Diskussion gestartet


Hallöchen,

ich habe Nasenpolypen, die wahrscheinlich (ist noch nicht abschließend geklärt) auch bis in Areale im Kopfbereich reichen.

Jedenfalls, ich stelle mir dabei eine Frage, bei der ich hoffe, dass sie mir hier vielleicht jemand beantworten kann. Und zwar, als ich das letzte Mal im Urlaub war und geflogen bin, hatte ich beim Landeanflug ganz plötzlich HÖLLISCHE Schmerzen über dem rechten Auge in der Stirnhöhle. Das war ein richtig stechender und drückender Schmerz, ich dachte, dass mein Kopf gleich platzt.

Die Frage ist: Könnte das in einem Zusammenhang mit den Polypen stehen?

Und noch viel wichtiger: Ich werde im April wieder fliegen. Muss ich damit rechnen, diese Schmerzen wieder zu bekommen? Und:

- Wie kann ich dem Vorbeugen? Würde es was nützen, mir kurz vorm Landeanflug eine Paracetamol einzuwerfen?

- Kann das in irgendeiner Art und Weise gefährlich werden? Wahrscheinlich wird man Kopf nicht im wahrsten Sinne des Wortes platzen, aber ist die Ursache des Schmerzes denn ein tatsächlicher Druck in der Stirnhöhle, durch den irgendwas kaputt gehen kann? Oder sind das "nur" Schmerzen, die ansonsten eigentlich unbedenklich sind?

Ich war schon mehrmals bei HNO-Ärzten, allerdings habe ich 1. kein großes Vertrauen in die, weil mir immer was anders gesagt wird (mal heißt es "unbedingt OP", mal "wir versuchens mal mit Tabletten"; so oder so, einen Radiologie-Termin habe ich bisher noch nicht bekommen) und 2. habe ich diese Frage hier leider noch nicht stellen können, weil mein letzter Flug schon eine Weile her ist und mir das erst vor einiger Zeit wieder eingefallen ist. Deshalb hoffe ich, dass mir hier vielleicht jemand eine Antwort darauf geben könnte. Danke!

Antworten
SGchliDtzau<ge6x7


Mir ist gerade vor 1 1/2 Wochen das Trommelfell geplatz beim Landeanflug, dabei hatte ich mir im Oktober die Eustach'sche Röhre aufweiten lassen. Bin im Dezember geflogen, im Januar geflogen und es war völlig entspannt, weil es keine Schmerzen gab.

Es traf mich jetzt also wie ein Keulenschlag. Die Schmerzen waren unerträglich. Mit Polypen hat das nichts zu tun. Der Ausgleich geht immer über die Eustach'sche Röhre. Funzt das nicht, staut sich natürlich die Luft, wird zu Druckluft und wo ist Platz? In den Nasennebenhöhlen.

Es machte ping und pffffffffffffffffffffffffffffff und mit jedem mehr pffffffffffffffffffffffffff ließ der Schmerz nach, die Landung war also schmerzlos.

Es hat hinter das Trommelfell geblutet, es war zum Glück nur kein kleines Loch, was von selbst ausheilen soll.

War gestern gerade wieder zur Kontrolle bei meiner HNO Ärztin. Da ich nicht laufend die Eustach'sche Röhre aufdehnen lassen kann (wird unter Vollnarkose gemacht), hat sie nun gemeint, es wäre besser, ich würde, sofern ich noch viel vorhabe zu fliegen, (habe ich) mir ein Röhrchen ins Trommelfell setzen lassen, dann hätte ich nie wieder Probleme.

Ich solle mich dann wieder melden, sie würde mich zur weiteren Begutachtung aber auch noch mal in der Uniklinik anmelden, wenn ich das vorhätte.

Der Nachteil ist, dass man dann im Wasser das Ohr immer abdichten muß. Da gäbe es aber Hilfsmittel.

Ich schnorchle nämlich gerne, tauchen muß ich in meinem Alter nicht mehr unbedingt.

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