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Morbus Meniere

NUix'nuteillxa hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich leide seid 2008 an Morbus Meniere, habe 2011 und jetzt 2014 Anfälle gehabt (dazwischen Beschwerdefrei) die bisher so 3Monate angehalten haben.

Ich war in Essen an der Uni-Klinik dort möchte man jetzt eine OP Namens Saccus Dekompression durchführen.

Wer hat damit Erfahrung und wem hat es geholfen und wem nicht. Ich weiß einfach nicht mehr was man tun soll.

lieben Gruß

Antworten
s.now'witcxh


mein Ex-Freund hat das auch. Er hat alle 6 Wochen einen Anfall seit fast 20 Jahren. Er käme nie auf die Idee eine Op durchführen zu lasse, weil das immer eine gewisse Gefahr mit sich bringt.

Warum gehst du nicht noch zu einem anderen Arzt? Ich weiß, das ist nicht einfach, weil es nur wenige Ärzte gibt, die sich damit auskennen, aber in Mainz in der Klinik ist ein wirklich gutes Team, die sich damit gut auskennen. Wäre ich an deiner Stelle, würde ich das auf mich nehmen und mir einen zweite Meinung einholen.

jhürg;en4x4


Hallo Nixnutella,

ich bin ebenfalls seit 1997 von MM betroffen. Nach langen diagnostischen Maßnahmen wurde dann letztendlich Morbus Menière diagnostiziert.

Anfangs waren die Schwindelanfälle noch einigermaßen "zu ertragen", bis zum Jahr 2000 der ultimative Schwindelanfall mich überfiel!

Drei Tage permanenter Schwindel und Erbrechen! Danach wollte ich nur noch Ruhe haben. Ich habe mich deshalb zu einer Sakkotomie-OP entschieden. Heute nennt es man wohl eine Sakkotomie-Dekompression. Sinn dieser OP ist wohl dem Saccus, der für die Morbus Menière Anfälle verantwortlich gemacht wird, mehr Raum zu schaffen! Es werden bei dieser OP evtl. "Verwachsungen" beseitigt, um den Saccus mehr Raum zu geben! (Möchte mich für die laienhafte Beschreibung entschuldigen,sonst würden drei Seiten für die Beschreibung nicht ausreichen)!

Wie gesagt ich habe mich in meiner Not, für diese OP entschieden. Einer älteren Statistik zufolge, profitieren ca 70-80 % positiv von diesem Eingriff, leider gehörte ich nicht dazu!

Das soll aber nicht für Dich bedeuten, diesen Eingriff nicht vornehmen zu lassen, immerhin bietet er eine kleine Chance, von den unerträglichen Schwindelanfällen befreit zu werden!

Der Einwand, jede OP beinhaltet ein Risiko und ist deshalb nicht durchzuführen ist m.E. nicht zielführend. Tausende Menschen werden tagtäglich von schweren oder minder schweren Leiden durch OP's geheilt!

Obwohl diese OP bei mir nicht zum "Erfolg" geführt hat, bin ich froh diese Möglichkeit genutzt zu haben. Es hätte ja erfolgreich verlaufen können!

Lass Dich beraten, vielleicht noch von einem anderen Arzt, aber die diagnostischen Maßnahmen bei dieser Krankheit sind sehr beschränkt!

Alles Gute

Jürgen

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